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Text 3. Unternehmen in Bric-Staaten spüren Krise kaum
3a. Die Unternehmen in den vier bedeutendsten Schwellenländern Brasilien, Russland, Indien und China – kurz Bric – kommen deutlich besser durch die weltweite Wirtschaftskrise als ihre westliche Konkurrenz. Die größten 30 Firmen aus diesen Ländern spüren den Abschwung der Weltwirtschaft nur schwach.
Das gute Abschneiden der Schwellenländer liegt vor allem an der robusten Nachfrage nach Rohstoffen und dem anziehenden Binnenkonsum. „Sie koppeln sich von der konjunkturellen Entwicklung der Industrieländer ab“, sagt John Pollen, Fondsmanager von Pioneer Investments mit Blick auf die Bric-Staaten.
Die 30 Top-Firmen aus den Bric-Ländern verringerten nach Handelsblatt-Berechnungen im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Nettogewinne nur um durchschnittlich drei Prozent gegenüber 2007. Insgesamt erlösten die Unternehmen unter dem Strich 107,4 Milliarden Euro. Beispiellos im Vergleich mit allen anderen großen Ländern ist, dass niemand in die roten Zahlen rutschte.
Trotz Krise wuchsen bei den Bric-Konzernen die Umsätze um ein Viertel. Die wichtige Umsatzrendite sank leicht von 14 auf 11 Prozent. Das schafften europäische Top-Unternehmen selbst in Boomzeiten nicht.
Vor allem im zweiten Halbjahr 2008 hatte die Wirtschaftskrise in den entwickelten Industrieländern fast alle Branchen im Griff. Deshalb waren in den USA im Gesamtjahr die Nettogewinne der 500 größten Unternehmen um 15 Prozent, in Europa sogar um 22 Prozent gefallen.
Bei den exportlastigen deutschen Unternehmen schlug die Krise am stärksten ins Kontor. Hier brachen die Gewinne um mehr als ein Drittel und die Rendite auf mickrige 3,4 Prozent ein.
3b. Dass die Bric-Firmen ohne größere Blessuren durch die Wirtschaftskrise kommen, ist für Experten ein Hinweis darauf, dass für die Schwellenländer eigene Marktgesetze gelten. Anders als in Europa und den USA, wo alle Industriekonzerne Federn lassen mussten, legte in den Schwellenländern knapp die Hälfte der Firmen beim Nettoergebnis zu.
Die russische Gazprom fuhr mit 17,5 Milliarden Euro den höchsten Gewinn ein. Von jedem Euro Umsatz blieben 21 Cent unter dem Strich hängen. Gazprom verdient damit sogar mehr als Royal Dutch Shell. Dabei erwirtschaftet der niederländisch-britische Wettbewerber fast viermal höhere Umsätze.
Bemerkenswert: Gazprom beschäftigt mit Mitarbeitern mehr als die drei westlichen Ölriesen Royal Dutch Shell, BP und Total zusammen. Dennoch erreichen die Russen eine fast viermal so hohe Marge.
Ausgerechnet die Unternehmen aus dem volkswirtschaftlich schwächsten Bric-Land, Russland, fahren die größten Steigerungsraten ein. Die allesamt exportlastigen Rohstoffunternehmen erhöhten ihre Nettogewinne durchschnittlich um knapp ein Fünftel. Die Umsatzrendite fiel gegenüber dem Rekordvorjahr leicht von 25 auf 22 Prozent. Solch eine hohe Marge fährt in Deutschland nicht ein Großkonzern ein.
Grund für die hohen Margen sind vor allem die niedrigen Löhne. Sie ermöglichen es den Firmen, ihre Renditen trotz gesunkener Rohstoffpreise hoch zu halten.
