Ich habe mich noch nicht entschlossen, wohin die Reise gehen soll. Eins steht fest, daß ich auf der Reise möglichst viel zu sehen bekomme. Außerdem weiß ich noch nicht, ob ich eine Reise zu Lande oder zu Wasser unternehme.

Ja, wenn man einen eigenen Wagen hat, dann ist die Wahl ganz einfach, man fährt eben mit dem Auto, wohin man will, Aber nein, lieber reise ich mit dem Flugzeug. Eine Reise mit der IL-86 ist wohl das Beste. Außerdem spart man Zeit und kann länger an dem Ort bleiben, wo es mir am meisten gefällt. Man sagt sogar, daß dieses Flugzeug bei jedem Flugwetter startet, es fliegt in einer so großen Höhe über den Wolken, daß man nicht einmal die Gegend sieht, über die man fliegt. Beim Starten und Landen wird man trotz der großen Geschwindigkeit in diesem. Flugzeug nicht schwindlig.

Meine Freunde raten mir aber, mit dem Zug zu reisen: man hat dann genug Zeit, um sich an die Mitreisenden zu gewöhnen und mit ihnen bekannt zu werden, und das gehört doch auch zu einer richtigen Reise, nicht wahr? Mit der IL-86 sind Sie im Handumdrehen an Ort und Stelle und haben nicht einmal die Reise genossen!

Ein Kollege von mir behauptet immer, daß eine Reise mit dem Schiff das Beste ist, wenn man in die Ferien reist. Da kann man sich erholen, interessante Bekanntschaften mit den anderen Reisenden anknüpfen und vor allem die Seeluft geniefien. Und welchen herrJichen Ausbück auf die Kustenlandschaft hat man dort! Bei stürmischem Wetter aber, besonders, wenn einer leicht seekrank wird, macht eine solche Reise wenig Spafi.

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

Ja, wer die Wahl hat, hat die Qua!

Die Erklährung zum Text.

    Wer die Wahl hat, hat die Qual. — Выбор приносит мучения sich etwas vornehmen — затеять что-либо, Wir haben uns vorgenommen, eine Reise auf die Krim zu untemehmen. sich umsehen— осмотреться: Monika will sich zuerst in der Stadt umsehen, bevor sie sich ein Zimmer miete. hocken—зд.: сидеть Du hockst immer zu Hause, fahr einmal aufs Land. es so einrichten, dass…- устроить так Richten Sie es so ein, dass Sie Zeit fur eine längere Reise haben. sich (fur etwas) entschliessen— решиться на Haben Sie sich schon für einen bestimmten Reiseplan entschlossen? Haben Sie sich schon entschlossen, wohin Sie fahren mochten? es steht fest, dass...— решено, что...: Es steht fest, dass wir in diesem Sommer aufs Land fahren. nicht einmal —даже не: Es war so dunkel, dass wir nicht einmal einander sehen konnten. schwindig werden — чувствовать головокружение: Wenn ich vom vierzehnten Stockwerk hinuntersehe, wird mir schwindlig. im Handumdrehen—в мгновение ока; Warte auf mich. Ich bin im Handumdrehen fertig. eine Bekanntschaft anknüpfen — завязать знакомство: Ег knüpfte während seines Urlaubs neue Bekanntschafften an. es macht mir Spaβ— это доставляет мне удовольствие, нравится: Macht Ihnen diese Arbeit Spaβ?

2. Lesen Sie den Dialog und übersetzen Sie.

IM AUSKUNFTSBÜRO

A) Wann geht der nächste Zug nach L.?

В) Der Zug nach L. verkehrt jeden Tag. Um 10 Uhr 20 ist die Abfahrt. Den Zug heute haben Sie schon verpaGt.

A) Ach, wie schade! War es ein D-Zug?

В) Ja, er geht direkt nach L., ohne zu halten.

A) Gibt es vielleicht noch einen Zug nach L.?

В) Ja, aber dann mussen Sie in K. umsteigen. Wie unbequem! Aber ich muβ dringend nach L. Wann

komme ich dort an?

