Nachteile der freien Marktwirtschaft. Der wirtschaftlich Schwache ist benachteiligt. Die kapitalistische Wirtschaftsordnung des 19. Jahrhunderts hatte zur Folge, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer wurden. Die wirtschaftliche Macht der Großunternehmer wurde zur politischen Macht mit großem Einfluss auf das öffentliche Leben. Ein Überangebot an Arbeitskräften als Folge der Abwanderung der Bauern in die Industriestädte (= Strukturwandel der Wirtschaft) wurde von den Fabrikanten rücksichtslos ausgenutzt. Das Fehlen jeder Gesetzgebung gestattete ihnen die Ausbeutung der Arbeiter.
Monopolbildung schaltet den Wettbewerb aus. Riesige Konzerne kommen zur Marktbeherrschung, durch Absprachen über Produktionsmenge und Preise können sie den Wettbewerb unterdrücken. Schließlich diktieren sie als Monopole Löhne und Preise. Darunter leiden die kleinen und mittleren Unternehmer und die Verbraucher. So kann die freie Marktwirtschaft ihr eigentliches Steuerorgan, den Markt und den Wettbewerb, und damit sich selbst zerstören.
Fragen zum Text:
1. Was ist das Grundelement der freien Marktwirtschaft?
2. Warum spricht man auch vom kapitalistischen Wirtschaftssystem?
3. Welche Vorteile der freien Marktwirtschaft können Sie nennen?
4. Was gehört zu den Nachteilen der freien Marktwirtschaft?
5. Wie entsteht der Wettbewerb?
Text 6. WESEN DER ZENTRALVERWALTUNGSWIRTSCHAFT
Die sozialen Nachteile des kapitalistischen Wirtschaftssystems im 19. Jahrhundert waren Anlass, nach neuen Wegen und Ordnungen der Wirtschaft zu suchen. Karl Marx entwickelte in zahlreichen Schriften seine Gedanken zur Änderung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse. Die in seinem Hauptwerk „Das Kapital“ erhobene Forderung nach Sozialisierung (d. h. Verstaatlichung) des Grundbesitzes und der Produktionsmittel wurde Grundlage jener sich als Gegenströmung zur freien Marktwirtschaft des kapitalistischen Systems gebildeten Wirtschaftsordnung.
In der zentral geplanten Wirtschaft gibt es im Grunde nur ein Wirtschaftsobjekt, den Staat. Er ist die alleinige Instanz, die den Wirtschaftsplan, der Kollektivplan ist, aufstellt. Entsprechend dem Zentral - oder Gesamtplan erhält jeder Betrieb einen Teilplan zugeteilt. Der Anhaltspunkt für das wirtschaftliche Handeln ist nicht der Markt, sondern das zentral aufgestellte Plansoll. Der Staat ist praktisch alleiniger Produzent und Arbeitgeber. Er bestimmt Art und Umfang der Produktion, setzt Löhne und Preise fest, sowie Einfuhr und Ausfuhr. Es gibt keine Unternehmer wie in der freien Marktwirtschaft. Angestellte des Staates (z. B. Direktoren) leiten die Betriebe. Anstelle von Gewinnen sollen Prämien für die Betriebsleitung und die Belegschaft als Anreiz dienen. Die Verbrauchsgüter werden nicht gekauft, sondern vom Staat „verteilt“. Während in der Marktwirtschaft der Preis Angebot und Nachfrage aufeinander abstimmt, tut das in der zentralen Planwirtschaft der Plan. Wirtschaftliche Entscheidungen (z. B. über Art und Umfang der Produktion, Verkauf und Preise) werden nicht von einer Vielzahl freier Unternehmer, sondern von einer zentralen staatlichen Behörde getroffen. Die die Zentralverwaltungswirtschaft bestimmenden drei Voraussetzungen sind Lenkungsfunktion des Staates, verwaltungswirtschaftliche Unterordnung und Kollektiveigentum.
Zu den Vorteilen der Zentralverwaltungswirtschaft gehören, in erster Linie, die Verhinderung der Missstände und sozialer Ungerechtigkeiten des kapitalistischen Wirtschaftssystems, Stabilität von Wirtschaft und Währung sowie Vollbeschäftigung. Aber als Nachteile kann man das Fehlen der Aussicht nach Gewinn, die Ausschaltung des Wettbewerbs und mangelhafte Qualität der produzierten Güter nennen.
Fragen zum Text:
1. Warum begann man nach neuen Wegen und Ordnungen der Wirtschaft zu
suchen?