Hingegen profitieren chinesische und brasilianische Unternehmen von der anziehenden Binnennachfrage und eigenen Konjunkturprogrammen. Chinas Regierung unterstützt mit rund 270 Milliarden Euro vor allem Infrastrukturinvestitionen und versucht so, Rückgänge beim Export zu kompensieren. „Spätestens Anfang des kommenden Jahres wird Chinas Wirtschaftswachstum wieder zweistellig sein“, meint der Chefvolkswirt von Goldman Sachs, Jim O’Neill. (3423)
Vokabeln
Nachfrage f, -, - nach Dat. - спрос на…
gut (schlecht) abschneiden - быть успешным; потерпеть неудачу
sich abkoppeln vt - отделяться, отмежеваться
erlösen vt – выручить, заработать, получить прибыль
Berechnung f, -, - en -рассчеты
unter dem Strich - в итоге
in die roten Zahlen rutschen - быть в убытке
Umsatz m, - es, Umsätze -оборот
Rendite f, -, -en - доход (на ценные бумаги), прибыль
еtw. im Griff haben - держать в своих руках (за горло?)
exportlastig – ориентированный на экспорт
mickrig - слабый; хилый; жалкий; скупой; мелочный
Blessur f, -, - en - (устар.) рана; ранение
Federn lassen – потерпеть убытки, пострадать
zulegen vi - добавлять, увеличивать
einen Gewinn einfahren – добиться, получить прибыль
unter dem Strich hängen bleiben – остаться в остатке, в итоге erwirtschaften vt – получить, заработать, создать
bemerkenswert – достойный внимания, примечательный; стоит заметить
ausgerechnet – именно, как раз
Lohn m, -es, Löhne - заработная плата (рабочего)
profitieren vi - извлекать выгоду (из чего-л.); наживаться (на чём-л.)
получать прибыль; извлекать пользу; процветать
Rückgang m, -es, -gänge - сокращение, спад, снижение
zwei(drei)stellig - дву(трех)значный
Folgende Wortverbindungen empfehlen wir Ihnen für Ihr individuelles Wörterheft:
- durch die Krise gut kommen
- der anziehende Binnenkonsum
- die anziehende Binnennachfrage
- im Griff haben (halten)
- bei j-m ins Kontor schlagen
- unter dem Strich (hängen bleiben)
- viermal höhere Umsätze erwirtschaften
- das volkswirtschaftlich schwächste Land
- eine hohe Marge einfahren
- die Renditen hochhalten
Text 4. Auch in 2009 kaum Einbrüche
4a. Mit Blick auf 2009 und das schwache erste Halbjahr müssen die Bric-Länder keine großen Einbrüche fürchten. Zwar leiden die vielen Öl - und Gasmultis unter den sinkenden Preisen. 19 der 30 Top-Konzerne fördern oder handeln mit Rohstoffen.
Doch vor allem die starke Nachfrage aus der Volksrepublik China hat die Rohstoffpreise wieder ansteigen lassen. Seit Mai kostet ein Barrel Öl mehr als 60 Dollar. Bei solch einem Preisniveau arbeiten die Firmen in den Schwellenländern hochprofitabel.
China stärkt indes unabhängig von den Preisen seinen Einfluss an den Rohstoffmärkten. So stieg der finanzstarke Staatsfonds CIC mit 570 Millionen Euro beim chinesischen Rohstoffhändler Noble Group ein, um so seine strategische Rolle für Staat und Wirtschaft zu stärken. Noble ist weltweit das einzige an der Börse notierte Rohstoffhandelshaus.
Last in, first out: Die brasilianischen Konzerne wurden vergangenes Jahr als letzte von der weltweiten Krise erwischt – und haben nach einem unsicheren ersten Halbjahr fast alle die Krise schon hinter sich gelassen.
