МИНИСТЕРСТВО ОБРАЗОВАНИЯ И НАУКИ РОССИЙСКОЙ ФЕДЕРАЦИИ
ФЕДЕРАЛЬНОЕ АГЕНТСТВО ПО ОБРАЗОВАНИЮ
ГОУ ВПО «СИБИРСКАЯ ГОСУДАРСТВЕННАЯ ГЕОДЕЗИЧЕСКАЯ АКАДЕМИЯ»
СТРАНЫ И НАРОДЫ,
ГОВОРЯЩИЕ
НА НЕМЕЦКОМ ЯЗЫКЕ
Методические разработки по развитию устной речи на немецком языке
для студентов всех специальностей и аспирантов СГГА
Выпуск II
Новосибирск
СГГА
2007
УДК 811.812.2
С 26
Рецензенты:
заведующий кафедрой русского языка
Сибирской государственной геодезической академии,
к. филол. н., доц.
старший преподаватель кафедры русского языка
Новосибирского государственного технического университета
Милованова, Т. М.
М 605 Страны и народы, говорящие на немецком языке [Текст]: Метод. разработки по развитию устной речи на немецком языке для студентов всех специальностей и аспирантов СГГА / , , . – Новосибирск: СГГА, 2007. – 42 с.
Методические разработки по развитию устной речи на немецком языке (для студентов всех специальностей СГГА и аспирантов) составлены кандидатом психологических наук , доцентами , , и утверждены на заседании методической комиссии Института геодезии и менеджмента.
Цель данных методических разработок определяется их коммуникативной направленностью, что предполагает активизацию навыков говорения в пределах конкретной тематики, обучение умению вести беседу, читать и понимать текст по страноведческой тематике при максимальном обеспечении студентов лексическим материалом.
При создании данных методических разработок авторы стремились создать аутентичные страноведческие ситуации. В настоящих методических разработках представлены аутентичные тексты различной степени сложности, которые охватывают следующие темы: «Германия», «Берлин», «Австрия», «Швейцария», «Лихтенштейн», «Люксембург».
Печатается по решению редакционно-издательского совета СГГА
УДК 811.812.2
Ó ГОУ ВПО «Сибирская государственная
геодезическая академия», 2007
DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Aktiver Wortschatz:
der Abgeordnete депутат
der Ablauf - s, - läufe ход, протекание
die Anforderung -, - n требование
der Botschafter - s, - посол
der Fortschritt -(e)s, - e успех, прогресс
das Gericht -(e)s, - e суд
das Gesetz - es, - e закон
der Gipfel - s, - вершина
der Industriezweig - s, - e отрасль промышленности
die Insel -, - n остров
die Küste -, - n морской берег, побережье
die Landwirtschaft -, - en сельское хозяйство
die Leistungen (pl.) успехи, достижения
die Marktwirtschaft -, - рыночная экономика
der Meeresspiegel - s, - уровень моря
die Menschenwürde -, - человеческое достоинство
der Nebenfluß, - sses, - flüsse приток
die Oberfläche -, - n поверхность, рельеф
das Recht -(e)s, - e право
die Steuerung -, - en зд.: управление
die Streitigkeit-, - en зд.: раздоры, распри
der Schutz -(e)s, - защита
der Vertreter - s, - представитель
der Vertrag - s, - träge договор
der Welthandel - s, - мировая торговля
die Wiedervereinigung -, - en воссоединение
die Wirtschaft -, - en хозяйство, экономика
die Zustimmung -, - en согласие, одобрение
abschließen (o, o) заключать
bestimmen определять
empfangen (i, a) принимать, встречать
entlassen (ie, a) освобождать, увольнять,
отпускать
entstehen (a, a) возникать
ernennen (ernannte, ernannt) назначать
erstrecken sich простираться
münden впадать
unterhalten (ie, a) поддерживать
übersteigen (ie, ie) превышать
verbinden (a, u) связывать, соединять
verlaufen (ie, a) проходить, протекать
verfügen (über) располагать, распоряжаться
wachen (über) следить, заботиться
wählen выбирать, избирать
wahrnehmen (a, o) соблюдать
zuweisen (ie, ie) представлять, назначать
äußerst крайний
durchschnittlich средний, в среднем
hauptsächlich главным образом
kühlgemäßigt умеренно прохладный
gegenwärtig настоящий, в настоящее время
leistungsfähig продуктивный,
производительный
reizvoll привлекательный
repräsentativ представительный
vielfältig многообразный
volljährig совершеннолетний
in erster Linie в первую очередь
Schritt halten идти в ногу, не отставать
TEXT
Deutschland liegt in der Mitte Europas. Es grenzt an 9 Staaten: Dänemark, Polen, die Tschechische Republik, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Von 1945 bis 1990 war Deutschland in zwei Staaten – die BRD und die DDR – geteilt. Nach der Wiedervereinigung beträgt die Fläche des Landes km2 (dreihundertsiebenundfünfzigtausend Quadratkilometer), die Bevölkerungszahl – über 80 Millionen Einwohner.
Die deutschen Landschaften sind vielfältig und reizvoll. Im Norden bilden die Nordsee und die Ostsee die natürlichen Grenzen des Landes. An der Nord – und Ostseeküste gibt es zahlreiche Inseln. Die größte ist Rügen an der Ostsee. Im Norden wird die Oberfläche vom Nördlichen Tiefland bestimmt und übersteigt den Meeresspiegel nur um 50 Meter. In Mitteldeutschland erstrecken sich die Mittelgebirge (mit Höhen bis 1 500 Meter über dem Meeresspiegel). Hier sind der Harz mit dem BrockenMeter), der Thüringer Wald, der Taunus, die Eifel, das Erzgebirge. Noch südlicher liegen der Bayerische Wald, die Schwäbische Alb, die Fränkische Alb, der Schwarzwald. Südlicher der Donau liegt das Alpenvorland, das in die Alpen übergeht. Der größte Gipfel ist die Zugspitze in Bayerischen AlpenMeter). Im äußeren Südwesten liegt der Bodensee, der größte Binnensee Deutschlands, durch den die Grenzen zur Schweiz und zu Österreich verlaufen.
Die bedeutendsten Flüsse Deutschlands sind der Rhein mit seinen Nebenflüssen (die Mosel, der Main, der Neckar, der Ruhr, die Nahe), die Elbe, die Weser, die nach dem Norden fließen. Die Donau fließt nach dem Osten und Südosten durch viele Länder und mündet ins Schwarze Meer. Die größten Hafenstädte sind Hamburg an der Elbmündung und Bremen an der Wesermündung. Berlin, die Hauptstadt Deutschlands, die größte Stadt des Landes, liegt an der Spree. München, die drittgrößte Stadt nach Berlin und Hamburg, liegt an der Isar, einem Nebenfluß der Donau. Die weiteren großen Städte Deutschlands sind Köln, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Essen, Duisburg, Nürnberg, Dresden, Leipzig, Chemnitz, Magdeburg, Stuttgart, Darmstadt, Mainz, Hannover.
Deutschland gehört zur kühlgemäßigten Zone an, mit den durchschnittlichen Temperaturen im Januar zwischen + 1,5 Grad C (Tiefland) und – 6 Grad C (Gebirge) und im Juli zwischen + 17 Grad C und + 20 Grad C.
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein freiheitlicher und sozialer Rechtsstaat. Sie ist 1949 entstanden. Jetzt ist die BRD ein Bundesstaat, der aus 16 Bundesländern besteht: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen.
Die BRD ist eine repräsentative Demokratie. Das Volk wählt in freier und geheimer Wahl seine Vertreter. Wahlberechtigt sind alle volljährigen deutschen Staatsbürger (die Volljährigkeit beginnt mit dem vollendeten 18. Lebensjahr). Der Staatsoberhaupt der BRD ist der Bundespräsident, der hauptsächlich repräsentative Aufgaben wahrnimmt. Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt. Der Bundespräsident vertritt die Bundesrepublik völkerrechtlich: schließt Verträge mit anderen Staaten ab, empfängt Botschafter, ernennt und entläßt Bundesrichter und hohe Bundesbeamten. Er schlägt dem Bundestag einen Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers vor.
Der Deutsche Bundestag ist die Völkervertretung. Die 662 Abgeordneten werden für vier Jahre gewählt. Auf Vorschlag des Bundespräsidenten wählt der Deutsche Bundestag den Bundeskanzler, der seinerseits die Minister bestimmt und die Bundesregierung bildet. Die wichtigsten Aufgaben des Bundestages sind: die Gesetzgebung, die Wahl des Bundeskanzlers und die Kontrolle der Regierung. Der Bundesrat, die Vertretung der Bundesländer, besteht aus den Mitgliedern der Landesregierungen und wirkt an der Gesetzgebung mit. Alle Gesetze des Bundestages, die Landesinteressen wesentlich berühren, bedürfen die Zustimmung des Bundesrates. Die Bundesregierung (das Kabinett) besteht aus dem Bundeskanzler und den Bundesministern. Der Kanzler ist das einzige vom Parlament gewählte Kabinettmitglied, und er allein ist ihm verantwortlich. Er bestimmt die Richtlinien der Regierungspolitik.
Über die Einhaltung des Grundgesetzes wacht das in Karlsruhe ansässige Bundesverfassungsgericht. Das höchste Gericht entscheidet auch in Streitigkeiten zwischen Bund und Ländern oder zwischen einzelnen Bundesorganen (z. B. Bundestag und Bundesrat).
Im Bundestag sind 5 Parteien vertreten: die SPD (Sozialdemokratische Partei), die CDU (Christlich-Demokratische Union), in Bayern heißt diese Partei die Christlich-Soziale Union, die FDP (Freie Demokratische Partei) und die Grünen.
Die BRD gehört zu den großen Industrieländern. Sie steht in der Welt an der vierten Stelle. Im Welthandel nimmt sie sogar den zweiten Platz ein. Das Wirtschaftssystem im Land hat sich seit dem zweiten Weltkrieg zu einer sozialen marktwirtschaftlichen Ordnung mit globaler Steuerung des Wirtschaftsablaufs entwickelt. Es verbindet die freie Initiative des Einzelnen mit den Grundsätzen (Prinzipien) des sozialen Fortschritts. Unter dem Stichwort (Losung) «So wenig Staat wie möglich, so viel Staat wie nötig» hat der Staat in erster Linie eine Ordnungsaufgabe. In der Bundesrepublik Deutschland wird derzeit mehr als ein Drittel des Bruttosozialprodukts für soziale Leistungen aufgebracht. Der sozialen Marktwirtschaft wird eine Schutzfunktion für jene Gruppe der Menschen zugewiesen, die – aus welchen Gründen auch immer – in ihrer Leistungsfähigkeit mit den Anforderungen des Wirtschaftslebens nicht Schritt halten können. Für Leistungsschwäche, für Kinder, Kranke und Alte ist der soziale Schutz umfassend.
Die wichtigsten Industriezweige der BRD sind Steinkohlenbergbau, Metallurgie, Maschinenbau, Straßenfahrzeugbau (Automobilindustrie), Schiffbau, Luft - und Raumfahrtindustrie, feinmechanische, chemische, elektrotechnische, optische Industrie, Verbrauchsgüterindustrie, Nahrungs - und Genußmittelindustrie. Die BRD ist reich an Stein-, Braunkohle, an Eisenerz. Die BRD verfügt auch über eine leistungsfähige Landwirtschaft. Bäuerliche Familienbetriebe bestimmen nach wie vor das Bild der Landwirtschaft.