2. Welche Rolle spielt der Staat in der zentral geplanten Wirtschaft?
3. Gibt es Unternehmer in der zentral geplanten Wirtschaft?
4. Wer leitet die Betriebe in der zentral geplanten Wirtschaft?
5. Wer trifft wirtschaftliche Entscheidungen?
6. Was gehört zu den Vor - und Nachteilen der Zentralverwaltungswirtschaft?
7. Was meinen Sie von der zentral geplanten Wirtschaft?
Text 7. WAS MAN WISSEN MUSS, UM EINEN MARKT ZU BEURTEILEN
Interessant ist zunächst, wie groß der Markt eigentlich ist. Die Anzahl der Firmen im Marktsegment oder die Anzahl der Personen in der Zielgruppe – das wären typische Angaben für den theoretischen Gesamtmarkt. Man spricht dabei vom Marktpotenzial. Weiterhin von Interesse ist die Frage nach den Umsätzen oder Absatzmengen, die in einem bestimmten Markt jedes Jahr von allen Anbietern bewegt werden. Das wäre das Marktvolumen. Und wie groß ist der Marktanteil, das heißt unser Anteil am Marktvolumen? Wollen wir den Marktanteil steigern, müssen wir noch schneller sein als ein wachsender Markt oder standfester als die anderen Wettbewerber in einem schrumpfenden Markt. Ist der Bedarf in diesem Segment stabil oder starken Schwankungen ausgesetzt, z. B. durch Konjunktur oder Wetter?
Hier geht es nicht (nur) um Anzahl oder Größe der Mitbewerber. Letztere ist ohnehin relativ. Es gibt verschlafene Riesen und sehr lebendige, aggressive Klein - und Mittelbetriebe. Wo sind deren Stärken und Schwächen? Können wir etwas dagegensetzen? Wie gehen die Mitbewerber am Markt vor? Und wie können sie das finanziell durchhalten?
Wie hoch sind eigentlich die Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber in unserer Branche? Brauchen sie viel Kapital für den Einstieg? Brauchen sie spezielles Know-how? Wer in einer geschäftlich interessanten Branche mit niedrigen Eintrittsbarrieren sitzt, wird sich immer wieder auf Überraschungen durch neue Wettbewerber gefasst machen müssen.
Wer kämpft mit uns um das jährliche Marktvolumen? Wie viele Formen sind das und von welcher Art und Größe sind sie? Versteht man sich – trotz aller Konkurrenz – sonst ganz gut oder ist die Branche gekennzeichnet durch Aggressivität, Pressepolitiken und Rechtsstreitigkeiten?
Diese Daten sind in einer Überflussgesellschaft fast noch wichtiger als quantitativen Daten. Warum kaufen Menschen oder Firmen bestimmte Produkte und andere nicht? Und wie kommt ihre Entscheidung zustande?
Fragen zum Text:
1. Was ist das Marktpotenzial?
2. Was heißt das Marktvolumen?
3. Geht es nicht um Anzahl oder Größe der Mitbewerber?
4. Was ist wichtig zu wissen für die neuen Wettbewerber in einer Branche?
Text 8. MARKT UND PREISBILDUNG
Unter einem Markt versteht man den Ort des regelmäßigen Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage. Ein echter Markt bietet Alternativen (= Wahl), für beide Marktseiten: für den Käufer (= Konsumenten) besteht die Möglichkeit, unter mehreren Angeboten auszuwählen; der Verkäufer (Produzent) hat Güter anzubieten und dabei den größtmöglichen Nutzen zu suchen. Auf einem echten Markt herrscht Wettbewerb, Konkurrenz. Die Märkte unterscheiden sich folgenderweise: 1) sachlich (Warenmärkte, Dienstleistungsmärkte, Arbeitsmärkte, Kreditmärkte); 2) räumlich-zeitlich (Wochenmärkte, Großmärkte, Jahrmärkte, Börsen, Messen, Ausstellungen, Versteigerungen (= Auktionen)); 3) nach Funktionen (Beschaffungsmärkte, Binnenmärkte, Importmärkte, Absatzmärkte, Exportmärkte).
Es gibt auch Märkte, die homogen (vollkommene Märkte) und solche, die heterogen sind (unvollkommene Märkte), wo die vollkommenen Märkte die Ausnahme und die unvollkommenen die Regel sind. Auf homogenen Märkten werden vollkommen einheitliche Güter gehandelt, auf heterogenen Märkten – Güter, die sich mehr oder weniger voneinander unterscheiden. Auf den ersteren werden z. B. Edelmetalle, Effekten, auf den letzteren z. B. verschiedene Biersorten, Automobile verschiedener Hersteller gehandelt. Für einen vollkommenen Markt muss vor allem folgende Voraussetzung (= Prämisse) gelten: Abwesenheit sachlicher Vorzüge. Die vollkommen gleichartigen Güter dürfen keine Unterschiede in Qualität, Farbe, Abmessung, Geschmack usw. aufweisen (z. B. Banknoten, Pfandbriefe eines Kreditinstituts, Baumwolle eines bestimmten Standards). Wenn es um die Preisbildung auf unvollkommenen Märkten geht, so heißt es, dass die persönliche Meinung der Kunden auch eine erhebliche Rolle spielt, obwohl die angebotenen Güter objektiv gleichwertig sind.