Zudem profitieren Konzerne wie Petrobras davon, dass sie vergangenes Jahr ein gewaltiges Investitionsprogramm zum Laufen brachten: Petrobras wird die nächsten fünf Jahre 174 Milliarden Dollar investieren und ist damit vermutlich der Konzern mit dem höchsten Investitionsbudget weltweit. Seine Investitionen umfassen nicht nur die Förderung und Verarbeitung von Gas und Öl – an der gesamten Zulieferer - und Vertriebskette von Werften für Ölplattformen bis zum Tankstellennetz ist Petrobras beteiligt.
4b. Kein BRIC-Land hat die Krise so hart getroffen wie Russland.
Derweil die volkswirtschaftliche Lage also angespannt ist, geht es den großen Unternehmen des Landes erstaunlich gut. Sie profitieren vor allem von den Entwicklungen im Rohstoffsektor.
Russische Konzerne, besonders aus dem Öl - und Gassektor, erreichten 2008 im Vergleich überdurchschnittliche Umsatzrenditen. Unter den herausragenden Unternehmen finden sich auch die meist als wenig effizient und undurchsichtig geltenden staatlich kontrollierten Konzerne Gazprom, Rosneft und Surgurneftegaz.
Für das Phänomen lässt sich eine Reihe von Erklärungen finden. An erster Stelle: Die Finanzkrise erreichte Russland mit einer gewissen Verzögerung – speziell, weil die russischen Banken nicht mit Subprime-Produkten gehandelt hatten. Bis zu Beginn des vierten Quartals stand der Preis für das Barrel der russischen Ölsorte Urals zudem noch bei gut 100 Dollar.
Auf dem russischen Öl - und Gassektor lastete in den wirtschaftlichen Boomjahren aber eine hohe Steuerlast. Alles über 27 Dollar pro Barrel kassierte der Staat ab, um seine Reserven zu mehren. Der Effekt auf den Sektor blieb nicht aus: Die Unternehmen investierten nur noch das Allernötigste mit dem Effekt, dass die russische Ölförderung stagnierte und im vergangenen Jahr gar rückläufig war.
Auch die Produktionskosten ließen sich gut im Griff halten, da hauptsächlich schon aus seit Jahren bzw. Jahrzehnten aktiven Quellen gefördert wurde, deren Investitionen wiederum schon abgeschrieben waren. Hinzu kommt: Auch die als unproduktiv geltenden russischen Staatsfirmen haben inzwischen dazugelernt und begonnen, ihre Kostenstrukturen zu verbessern.
Das Jahr 2009 dürfte allerdings etwas schwieriger werden. Im Vergleich zu westlichen Konzernen dürften die russischen Firmen dennoch ordentliche Zahlen erwirtschaften. (3377)
Vokabeln
Einbruch m, - s, - brüche - резкий спад
leiden unter Dat. – страдать от чего-л.
Last in, first out (engl.) - "получен последним - выдан первым"; "прибыл последним - обслужен первым"; "последняя партия в приход - первая в расход'"
erwischen vt – застать, застукать, застигнуть, застичь
umfassen vt – охватывать
bei j-m einsteigen - приобрести долевое участие, вступить в долю
Förderung und Verarbeitung - добыча и переработка
Zulieferer - und Vertriebskette - цепочка субпоставщиков и дилеров? сбытовиков?
beteiligt sein an Dat. – иметь долевое участие
j-n hart treffen - нанести кому-л. серьезный удар
derweil - между тем, пока, в то время как
Subprime-Produkte Pl - низкокачественные ипотечные кредиты, деривативы
lasten - обременять
Steuerlast f, -, - en - налоговое бремя
mehren - увеличивать
ausbleiben - не наступать; отсутствовать; заставлять себя ждать
stagnieren - находиться в состоянии застоя, стагнации
im Griff halten - держать в руках, справляться
abschreiben – списывать, амортизировать
Folgende Wortverbindungen empfehlen wir Ihnen für Ihr individuelles Wörterheft:
- ein Programm zum laufen bringen
- Öl - und Gasmultis
- die starke Nachfrage aus China
- hochprofitabel arbeiten
- bei einem Unternehmen einsteigen (aussteigen)
- ein an der Börse notiertes Unternehmen
- die Krise hinter sich lassen
Lektion 2. Alternative Energiequellen
Das neue Wärmegesetz
Am 1. Januar 2009 ist das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz in Kraft getreten. Es schreibt vor, dass Eigentümer künftiger Gebäude einen Teil ihres Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien decken müssen. Das gilt für Wohn - und Nichtwohngebäude, deren Bauantrag bzw. - anzeige nach dem 1. Januar 2009 eingereicht wurden.