Die deutsche Außenpolitik richtet sich weltweit an den Prinzipien der Menschenrechte und Menschenwürde aus. Die BRD unterhält gegenwärtig diplomatische Beziehungen mit nahezu allen Staaten der Welt. Sie gehört zur Europäischen Gemeinschaft und zum Atlantischen Bündnis (NATO) an.
GEOGRAPHISCHE BEZEICHNUNGEN:
das Alpenvorland Альпийское предгорье
der Bodensee Боденское озеро
das Erzgebirge Рудные горы
die Fränkische Alb Франконская Юра (горы)
der Harz Гарц (горы)
das Nördliche Tiefland Северо-Германская низменность
die Ostsee Балтийское море
die Schwäbische Alb Швабская Юра (горы)
der Schwarzwald Шварцвальд (горы)
ÜBUNGEN:
I. Lesen Sie mit richtiger Aussprache die folgenden geographischen Namen!
Das Europa, das Dänemark, das Polen, die Tschechische Republik, das Österreich, die Schweiz, das Frankreich, das Luxemburg, die Niederlande, das Belgien, die Nordsee, das Rügen, das Nördliche Tiefland, die Mittelgebirge, der Harz, die Ostsee, der Brocken, der Thüringer Wald, der Taunus, die Eifel, das Erzgebirge, der Bayerische Wald, die Schwäbische Alb, die Fränkische Alb, die Zugspitze, Bayerische Alpen, der Bodensee, der Rhein, die Elbe, die Weser, das Schwarze Meer, Berlin, Hamburg, Bremen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen.
II. Erklären Sie, was die nächsten Bestimmungen bedeuten!
1. das Rügen; 10. die Weser;
2. der Harz mit dem Brocken; 11. Thüringen;
3. der Neckar, die Mosel, der Main; 12. der Bundesrat;
4. der Bundestag; 13. der Bundeskanzler;
5. die Zugspitze; 14. der Rhein;
6. Berlin; 15. Baden-Württemberg;
7. das Erzgebirge; 16. der Bundespräsident;
8. Bayern; 17. das Nördliche Tiefland;
9. das Bundesverfassungsgericht; 18. die soziale Marktwirtschaft.
III. Wählen Sie die richtige Ergänzung!
1. Eines der größten Bundesländer 2. Der Deutsche Bundestag wählt auf Vor-schlag des Bundespräsidenten … 3. Über die Einhaltung des Grundgesetzes 4. Die BRD besteht aus 16 … 5. Das Staatsoberhaupt der BRD ist … 6. Die Vertretung der Länder, …, besteht aus den Mitgliedern der Landesregierungen | das Bundesverfassungsgericht Bundesländern Bayern der Bundespräsident der Bundesrat den Bundeskanzler |
IV. Bestätigen Sie oder widerlegen Sie die nächsten Sätze!
1. Das Territorium von Deutschland ist nicht groß, und die deutschen Landschaften sind deswegen gleich und einförmig.
2. Alle deutschen Flüsse fließen nach dem Norden.
3. Die größte Stadt des Landes ist Hamburg.
4. Die Bundesrepublik Deutschland ist 1949 entstanden.
5. Die Volljährigkeit beginnt in der BRD mit dem vollendeten 18. Lebensjahr.
6. Der Staatsoberhaupt der BRD ist der Bundeskanzler.
7. Der Bundespräsident wird vom Bundestag gewählt.
8. Der Deutsche Bundestag (das Parlament) besteht aus 662 Abgeordneten, die für 5 Jahre gewählt werden.
9. Das Wirtschaftssystem im Land ist eine soziale marktwirtschaftliche Ordnung mit globaler Steuerung des Wirtschaftsablaufs.
10. Der Soziale Schutz für Kinder, Kranke, Alte und für Leistungsschwäche ist nicht genügend.
11. Die BRD ist ein großes Industrieland, aber die Landwirtschaft im Land ist sehr schwach entwickelt.
V. Beantworten Sie folgende Fragen!
1. Wo liegt Deutschland?
2. An wieviel und an welche Staaten grenzt die BRD?
3. In welche Staaten war Deutschland von 1945 bis 1990 geteilt?
4. Wie groß ist die Bevölkerungszahl der BRD?
5. Wie ist Deutschland seiner Landschaft nach?
6. Was bildet die natürlichen Grenzen des Landes im Norden?
7. Wie heißt die größte Insel in der Ostsee?
8. Wovon ist die Oberfläche Deutschlands im Norden bestimmt?
9. Was erstreckt sich in Mitteldeutschland?
10. Nennen Sie die bedeutendsten Bergmassive der Mittelgebirge und die
höchsten Erhebungen in Deutschland!
11. Nennen Sie die bedeutendsten Flüsse Deutschlands!
12. Nennen Sie die größten Hafenstädte Deutschlands!
13. Wie heißt die Hauptstadt Deutschlands?
14. Nennen Sie die weiteren größten Städte der BRD!
15. Beschreiben Sie das Klima in Deutschland!
16. Wann ist die BRD entstanden?
17. Aus wieviel und welchen Bundesländern besteht die BRD?
18. Wer ist der Staatsoberhaupt der BRD und welche Aufgaben nimmt er wahr?
19. Was ist der Deutsche Bundestag?
20. Mit wieviel Jahren beginnt die Volljährigkeit in der BRD?
21. Wer wählt den Bundeskanzler und worin bestehen seine Aufgaben?
22. Wie können die Länder bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes
mitwirken?
23. Welche Aufgaben hat das Bundesverfassungsgericht?
24. Nennen Sie die bedeutendsten Parteien der BRD!
25. Was versteht man unter der sozialen Marktwirtschaft?
26. Gehört die BRD zu den großen Industrieländern? Warum?
27. Wie sind die Hauptprinzipien der Außenpolitik der BRD?
VI. Für zusätzliches Lesen.
Aus deutscher Geschichte
Die Geschichte Deutschlands ist die Geschichte eines langes Weges zum Nationalstaat. Germania ist nicht nur geographisch, sondern auch historisch der Name, den die Römer dem Gebiet zwischen Rhein und Elbe und Donau gaben. Das Gebiet war von den deutschsprechenden Stämmen der Sachsen und Friesen im Norden, der Franken im Westen, der Thüringen in Mitteldeutschland, der Schwaben, Allemannen und Bayern im Süden besiedelt.
Der Frankenkönig Karl der Große faßte am Ende des 8. Jahrhunderts die deutschen Völkerschaften in einem großen, im Zeichen des Christentums geeinten Reich zusammen. Das Riesenreich wurde unter seinen Nachfolgern geteilt: in ein westfränkisches, das heutige Frankreich, und ein ostfränkisches, das heutige Deutschland. Aus diesem Reich ging unter Otto I. dem Großen (936 – 973) ein Gebilde hervor, das man das Heilige Römische Reich Deutscher Nation nannte. Seine Blütezeit währte bis etwa 1250. Es gilt als das goldene Zeitalter der Ritterkultur.
VII. Erzählen Sie über die Bundesrepublik Deutschland nach dem folgenden Plan!
1. Die geographische Lage der BRD.
2. Die administrative Gliederung der BRD.
3. Die Staatsordnung und Verfassungsorgane der BRD.
4. Das Wirtschaftssystem des Landes.
5. BRD – ein großes Industrieland.
BERLIN
Berlin, Berlin, was ist mit dir und mir gescheh“n,
ich hab dir tief ins Herz gesehen, Berlin.
Berlin, Berlin, bist eine große Liebe wert,
die uns ein Leben lang gehört, Berlin, Berlin.
Text: Hartmut König
Aktiver Wortschatz:
der Ausflug -(e)s, …flüge зд.: экскурсия
die Baustelle -, - n стройка, стройплощадка
die Bebauung - , - en застройка
die Durchfahrt -, - en проезд, ворота
der Fall -(e)s, ¨e зд.: падение
das Gemälde - s, - картина
der Kranz - es, ¨e венок, кольцо
das Mahnmal -(e)s, - e памятник
die Münze -, - n монета
der Panzer - s, - зд.: танк
die Sammlung -, - en коллекция, собрание (книг, картин)
die Sehenswürdigkeit -, - en достопримечательность
das Schloß - sses, die Schlösser зд.: замок, дворец
die Vergnügung - , - en зд.: увеселительное мероприятие
die Verherrlichung - , - en зд.: слава
der Verlust - es, - e потеря, утрата
der Verkehr -(e)s, - зд.: сообщение (транспортное)
die Verwaltung -, - en зд.: правление
die Vorstadt -, die Vorstädte предместье, слобода
der Weltruf -(e)s, - e всемирная известность
das Wahrzeichen зд.: символ
abzeichnen sich (von D, gegen A) зд.: выделяться
anlegen зд.: прокладывать
erbeuten захватывать трофеи
erinnern напоминать
erheben sich (o, o) возвышаться, подниматься
prägen зд.: запечатлеть что-либо в памяти
recken sich зд.: подниматься ввысь, возвышаться
schleifen зд.: по слабому спряжению, воен.: срыть,
сравнять
veröden опустеть
verschaffen зд.: по слабому спряжению: добиться
чего-либо
zählen zu причисляться
zusammenschließen sich (o, o) объединяться
geschichtlich исторический
lebendig живой, полный жизни
quirlig зд.: оживленный
ÜBUNGEN:
I. Übersetzen Sie Partizip II als Attribut!
Die in Kupfer getriebene Quadriga, der langgestreckte Platz, die sehr belebte Straße, das erhaltengebliebene Alte, die erbeuteten Kanonen, das vereinigte Deutschland, das 1706 errichtete Gebäude, die schönen renovierten Altbauten, das erbaute Reichstagsgebäude.
II. Bilden Sie den Superlativ! Übersetzen Sie!
Alt, attraktiv, bedeutend, bekannt, früh, hoch, klein, modern, neu, wichtig, schön.
III. Bilden Sie die Zusammensetzungen und übersetzen Sie sie!
Das Jahr – das Hundert; der Markt – die Stadt; der Verkehr – s – der Knotenpunkt; die Stadt – das Bild; der König – das Reich; die Wolle – die Seide – n – die Manufakturen; die Pracht – die Straße; das Tor – die Anlage; der Sieg –es – die Säule; das Schauspiel – das Haus; der Bau – das Werk; der Reiter – das Denkmal; der Reiter – der Weg; der Staat – s – die Oper; das Museum – s – die Insel; die Hand – die Zeichnung; die Welt – der Krieg; die Bombe – n – der Angriff; die Kultur – der Besitz; die Regierung – s – das Gebäude, das Volk – s – die Kammer.
TEXT
Zahlen und Fakten
GEOGRAPHIE
Berlin liegt in der Norddeutschen Tiefebene. Von Norden nach Süden mißt die deutsche Hauptstadt bis zu 38 Kilometer und von West nach Ost bis zu 45 Kilometer. Insgesamt nimmt Berlin die Fläche von 889 Quadratkilometern. Zwei größere Flüsse, Havel und Spree, und zahlreiche Kanäle fließen durch Berlin, das insgesamt 197 Kilometer schiffbare Wasserwege bietet. Berlin ist von einem Kranz von Seen und Wäldern umgeben. Im Mittelpunkt Europas gelegen, ist Berlin ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt des internationalen Verkehrs zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Mit 3,47 Millionen Einwohnern ist Berlin die größte deutsche Stadt.
VERWALTUNG
Berlin ist Stadt und Bundesland zugleich. Der „Regierende Bürgermeister von Berlin“ nimmt die Funktionen eines Stadtoberhauptes und die eines Ministerpräsidenten wahr. Die Senatoren sind gleichzeitig Landesminister und kommunale Dezernenten.