Unter dem Preis versteht man allgemein den Warenpres, der als Gegenwert von Gütern und Dienstleistungen gilt. Bei geringem Angebot und großer Nachfrage steigt die Ware im Wert und auch im Preis. Der Preis zeigt die Wirtschaftslage an und bestimmt die Verteilung der Produktionsfaktoren.
Fragen zum Text:
1. Was versteht man unter einem Markt?
2. Was für Alternativen bietet ein echter Markt für beide Marktseiten?
3. Wie unterscheiden sich die Märkte?
4. Was versteht man unter vollkommenen und unvollkommenen Märkten?
5. Was spielt eine erhebliche Rolle bei der Preisbildung auf unvollkommenen
Märkten?
6. Was heißt Preis?
Text 9. UNTERNEHMEN UND ANDERE WIRTSCHAFTSEINHEITEN
Das Gesamtgefüge unserer Wirtschaft besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Einheiten. Diese organisatorischen Einheiten können konsum - oder produktionsorientiert sein. Man unterscheidet sie dementsprechend in Haushalte und Unternehmen.
Ein Haushalt zeichnet sich durch seine Konsumorientierung aus. Güter und Dienstleistungen werden zur Deckung des eigenen Bedarfs gebraucht und verbraucht. Die Tatsache, dass in Haushalten auch produziert wird, etwa bei der Zubereitung eines Essens oder der Reparatur eines Fahrrades, darf im Rahmen einer typisierenden Betrachtungsweise vernachlässigt werden. Grundsätzlich gilt, dass Haushalte konsumorientiert und auf die Deckung des Eigenbedarfs ausgerichtet sind. Haushalte können unterteilt werden in:
a) öffentliche Haushalte, also die Haushalte der Kommunen, Länder und des Bundes;
b) private Haushalte, hierbei kann es sich um Ein - oder Mehrpersonenhaushalte handeln.
Während private Haushalte sich dadurch auszeichnen, dass sie Individualbedürfnisse ihrer Mitglieder zu befriedigen suchen, orientieren öffentliche Haushalte ihren Bedarf an den Bedürfnissen der privaten Haushalte, also an den Kollektivbedürfnissen. Grundsätzlich lösen Haushalte die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen aus.
Den konsumorientierten Haushalten stehen die produktionsorientierten Unternehmen gegenüber. Das Wort „produzieren“ muss im weitesten Sinne des Wortes verstanden werden, so ist etwa die Bereitstellung einer Dienstleistung (z. B. einer Tasse Kaffee) ebenso das Produkt einer Unternehmung wie die Herstellung einer Kaffeemaschine. Eine Einteilung der Unternehmen kann erfolgen in:
a) öffentliche Unternehmen
b) private Unternehmen.
Ob es sich bei einem Unternehmen um ein öffentliches oder ein privates Unternehmen handelt, ist nicht immer einfach abzugrenzen.
Fragen zum Text:
1. Wodurch zeichnet sich ein Haushalt aus?
2. Worauf sind Haushalte ausgerichtet?
3. Wie kann man Haushalte unterteilen?
4. Woran orientieren öffentliche Haushalte ihren Bedarf?
Text 10. BETRIEB, UNTERNEHMUNG UND UNTERNEHMER
Die Begriffe “Betrieb“ und “Unternehmen/Unternehmung” werden im allgemeinen Sprachgebrauch nicht sauber getrennt: Häufig wird “Betrieb” als der umfassende angesehen, da er produktive soziale Systeme in allen Wirtschaftsordnungen bezeichnet. “Unternehmen/Unternehmung” wird gebraucht, wenn man die erwerbwirtschaftliche Zielsetzung in Betracht zieht, was in der Marktwirtschaft von ausschlaggebender Bedeutung ist.
Dann sieht man die Unternehmung als Begriff an und den Betrieb als Teil der Unternehmung.
– Die Unternehmung ist eine rechtlich und wirtschaftlich selbständige Einheit der Volkswirtschaft, die nach eigenem Wirtschaftsplan und auf eigenes Risiko arbeitet, mit der Absicht, einen Gewinn zu erzielen.
– Der Betrieb ist eine räumlich-technisch-soziale Einheit, die Leistungen erstellt, wirtschaftlichen Zielsetzungen folgt, aber wirtschaftlich unselbständig ist.
– Eine Unternehmung kann aus mehreren Betrieben bestehen, nicht aber ein Betrieb aus mehreren Unternehmen.
