«Аленушка»

1881
Холст, масло
173 х 121

Отказавшись от конкретного сюжета и событийности, Васнецов сумел выразить в картине душу русской сказки, родственную неяркой среднерусской природе. В образе Аленушки, написанной с крестьянской девочки, передано страдание кроткой, одинокой, всеми отвергнутой сиротки, которую можно встретить во многих сказках. Она бесконечно долго сидит на белом камне, как будто сама окаменела от страданий, в ее глазах застыло немое отчаяние. Взгляд девочки притягивает к себе подобно омуту. Темная глубина воды, в которой проступает призрачное отражение, неумолимо манит Аленушку. Фигурка девочки словно сотворена из природных форм, гаснущих вечерних красок и узоров листвы и концентрирует в себе сосредоточенную грусть осенней природы, заботливо скрывающую и охраняющую героиню. Природа утешает ее, как мать утешает свое дитя. Пейзажные мотивы навеяны поэтическими фольклорными образами: например, ласточки, что собрались на веточке над головой Аленушки, – добрые вестницы, помощницы в беде, а трепещущие осины – символ горькой доли.

Лаврушинский переулок, 10, зал 26



Wiktor Michailowitsch Wasnezow war ein russischer Maler. Er wurde vor allem bekannt als Maler mythologischer und historischer Themen. Sein jungerer Bruder Apollinari Michailowitsch Wasnezow war ebenfalls Maler.

Leben

Geboren als Sohn eines Landpfarrers und Enkel eines Ikonenmalers genoss er eine gute Ausbildung. Fruhzeitig interessierte er sich fur Naturwissenschaften, Astronomie und Malerei. Schon in seiner Jugend arbeitete er fur einen Ikonenhandler seines Heimatortes. Nebenher besuchte er einen Kurs fur Malerei. Nach dessen Abschluss entschloss er sich, nach Sankt Petersburg zu gehen, um dort Kunst zu studieren.

1867 trat er in die Petersburger Kunstakademie ein. Einige Jahre spater entstand die Bewegung der Peredwischniki, deren Mitglieder gegen die dort herrschenden und indoktrinierten Lehrmethoden aufbegehrten. Wasnezow freundete sich mit dem Fuhrer der Peredwischniki, Iwan Nikolajewitsch Kramskoi sowie mit Ilja Repin, einem weiteren Mitglied dieser Bewegung an.

Fur sein Gemalde mit dem Titel „Vor den Menschen“, einem Bild uber die Zusammenkunft zwischen Jesus und Pontius Pilatus, erhielt er eine Silbermedaille der Akademie.

In den 1870er Jahren schuf er vor allem Stiche, die das zeitgenossische Leben in Russland darstellten. Zwei dieser Arbeiten - der Landbuchhandler aus dem Jahr 1870 sowie das Bild Junge mit einer Flasche Wodka aus dem Jahr 1872 - erhielten eine Bronzemedaille bei der Londoner Weltausstellung 1874. In dieser Zeit begann er mit der Genremalerei in Ol. Hier entstanden seine Gemalde Die Landsanger (1873) sowie Der Umzug aus dem Jahr 1876, die in den demokratisch gesinnten Kreisen der russischen Gesellschaft gro?e Beachtung fanden.

1876 folgte Wasnezow einer Einladung Repins nach Paris. Hier lernte er klassische und zeitgenossische Malerei sowie verschiedene Stilarten kennen. In dieser Zeit entstand sein Bild Akrobaten; daruber hinaus stellte er einige seiner Arbeiten im Pariser Salon aus.

Wasnezow gilt als eine der Schlusselfiguren der Renaissancebewegung in der russischen Kunstszene. 1877 kehrte er nach Moskau zuruck. In der Folgezeit konzentrierte er sein Wirken auf die Illustrationen russischer Marchen; diese Anregung hatte er aus seinem Aufenthalt in Frankreich mitgebracht. Diese sollten seine bekanntesten Werke werden, wurden aber zu seinen Lebzeiten nicht gewurdigt. Vielfach wurde kritisiert, dass seine Werke den Zielen der Peredwischniki zuwiderlaufen wurden. Selbst ein so prominenter Kenner der Werke der Peredwischniki wie Pawel Michailowitsch Tretjakow weigerte sich, seine Werke zu erwerben und auszustellen. In den Folgejahren anderte sich jedoch die offentliche Meinung.

In der Zeit von 1884 bis 1889 wurde Wasnezow mit der Herstellung der Fresken in der Wladimirkathedrale in Kiew beauftragt. Wahrend dieser Zeit schloss er Freundschaft mit dem Maler Michail Alexandrowitsch Wrubel, der mit ihm an diesem Auftragswerk arbeitete, und wurde in dieser Periode dessen Lehrmeister. Spater fertigte er das Monumentalgemalde Das Jungste Gericht fur die Georgskathedrale in Gus-Chrustalny an.

1885 reiste Wasnezow nach Italien. Hier arbeitete er an Buhnendekorationen fur die Oper Die Schneejungfrau von Rimski-Korsakow.

In den Folgejahren war Wasnezow weiter als Maler tatig; seine spateren Werke erlangten jedoch nicht mehr die Aufmerksamkeit wie in der Vergangenheit. Um die Jahrhundertwende verfeinerte er seinen Stil der Russischen Renaissance Architektur. So entwarf er 1882 eine Kirche in Abramzewo; unterstutzt von Wassili Dmitrijewitsch Polenow. Weiterhin zeichnete er fur den Entwurf des Pavillons von Russland fur die Weltausstellung in Paris 1898 verantwortlich.

Nach der Oktoberrevolution setzte sich Wasnezow dafur ein, dass einige der Gemalde mit religiosem Hintergrund (beispielsweise die des Malers Alexander Iwanow) aus den Kirchen in die Tretjakow-Galerie in Moskau verbracht wurden.

(aus de. wikipedia. de)