STADTBILD
Sechs Epochen zeichnen sich heute im Stadtbild von Berlin ab.
Berlin entstand im 13. Jahrhundert aus zwei Kaufmannssiedlungen Cölln und Berlin an den Ufern der schiffbaren Spree.
Die erste ist die Zeit der Kurfürsten von Brandenburg. 1470 wählten sie das Cöllner Schloß zu ihrer Residenz. Im Dreißigjährigen Krieg verlor die Stadt die Hälfte ihrer Bevölkerung. Zum Ausgleich dieser Verluste ließ der Große Kurfürst ab 1685 Hugenotten ansiedeln, die unter anderem die Seiden - und Porzellanindustrie nach Berlin brachten.
In seiner zweiten Epoche wurde Berlin zur Hauptstadt (1709) des preußischen Königreiches. Preußenkönig Friedrich I. schließt Cölln und Berlin zur Residenzstadt Berlin zusammen. Unter Friedrich II. (1740 – 1786) entwickelt es sich zu einem Zentrum der Aufklärung. An diese Epoche (18.Jh.) erinnert heute Barockschloß Charlottenburg, der bedeutendste und schönste Bau der preußischen Könige, mit Reiterdenkmal des Großen Kurfürsten und Mausoleum. Einst preußische Sommerresidenz, heute Ausflugsziel Charlottenburg – benannt nach der Gattin des Königs Friedrichs I. – zählt zu den schönsten Preußenschlössern. Die Stadt vergrößerte sich zu dieser Zeit bedeutend. Hier entstanden die ersten Manufakturen (Woll- und Seidenmanufakturen, Porzellanmanufakturen).
Historisches Ensemble ist der Gendarmenmarkt. Heute zählt der Gendarmenmarkt – benannt nach der Hauptwache und den Ställen des Regiments des Gendarmes, die sich von 1736 bis 1773 an dieser Stelle befanden – zu den schönsten Plätzen Berlins. Als Vorbild für die Bebauung dient die Piazza del Popolo in Rom. Der Deutsche und der Französische Dom, in dem sich jetzt das Hugenottenmuseum befindet, und das Konzerthaus Berlin rahmen den Platz und bilden ein grandioses Ensemble.
Nicht weit vom Gendarmenmarkt zieht sich Berlins Prachtstraße Unter den Linden vom Brandenburger Tor bis zur Museumsinsel. Friedrich der Große legte die Prachtstraße Unter den Linden an. Sie ist 1500 Meter lang, 60 Meter breit. Die bedeutenden Baudenkmäler aus dem 18. und dem 19. Jahrhundert machen sie zu einer architektonischen Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Geschichtliches war diese Prachtstraße ein kurfürstlicher Reitweg zum Tiergarten. Heute ist der westliche Teil geprägt von den Bauten für Politik, Diplomatie und Kultur, der östliche von Cafes und Hotels und den historischen Bauten. Hier befinden sich Museum für Deutsche Geschichte, Humboldt-Universität, Deutsche Staatsbibliothek, altes Palais, alte Bibliothek, Deutsche Staatsoper, Neue Wache, heute „Zentrale Gedenkstätte der BRD für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“.
Am Ende der Allee errichtete man 1788 – 1791 das Brandenburger Tor nach dem Vorbild der Propyläen auf der Akropolis in Athen. Es war das erste klassizistische Bauwerk der Stadt. Die Toranlage ist 26 m hoch, 11 m tief, 65,5 m breit und hat fünf Durchfahrten und zwei Torhäuser. Das Tor ist mit der in Kupfer getriebenen Quadriga und der Siegesgöttin gekrönt. Unterhalb der Quadriga befindet sich das Attikarelief „Zug des Friedens“. Das Brandenburger Tor wurde als architektonischer Abschluß der Straße Unter den Linden gebaut. Von Anfang an sollte das Brandenburger Tor Wahrzeichen Berlins sein – bis heute ist es das geblieben.
Den Abschluß der Straße bildet der Schloßplatz, über den man zur Museumsinsel gehen kann, wo die Nationalgalerie, das Bode-Museum (das Museum trägt den Namen von Wilhelm von Bode), das Pergamon-Museum und das Alte Museum liegen. Ihre Sammlungen von Gamälden, Skulpturen, Handzeichnungen, Münzen usw. sind weltberühmt. Die Sammlungen von Ägypten, der Antike, Vorderasien, der Islamischen Kunst, der Vor - und Frühgeschichte sind hier vereinigt.
Die Humboldt-Universität hat man 1810 gegründet. Initiator war der bedeutende Humanist und Sprachforscher Wilhelm von Humboldt. Ihm zu Ehren führt die Alma mater seit 1946 seinen Namen. Viele namhafte Wissenschaftler haben der jungen Universität Weltruf verschafft. Ihr erster Rektor war der berühmte Philosoph Fichte. Hier unterrichteten zu verschiedenen Zeiten Hegel, die Gebrüder Grimm, Helmholtz, Koch, Einstein, insgesamt 27 Nobelpreisträger.
Aus dieser Zeit stammt auch der Alexanderplatz. So nannte man diesen Platz 1805 anläßlich des Besuches des russischen Zaren Alexander I. in Berlin. „Alex“, so heißt dieser Platz kurz.
Die dritte Epoche der Stadt begann 1871. Berlin wurde zur Hauptstadt des Deutschen Reiches (1871 – 1918). Das war wilhelminische Ära. Zu Preußens Gloria und zur Verherrlichung der „Einigungskriege“ gegen Dänemark, Österreich und Frankreich wurde Siegessäule im Tiergarten 1873 errichtet. Die Siegessäule (69 Meter hoch) ist mit erbeuteten Kanonen dekoriert. Ganz oben reckt sich „Victoria“, die als „Borussia“ zugleich eine Allegorie Preußens darstellt. Die Berliner nennen sie einfach „Goldelse“. (Borussia – das bedeutet im Lateinischen „Preußen“).
Die vierte Epoche von Berlin ist die Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkrieges und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges (1918 – 1939).
1920 schlossen sich alle Vorstädte und Dörfer um Berlin unter einer einheitlichen Verwaltung zusammen. Damit entstand Groß-Berlin mit 3,8 Millionen Einwohnern. Die größte Industriestadt des Kontinents ist bis 1933 eine der kulturellen Metropolen Europas.
Die fünfte Epoche der Stadt Berlin ist mit dem Zweiten Weltkrieg (1939 – 1945) und mit dem Bau des Sozialismus in der DDR verbunden.
Nach zahllosen anglo-amerikanischen Bombenangriffen und harten Kämpfen zwischen den deutschen und sowjetischen Truppen am Ende des Krieges wurden zahlreiche Gebäude zerstört. Nach dem Krieg wurde die Stadt zweigeteilt, in Berlin-West und Berlin-Ost. 1948 wurde aus der Viersektorenstadt eine zweigeteilte Stadt: West-Berlin (amerikanischer, britischer und französischer Sektor) und Ost-Berlin (sowjetischer Sektor), Hauptstadt der DDR. Der Mauerbau am 13. August 1961 „zementierte“ die Teilung Berlins.
Durch den Wiederaufbau ist neben erhaltengebliebenem Alten viel Neues entstanden. Vorwiegend kulturelle Bauten sind für den Westen zu nennen: die Neue Nationalgalerie, die Philharmonie und die Staatsbibliothek, der „Ku-Damm“ (Ku‘damm), der Kurfürstendamm – Einkaufsstraße mit fürstlicher Historie. Heute ist sie ein Geschäftszentrum Berlins. Otto von Bismark hatte 1880 den Ausbau des kurfürstlichen Dammwegs bewirkt – als Reitwegs zum Grünewald. Ein Wahrzeichen Berlins ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Ausgangs - oder Endpunkt der Vergnügungs - und Geschäftsstraße Kurfürstendamm. Die Gedächtniskirche wurde 1895 zu Ehren Kaiser Wilhelm I. errichtet. Nach 1945 blieb die Ruine dieser Kirche als Mahnmal gegen den Krieg stehen.
Der Alexanderplatz war ein städtebauliches Zentrum Ost-Berlins. Unweit des Alexanderplatzes, im östlichen Teil der Stadt, erhebt sich der Fernsehturm. Der Fernsehturm war eines der Wahrzeichen der Hauptstadt. Hier sind die wichtigsten Zahlen des höchsten Bauwerkes Berlins: Höhe 365 m, Betonschaft 250 m, Antennenträger 115, 5 m.
Jahrzehntelang war Berlin das Symbol der deutschen Teilung und des Ost-West-Konflikts. Die Mauer fiel am 9. November 1989 nach der friedlichen Revolution in der DDR. Ein neues Kapitel in der Geschichte der 750 Jahre alten Stadt begann.
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 ist Berlin geeint geworden. Im Juni 1991 entschied sich das Deutsche Parlament für Berlin als Hauptstadt des vereinigten Deutschlands. So beginnt die sechste Epoche der Stadt, Hauptstadt im Werden.
Seit einigen Jahren ist Berlin die größte Baustelle Europas. Der neue Ort der neuen Hauptstadt wird gebaut. Manches kann sogar an seinen traditionellen Ort zurückkehren. Das 1884 bis 1894 erbaute Reichstagsgebäude wird für den Bundestag umgebaut. Der Reichstag wurde im Stil der italienischen Hochrenaissance erbaut. Im Kaiserreich und während der Weimarer Republik war er Sitz des Parlaments. Während des zweiten Weltkrieges 1945 wurde das Bauwerk stark zerstört. Ab 1994 wurde das Gebäude umgebaut und modernisiert. Heute ist es der Sitz des Deutschen Bundestages. Die gläserne Kuppel ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Der Potsdamer Platz war einst pulsierendes Herz Berlins. In den Jahren der Teilung verödete der Potsdamer Platz, der noch das quirlige Zentrum der Hauptstadt gewesen war. Nach der Wiedervereinigung der Stadt bleibt nichts von dem Grenzstrich, an dem die Amerikaner 1961 ihre Panzer stoppten und wo die Mauer gebaut wurde. Geschleift wird der letzte Grenzposten nach dem Fall der Mauer. Mehrere Tunnel und ein ganzer Bahnhof befinden sich unter dem Potsdamer Platz.
Auch am Checkpoint Charlie, früher Berlins bekanntester Grenzübergang zwischen dem Ost - und dem Westteil der Stadt, entsteht hier eines der attraktivsten Business-Dienstleistungszentrum Europas mit Büros, Geschäften und Restaurants, Wohn - und Kulturstätten.
GEOGRAPHISCHE BEZEICHNUNGEN:
Ägypten n Египет
Dänemark n Дания
DDR f., ГДР,
die Deutsche Demokratische Republik Германская Демократическая
Республика
Frankreich n Франция
Havel f р. Хафель
Norddeutsche Tiefebene f Северо-Германская
низменность
Österreich n Австрия
Preußen n Пруссия
Spree f р. Шпре
TEXTERLÄUTERUNGEN:
Die Propyläen – пропилеи (греч. propylaion) в Афинах, парадный вход на Акрополь в виде обрамления парадного прохода или проезда симметричными портиками, колоннадами.
Die Akropolis – акрополь – возвышенная и укрепленная часть древнегреческого города, так называемый верхний город, крепость (убежище на случай войны); наиболее известен Акрополь в Афинах.
Athen – Афины (греч. Athenai), столица Греции.