Hierzu kommen noch Begriffe wie “Firma”, “Fabrik”, “Werk” und “Geschäft”. Der Begriff “Firma” bezeichnet den Namen der Unternehmung, die Begriffe “Fabrik” und “Werk” stellen die produktionswirtschaftliche Seite eines Betriebes heraus. “Geschäft” im engeren Sinne ist eine Kaufstelle oder eine Dienststelle (Büro, Kontor, Office), im weiteren Sinne ist das Geschäft entweder eine Handels - oder Bankoperation oder andere wirtschaftliche Tätigkeiten.
Was den Unternehmer sebst anbetrifft, ist er nach moderner Auffassung eine Gestalt in der kapitalitisch-liberalistischen Marktwirtschaft, der Repräsentant einer ganzen ökonomischen Epoche, in der ihm die führende Rolle zukommt.
Das eigentliche Wesen des Unternehmers beruht auf seiner Funktion eines Wirtschaftsführers, der immer “neue Kombinationen” der begrenzten Produktionsmittel durchsetzt und damit die Wirtschaft ständig dynamisch macht. Seine Tätigkeiten sind auf Erzeugung neuer Produkte oder neuer Qualitäten der Produkte, auf Einführung neuer Produktionsmethoden und neuer Organisationen der Produktion auf Erschließung neuer Absatzmärkte gerichtet.
Der Unternehmer kann die leitende Tätigkeit und Eigentum an der Unternehmung in sich vereinigen (Fabrikherr, Kaufmann, Industriekapitan), er kann als Geschäftsführer im Anstellungsvertrag mit der Unternehmung stehen (Direktor, Betriebsleiter, Manager), er muss nicht notwendig Eigentum an den Produktionsmitteln haben, aber leitende Funktionen ausüben.
Nach dem Handelsrecht kann Unternehmer (in älteren, noch geltenden Vorschriften als “Prinzipal” bezeichnet) eine natürliche Person, eine Personengesellschaft oder eine juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts sein, die einen Gewerbebetrieb unterhält.
Fragen zum Text:
1. Wie sieht man die Unternehmung und den Betrieb an?
2. Was bedeutet der Begriff “Unternehmung”?
3. Was heißt “Betrieb”?
4. Was ist “Firma”?
5. Worauf beruht das eigentliche Wesen des Unternehmers?
6. Welche Funktionen kann der Unternehmer ausüben?
Text 11. ARTEN VON UNTERNEHMUNGEN
Die Unternehmung ist eine rechtlich und wirtschaftlich selbständige Einheit der Volkswirtschaft mit wirtschaftlicher Zielsetzung und einem eigenen finanziellen Gefüge.
Träger dieses Gebildes sind Unternehmer, die eine oder mehrere Personen sein können. Die Unternehmer setzen Kapital ein mit dem vorrangigen Ziel, Gewinne zu erzielen. Zwangsläufig ist damit auch das Verlustrisiko verbunden, etwa dann, wenn falsche unternehmerische Entscheidungen getroffen werden. In der Festlegung ihrer Pläne sind die Unternehmer autonom, das heißt insbesondere staatliche Stellen können ihnen dafür keine Vorschriften machen. Die Marktwirtschaft garantiert den Unternehmern das Privateigentum an den Produktionsmitteln.
Nach dem Träger des Eigentums unterscheiden sich
1) private oder erwerbswirtschaftliche Unternehmen, die von privaten Inhabern gegründet und nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung betrieben werden, denn aus dem Gewinn bestreiten private Inhaber ihren Lebensunterhalt und erweitern ihre Unternehmen (und Betriebe) durch zusätzliche Investitionen;
2) öffentliche oder gemeinwirtschaftliche Unternehmen die von öffentlichem Gemeinwesen oder von der öffendichen Hand (Bund, Ländern oder Gemeinden) gegründet und nach dem Angemessenheitsprinzip betrieben werden, denn sie müssen zu angemessenen Preisen einen Bedarf an solchen Gütern und Dienstleistungen decken, die sozial notwendig, aber zu hohen Preisen produzierbar sind;
3) gemischt-wirtschaftliche Unternehmen, die der Staat oder eine öffentlich-rechtliche Einrichtung unter Beteiligung privaten Kapitals gründet und betreibt.
Grundlegend für die wirtschaftliche Tätigkeit der Unternehmen sind ihre Rechtsformen. Davon hängen solche Faktoren ab wie Gründung, Firma, Kapitalaufbringung, Haftung, Gewinnverteilung, Geschäftsführung, Vertretung, Auflösung und so weiter. Nach den Rechtsformen unterscheiden sich folgende Grundformen der Unternehmen:
1) Einzelunternehmung,
2) Gesellschaften; Personen-, Kapitalgesellschaften, besondere Gesellschaften,
3) Genossenschaften.
Gesellschaften und Genossenschaften werden auch als Körperschaften bezeichnet. Sie unterliegen einer besonderen Steuer – der Körperschaftssteuer. Rechtlich geregelt sind auch Zusammenschlüsse von Unternehmen: Konsortium, Konzern, Trust und andere.
