Муниципальное автономное общеобразовательное учреждение

Гуманитарный лицей г. Томска

Программы

ИНДИВИДУАЛЬНОГО ОТБОРА
по немецкому языку

В 10 КЛАСС

Томск 2016

Томский Гуманитарный лицей

Индивидуальный отбор в 10 класс

Программа по немецкому языку

Фундаментальное ядро содержания

Существительное (склонение существительных, употребление артиклей, определение рода существительных). Предлоги, требующие разных падежей. Местоимения (личные, притяжательные, указательные, безличное местоимение «es», неопределенно – личное «man»). Прилагательное (степени сравнения прилагательных, склонение прилагательных). Числительное (количественные, порядковые). Порядок слов в немецком предложении (простое, сложносочиненное, сложноподчиненное). Отрицания (nicht, nein, kein). Глагол (основные формы глагола, временные формы глагола, вспомогательные глаголы, модальные глаголы, возвратные глаголы, повелительное наклонение, инфинитивные обороты, глаголы с отделяемыми и неотделяемыми приставками). Вопросительные слова. Правописание немецких слов. Страноведение Германии.

Форма проведения испытания

Тест: контрольно-измерительные материалы с выбором ответа или с ответами в краткой форме. Собеседование по темам.

Система оценки

25-балльная шкала. Каждая ошибка ведёт к уменьшению количества баллов.

Томский Гуманитарный лицей

Индивидуальный отбор в 10 класс

Демоверсия теста по немецкому языку

Wählen Sie eine richtige Variante aus.

1. Guten Tag, Frau Müller! Wie ________ Ihnen heute?

a) geht b) es geht c) gehen d) geht es

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

2. Herr Schulz findet _______ Pass nicht.

a) seine b) seinem c) seinen d) sein

3. Maria war gestern _______ Arzt.

a) am b) zum c) beim d) nach

4. Entschuldigen Sie! ________ Sie mir helfen?

a) Müssen b) Lassen c) Können d) Dürfen

5. Peter ist mein Freund. Er _____ mir immer.

a) helft b) hilft c) helfe d) helfen

6. Frau Maier hat gesagt, _____ sie um 8 Uhr hier ist.

a) ob b) da c) dass d) weil

7. Das Wetter wird leider immer ______ .

a) schlecht b) schlechteres c) am schlechtesten d) schlechter

8. ______ ich heute morgen aufgestanden bin, habe ich im Bett noch etwas Musik gehört.

a) Seit b) Bevor c) Wann d) Wenn

9. Bitte, wo kommt der Zug aus Berlin ___?

a) mit b) an c) in d) zu

10. Georg hatte einen Unfal. Er _______ vom Fahrrad gefallen.

a) hat b) wurde c) ist d) hatte

11. Gestern im Interwiew ______ der Präsident zu vielen Themen gafragt.

a) werde b) würde c) wurde d) wird

12. Physik? ______ hat sich meine Schwester nie interessiert.

a) Daran b) Dafür c) Damit d) Darüber

13. ________ ich gestern nach Hause kam, lag ein Päckchen vor der Tür.

a) Während b) Wenn c) Wann d) Als

14. Sonja will im August nach Tunesien reisen, ________ sie die Hitze nicht verträgt.

a) so dass b) obwohl c) indem d) als dass

15. Er ist ________ der unbezahlten Rechnung ganz nervös geworden.

a) trotz b) wegen c) statt d) während

16. ________ hast du dich denn bei der Diskussion so geärgert?

a) Wofür b) Wovon c) Worüber d) Woran

17. Die von uns ________ Urlaubsorte waren alle schon ausgebucht.

a) bevorzugt b) bevorzugte c) bevorzugten d) bevorzugter

18. Die vielen wirtschaftlichen Probleme ___________ momentan noch nicht _______ .

a) haben... gelöst b) sind... zu lösen c) werden... lösen d) haben lösen

19. Unglüklicherweise verhält Paul sich immer so, ________ hätte er vor seinem Chef Angst.

a) wie b) als wenn c) als d) als ob

20. Familie Schöne fährt im Winter immer _____ Schweiz zum Skifahren.

a) nach b) in die c) in d) nach der

Lesen Sie den Text und dann antworten Sie auf die Fragen.

Die Brüder Grimm

In Kassel wurde 1812 ein Gedicht aus dem achten Jahrhundert veröffentlicht. Es berichtet in altertümlichen Versen vom Kampf der germanischen Helden Hildebrand und Hadubrand. Die Titelseite nannte als Herausgeber dieser ältesten Dichtung in deutscher Sprache "Die Brüder Grimm". Seitdem gelten Jakob und Wilhelm Grimm als Paar; man spricht gewöhnlich nur noch von den Brüdern Grimm. "Sie haben wirklich aus ihren beiden Leben ein einziges gemacht", schrieb der Dichter Carl Zuckmayer.

Ein Grund für den gemeinsamen Lebensweg der beiden Brüder war die Notlage, in welche die Famille Grimm geriet. Als Jakob und Wilhelm noch Kinder waren, starb ihr Vater, ein Beamter in der hessischen Kleinstadt Steinau. Damit war die sorglose, unbeschwerte Kindheit für sie vorbei. Die Mutter gab alles Geld, das sie noch übrig hatte, für die Ausbildung von Wilhelm und Jakob her, damit diese später einmal für ihre drei jüngeren Geschwister sorgen könnten.

So wie es noch ihr Vater gewünscht hatte, studierten die Brüder zunächst Jura, Wilhelm legte auch ein Examen ab. Aber schon bald erkannten die beiden, dass ihre Interessen mehr auf anderen Gebieten lagen. Sie gaben deshalb die Rechtswissenschaften auf und wandten sich der Germanistik zu. Bei ihrer gemeinsamen Arbeit in diesem Fach wurden sie im Laufe der Zeit das unzertrennliche Paar, als das sie heute in aller Welt bekannt sind.

Dabei waren sie sehr unterschiedlich. Wilhelm galt als "ein feiner, artiger, junger Mann", an dem Beobachter eine "sanfte Bescheidenheit" feststellten. Jakob dagegen war eher verbissen, empfindlich gegen Widerspruch und gegen Konkurrenz. Als Wissenschaftler und in seinem gesellschaftlichen Rang stand er über seinem jüngeren Bruder. Er beschäftigte sich auch mit politischen Fragen und wurde 1848 als Abgeordneter in das erste deutsche Parlament gewählt. Aber an ihrer bekanntesten Arbeit, den Märchen, hat Wilhelm den größeren Anteil.

21. Wovon erzählt das erste Werk, das die Brüder Grimm herausgaben?

a) Von alten Liedern

b) Von den Helden Hiderbrand und Hadubrand

c) Von germanischen Märchen

22. Wodurch verschlechterte sich die Situation der Familie Grimm?

a) Durch die Ausbildung von Jakob und Wilhelm

b) Durch den Tod des Vaters

c) Die Mutter machte eine Ausbildung

23. Warum sorgte die Mutter dafür, dass Jakob und Wilhelm studieren konnten?

a) Weil Jakob und Wilhelm für die jüngeren Geschwister sorgen sollten

b) Weil sie einen Juristen in der Familie haben wollte

c) Weil sie mehr Geld für sich haben wollte

24. Warum begannen die beiden Rechtswissenschaften zu studieren?

a) Weil die Mutter es so wünschte

b) Weil sie sich dafür interessierten

c) Weil der Vater es so wollte

25. Warum blieben die Brüder nicht bei den Rechtswissenschaften?

a) Weil sie kein Geld mehr hatten

b) Das Studium war zu schwierig

c) Sie interessierten sich mehr für Germanistik