Die Quadriga – квадрига (лат. quadriga), античная (древнегреческая, римская) двухколесная колесница, запряженная четверкой лошадей в один ряд; возница управлял стоя; скульптурные изображения квадриги часто украшали античные строения, медали, геммы, камеи; в России и Западной Европе XVIII – XIX вв. – фронтоны монументальных зданий и триумфальные арки.
Das Attikarelief – аттик (от греч. attikos – античный), стенка над венчающим архитектурное сооружение карнизом, часто украшенным рельефами и надписями; обычно завершает триумфальную арку.
Der Korinthische Portikus – коринфский портик – галерея на колоннах или столбах, обычно перед входом в здание, завершенная фронтоном.
Der Dreißigjährige Krieg – Тридцатилетняя война (1618 – 1648) между блоком католических князей Германии и блоком протестантских князей.
Hugenotten – гугеноты, приверженцы кальвинизма (протестантизма), для которого характерно рационалистическое толкование Библии.
Der Große Kurfürst (Friedrich der Große) Friedrich Wilhelm (1620 – 1688) – курфюрст Бранденбургский, так называемый Великий курфюрст, при нем
к Бранденбургу присоединено герцогство Пруссия, он заложил основы прусс-кого абсолютизма.
Die wilhelminische Ära – эра прусских королей из династии Гогенцоллернов, руководящую роль в экономической и политической жизни играло пруссачество – милитаристские традиции юнкерства Пруссии, затем Германской империи.
Die Aufklärung – просвещение, прогрессивное идейное течение эпохи перехода от феодализма к капитализму.
Das preußische Königreich – королевство Пруссия, основное историческое ядро земли Бранденбург; после второй мировой войны ликвидировано как оплот милитаризма.
Hegel – Гегель, немецкий философ.
Gebrüder Grimm – братья Гримм, немецкие филологи, основоположники германистики как науки о языке и литературе.
Helmholtz – Гельмгольц – немецкий ученый.
Koch – Кох, немецкий микробиолог.
Einstein – Эйнштейн, физик-теоретик.
Nobelpreisträger – нобелевские лауреаты, награжденные Нобелевской премией за выдающиеся работы в области физики, химии, медицины, физиологии, экономики, за литературные произведения, за деятельность по укреплению мира.
Otto von Bismark – первый рейхсканцлер германской империи; осуществил объединение Германии на прусско-милитаристской основе.
Die Allegorie – (греч. – иносказание) – изображение отвлеченной идеи посредством образа.
Die Metropole – метрополия; государство, имеющее колонии.
TEXTAUFGABEN:
I. Suchen Sie aus dem deutschen Text diese russischen Sätze auf, die den wesentlichen Inhalt wiedergeben!
1. Берлин расположен на Северогерманской низменности на судоходных каналах при впадении р. Шпре в р. Хафель.
2. Находясь в центре Европы, Берлин является важным транспортным узлом международных перевозок по суше, по воде, по воздуху.
3. Берлин имеет одновременно статус города (столица Германии)
и статус федеральной земли.
4. Шесть эпох выделяются сегодня в образе города.
5. Первая эпоха – это время князей бранденбургских, они выбрали кельнский замок под свою резиденцию.
6. В 1709 году Берлин стал столицей королевства Пруссия. Это – вторая эпоха.
7. В 1871 году Берлин становится столицей Германской империи, это начало третьей эпохи.
8. Четвертая эпоха Берлина – период с окончания первой мировой войны до начала второй мировой войны (1918 – 1939 гг.).
9. Пятая эпоха – это время второй мировой войны, раздела Германии, строительства социализма в ГДР.
10. С 1991 года Берлин вновь становится столицей единой Германии.
II. Was paßt zusammen?
die Hauptstadt символ
der Verkehr император
die Kaufmannssiedlung история
das Königreich мировая война
die Geschichte предместье
das Wahrzeichen борьба
der Weltkrieg стена
die Vorstadt восстановление
der Kampf падение
die Mauer общественность
der Wiederaufbau курфюрст
die Öffentlichkeit столица
der Fall транспортное сообщение
der Kurfürst торговый поселок
der Kaiser королевство
III. Ergänzen Sie!
Epochen | Wichtige Ereignisse | Wichtige Denkmäler |
1. 13. – 15. Jahrhundert | Entstehung von Berlin | Das Kölner Schloß |
2. .……………………. | ……………………… | …………………… |
3. ..…………………… | ……………………… | …………………… |
4. ..…………………… | ……………………… | …………………… |
5. …………………….. | ……………………… | …………………… |
6. …………………….. | ……………………… | …………………… |
IV. Geben Sie den Inhalt des Textes mit folgenden Wortgruppen wieder!
Im 13. Jahrhundert entstehen; ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sein; an die Epoche erinnern; die Prachtstraße Unter den Linden anlegen; als architektonischer Abschluß gebaut werden; an der Museumsinsel liegen; die Hauptstadt des Königreiches Preußen sein; mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden sein; als Hauptstadt des vereinigten Deutschlands sein.
V. Beantworten Sie die folgenden Fragen!
1. Was für eine Stadt ist Berlin?
2. Wie alt ist die Stadt Berlin?
3. Nennen Sie die bedeutendsten Epochen im Stadtbild von Berlin!
4. Ist Berlin nur eine Stadt? Welchen Status hat Berlin?
5. Was ist für jede Epoche von Berlin charakteristisch?
6. Was möchten Sie sich in Berlin ansehen?
7. Welche alten Kulturdenkmäler kann man in Berlin finden?
8. An welchem Fluß liegt Berlin?
9. Wie heißen die Hauptstraßen Berlins? Wie sind sie?
10. Ist die Allee Unter den Linden lang?
11. Wer hat die Straße Unter den Linden angelegt?
12. Welche alten und modernen Gebäude kann man in der Straße Unter den
Linden sehen?
13. Welche Sehenswürdigkeiten kann man in der Nähe des Brandenburger
Tors besichtigen?
14. Ist das Brandenburger Tor alt?
15. Was kennen Sie von der Geschichte der Humboldt-Universität?
16. Wie heißen die bedeutendsten Museen auf der Museumsinsel?
17. Welche Sehenswürdigkeiten gibt es auf dem „Alex“ (Alexanderplatz)?
18. Warum hat der „Alex“ (Alexanderplatz) diesen Namen bekommen?
19. Haben Sie aus diesem Text etwas Neues über Berlin erfahren?
20. Lohnt es sich, eine Reise durch Berlin zu machen? Warum? Begründen
Sie das!
VI. Spielen Sie Dolmetscher!
Ты можешь рассказать что-нибудь о берлинских театрах? | Ja, gern. Man kann Deutsche Komische Oper, Deutsches Theater, Berliner Ensemble, Schiller-Theater, Renaissance-Theater, Theater am Kurfürstendamm, Komödie nennen. |
О Немецкой Опере я много читал. Здание Оперы было построено в 1741 – 43 годах, а перестраивалось оно в 1844 году, в 1951 – 55 годах. Что собой представляет здание Оперы сейчас? | Das Haus bietet auf den drei Rängen und im Parkett 1452 Zuschauerplätze. Im Apollosaal werden Konzerte gegeben und Kammeropern aufgeführt. Sehenswert sind auch die Statuen der Griechischen Dichter Sophokles, Aristophanes, Menander und Euripides in den Nischen des Korinthischen Portikus an der Lindenfront des Staatsopernhauses. |
VII. Sprechsituationen:
1. Beschreiben Sie einen Bummel durch Berlin!
2. Ein Ausländer interessiert sich für die Geschichte und Sehenswürdigkeiten
Berlins. Was erzählen Sie ihm davon?
3. Sie planen eine Reise nach Berlin. Führen Sie ein Gespräch mit Ihrem
Freund vor der Reise!
4. Sie sind in Berlin fremd. Sie haben sich verlaufen und können sich nicht
zurechtfinden. Ein Passant gibt Ihnen Auskunft. Bilden Sie ähnliche Minidialoge!
5. Möchten Sie einen Passanten nach den Sehenswürdigkeiten Berlins fragen?
ÖSTERREICH
Aktiver Wortschatz:
das Ausfuhrgut (e)s, ¨-er экспортный товар
die Bevölkerung -, - en зд.: население
das Eisenerz - es, - e железная руда
das Erdöl -(e)s нефть
das Erzeugnis - ses, - se изделие, продукт
die Fläche -, -n зд.: площадь, территория
die Forstwirtschaft -, - en лесное хозяйство
das Getreide - s, - зерно; зерновые культуры
das Haus - es, ¨-er зд.: палата (в парламенте)
die Kraftquelle -, - n источник энергии
das Kunstgewerbe - s, - художественная кустарная
промышленность; прикладное
искусство; художественное
ремесло
der Lastkraftwagen - s, - грузовой автомобиль
die Nahrungsmittel (pl.) продукты питания
der Rat -(e)s, -¨e совет
der Rohstoff -(e)s, - e сырье
die Steinkohle -, - n каменный уголь
das Straßenfahrzeug -(e)s, - e зд.: дорожный автомобиль
die Versammlung -, - en зд.: собрание
die Viehzucht животноводство
, скотоводство
bestehen (a, a) aus (D) состоять из чего-либо
erlangen достигать, добиваться, получать
herstellen зд.: производить, получать,
изготовлять
leiten зд.: руководить, управлять,
возглавлять
selbständig зд.: самостоятельный,
независимый
abhängig sein von etwas (D) зависеть от чего-либо
an der Spitze stehen стоять во главе
gelten als (N) слыть, считаться (кем-либо,
каким-либо)
reich an (D) богатый (чем-либо)
ÜBUNGEN
I. Lesen Sie folgende Wörter! Beachten Sie die Aussprache dieser Wörter!
Die Ausfuhrgüter, Beethoven, die Forstwirtschaft, die Frühjahrsmesse, die Holzfaserplatte, die Kraftquelle, der Landeshauptmann, die Landeshauptstadt, Lehar, der Rohstofflieferant, die Sehenswürdigkeit, das Touristenland, die Viehzucht, der Zuckerrübenbau, alljährlich, europäisch, hydroelektrisch, selbständig.
II. Übersetzen Sie folgende Internationalismen!
Академия, Европа, канцлер, континент, ландшафт, локомотив, машина, металл, метрополия, миллион, министр, мода, музыка, óрган, парламент, президент, республика, роль, спорт, сталь, турист, центр, энергия, импорти-ровать, европейский, интенсивный, интернациональный, исторический, национальный, химический, центральный, электрический.
TEXT
Die Republik Österreich liegt in der Mitte des europäischen Kontinents. Ihre Fläche beträgt 83 856 qkm. Sie ist ein Bundesstaat mit der Bevölkerung von rund 7,6 Millionen Menschen und besteht aus neun selbständigen Bundesländern: Oberösterreich, Niederösterreich, Wien, Burgenland, Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg. Wien ist zugleich auch die Hauptstadt von Österreich.
Jedes Bundesland hat seinen Landtag, seine Landesregierung. Diese wird vom Landeshauptmann geleitet, der vom Landtag gewählt wird. Die Landtage und die Landesregierungen von einzelnen Bundesländern sind von der Bundesregierung und der Zentralverwaltung abhängig.
Das höchste Staatsorgan ist das österreichische Parlament oder die Bundesversammlung. Sie besteht aus zwei Häusern: dem Nationalrat und dem Bundesrat. Sie sind die gesetzgebenden Körperschaften des Staates. An der Spitze von Österreich steht der Bundespräsident. Er wird für sechs Jahre gewählt. Der Bundespräsident übt die vollziehende Gewalt zusammen mit der Bundesregierung aus. Er muß den Bundeskanzler und auf dessen Vorschlag die Minister der Bundesregierung ernennen.