Öffentliche Unternehmen, oder Staatsunternehmen, oder Wirtschaftsbetriebe der öffentichen Hand haben: 1) öffentlich-rechtliche Formen: Unternehmen ohne eigene Rechtspersönlichkeit und Unternehmen mit eigener Rechtspersönlichkeit; 2) privatrechtliche Formen: vor allem Kapitalgesellschaften, aber auch Beteiligungen an Genossenschaften. Ausschlaggebend für die Marktwirtschaft sind Unternehmen der privatrechtlichen Formen.
Fragen zum Text:
1. Was für eine Einheit ist die Unternehmung?
2. Mit welchem Ziel setzen die Unternehmer Kapital ein?
3. Wie unterscheiden sich die Unternehmen nach dem Träger des Eigentums?
4. Was ist für die wirtschaftliche Tätigkeit der Unternehmen grundlegend?
5. Welche Grundformen der Unternehmen unterscheidet man nach den
Rechtsformen?
6. Was ist bei Gesellschaften und Genossenschaften wichtig?
Text 12. FIRMA
Die Firma, das heißt die Bezeichnung eines Untenehmens, besteht aus einem Firmenkern und einem Firmenzusatz, der auf den Geschäftszweig oder das Produkt hinweist. Folgende Arten von Firmierungen sind möglich:
– Die Personenfirma enthält einen oder mehrere Personennamen, das heißt den oder die Namen des Unternehmers oder der Unternehmer
– Die Sachfirma besteht aus dem Gegenstand der Unternehmung, das heißt sie nennt den Bereich, in dem das Unternehmen wirkt
– Die gemischte Firma enthält Personennamen und den Gegenstand der Unternehmung.
Mit dem Namen eines Unternehmens ist sein Ruf verbunden. Deshalb gibt es bei der Auswahl eine Reihe von Grundsätzen zu beachten:
1. Firmenwahrheit: Der Name des Unternehmens muß mit dem bürgerlichen Namen des Unternehmers und mit dem Gegenstand des Unternemens übereinstimmen.
2. Firmenklarheit: Der Name der Unternehmung muss unmissverständlich sein. Der Zusatz darf keine Verhältnisse andeuten, die tatsächlich nicht bestehen.
3. Firmenausschließlichkeit/Firmenschutz: jede Firma darf von keinem anderen Unternehmen benutzt werden. Jedes neue Unternehmen muss sich vor Ort erkundigen, ob der geplante Name bereits existiert. Überregionale Unternehmungen müssen dafür sorgen, dass Verwechslungen mit anderen Firmen ausgeschlossen sind.
4. Firmenbestätigkeit: Wechselt der Inhaber eines Unternehmens, steht es dem neuen Egentümer frei, den alten Namen weiterzuführen. Der alte Eigentümer oder seine Erben müssen dem zustimmen. Die Firma kann auch einen neuen Zusatz bekommen, der das neue Verhältnis angibt, zum Beispiel, Hans Koch, Inhaber Jost Braun.
5. Firmenöffentlichkeit: Die Öffentlichkeit muss über den Namen des Unternehmens unterrichtet werden.
Fragen zum Text:
1. Woraus besteht eine Firma?
2. Welche Arten von Firmierungen sind möglich?
3. Was ist bei der Auswahl des Namens eines Unternehmens zu beachten?
4. Was heißt “Firmenausschließlichkeit”?
5. Wie erklärt man die Begriffe “Firmenbestätigkeit” und “Firmenöffentlichkeit”?
Text 13. WIRTSCHAFTSGÜTER DES UNTERNEHMENS
Wirtschaftsgüter oder knappe Güter sind der Inhalt wirtschaftlichen Handelns. Sie sind, im Gegensatz zu freien Gütern, grundsätzlich nur in beschränktem Maße vorhanden. Die Knappheit der Güter ist durch ihr begrenztes Naturvorkommen verursacht, wie bei Rohöl, Kohle oder Schwermetallen. Die Tatsache, dass vielfältig notwendige Grundstoffe der Natur erst durch viel Mühe und Arbeit abgerungen werden müssen und dazu Arbeitskräfte und Arbeitsmittel eingesetzt werden müssen, die wiederum beschränkt sind ein weiterer Grund für diese Knappheit. Die Landwirtschaft gibt hierfür anschauliche Beispiele. Da also viele Güter knapp sind, ist der Mensch gezwungen zu wirtschaften und damit bei gegebenenen Mitteln einen möglichst hohen Output beziehungsweise eine hohe Ausbringung zu erlangen (Maximalprinzip des wirtschaftlichen Handelns) oder eine festgesetzte Leistung mit möglichst geringen Mitteln zu erreichen (Minimalprinzip des wirtschaftlichen Handelns).