В) Der andere Zug ist ein Personenzug, aber Sie verlieren dabei nur eine Nacht. Sie kommen in L. morgen Punkt 11 Uhr an. Das ist ein bequemer Zug mit Speisewagen und Schlafwagen.

A) Das ist mir recht. Wann fährt denn der Zug ab?

B) Um 17 Uhr 10. Sie haben noch Zeit, um sich eine Fahrkarte zu lösen.

A) Ich habe aber ziemlich viel Gepäck mit. Wo kann ich es aufgeben?

В) In der Gepäckaufbewahrung natürlich. Es lohnt sich kaum wegen einer halben Stunde. Nehmen Sie lieber einen Gepäckträger.

A) Das ist aber ein guter Rat! Glauben Sie, ich bekomme noch Fahrkarten für diesen Zug?

В) Sicher. Im Schlafwagen.

A) Im Schlafwagen? Das ist mir eigentlich zu teuer... Aber, wenn es nicht anders geht... Besten Dank für die Auskunft, auf Wiedersehen.

Die Erklährung zum Dialog.

    dringend — срочный; срочно:Ich brauche dringend eine Fahrkarte nach Charkow das ist mir recht — меня это устраивает, мне это удобно:Wir fahren morgen um neun Uhr 30. Ist es dir recht? es lohnt sich kaum—не стоит, вряд ли стоит: Es lohnt sich kaum, bis N. eine Karte für den Schlafwagen zu losen, die Strecke ist zu kurz. wenn es nicht anders geht...— если нельзя иначе...: Wenn es nicht anders geht, bin ich bereit, im Raucherwagen zu fahren.

3. Lesen Sie den Dialog und übersetzen Sie.

DIALOG

IM REISEBORO

A.: Darf ich Sie um eine Auskunft bitten, ich habe mien entschlossen, mit dem Flugzeug zu reisen und will deshalb alles wissen, was zu einem Flug gehört.

B.:Ja, bitte. Wohin fliegen-Sie denn?

A.: Nach Tbilissi. Sagen Sie bitte, wo kann ich eine Flugkarte nach Tbilissi. bekommen?

В.: Hier im Vorverkauf oder direkt im Flughafen. Es kommt darauf an, wann und mit welchem Flugzeug Sie Ihre Reise unternehmen wollen.

A.: Ich möchte mit dem allerbesten, mit dem allerschnellsten und mit dem bequemsten Flugzeug fliegen.

В.: Dann nehmen Sie die IL-86. Sie wissen doch, die IL-86 fliegt in einer grossen Hohe, über den Wolken und mit einer Geschwindigkeit von 700—900 km pro Stunde.

A.: Gewiss, ich weiss Bescheid. Aber ich habe Angst, schwindlig zu werden.

В.: Kaum. In der IL-86 wird man nicht schwindlig.

A.: Wieviel Flugzeuge fliegen täglich nach Tbilissi?

В.: Nach Tbilissi fliegen täglich zwei Flugzeuge. Das erste fliegt kurz vor sechs Uhr morgens ab, das zweite nachmittags. In zwei Stunden sind Sie schon an Ort und Stelle.

A.: Ich möchte gern eine Flugkarte für den 1. Juni, also für morgen. Geht das?

В.: Fliegen Sie allein?

A.: Ja, warum fragen Sie?

В.: Nicht aus Neugierde, für den 1. Juni ist nämlich nur noch eine Karte da.

A.: Werde ich die Gegend sehen können, über die wir fliegen werden?

В.: Wenn es bewölkt ist, dann sehen Sie nichts.

A.: Ach, wie schade! Landen wir unterwegs?

В.: Nein, das Flugzeug fliegt ohne Zwischenlandung.

A.:Wo werde ich denn fruhstucken?

В.: Oh, es ist alles vorgesehen. An Bord des Flugzeugs ist eine Stewardeβ. Sie besorgt nämlich das warme Fruhstuck.

A.: Wie schön! Vielen Dank für Ihre Auskunft. Entschuldigen Sie, dass ich Ihre Zeit so in Anspruch genommen habe. Und nun muβ ich laufen, ich habe meinen Koffer noch nicht gepackt und auch andere Reisevorbereitungen nicht getroffen. Aber eins steht fest, ich fliege!