Welche Form erneuerbarer Energien genutzt werden soll, kann der Eigentümer frei entscheiden. Wichtig ist nur, dass ein bestimmter Prozentsatz der Wärme mit der jeweiligen Energie erzeugt wird. Der Prozentsatz ist abhängig von der Energieform. So müssen beim Einsatz von Solaranlagen mindestens 15 Prozent des Wärmebedarfs gedeckt werden. Wird die Wärme dagegen mit fester oder flüssiger Biomasse oder mit Erd - oder Umweltwärme erzeugt, muss dadurch mindestens die Hälfte des Wärmebedarfs gedeckt werden.
Bei der Ausgestaltung des Gesetzes wurde darauf geachtet, dass es jedem Gebäudeeigentümer möglich ist, eine individuelle, maßgeschneiderte und kostengünstige Lösung zu finden. Begleitend zum Gesetz hat die Bundesregierung außerdem ihr umfangreiches Förderprogramm, das so genannte Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien, weiter aufgestockt. Es unterstützt Gebäudeeigentümer beim Einstieg in die Wärme aus erneuerbaren Energien.
Text 5 . Erneuerbare Energien als Wirtschaftsfaktor
5a. Erneuerbare Energien haben sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor mit attraktiven Zuwachsraten entwickelt. Im Jahr 2008 wurden allein in Deutschland knapp 29 Mrd. Euro mit erneuerbaren Energien erwirtschaftet. Das ist fast dreimal so viel wie 2003. Die Investitionen in neue Anlagen beliefen sich 2008 auf über 13 Milliarden Euro. Aufgrund der hohen Ausbaudynamik entfiel davon fast die Hälfte auf den Bau von Photovoltaikanlagen zur solaren Stromerzeugung. Den zweiten großen Bereich stellt die energetische Nutzung von Biomasse dar. Aufgrund der drastisch gestiegenen Preise für fossile Energieträger hat sich der Markt für thermische Systeme sehr positiv entwickelt. Im Bereich der Windenergie wurde gegenüber dem Vorjahr ein leichter Rückgang der Investitionen verzeichnet. Statt dessen profitieren die Unternehmen zunehmend vom Export. Darüber hinaus werden Erlöse aus dem Anlagenbetrieb erwirtschaftet, insgesamt rund 16 Mil liarden Euro (2008).
Erneuerbare Energien schaffen Beschäftigung. 2008 waren es in Deutschland rund 280.000 Stellen, mit steigender Tendenz. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen kann die Zahl bis 2020 auf 400.000 anwachsen. Erneuerbare Energien haben einen wichtigen strukturpolitischen Nebeneffekt. Arbeitsplätze entstehen oft dort, wo sie besonders gebraucht werden: Die Windenergie wächst besonders in den Küstenregionen, in denen Werften im Bau von Windkraftanlagen ein neues Arbeitsfeld gefunden haben. In Ostdeutschland und der ehemaligen Kohleregion in Nordrhein-Westfalen haben sich ebenfalls neue Unternehmen der erneuerbaren Energien angesiedelt und treiben den Strukturwandel voran. Allein in den vergangenen zwei Jahren sind mindestens 15 neue Solarfabriken in Betrieb gegangen oder noch im Bau – mit einem Investitionsvolumen von jeweils rund einer Milliarde Euro. Drei Viertel der deutschen Führungskräfte, von einer großen Wirtschaftszeitung nach der Branche mit dem größten Zukunftspotenzial befragt, nennen die alternativen Energien an erster Stelle.