Eine Einteilung von Wirtschaftsgütern kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen:
1. Sachen – Dienstleistungen – Rechte. Beispiele für Rechte sind Patente oder Markenzeichen, die Dienstleistungen können von der Bereitstellung von Informationen über die Reparatur von Autos bis zur Gewährung eines Kredits reichen.
2. Produktionsgüter – Konsunigüter. Während Konsumgüter direkt zur Befriedigung von menschlichen Bedürfnissen eingesetzt werden, (z. B. Lebensmittel), dienen Produktionsgüter zur Herstellung neuer Güter. Sie dienen der Befriedigung von Bedürfnissen nur indirekt (z. B. Werkzeuge).
3. Inputgüter – Outputgüter. Während Inputgüter (auch Einsatzgüter) im wirtschaftlichen Produktionsprozess genutzt werden, um andere Güter zu erstellen, sind Outputgüter (auch Ausbringungsgüter) das Ergebnis eines Produktionsprozesses.
4. Verbrauchsgüter – Gebrauchsgüter. Ob ein Wirtschaftsgut ein Verbrauchs - oder ein Gebrauchsgut ist, hängt davon ab, ob es bei seinem Einsatz nur einmal verwendet werden kann und dabei unter beziehungsweise in ein Produkt eingeht, so bei Rohmaterial, oder ob es wiederholt genutzt werden kann.
Fragen zum Text:
1. Was ist der Inhalt wirtschaftlichen Handelns?
2. Warum ist der Mensch gezwungen zu wirtschaften?
3. Was bedeuten die Begriffe das Maximal - und das Minimalprinzip des wirtschaftlichen Handelns?
4. Wie kann man Wirtschaftsgüter einteilen?
5. Wie unterscheidet man zwischen Verbrauchs - und Gebrauchsgütern?
Text 14. UNTERNEHMENSSTRATEGIEN
Die Existenz einer Unternehmung muss durch erfolgreiches Handeln langfristig gesichert werden. Zukünftiges Handeln und Denken in der Unternehmung muss, unter Berücksichtigung der immer dynamischeren Veränderungen des Umfeldes, ziel - und zukunftsorientiert sein. Man spricht von strategischem Management. Ein Unternehmen kann im marktwirtschaftlichen System nur überleben, wenn es wirtschaftlich erfolgreich ist. Aufgabe des strategischen Managements ist es, die strategischen Erfolgspositionen, insbesondere im Vergleich zur Konkurrenz, zu erkennen und zu nutzen.
Die Basis einer strategischen Planung ist die Analyse der Ausgangslage. Gegenstand dieser Analyse ist zum einen die Umwelt der Unternehmung, zum anderen die Unternehmung selbst. Die Frage nach den Stärken und Schwächen der Unternehmung steht im Mittelpunkt.
Für die Analyse stehen folgende Instrumente zur Verfügung:
1) Wettbewerbsanalyse. Es gibt fünf wesentliche Einflussfaktoren, die sich auf den Branchenwettbewerb auswirken, das sind: die Gefahr des Markteintritts neuer Wettbewerber, die Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern, Druck durch Substitutionsprodukte, Verhandlungsstärke der Abnehmer, Verhandlungsstärke der Lieferanten. Für die Unternehmen ist es wichtig, diese Faktoren zu kennen und die entsprechenden Strategien zu wählen.
2) PIMS-Modell (vom Englischen Profit Impact of Market Strategy). Das PIMS-Modell wurde 1960 von der Harvard Business School entwickelt. Eine der Strategien, die durch P1MS bestätigt wurden, ist, dass kapitalintensive Unternehmen hohe Marktanteile anstreben sollen, um einen hohen Return-on-Investment zu erzeugen.
3) Portfolioanalyse. Sie ist ein klassisches Instrument der strategischen Planung. Eine Portfoliomatrix ist immer nach folgendem Schema aufgebaut: Auf einer Achse werden Unternehmensaspekte dargestellt, auf der zweiten Umweltaspekte. Dadurch sollen die mit bestimmten Strategien verbundenen Chancen und Risiken erkannt werden.
Fragen zum Text:
1. Wodurch kann die Existenz einer Unternehmung gesichert werden?
2. Was ist die Aufgabe des strategischen Managements?
3. Was ist bei der Analyse der Ausgangslage besonders wichtig?
4. Welche Instrumente dieser Analyse stehen zur Verfügung?
5. Was versteht man unter dem PIMS-Modell?
Text 15. AUS - UND WEITERBILDUNG VON FÜHRUNGSKRÄFTEN
ALS AUFGABE DER UNTERNEHMENSFÜHRUNG
Aus - und Weiterbildung von Führungskräften ist gezielte Förderung und Vorbereitung des Managementnachwuchses einer Unternehmung auf die zukünftigen Führungsaufgaben.