Wien, als Österreichs Hauptstadt, ist Sitz des Bundespräsidenten, der Bundesregierung, der Ministerien und anderer Zentralstellen. In dieser Stadt leben ungefähr 2 Mln. Menschen.
Die Stadt von Haydn, Beethoven, Schubert, Johann Strauß, Franz Lehar gilt als eine „Weltstadt der Musik“. Wiens neun Hochschulen und Akademien genießen in Europa großes Ansehen. Die Metropole ist durch ihre großen Betriebe und Werke bekannt, wo verschiedene Lastkraftwagen, Lokomotiven, Leder-, Papier - und Metallwaren, Möbel, Textilien produziert werden. Wien ist das Zentrum des Kunstgewerbes und der österreichischen Mode.
In Österreich haben Industrie und Landwirtschaft fast gleichrangige Bedeutung. Am stärksten ist die Industrie in den Landeshauptstädten entwickelt. Die wichtigsten Ausfuhrgüter sind chemische Erzeugnisse, elektrische Geräte, Eisen, Stahl, Papierwaren, Rohstoffe. Hauptsächlich werden Straßenfahrzeuge, elektrische Maschinen, Energie, Brennstoffe, Nahrungsmittel importiert.
Etwa 44 % der Fläche des Staates werden landwirtschaftlich benutzt. In den Alpen und im Alpenvorland sind die Milchwirtschaft und Viehzucht vorherrschend.
Im Südosten des Landes ist der Getreide-, Mais-, Kartoffel-, Zuckerrüben-, Obst - und Weinbau entwickelt.
Eine bedeutende Rolle spielt auch die Forstwirtschaft – 38 % der Fläche des Landes sind bewaldet. Der Wald ist ein wichtiger Rohstofflieferant. Große Bedeutung erlangt die Erzeugung von Holzfaserplatten. Aus Holz werden Schwellen, Furniere, Kisten, Holzhäuser, Spielwaren, Zündhölzer hergestellt.
Österreich ist nicht besonders reich an Bodenschätzen: Magnesit, Eisenerz, Erdöl, Salz, Kupfer, Blei, Zink, Braunkohle, etwas Steinkohle.
Als Kraftquellen spielen die Donau, die Enns, die Mur, der Inn, die Drau eine wichtige Rolle. Auf Grund seiner reichen Wasserkräfte ist Österreich einer der führenden Produzenten hydroelektrischer Energie. Die großen Kraftwerke befinden sich im Westen und im Süden des Landes.
Die Alpenrepublik Österreich ist weltbekannt als Touristenland dank historischen Sehenswürdigkeiten, landschaftlicher Schönheit, intensiver Entwicklung des Wintersports, den Internationalen Wiener Frühjahrs - und Herbstmessen, alljährlichen Salzburger Festspielen.
TEXTERLÄUTERUNGEN:
der Landtag законодательный орган земли, ландтаг
der Landeshauptmann глава правительства земли (в Австрии)
eine gesetzgebende Körperschaft законодательный орган
die vollziehende Gewalt ausüben осуществлять исполнительную власть
ÜBUNGEN:
I. Suchen Sie im Text Synonyme zu folgenden Wörtern!
Die Exportgüter, das Land, das Material, die Metropole, die Ökonomik, die Produktion, das Zentrum, sich befinden, führen, herstellen, zuführen, berühmt, gleichzeitig, wichtig, etwa.
II. Suchen Sie im Text Antonyme zu angegebenen Wörtern!
Die Importgüter, die Stagnation, exportieren, abhängig, arm, klein, unbekannt, ungleichrangig, niedrigst, am schwächsten.
III. Bilden Sie Substantive von folgenden Verben!
Ausführen, bauen, bedeuten, bevölkern, entwickeln, erzeugen, gründen, liefern, produzieren, raten, regieren, sitzen, verwalten, vorschlagen.
IV. Bilden Sie Zusammensetzungen!
Ausführen – das Gut, brennen – der Stoff, der Bund – der Kanzler, der Bund – das Land, der Bund – der Präsident, der Bund – die Regierung, der Bund – der Staat, der Bund – die Versammlung, das Getreide – der Bau, das Haupt – die Stadt, die Kraft – das Werk, das Land – die Regierung, das Land – der Tag, das Land – die Wirtschaft, das Leder – die Waren, roh – der Stoff, roh – der Stoff – der Lieferant, zentral – die Verwaltung, das Vieh – die Zucht.
V. Bilden Sie Sätze mit folgenden Wörtern, Wortgruppen und Wendungen!
1. In der Mitte des Kontinents liegen, bestehen aus.
2. Von der Bundesregierung abhängig sein.
3. Der Bundespräsident, an der Spitze stehen.
4. Großes Ansehen in Europa genießen.
5. Die Hauptstadt, bekannt sein durch.
6. Das Land, reich sein an.
7. Als Kraftquellen, eine große Rolle spielen.
VI. Beantworten Sie folgende Fragen!
1. Wo liegt Österreich?
2. Aus welchen Bundesländern besteht die Republik?
3. Wie heißt das höchste Staatsorgan des Landes?
4. Wer steht an der Spitze von Österreich?
5. Was können Sie über Wien erzählen?
6. Welche Erzeugnisse gehören zu wichtigsten Ausfuhrgütern?
7. Was ist im Südosten von Österreich entwickelt?
8. Welche Rolle spielt die Forstwirtschaft des Landes?
9. Ist die Republik reich an Bodenschätzen, Kraftquellen?
10. Warum nennt man Österreich das Touristenland?
VII. Erzählen Sie über die Republik Österreich nach dem folgenden Plan!
1. Geographische Lage von Österreich.
2. Die staatliche Struktur der Republik.
3. Die Hauptstadt.
4. Die Wirtschaft.
5. Die Naturbodenschätze.
6. Die Bedeutung von Kraftquellen im Leben des Landes.
7. Österreich – das Land des Tourismus.
VIII. Lesen Sie den Text mit dem Wörterbuch! Geben Sie den Inhalt des Textes im Deutschen wieder!
Aus der Geschichte von Wien
Wien blickt auf eine zweitausendjährige Geschichte zurück. Es war um 50 u. Z. als römisches Militärlager Vindobona gegründet.
Es wird während der Völkerwanderung im Jahre 1156 Residenz des Herzogtums der Babenberger und erhält 1198 und 1221 seine ersten Stadtrechte. 1282 gelangen die Habsburger in Österreich an die Macht und Wien wurde zur Hauptstadt und Residenz des Hauses Habsburger, die das Land bis 1918 von Wien aus regierten.
Der Aufstieg dieses Hauses führt zum wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung Wiens. Im Jahre 1365 wird die Universität Wien gegründet und 1359 begann der Bau der gotischen St. Stephans-Kathedrale (St. Stephansdom).
Während der erfolglosen Türkenbelagerung 1529 und 1683 bewährt sich Wien als „Bollwerk des Abendlandes“ gegen die anstürmenden Türken.
Im 17. und 18. Jahrhundert wird Wien zum Zentrum eines großen Reiches. Um die Jahrhundertwende erreicht die Stadt ihre bislang größte Einwohnerzahl von 2,2 Millionen.
Nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie im Jahre 1918 wird Wien zur Hauptstadt der Ersten Republik. Im Jahre 1920 bekommt die Stadt die Rechte eines selbständigen Bundeslandes.
DIE SCHWEIZ
Aktiver Wortschatz:
der Anteil - e(s), - e участие, доля
das Bad - e(s), -¨er зд.: курорт
der Bauer - s, - n крестьянин
der Gletscher - s, - ледник
die Hälfte -, - en половина
die Scheide -, - en раздел, граница
die Schlucht -, - en ущелье, пропасть
die Umgebung -, - en окрестность
die Verfassung -, - en конституция
die Verflechtung -, - en сплетение, переплетение
der Vorsteher - s, - начальник, заведующий
die Wiese -, - en луг
die Wirkung -, - en действие, эффект
der Zufluß - sses, - flüsse приток
amtieren выполнять обязанность
betreiben (ie, ie) проводить (политику)
bewundern восхищаться, любоваться
entwässern зд.: снабжать водой
empfangen (i, a) встречать, получать
erzeugen производить, выпускать
sich heilen лечиться
innewohnen быть присущим
(свойственным)
prägen чеканить, штамповать
attraktiv привлекательный
eigen собственный
ewig вечный
gemäßigt умеренный
geringfügig маловажный, незначительный
mild мягкий, умеренный
ÜBUNGEN:
I. Lesen Sie die folgenden geographischen Namen!
Das Mitteleuropa, Österreich, Liechtenstein, Luzern, Zürich, Genf, Lausanne, Basel, der Jura, das Mittelland, die Oberrheinische Tiefebene, die Po-Ebene, der Monblanc, der Genfer See, der Vierwaldstätter See, der Luganer See, der Thuner See, der Lago Maggiore, der Rhein, die Rhône, der Tessin, die Aare, der Simplon.
II. Übersetzen Sie folgende Internationalismen!
Банк, виадук, департамент, кантон, комитет, конгресс, конференция, климат, курорт, ландшафт, организация, парламент, партия, президент, политика, продукция, структура, традиция, туристы, туристический центр, туннель; демократический, итальянский, капиталистический, олимпийский, рето-романский, социальный, традиционный, фармацевтический, французский, характерный, центральный.
TEXT
Die Schweiz liegt im südlichen Mitteleuropa. Sie ist ein kleiner Staat. Aber dank dem Kontrast zwischen der Größe des Landes und der Rolle, die es im politischen Leben Europas spielt, wird das Land „kleiner Gigant“ genannt. Die Schweiz grenzt an die BRD, Österreich, Italien, Frankreich und Liechtenstein. Die Schweiz hat die Fläche vonkm2. Die Bevölkerung des Landes zählt 6,8 Millionen Menschen. Die meisten Bewohner sprechen deutsch (72 %), andere französisch (18 %), italienisch (12 %) und rätoromanisch (1 %).
Die Schweiz hat eine lange und interessante Geschichte. 1291 schlossen drei Schweizer Kantone (Uri, Schwyiz und Ulterwalten) den Verteidigungsbund als Schutz gegen die habsburgischen (österreichischen) Eroberer. Dieses Jahr gilt als Gründungsjahr der Schweiz. Später schlossen sich diesem Bund auch andere Kantone an. Die Befreiungsbewegung krönte sich mit dem Sieg gegen die Tyrannei. Es entstand eine Republik, aus der die heutige Schweiz geworden ist. Alle diesen politischen Ereignisse wurden von Friedrich Schiller in seinem Drama „Wilhelm Tell“ beschrieben.
Nach den Napoleonischen Kriegen wurde die territoriale Neugestaltung Europas vorgenommen. 1815 fand in Wien ein Kongreß statt, der in der Geschichte als der Wiener Kongreß bekannt ist. Der Schweiz wurde die „ewige Neutralität“ garantiert. Seit dieser Zeit hat die Schweiz an keinem Kriege teilgenommen. 1848 bekam das Land den offiziellen Namen – die Schweizerische Eidgenossenschaft.
Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Schweiz als neutraler Staat der Sitz vieler internationaler Organisationen. Auch heutzutage ist es so geblieben. Die Schweiz betreibt die Politik der Neutralität.