5b. Weil erneuerbare Energien heimische Energieträger sind, verbleibt ein Großteil der Wertschöpfung vor Ort. Insbesondere mit der Nutzung von Biomasse schafft man neue lokale Wirtschaftskreisläufe und damit Arbeitsplätze im Land. Dies gilt ebenso für die Bauwirtschaft und das Handwerk. Schrittweise fließen so die finanziellen Mittel, die bislang Öl, Gas und Kohle exportierenden Ländern zugute kamen, in nationale Wertschöpfung.
Allerdings ist die Bereitstellung von Strom, Wärme und Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien heute noch meist teurer als herkömmliche Energie. Solange die Wettbewerbsfähigkeit noch nicht erreicht ist, müssen diese sogenannten Differenzkosten also von den Energieverbrauchern getragen werden. Dies hat auch zur Folge, dass diesen Haushalten der entsprechende Betrag nicht zur Verfügung steht, um andere Güter zu konsumieren. Dieser sogenannte Budgeteffekt führt zu negativen Beschäftigungswirkungen in anderen Branchen. Angesichts der anhaltend hohen Arbeitslosenzahlen in Deutschland sollten umweltpolitische Maßnahmen deshalb auch den Nettobeschäftigungseffekt im Auge behalten. Neuere wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass unter dem Strich bisher nicht nur der Bruttobeschäftigungseffekt, sondern auch der Nettobeschäftigungseffekt der Nutzung erneuerbarer Energien positiv ist. Dies liegt maßgeblich am Außenhandel im Bereich der erneuerbaren Energien, der die Beschäftigungsbilanz bereits jetzt positiv beeinflusst und weiter zunehmen soll. Viele Unternehmen exportieren deutlich mehr als sie aus dem Ausland beziehen. So stieg die Exportquote der deutschen Windanlagenhersteller auf rund 70 % im Jahr 2007. Wichtig für einen starken Export ist auch ein funktionierender heimischer Markt. In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass eine reale Chance für eine gute Positionierung am internationalen Markt nur durch die Existenz eines nationalen Marktes besteht. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Mobilfunktechnologie, die in Japan und Südkorea frühzeitig stark war und deren Unternehmen bis heute den Weltmarkt dominieren. Ähnliches gilt im Hinblick auf die erneuerbaren Energien bislang für Deutschland; diese Stellung gilt es, zu behaupten und möglichst auszubauen.
Vokabeln
Erneuerbare Energien (Energiequellen) - возобновляемые источники энергии
Zuwachsrate f, -, -en - темп прироста
erwirtschaften vt - зарабатывать; получать средства за счёт собственной хозяйственной деятельности
Anlage f, -, en - сооружение, устройство, установка, агрегат; строение; (заводской) корпус; (заводское) оборудование
Anlagenbetrieb m, -s, - - эксплуатация оборудования; эксплуатация предприятия, завода, фабрики
Windanlage f, -, -en – ветроэлектростанция; ветрогенератор
sich belaufen vt auf … - составлять (какую-л. сумму)
verzeichnen vt - фиксировать, констатировать, отмечать
Strom m, -s, --- ток (электрический)
erzeugen vt - производить
fossil – окаменелый; ископаемый; фоссильный (геол.)