Dieser Teil der Personalentwicklung gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Unternehmen, denn im Zeitalter der Informationsverarbeitung ist die Geschwindigkeit, mit der einmal erworbenes Wissen veraltet, immens. Die kontinuierliche Förderung und Weiterbildung der Führungskräfte und der künftigen Führungskräfte ist Voraussetzung dafür, dass Unternehmen auf dem Markt bestehen können. Insbesondere für international agierende Unternehmen ist es, gerade im Hinblick auf die zunehmende Globalisierung des Wettbewerbes, eine Überlebensvoraussetzung, die Fähigkeiten ihres Managements international auszurichten.
Zielausrichtung der Aus - und Weiterbildung von Führungskräften ist also in erster Linie die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Führungskräfte und damit der Produktivität des Unternehmens. Darüber hinaus erreichen die Unternehmen mit einer guten Führungskräfteförderung eine gewisse Unabhängigkeit vom Arbeitsmarkt. Zum Teil können Mitarbeiter mit den erforderlichen Profilen gar nicht über den externen Arbeitsmarkt beschafft werden, da die notwendigen Qualifikationen nicht über die allgemeinen Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen werden. Je höher die Qualifikation des Managements, desto größer werden auch die Chancen des Unternehmens, sich positiv von der Konkurrenz abzuheben.
Aus der Sicht der Mitarbeiter bieten gezielte Fördermaßnahmen der Unternehmung Möglichkeiten in Hinblick auf das persönliche berufliche Weiterkommen (individuelle Laufbahnplanung) unter Berücksichtigung individueller beruflicher Ziele. Neben den Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung für den Einzelnen spielt hier auch die Außenwirkung und das damit verbundene positive Image und die Anerkennung eine nicht zu vernachlässigende Rolle.
Fragen zum Text:
1. Warum gewinnen die Aus - und Weiterbildung von Führungskräften an Bedeutung?
2. Was ist die wichtigste Zielausrichtung der Aus - und Weiterbildung von Führungskräften?
3. Wie können die Unternehmen eine gewisse Unabhängigkeit vom Arbeitsmarkt erreichen?
4. Was bietet Möglichkeiten für das persönliche berufliche Weiterkommen?
5. Was ist neben den Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung auch von großer Bedeutung?
Text 16. ZIELE DER AUS - UND WEITERBILDUNG VON FÜHRUNGSKRÄFTEN
1. Steigerung der Leistungsfähigkeit der Arbeitskräfte und damit Steigerung der Produktivität der Unternehmung.
2. Erreichung einer Unabhängigkeit vom externen Arbeitsmarkt.
3. Erzielung von Wettbewerbsvorteilen gegenüber der Konkurrenz.
4. Die Personalentwicklung ist ein Teil des Anreizsystems der Unternehmung mit dem Ziel der Mitarbeitermotivation.
5. Für den Mitarbeiter können persönliche Ziele, wie berufliche Weiterentwicklung und Anerkennung, realisiert werden.
Grundlage gezielter Fördermaßnahmen ist ein eindeutig definiertes Anforderungsprofil. Die Wissenschaft indes stellt bisher keine allgemein gültigen, eindeutig definierten Anforderungen für Führungskräfte zur Verfügung. Um die Frage zu beantworten, worauf betriebliche Fördermaßnahmen für Manager ausgerichtet sein sollen, gibt es die Forderung nach deren Handlungsorientiertheit. Diese umfasst:
1. Fachliche Kompetenz: Die Führungskraft muss das notwendige Fachwissen über den Leistungserstellungs - und - verwertungsprozess, das wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Umfeld sowie Handlungstechniken und Führungsinstrumente besitzen.
2. Methodische Kompetenz: Die Führungskraft muss in der Lage sein, analytisch, logisch, zusammenhängend, kreativ und kritisch zu denken und handeln.
3. Soziale Kompetenz: Zur sozialen Kompetenz zählen unter anderem Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Teamarbeit, Coaching-Fähigkeiten, soziale Sensibilität und Selbstkontrolle.
Eine gute Führungskraft muss darüber hinaus schnell aufnehmen und selbstständig und flexibel auf ökonomische, soziale, technologische, ökologische oder sonstige Veränderungen reagieren können.
Fragen zum Text:
1. Welche Ziele haben die Aus - und Weiterbildung von Führungskräften?
2. Was ist die Grundlage gezielter Fördermaßnahmen?
3. Was umfasst die Forderung nach der Handlungsorientiertheit der Manager?
4. Welche Eigenschaften zählt man zur sozialen Kompetenz?
Text 17. DER PERSONALBEDARF DER UNTERNEHMUNG
An erster Stelle der Personalplanung steht die Ermittlung des Personalbedarfs der Unternehmung. Damit die betriebliche Gesamtaufgabe erfüllt werden kann, muss bestimmt werden, welche personellen Kapazitäten notwendig sind. Ein Überangebot an Arbeitskräften hat bei einer Fehlplanung ebenso negative Folgen für die Unternehmung wie eine personelle Unterdeckung.