Die Schweiz ist ein Bundesstaat mit föderalistischer Struktur. Sie besteht aus 26 Kantonen und Halbkantonen. Das Parlament heißt die Bundesversammlung. Sie hat zwei Kammern: einen Nationalrat (Volksvertretung) und einen Ständerat (Kantonvertretung). Beide Kammern sind gleich berechtigt. Das Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident. Er amtiert nur jeweils ein Jahr nach dem Rotationsprinzip und bleibt auch während dieser Zeit „Vorsteher“ seines Departaments. Jeder Kanton hat ein eigenes Parlament, eine eigene Verfassung und eine eigene Regierung.
Die vier größten politischen Parteien des Landes sind Freisinnig Demokratische Partei (FDP), Christliche Volkspartei (CVP), Sozialdemokratische Partei (SPS) und Schweizerische Volkspartei (SVP).
Es gibt in der Schweiz eigentlich keine Hauptstadt, nur eine Bundesstadt. Das ist Bern am Fluß Aare.
Zu den größten Städten des Landes gehören auch Zürich, Genf, Basel, Luzern und Lausanne. Basel ist die größte Hafenstadt am Rhein. Genf ist Hauptstadt eines Kantons.
Die Schweiz ist vor allem ein Gebirgsland. Mehr als die Hälfte des Landes liegt über 1 000 m hoch. Die wichtigsten Landschaften des Landes sind die Alpen (60 %), das Mittelland (30 %) und der Jura (10 %). In Alpen gibt es viele Schneeberge, Gletscher, Bergseen und schnelle Bergflüsse. Der höchste Berg der Alpen ist der Monblanc (4 800 m). Im Norden hat die Schweiz geringfügigen Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene sowie nördlich des Rheines am Schwarzwald, im Süden an der Po-Ebene.
In der Schweiz gibt es viele Seen. Ihre mildernde Wirkung auf das Klima ist bekannt. Gemeinsam mit den Bergen prägen sie die Schweizer Landschaft. Die größten Seen sind Genfer, Neuenburger und Bieler See sowie der Zürichsee und Bodensee, auch die reizvollen Seen z. B. der Thuner, Vierwaldstätter und Luganer See sowie der Lago Maggiore. Eine große Anzahl künstlicher Seen in den Alpen dient der Wassserspeicherung. Über 2/3 des Territoriums der Schweiz wird durch den Rhein und seine Zuflüsse zur Nordsee entwässert. Die Rhône umfaßt 20 % des Landes. 10 % der Schweiz entwässern die Po-Nebenflüsse: Ticino, Mera, Rombach, Paschiavino, 5 % entwässert der Inn.
Die Schweiz gehört der gemäßigten Klimazone an. Sie liegt in der Übergangszone vom Mittelmeer – zum feuchtatlantischen und vom feuchtatlantischen zum trockneren Klima der Zentralalpen. Die Alpen bilden eine Klimascheide. Niederschlagsmenge beträgt in der Schweiz nahezu 150 cm pro Jahr.
Für die Wirtschaft der Schweiz ist die internationale Kapitalverflechtung charakteristisch. Die Schweiz ist längst zu einem hochentwickelten kapitalistischen Industriestaat mit den ihm innewohnenden Gesetzmäßigkeiten geworden. Die wichtigsten Industriezweige sind Maschinen - und Motorenbau, chemische und pharmazeutische Industrie, Textil - und Bekleidungsindustrie. Weltbekannt ist auch die Schweizer Uhrenindustrie mit ihren alten Traditionen. Die Uhrenindustrie besteht in Genf und seiner Umgebung schon 400 Jahre. Die Schweiz erzeugt mehr als die Hälfte der Uhrenproduktion der ganzen Welt. Wie überall im Gebirge beschäftigen sich die Schweizer Bauern mit Viehzucht. In Alpengebieten ist die Waldwirtschaft entwickelt. Das Land hat nur wenige Bodenschätze: Asbest, Eisenerz, Steinkohle.
Die Schweiz ist ein beliebtes Touristenland. Zahlreiche Seen, malerische Alpenwiesen, mildes Klima und schneebedeckte Berge machen das Land zu jeder Jahreszeit attraktiv. Im Gebirge und an den Seen liegen viele berühmte Kurorte und Touristenzentren. Touristen aus aller Welt kommen hierher, um die Natur zu bewundern, Sport zu treiben, sich in Bädern heilen zu lassen. Es gibt unzählige Brücken und Viadukte über schnelle Flüsse und tiefe Schluchten und hunderte Tunnels im Gebirge. Der größte ist 20 km lang, er führt durch den Simplon, einen Berg im westlichen Teil der Alpen.
Eine traditionelle Rolle spielt die Schweiz als Gastland zahlreicher Gremien der Internationalen Zusammenarbeit sowie als Sitz von UN - und weiteren Weltorganisationen. In Genf befindet sich beispielsweise der Sitz der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD), der Weltorganisation für Metrologie (WMO), des Allgemeinen Zoll-und Handelsabkommens (GATT), der Europäischen Freihandelszone (EFTA), sowie des Internationalen Roten Kreuzes. In Bern ist der Weltpostverein angesiedelt, das Internationale Olympische Komitee befindet sich in Lausanne, der Sitz des Weltfußballvereins ist in Zürich. Zu erwähnen ist auch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel, sozusagen die „Bank der Zentralbanken“.
Die Schweiz ist ein Land mit hoher Kultur. Weltbekannt sind die Namen des Philosophen Rousseau, der hier geboren wurde, des Schriftstellers und Pädagogen Pestalozzi, der Schriftsteller und Dichter Gottfried Keller, Conrad Ferdinand Meyer, unserer Zeitgenossen Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch. Für seine zweite Heimat hielt die Schweiz E. M. Remarque. Als Begründer der Landschaftsmalerei gilt der schweizerische Maler des 15. Jahrhunderts Konrad Witz. Nicht weniger bekannt ist auch der Genfer Pastellmaler Jean-Etienne Liotard (1702 – 1789. Das Schokoladenmädchen).
TEXTERLÄUTERUNGEN:
rätoromanisch ретороманский
der Verteidigungsbund оборонительный союз
sich mit dem Sieg krönen увенчаться победой
die Neugestaltung преобразование
die Schweizerische Eidgenossenschaft Швейцарская конфедерация
(тип государственного устройства
Швейцарии)
der Kanton кантон, административная
единица в Швейцарии
Genf г. Женева
die Bundesversammlung Федеральное собрание
der Ständerat Совет кантонов
die Vertretung представительство
die Freisinnig-Demokratische Partei Либерально-демократическая
партия
das Mittelland местность, удаленная от моря
der Jura Юра (горный массив)
das Oberrheinische Tiefland Верхнерейнская низменность
die Po-Ebene долина р. По
der Lago Maggiore о. Лаго-Маджоре
der Tessin (Ticino) р. Тессин, Тичино
der Weltpostverein Международный почтовый союз
der Rat Совет (государственный)
das Gremium орган, объединение, собрание
UN Объединенные Нации
UNCTAD Конференция Объединенных
Наций по торговле и развитию
WMO Всемирная метрологическая
организация
ILO Международная организация
труда
WHO Всемирная организация
здравоохранения
GATT Генеральное соглашение
о тарифах и торговле
EFTA Европейская ассоциация
Свободной торговли
BIZ Банк международных расчетов
ÜBUNGEN:
I. Suchen Sie im Text Äquivalente zu folgenden Wörtern!
Der Ausschuß, die Zahl, der Nebenfluß, die Erzeugung, das Ausmaß, der Kurort, der Zufluß, das Tiefland, die Forstwirtschaft, sich befassen, mild, attraktiv, liegen, reizvoll, gemäßigt, sich befinden, gehören, zum Beispiel, produzieren.
II. Erklären Sie, was ist (sind):
1. die Schweiz 7. Basel 13. der Tessin
2. FDP, CVP, SPS 8. der Monblanc 14. der Lago Maggiore
3. Bern 9. der Jura 15. der Rhein
4. die Alpen 10. die Rhône 16. Österreich
5. Zürich 11. der Simplon 17. Genf
6. die Aare Kantone 18. Lausanne
III. Lesen Sie von einigen Fakten über die Schweiz und sagen Sie dann, ob Sie das gewußt oder nicht gewußt haben und ob Sie das interessant finden. Haben Sie gewußt, daß…
1. …. die Regierung der Schweiz alle vier Jahre gewählt wird und nur aus
7 Mitgliedern besteht?
2. … die Schweizer Frauen zum ersten Mal im Jahre 1991 das Wahlrecht bekommen haben?
3. … die Schweizer auch in unserer Zeit in Vatikan als Schutzwache (охрана) dienen?
4. … der französische Philosoph Rousseau in der Schweiz geboren wurde?
5. … sich die Schweizer Männer in alten Zeiten im Ausland die Arbeit suchten und oft als Soldaten oder Pförtner (привратник) dienten (Erinnern Sie sich an das russische Wort «швейцар»!).
IV. Lesen Sie einen Auszug aus dem Werk vom weltbekannten schweizerischen Dramatiker, Erzähler und Essayist Friedrich Dürrenmatt „Bericht über zwei Miniaturen“ und denken Sie nach:
1. Was haben Österreich und die Schweiz Gemeinsames?
2. Wie ist das Verhältnis von Dürrenmatt zu den beiden Staaten?
3. Wie ist Ihr Verhältnis zu den beiden Miniaturen?
Bericht über zwei Miniaturen
(nach Friedrich Dürrenmatt)
Österreich und die Schweiz sind zwei Staaten, die sich trotz ihrer Verschiedenheit immer ähnlicher werden. Beide sind Miniaturbilder.
Die Schweiz ist nicht mehr das Herz Europas (eher Luxemburg), nicht mehr von Großmächten umgeben, sondern von zwei kleinen Großstaaten, einem Kleinstaat und kleinen Kleinstaat (Österreich und Liеchtenstein). Dennoch besteht die Schweiz weiter, wenn auch die Theorien, weshalb sie weiterbesteht, verschieden sind.
Einige meinen, die Schweiz erhalte sich aus Gewohnheit, andere betrachten die Schweiz als eine deutsch-französisch-italienisch-rätoromanische Völkermischung.
Beide sind stolz auf ihre Vergangenheit. Das historische Verhältnis dieser beiden Völker ist kompliziert. Die Urschweiz führte Krieg mit Österreich, genauer mit den Habsburgern, die selber Schweizer waren.
Der Österreicher und der Schweizer sind als Alpenbewohner Zwillinge, und Zwillinge erleben zuletzt das gleiche Schicksal: beide sind heute neutral. Der eine war es seit langem, der andere ist es seit kurzem. Doch das sind subtile Unterscheidungen. Noch subtiler ist mein persönliches Verhältnis zu den beiden Miniaturen. Ich fühle mich in Österreich nicht in der Fremde, aber auch nicht zu Hause. Ich fühle mich mehr als Österreicher denn als Ostschweizer, doch mehr als Berner denn als Tiroler.
V. Antworten Sie auf die folgenden Fragen!
1. Wo liegt die Schweiz?
2. Wie groß ist die Fläche der Schweiz?
3. An welche Staaten grenzt die Schweiz?
4. Was für einen Staat ist die Schweiz?
5. Welche Sprachen sprechen die Schweizer?
6. Wie ist die Schweiz ihrer Landschaft nach?
7. Wie groß ist die Bevölkerungszahl?
8. Wie heißen die größten Seen des Landes?
9. Welche Flüsse der Schweiz können Sie nennen?
10. Wie heißen die bedeutendsten Städte der Schweiz?
11. Wie ist das Klima der Schweiz?
12. Welche Politik betreibt die Schweiz?
13. Welche Produktion der Schweiz ist weltbekannt?
14. Warum ist die Schweiz ein beliebtes Touristenland?
15. Nennen Sie internationаle Organisationen, die ihren Sitz in der Schweiz
haben?