Energieträger m, -s, - - носитель энергии; источник энергии
Erlös m, -es, -e - выручка, прибыль; барыш
anwachsen vi - возрастать, увеличиваться; прибывать; нарастать
Arbeitsfeld n, -s, -er - компетенция; сфера деятельности; поприще; фронт работы
vorantreiben vt - ускорять, форсировать (развитие чего-либо)
in Betrieb gehen - сдаваться в эксплуатацию, пускать (предприятие)
Wertschöpfung f, создание добавленной стоимости 2) добавленная стоимость
herkömmlich – обычный, традиционный
heimisch (einheimisch) – отечественный; внутренний; местный
vor Ort verbleiben – оставаться непосредственно на месте (производства)
Wirtschaftskreisläuf m, -s, -läufe - экономический цикл
Handwerk n, -s, - --- ремесло, ремесленное производство
j-m zugute kommen - быть полезным, идти на пользу; достаться кому-либо
Energieverbraucher m, -s, - - потребитель энергии
konsumieren vt – потреблять
unter dem Strich - в подвале (газеты)
beziehen vt - покупать, закупать; приобретать
liegen an (Dat) – зависеть, быть причиной (чего –либо)
maßgeblich (maßgebend) – решающий, крайне важный; в значительной [решающей] степени
zunehmen – возрастать, увеличиваться, усиливаться
ausbauen -- строить, создавать; расширить, развивать, совершенствовать
Folgende Wortverbindungen empfehlen wir Ihnen für Ihr individuelles Wörterheft:
- Erlöse erwirtschaften
- den Strukturwandel vorantreiben
- Differenzkosten tragen
- zur Verfügung stehen
- im Auge behalten
- umweltpolitische Maßnamen
- den Weltmarkt dominieren
- Positionierung am internationalen Markt
Text 6. Geothermie-Projekte bekommen Rückhalt
Bundesumweltministerium, KfW Bankengruppe und Münchener Rück fördern mit vereinten Kräften
6a. Das Bundesumweltministerium, die KfW Bankengruppe und die Münchener Rück starten ab sofort ein neues Kreditprogramm für den Ausbau der Geothermie in Deutschland: Sie stellen gemeinsam 60 Mio. € zur Finanzierung von geothermalen Tiefbohrungen zur Verfügung. Mit diesem Programm wird insbesondere das Fündigkeitsrisiko der Projekte gemindert.
Die hohen Bohrkosten sind wegen des Risikos, in der Tiefe nicht fündig zu werden, das größte Investitionshemmnis für Tiefengeothermie-Projekte. Die kommerzielle Nutzung der Tiefen-Erdwärme für die Wärme- und/oder Stromgewinnung hängt entscheidend davon ab, dass im Untergrund ausreichende Mengen an genügend heißem Wasser vorgefunden werden. Investitionen von oft mehr als 10 Mio. € stehen pro Projekt im Risiko. Mit dem Förderinstrument von BMU, KfW und Münchener Rück soll nun das so genannte Fündigkeitsrisiko für Investoren deutlich verringert werden.
Im Einzelnen ist geplant, dass die KfW Darlehen für Tiefengeothermiebohrungen über Geschäftsbanken gewährt. Es werden maximal bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten finanziert. Wird die Nicht-Fündigkeit festgestellt, wird der Investor ab diesem Zeitpunkt von der Rückzahlung des Restdarlehens freigestellt. Das Fündigkeitsrisiko der jeweiligen Tiefengeothermieprojekte und damit die Förderwürdigkeit wird im Vorfeld der Darlehensvergabe überprüft.
Die Förderdarlehen enthalten neben den üblichen Darlehenszinsen einen "Risikoaufschlag" für das Fündigkeitsrisiko. Zusätzlich fallen einmalige Gebühren bei Antragstellung und Abschluss des Darlehensvertrages an. Im Gegenzug erhält der Investor eine sachkundige Überprüfung sowie Begleitung seines Tiefengeothermieprojektes vor und während der Bohrphase.
6b."Die Tiefengeothermie bietet große Chancen für eine klimafreundliche und wirtschaftliche Energieversorgung. Mit einer stärkeren Förderung von Geothermieanlagen im Marktanreizprogramm und der seit dem 1. Januar geltenden EEG-Novelle haben wir die Rahmenbedingungen für diese Technologie nochmals verbessert. Das neue Kreditprogramm sorgt dafür, dass die Risiken für Anlagenbetreiber weiter verringert werden. Die Kooperation ist im Übrigen ein gutes Beispiel dafür, wie Politik und Unternehmen beim Klimaschutz angesichts der großen wirtschaftlichen Chancen auch in Zeiten der Finanzkrise an einem Strang ziehen können“, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.