Aufgabe der Personalbedarfsermittlung ist es, folgendes festzustellen:
a) wie viele Mitarbeiter (quantitativ);
b) mit welchen Qualifikationen (qualitativ);
c) zu welchem Zeitpunkt und für welche Dauer (zeitlich);
d) an welchem Ort (örtlich).
Diese Tatsachen sind zur Erstellung des betrieblichen Leistungsangebotes des Unternehmens benötigt.
Bei der Ermittlung des Personalbedarfs unterscheidet man zwischen Brutto - und Nettopersonalbedarf. Während der Bruttopesonalbedarf den gesamten Personalbedarf zu einem bestimmten Zeitpunkt darstellt, versteht man unter dem Nettopersonalbedarf die Zahl der Mitarbeiter, die zusätzlich zum bereits vorhandenen Personal benötigt werden. Der individuelle Nettopersonalbedarf der Unternehmung ist, unter Berücksichtigung der Personalzugänge und - abgänge, von einer Reihe unternehmensinterner und externer Einflussfaktoren abhängig. Beispielhaft zu nennen sind als externe Einflussfaktoren: Bevölkerungsentwicklung, konjunkturelle Entwicklungen, Arbeitsmarktsituation, technologischer Fortschritt und gesetzliche Rahmenbedingungen. Unternehrnensinterne, Einflussfaktoren sind unter anderem: Produktions - und Leistungsprogramm, Unternehmenspolitik, Organisationsstruktur, Umsatz und Personalstruktur.
Wie stark sich die jeweiligen Aspekte auf den Personalbedarf auswirken, hängt von der jeweils besonderen Situation der Unternehmung ab.
Fragen zum Text:
1. Was steht an erster Stelle der Personalplanung und warum?
2. Was gehört zu den Aufgaben der Personalbedarfsermittlung?
3. Was unterscheidet man bei der Ermittlung des Personalbedarfs?
4. Was versteht man unter dem Bruttopesonalbedarf und Nettopersonalbedarf?
5. Wovon hängt der individuelle Nettopersonalbedarf ab?
Abteil II
Text 18. MANAGEMENT
Eine einheitliche Definition des Begriffes „Management“ existiert nicht. Gegenüber den im deutschsprachigen Raum sehr häufig verwendeten Begriffen wie
„Unternehmungsführung“ oder „Unternehmensleitung“ ist jedoch der aus dem
anglo-amerikanischen Sprachgebrauch stammende Begriff „Management“ umfassender. Der Begriff „Management“, den man als die Leitung von Organisationen ansieht, wird aber in einem zweifachen Sinn verwendet:
– Management als Institution
– Management als Funktion.
Management als Institution ist der Personenkreis, der sich mit der Leitung
einer Institution befasst, und zwar vom Präsidenten (Generaldirektor) bis
zum Meister. Anders gesagt: Als Manager bezeichnet man nur die obersten und oberen Führungskräfte der Unternehmen. Innerhalb dieser Personengruppe unterscheidet man:
– Top-Management (obere Leitungsebene),
– Middle Management (mittlere Leitungsebene),
– Lower Management (untere Leitungsebene).
Management als Funktion ist die Gesamtheit aller Aufgaben, die der Manager als Führungskraft bzw. als Vorgesetzter ausübt. Management ist damit wesentlich mehr als Verwaltung. Nach modernen Auffassungen kann die Leitung des täglichen Betriebs - und Geschäftsablaufes dem mittleren Management überlassen werden. Man soll zwischen dem oberen und mittleren Management die Arbeit teilen, dann werden die obersten Führungskräfte etwas entlastet, was zur erheblichen Erhöhung der Produktivität führen kann. Die Management-Funktion kann von den Vorgesetzten an jeweils ihnen unterstellte Verantwortliche übertragen werden. Die Aufgaben des Managements werden dabei in zwei Schwerpunkten gesehen:
– Leitung, d. h. sach-rationale Aufgaben wie Setzen von Zielen, Planen, Kontrollieren;
– Führung, d. h. sozio-emotionale Aufgaben wie Delegieren, Motivieren u. a.
Zusammenfassend kann man sagen: Management ist der Personenkreis, der mit Leitungs - und Führungsaufgaben des Unternehmens befasst ist. Management bezeichnet gleichzeitig die Funktionen eines Vorgesetzen, die sich in Leitungs - und Führungsfunktionen unterscheiden lassen. Weitere wichtige Gebiete des modernen Managements sind die Pflege der Beziehungen zwischen Betrieben und wichtigen Organisationen und der Beziehungen des Unternehmens zu seiner Umwelt.
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