16. Welche weltbekannten Namen sind mit der Schweiz verbunden?
17. Was haben Sie besonders Interessantes über die Schweiz erfahren?
VI. Sie haben sich mit der Schweiz bekannt gemacht und können wahrscheinlich über dieses Land kurz berichten. Versuchen Sie das zu tun!
LIECHTENSTEIN
Aktiver Wortschatz:
der Ackerbau - (e)s хлебопашество, земледелие
der Brauch - (e)s, Bräuche обычай
die Befestigung -, - en укрепление
das Dienstleistungsgewerbe - s, - оказание платных услуг
die Geflügelhaltung -,-en содержание домашней птицы
die Präzision -, - en точность
die Streitkräfte, pl вооруженные силы
die Tracht -, - en одежда, костюм
der Weizen - s, - пшеница
anbauen разводить, возделывать
anweisen (ie, ie) зд.: направлять, настраивать
auflösen распускать
beherbergen давать приют
ernennen (a, a) назначать
herausgeben (a, e) издавать
pflegen ухаживать, заботиться
züchten разводить, выращивать
bemerkenswert замечательный, достойный внимания
zivil гражданский
vertraut machen знакомить
TEXT
Der kleinste Staat, wo deutsch gesprochen wird, ist das Fürstentum Liechtenstein. Es besteht seit dem Jahre 1342. Es ist nur 160 km2 (Quadratkilometer) groß. Liechtenstein liegt im südlichen Mitteleuropa. Das ist ein Alpenland. Seine Nachbarstaaten sind die Schweiz und Österreich.
An der Spitze des Landes steht der Fürst. Liechtenstein ist eine konstitutionelle Erbmonarchie. Der Fürst sanktioniert die Gesetze und ernennt die Beamten. Er hat das Recht, das Parlament aufzulösen. Das Parlament wird für vier Jahre gewählt, es heißt der Landtag. Die wichtigsten politischen Parteien sind die Fortschrittliche Bürgerpartei (liberal – konservativ), die Vaterländische Union (links liberal) und die Freie Liste (grün – alternativ).
Das Land ist in 11 Gemeinden eingeteilt. Das Recht beruht teils auf der schweizerischen teils auf der österreichischen Grundlage. Liechtenstein ist ein neutrales Land. Es hat keine Streitkräfte, für Ordnung sorgen die zivile Polizei und die Hilfspolizei.
Liechtenstein ist ein ungewöhnliches Land. Hier gibt es keine Staatsgrenzen. Hier spricht man nicht viel vom sozialen Progreß, vom Friedenskampf, weil man meint, daß die Neutralität des kleinen Fürstentums eine Garantie gegen Krieg für nationale Sicherheit ist.
Liechtenstein ist ein Bergland. Die Berge sind hier sehr schön. Der Schnee auf den hohen Bergen taut nie. Viele ausländische Gäste kommen in Liechtenstein und besichtigen seine wunderschönen Rhein - und Alpen-Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Das Klima von Liechtenstein ist im Winter warm und im Sommer mild.
Die Hauptstadt des Landes ist Vaduz. Hier gibt es keinen Flughafen, keinen Bahnhof. Man kommt hierher mit einem Bus. In der Hauptstadt leben 4 500 Menschen. Die gesamte Einwohnerzahl ist etwa 31 Tausend Einwohner, von denen der dritte Teil Ausländer sind. 87 % der Gesamtbevölkerung sind katholisch und etwa 10 % evangelisch. Die Liechtensteiner pflegen das alte Volksbrauchtum: hier bleiben alte Lieder, Bräuche und Trachten lebendig (z. B. Weinfest, Almabtrieb1 u. a.).
In Liechtenstein besteht eine 9-jährige Schulpflicht. Im Lande gibt es Grund - und Mittelschulen sowie ein Gymnasium. Die Hochschulbildung erhalten die Liechtensteiner in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland.
Früher war Liechtenstein ein Agrarland mit kleinen Bauernhöfen. Jetzt sind nur 3 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt. Hier spielen Vieh - und Geflügelhaltung sowie Milchwirtschaft eine viel größere Rolle als Ackerbau. In unteren Hanglagen der Alpen werden Obst und Wein angebaut, in der Rheinebene züchtet man Weizen, Mais, Kartoffeln, Tabak, Spinat, Rüben, Erbsen und Bohnen.
Die Industrie des Landes begann sich besonders intensiv nach dem 2. Weltkrieg zu entwickeln. Der Hauptteil der Bevölkerung ist in der Industrie (60 %) und im Dienstleistungsgewerbe (33 %) beschäftigt. Jetzt entwickeln sich verschiedene Zweige der Industrie, solche wie Konservenindustrie, optische Industrie, Herstellung von künstlichen Zähnen, Maschinenbau, Textilindustrie. Die Industrie, deren Erzeugnisse zum größten Teil ausgeführt werden und auf dem Weltmarkt sehr gefragt sind, ist auf den Export angewiesen, weil der Binnenmarkt zu klein ist. Das kleine Land produziert Meßgeräte von hoher Präzision, optische Geräte, hochwertige Nadeln, Kessel für Zentralheizung, Hoch - und Ultravakuumanlagen, Farben, Lacke, Konserven und Textilien. Der größte Konzern in Liechtenstein ist das Unternehmen „Hilti“, ein weltbekannter Hersteller von Befestigungssystemen für die Bauwirtschaft und Industrie.
In Liechtenstein gibt es historische Bauwerke und Museen, die viel Interessantes bieten. Die größte Sehenswürdigkeit des Landes ist das Schloß Vaduz, wo die Residenz des Landesfürsten ist. Diese Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist ein Meisterwerk der mittelalterlichen Architektur. Im Schloß befinden sich die Fürstliche Gemäldegalerie, das Postmuseum und das Landesmuseum.
Die anderen größten Städte des Fürstentums sind Balzers und Schaan. Es sind auch die Städte Triesen, Mauren und Triesenberg zu erwähnen.
TEXTERLÄUTERUNGEN:
1 Almabtrieb, m – das Abtreiben des Viehs von der Alm in die Winterställe im Herbst.
ÜBUNGEN:
I. Lesen Sie mit richtiger Betonung und übersetzen Sie die folgenden zusammengesetzten Substantive!
Das Alpenland, die Erbmonarchie, die Streitkräfte, der Friedenskampf, die Sehenswürdigkeit, der Flughafen, der Bahnhof, die Einwohnerzahl, die Gesamtbevölkerung, das Volksbrauchtum, das Weinfest, die Schulpflicht, die Grundschule, die Mittelschule, der Binnenmarkt, das Meßgerät, die Hoch - Ultravakuumanlage, das Befestigungssystem, die Landwirtschaft, die Hanglage, das Dienstleistungsgewerbe, die Rheinebene, die Viehhaltung, die Geflügelhaltung, die Gemäldegalerie, das Landesmuseum, das Bauwerk, das Bürgerhaus, die Kernphysik, der Briefmarkensammler, die Schmucksachen, die Werkanlage, der Kunstgegenstand, das Altertum, das Jahrhundert.
II. Berichtigen Sie folgende Aussagen!
1. Liechtenstein liegt im Südeuropa und grenzt an Italien.
2. Das Staatsoberhaupt (der Fürst) spielt in Liechtenstein nur eine repräsentative Rolle.
3. Neben der zivilen Polizei hat Liechtenstein auch eine kleine Armee.
4. Das Klima Liechtensteins zeigt große Temperaturunterschiede zwischen Winter und Sommer und hat kontinentalen Charakter.
5. Liechtenstein ist ein Agrarland. Die Industrie ist im Lande nicht entwickelt.
6. In Liechtenstein gibt es einige Mittelschulen, Gymnasien und eine Universität.
7. Die Hauptstadt des Landes ist eine schöne Stadt mit einem kleinen Flughafen, mit dem Bahnhof und vielen Meisterwerken der modernen Kunst.
III. Setzen Sie die Sätze aus folgenden 2 Teilen zusammen!
1. An der Spitze des Landes steht der Fürst, 2. Liechtenstein hat keine Streitkräfte, 3. Viele ausländische Gäste kommen in Liechtenstein, 4. Die Einwohnerzahl des Landes ist 31 Tausend, 5. Die Industrie von Liechtenstein ist auf den Export angewiesen, 6. Die größte Sehenswürdigkeit des Landes ist das Schloß Vaduz, | 1. wo die Residenz des Landesfürsten ist. 2. um die wunderschönen Landschaften und Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. 3. von denen der dritte Teil Ausländer sind. 4. es ist also eine konstitutionelle Erbmonarchie. 5. weil der Binnenmarkt zu klein ist. 6. für Ordnung sorgen die zivile Polizei und die Hilfspolizei. |
IV. Beantworten Sie folgende Fragen!
1. Wo liegt Liechtenstein?
2. Wer steht an der Spitze des Landes?
3. Warum hat das Land keine Streitkräfte und keine Grenzen?
4. Worin besteht die Ungewöhnlichkeit des Landes?
5. Wie ist das Bildungssystem in Liechtenstein?
6. Wie charakterisieren Sie die Bevölkerung des Landes?
7. Welche Industriezweige sind im Land entwickelt?
8. Was ist die größte Sehenswürdigkeit des Landes? Wodurch ist sie berühmt?
9. Warum kommen viele Touristen in Liechtenstein an?
V. Lesen Sie die kleinen Texte über die Städte von Liechtenstein!
Die Museen von Vaduz
Im Schloß Vaduz befinden sich einige interessante Museen. Besonders viele Besucher lockt die Fürstliche Gemäldegalerie, in der Meisterwerke von Rubens, Rembrandt, van Dyck, Breugel, Botticelli und Chardin beherbergt sind. Das Liechtensteinische Kunsthaus ist im Besitz einer bemerkenswerten Sammlung moderner Graphik. Das Postmuseum erzählt über die Geschichte der Briefmarke. Die ersten Briefmarken wurden in Liechtenstein bereits im Jahre 1912 herausgegeben, sie sind mit der Geschichte des Fürstentums verbunden. Das Museum wird von Briefmarkensammlern aus aller Welt gern besucht.
Das Liechtensteinische Landesmuseum macht die Gäste mit der Geschichte des Fürstentums vertraut. Es zeigt Kunstgegenstände, historische Dokumente, Waffen und Funde aus archäologischen Ausgrabungen. Bronzene und goldene Schmucksachen gehörten den keltischen Stämmen, die den Rheintal im Altertum besiedelten; römische Münzen wurden hierher von den Legionen des Kaisers August gebracht; Schwerter und Lanzen waren die Waffen der Alemannen, die die Römer im
III. Jahrhundert nach Christi aus dieser Gegend verdrängten.
Balzers
Balzers ist ein bedeutendes Industriezentrum, der Sitz der gleichnamigen Firma. Die Stadt zählt etwa 3 900 Einwohner. Die Industriebetriebe der Stadt liefern hochleistungsfähige Vakuumpumpen, optische Geräte sowie Ausrüstung für den Bedarf der Kernphysik. Auf einer malerischen Anhöhe in der Nähe von Balzers erhebt sich das mittelalterliche Schloß Gutenberg (XIII. Jh.). Im Stadtbild von Balzers finden sich nebeneinander alte Bürgerhäuser, Scheunen und moderne Werkanlagen.