. "Die KfW Bankengruppe ist dem Grundsatz der Nachhaltigkeit verpflichtet. Die Erschließung der heimischen erneuerbaren Energiequelle Tiefengeothermie ist aus Gründen des Klimaschutzes und einer nachhaltigen Energieversorgung wichtig und stellt einen weiteren bedeutenden Baustein im Kanon unserer breit gefächerten in- und ausländischen Förderaktivitäten für den Klimaschutz dar", sagte Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.
Thomas Blunck, Vorstandsmitglied der Münchener Rück: "Die Zusammenarbeit ist als Anschub gedacht, um die Finanzierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien zu erleichtern. Wir sehen den Klimawandel nicht nur als Risiko, sondern auch als große Chance, da bei konsequentem Klimaschutz neue Technologien wie etwa die Energieerzeugung aus erneuerbaren Ressourcen enorme Wachstumspotenziale haben. Mit unserer Expertise als Risikoträger können wir wesentlich dazu beitragen, die vielfach sehr speziellen Unsicherheitsfaktoren abzumildern - so auch in diesem Fall durch unsere Erfahrungen im Bereich der Fündigkeitsversicherung für Tiefengeothermiebohrungen. Dabei kommt der Überprüfung des Fündigkeitsrisikos durch die Münchener Rück im Vorfeld der Vergabe der Förderdarlehen eine wesentliche Bedeutung zu. Denn die Anzahl der förderbaren Geothermieprojekte hängt entscheidend davon ab, wie erfolgreich diese sind."
Die Erdwärme bietet ein nach menschlichem Ermessen unerschöpfliches Energiereservoir. In Deutschland gelten das Molassebecken südlich von München, der Oberrheingraben und die norddeutsche Tiefebene als besonders geeignete Regionen für Tiefengeothermieprojekte. Das bislang größte Geothermie-Kraftwerk in Deutschland mit einer Strom - und Wärmeleistung von 38 Megawatt wurde - ebenfalls mit Unterstützung der öffentlichen Hand - in Unterhaching bei München errichtet. Die Münchener Rück beteiligte sich an dem Projekt damals mit der ersten Fündigkeitsversicherung überhaupt.
Die KfW Bankengruppe oder KfW (früher: Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR). Die Rechtsaufsicht hat das Bundesministerium der Finanzen.
Die KfW Bankengruppe gibt weltweit Impulse für Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie. Als Förderbank, die im Eigentum von Bund und Ländern steht, unterstützt sie die nachhaltige Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebens - und Wirtschaftsbedingungen etwa in den Bereichen Mittelstand, Existenzgründung, Umweltschutz, Wohnungswirtschaft, Infrastruktur, Bildungsförderung, Projekt - und Exportfinanzierung oder Entwicklungszusammenarbeit.
Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft (kurz Munich RE bzw. früher Münchener Rück) mit Sitz in München ist vor der Schweizerischen Rückversicherungs-Gesellschaft die weltweit größte Rückversicherungsgesellschaft.
Als Molassebecken wird in der regionalen Geologie der Alpenländer der von Molassesedimenten eingenommene Bereich am Alpennordrand bezeichnet. Der Begriff Molassebecken bezieht sich allgemein auch auf ein mit der Gebirgsbildung in Zusammenhang stehendes Becken, das den Verwitterungsschutt des aufsteigenden Gebirges aufnimmt. Das Molassebecken liegt vor der gesamten nördlichen Alpenfront. Es erstreckt sich mit einer Länge von etwa 1.000 km über Teile Frankreichs, der Schweiz, Deutschlands und Österreichs.