Schaan
Schaan zählt etwa 5 100 Einwohner. Das Städtchen ist dadurch bekannt, daß hier erstklassige künstliche Zähne hergestellt werden, die sich nur sehr reiche Leute (bekannte Politiker, Filmstars, Sänger, Millionäre und Milliardere) leisten können. In Schaan befindet sich das „Theater am Kirchplatz“, in dem Konzerte und Theateraufführungen veranstaltet werden.
VI. Erzählen Sie über Liechtenstein. Was finden Sie besonders ungewöhnlich und interessant in diesem Land?
LUXEMBURG
Aktiver Wortschatz:
der Abgeordnete - n, - n депутат
der Beschluß - sses, - ¨sse решение, постановление
die Brücke -, - en мост
die Burg -, - en замок, крепость
der Distrikt -(e)s, - e округ, район
der Kalk -(e)s, - e известь
der Kies -(e)s, - e гравий
das Tal - (e)s, -¨er долина
die Regierung -, - en правительство
das Reich -(e)s, - e государство, империя
der Reiz -(e)s, - e очарование
der Sand -(e)s, - e песок
der Schiefer - s, - сланец
das Schloß - sses, - ¨sser замок
die Spannweite -, - en зд.: расстояние между опорами моста
die Verwaltung -, - en управление, администрация
auflösen распускать
bewahren сохранять
herrlich великолепный, прекрасный
selbständig самостоятельный
unabhängig независимый
ÜBUNGEN:
I. Lesen Sie die folgenden geographischen und historischen Namen!
Das Großherzogtum Luxemburg, Frankreich, Belgien, Italien, Österreich, Lüzilienburg, Westeuropa, der Staat, das Römische Reich, der Wiener Kongreß, die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, Capellen, Echternach, Esch, Clerf, Wiltz, Grevenmacher, Remich, das Ösling, die Hochebene, die Lauer, die Nebenflüsse, das Pariser Becken, die Passerelle, die Adolfbrücke, die Großherzogin-Charlotte-Brücke, Diekirch, Vianden, die Ardenne, das Moseltal.
II. Übersetzen Sie folgende Internationalismen!
Герцог, Европа, легенда, эмигрант, территория, рейх, корона, монархия, конгресс, нейтралитет, инициатива, орган, парламент, кантон, партия, министр, климат, группа, стандарт, мебель, текстиль, роль, коллегия, картофель, туризм, банк, турист, центр, система, парк, виадук, сталь, номинально, французский, испанский, римский, политический, демократический, парламентский, консти-туционный, культурный, социалистический, атлантический, континентальный, социальный, химический, керамический.
TEXT
Das Großherzogtum Luxemburg liegt in Westeuropa. Das ist ein kleiner Staat, der im Osten an die BRD, im Südosten an Frankreich, im Westen an Belgien grenzt. Daß der Name Luxemburg vom Wort „Lux“ (lat.: Licht) kommt, gehört ins Gebiet der Legende. Er kommt von „Lüzilienburg“ – kleine Burg.
Luxemburg hat die Fläche von 2 586 km2. Die Bevölkerung des Landes zählt etwa Menschen. Die Einwohner sind nur zu 74 % Luxemburger, der übrige Teil (30 %) – Emigranten aus Italien, Frankreich, Deutschland, Portugalien und Belgien. Die Staatssprachen sind Deutsch, Französisch und Lёtzebuergesch.
Das Territorium des heutigen Luxemburgs war bis zum 6. Jahrhundert hinein ein Teil des Römischen Reiches. Im Mittelalter gehörte Luxemburg zur spanischen Krone, später zu Österreich und dann zu Frankreich. Nach Beschluß des Wiener Kongresses bildete sich 1815 ein nominal unabhängiger bürgerlicher Staat – das Großherzogtum Luxemburg. 1866 wurde Luxemburg selbständig, 1948 gab es seine Neutralität auf und schloß sich 1949 der NATO an. Seit 1945 ist Luxemburg Mitglied der UN, seit 1957 der EWG (heute EU).
Das Großherzogtum Luxemburg ist eine konstitutionelle Erbmonarchie mit parlamentarisch-demokratischem Regierungssystem. Das Staatsoberhaupt ist der Großherzog. Ihm gehört die Gesetzesinitiative, er ist der Oberbefehlshaber. Der Großherzog kann das Parlament auflösen. Die Regierungsgewalt befindet sich in den Händen des Großherzogs und des Exekutivorgans – eines Ministerkollegiums von 12 Ministern. Die gesetzgebende Macht (Legislative) wird von dem Einkammerparlament, der Abgeordnetenkammer, ausgeübt. 160 Mitglieder des Parlaments werden im allgemeinen Wahlgang auf 5 Jahre direkt gewählt. Das beratende Organ heißt der Staatsrat, er zählt 21 Mitglieder.
Verwaltungsmäßig gliedert sich das Großherzogtum in 3 Distrikte, die in
12 Kantone und 118 Gemeinden eingeteilt sind. Der Distrikt Luxemburg umfaßt die Kantone Capellen, Esch, Luxemburg und Mersch; zum Distrikt Diekirch gehören die Kantone Clerf (Clerveau), Diekirch, Redingen (Redange), Vianden und Wiltz; der Distrikt Grevenmacher besteht aus den Kantonen Echternach, Grevenmacher und Remich. Jeder Kanton gliedert sich in Gemeinden.
In Luxemburg gibt es viele politische Parteien. Besonders einflußreich sind die Christlich-Soziale Volkspartei (CSV), die Luxemburgische Sozialistische Arbeiterpartei (LSAP) und die Demokratische Partei (DP).
Das Großherzogtum Luxemburg ist sehr klein, aber herrlich. Das Ösling, der nördliche Teil des Landes, gehört zu den Ardennen und stellt eine Hochebene dar, die von der Lauer und ihren Nebenflüssen tief zertalt ist. Diese Gegend ist bewaldet und hat ein ziemlich kühles Klima. Der südliche Teil von Luxemburg, das Gutland, gehört zum Pariser Becken. Es hat fruchtbare Böden und spielt eine wichtige Rolle als Landwirtschaftsgebiet. Das Moseltal bildet eine dritte Landschaftsgruppe. Dieses Gebiet ist für den Wein - und Obstbau besonders geeignet.
Das Klima des Landes kann als atlantisch-gemäßigt charakterisiert werden. Es hat sowohl ozeanische als auch kontinentale Einflüsse und zeichnet sich durch einen kühlen, langen Winter und einen milden Sommer aus.
Die wichtigsten Bodenschätze Luxemburgs sind Eisenerze, aber ihre Vorräte sind nicht sehr groß. Man gewinnt auch Schiefer, Kalk, Sand und Kies.
Luxemburg zählt zu den reichsten Ländern der Welt und hat einen hohen Lebensstandard. Die Industrie entwickelt sich ziemlich stark, besonders Schwerindustrie, Maschinenbau, chemische, keramische und verarbeitende Industrie, Möbel-, Holz-, Leder - und Textilindustrie, hier gibt es viele Stahlwerke. Im Norden des Landes werden Kartoffeln angebaut, im Süden ist Viehzucht gut entwickelt; es werden auch Wein und Obst angebaut.
Die Banken spielen eine bedeutende Rolle im Leben des Landes. Der Tourismus ist auch eine bedeutende Geldquelle für das kleine Land. Viele Touristen aus verschiedenen Ländern kommen ins Großherzogtum Luxemburg, um landschaftliche Reize, historische Denkmäler zu bewundern. Über 20 Kilometer erstreckt sich der Luxemburgische Naturpark, kleine Städte bewahren alte Burgen, Schlösser und Stadtmauern. Sehenswert ist auch die Hauptstadt Luxemburg, politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören zahlreiche hohe alte Brücken, z. B. „die Passerelle“, ein 44 m hoher Viadukt und die Adolfbrücke, deren Spannweite 85 m ist, sowie die 355 m lange und 85 hohe Großherzogin-Charlotte-Brücke, eine der modernsten Bauwerke des 20. Jahrhunderts.
TEXTERLÄUTERUNGEN:
EWG – Europäischе ЕЭС – Европейское экономическое
Wirtschaftsgemeinschaft сообщество
EU – Europäische Union ЕС – Европейский союз
das Exekutivorgan исполнительный орган
die Legislative законодательное собрание,
das Einkammerparlament однопалатный парламент
das beratende Organ совещательный орган
der Staatsrat государственный совет
die Hochebene плоскогорье
die Gemeinde муниципалитет, магистрат, община
einflußreich влиятельный
ÜBUNGEN:
I. Suchen Sie im Text Äquivalente zu folgenden Wörtern!
Das Schloß, der Scharm, das Reich, die Burg, das Hochland, die Amtssprache, das Land, der Bezirk, die Einwirkung, der Zufluß, das Gelände, sehenswürdig, sich befinden, angehören, kennzeichnen, schön, mäßig, frisch.
II. Vollenden Sie die Sätze!
1. Luxemburg liegt in … .
2. Luxemburg grenzt im Osten an … .
3. Die Staatssprachen sind … .
4. Das Großherzogtum Luxemburg ist eine konstitutionelle … .
5. Das Staatsoberhaupt ist … .
6. Verwaltungsmäßig gliedert sich das Großherzogtum in … .
7. Besonders einflußreiche politische Parteien Luxemburgs sind … .
8. Das Ösling, der nördliche Teil des Landes, gehört zu … .
9. Der südliche Teil von Luxemburg, das Gutland, gehört zum… .
10. Das Klima des Landes kann als … .
11. Die wichtigsten Bodenschätze Luxemburgs sind … .
12. Die wichtigsten Industriezweige sind … .
13. Die Banken spielen … .
14. Der Tourismus ist auch eine … .
15. Sehenswert ist auch die Hauptstadt … .
16. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt gehören … .
III. Erklären Sie, was ist (sind)?
1. das Großherzogtum 8. das Ösling
2. Frankreich, Belgien, die BRD 9. die Mosel
3. Deutsch, Französisch, Lëtzebuergesch 10. das Gutland
4. der Großherzog 11. Eisenerze, Schiefer, Kalk
5. Luxemburg 12. „Lüzilienburg“
6. Capellen, Esch, Mersch 13. Die „Passerelle“
7. CSV, LSAP, DP
IV. Antworten Sie auf die folgenden Fragen!
1. Wo liegt das Großherzogtum Luxemburg?
2. An welche Länder grenzt Luxemburg?
3. Wie groß ist die Fläche des Landes?
4. Wieviel Einwohner zählt Luxemburg?
5. Wie ist Luxemburg verwaltungsmäßig gegliedert?
6. Wie war die Geschichte des Landes?
7. Welche Sprachen sprechen die Luxemburger?
8. Welche politischen Parteien gibt es in Luxemburg?
9. Wie ist die Natur dieses Landes?
10. Wie ist das Klima?
11. Was für ein Staat ist Luxemburg?
12. Wie heißt die Hauptstadt?
13. Welche Industriezweige sind in Luxemburg besonders entwickelt?
14. Warum ist Luxemburg ein beliebtes Touristenland?
15. Was haben Sie besonders Interessantes über Luxemburg erfahren?
V. Sie haben sich mit dem Großherzogtum Luxemburg bekannt gemacht.
Berichten Sie kurz über dieses Land! Nehmen Sie ganze Informationen aus dem Text und Ihre Phantasie zu Hilfe!
INHALTSVERZEICHNIS
Die Bundesrepublik Deutschland.......................................................................... 3
Berlin.................................................................................................................... 9
Österreich........................................................................................................... 18
Schweiz............................................................................................................... 22
Liechtenstein....................................................................................................... 28
Luxemburg.......................................................................................................... 32

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