Vokabeln
Ausbau m, -s, -ten - создание; расширение, развитие, совершенствование
zur Verfügung stellen vt - предоставлять в распоряжение
Tiefbohrung f, -, -en - 1) глубокая скважина; 2) глубинное [глубокое] бурение
Fündigkeitsrisiko n, - s, - ken – инвестиционные риски по освоению месторождений
Bohrkosten pl. – расходы, издержки, затраты на бурение
fündig - богатый (о месторождении) ; рудоносный (о районе, участке)
mindern vt - уменьшать, сокращать, снижать ; снижать, ослаблять
Tiefengeothermie f, - геотермальная энергия из глубоко залегающих источников (источники тепловой энергии Земли глубинного залегания, от 3 до 10 тыс. метров)
Hemmnis n, -ses, -se - препятствие, помеха, тормоз
Untergrund m, -s, Untergründe - подпочва; подслой; подстилающая порода; основание; грунт
Wärmegewinnung f, -, – производство (добыча) тепла
Stromgewinnung f, -, – добыча электроэнергии
vorfinden vt - заставать, находить, обнаруживать
Darlehen n, -s, - - заём, ссуда
gewähren – предоставлять, давать (напр. ссуду, кредит);
исполнять, удовлетворять (напр. просьбу)
vergeben – выдавать (кредит, ссуду), размещать; прощать (грехи)
im Vorfeld – на предварительной стадии
Förderwürdigkeit f, -, - - экономическая обоснованность разработки; перспективность месторождения
freistellen vt - освобождать; вызволять
Zins m, -es, -e, налог, повинность, дань; пошлина, процент (доход с капитала)
Risikoaufschlag m, -s, -e - надбавка за риск, премия за риск
Gebühr f, -, -en - сбор, плата; взнос; тариф; пошлина, налог;
anfallen - поступать; возникать
sachkundig - опытный, знающий дело, сведущий; квалифицированный, компетентный
Überprüfung f, -, -en - проверка, проверочное испытание; контроль
пересмотр, ревизия
Im Gegenzug – в свою очередь; в качестве ответной меры, ответного хода
klimafreundlich – экологически безопасный
Energieversorgung f, -, - -- энергоснабжение, электроснабжение, энергообеспечение
Novelle f, -, en - изменение закона; дополнение (к закону)
Anlagebetreiber m, - s, - - управляющий производственными мощностями
(sich) verringern - уменьшать(ся), сокращать(ся), снижать(ся)
Strang m, -s, Stränge - верёвка, канат, моток, жгут; прядь, жила (каната)
Nachhaltigkeit f, -, - -- продолжительность, стабильность, длительность, постоянство стойкость; настойчивость; упорство
nachhaltig - продолжительный, длительный, постоянный, стабильный; упорный, стойкий, неослабный, неослабевающий; настойчивый
heimisch (einheimisch) – отечественный; внутренний; местный
Erschließung f, -, en - - разработка, освоение; вскрытие (месторождения)
Baustein m, -s, -e - основная единица строения (материи) ; структурный элемент 4) вклад
Aktivität –en - активность geschäftliche Aktivität — деловая активность деятельность, действия 3) действенность
Vorstand m, -s, - stände - правление; президиум
konsequent - 1) последовательный, консеквентный 2) настойчивый, упорный
Risikoträger m, -s, - - носитель риска
Fündigkeitsversicherung f, -- cтрахование рисков, связанных с разведкой месторождений
beitragen vt zu … - содействовать, способствовать, вносить свой вклад
abmildern vt - смягчать; умерять, уменьшать
zukommen auf Akk. Подходить; приходить, прибывать, причитаться; полагаться; dieses Geld kommt Ihnen nicht zu — эти деньги вам не причитаются
Vergabe der Förderdarlehen – выдача ссуд (кредитов) на разработку месторождений
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