Die Erklährung zum Dialog.

    es kommt darauf an...— это зависит от...:Es kommt auf das Wetter an, ob wir morgen aufs Land fahren oder zu Hause hocken. Angst haben — бояться чего-л.:Der Fahrgast hatte vor der Seekrankheit Angst. Geht das? — Можно ли это? Können Sie mir 2 Fahrkarten für den Nichtraucherwagen geben? Geht das? (Zeit) in Anspruch nehmen — отнимать (время):Die Fahrt nach Baku mit dem Zug nimmt viel Zeit in Anspruch.

4. Ergänzen Sie die Sätze.

Muster: Ich habe mir fest vorgenommen, mit dem Flugzeug zu fliegen.

1.  Ich habe mir fest vorgenommen, ... (das Flugzeug, fliegen, mit; unternehmen, eine Seereise; verbringen, die Ferien, im Gebirge; neu, kaufen, ein Hut)

2.  Er hat es so eingerichtet, dass wir... (Karten, bekommen, für, der Nichtraucherwagen; D-Zug, fahren, nachts, mit; ankommen, früher, ein Tag; umsteigen, brauchen, nicht; abholen, der Freund; eine Reise, die Krim, auf, unternehmen; länger, der Kaukasus, ein Aufenthalt, im, haben)

3.  Mein Bruder hat sich entschlossen, ... (nach, fahren, Bulgarien; Riga, in, sich erholen, in diesem Jahr; Minsk, nach, über, Moskau, reisen)

4.  Es steht fest, dass... (ich, die Ferien, in, reisen; die Reise, ins Gebirge, gehen; er, nach, heute abend, Kursk, verreisen)

5.Ǜbersetzen Sie ins Deutsche diese Sätze.

1.  Ты поедешь в Крым на поезде или на машине?

2.  Мой дедушка никогда не летал на самолете.

3.  На чем можно туда ехать? — Туда можно ехать на автобусе или на поезд?.

4.  Я не люблю ездить на трамвае.

5.  В Англию надо ехать пароходом или лететь самолетом.

6.  У тебя кружится голова, когда ты летишь на самолете?

6. Ǜbersetzen Sie ins Deutsche diese Sätze.

1.  Мой лучший друг уезжает завтра в Польшу. Он никогда не был в Польше

2.  Хочешь поехать в Киев?

3.  Мы написали письмо во Францию

4.  Как лучше ехать в Италию, поездом или пароходом?

5.  Ты был в Дрездене? — Нет, но этим летом я поеду в Дрезден

6.  На чем лучше ехать в Румынию? — В Румынию можно ехать поездом и пароходом, но лучше всего лететь самолетом.— А в Чехословакию? — В Чехословакию лучше всего ехать на машине

7.  Вы были в Финляндии? — Нет, но через две недели я поеду в Норвегию и Швецию, а затем в Финляндию

8.  Куда бы ты хотел поехать этим летом, в Австрию или в Швейцарию?

7. Ergänzen Sie diese Sätze.

1.  Ich will in diesem Sommer eine (интересный) Reise unternehmen

2.  Man hat unterwegs einen (великолепный) Ausblick auf die Küstenlandschaft

3.  Ich reise mit dem (собственный) Wagen

4.  Es wird mir immer schwindlig, wenn ich an (глубокий) Abgrunde denke.

8. Stellen Sie die Fragen zu den Sätzen.

1.  Die Reise geht auf die Krim

2.  Er hockt das ganze Jahr zu Hause

3.  Ihre Eltern erholen sich jedes Jahr im Gebirge

4.  Er knüpfte mit den Mitreisenden ein Gespräch an

5.  Er fuhr nach Hause mit dem D-Zug

6.  Sie war in Moskau auf der Durchreise

7.  Die Kurgäste haben sich am neuen Ort gut eingerichtet

8.  Das Reisen macht allen Spaβ

9.  Im Flugzeug wird seiner Frau schwindlig

10.  Im Handumdrehen erreichten sie den Flughafen.

Образец: Reise — Reisegefährte, Dienstreise, Erholungsreise, Reisevorbereitungen, Reisepass, Reisefieber, Reisestrecke, Reiseziel, Reisekoffer

9. Lernen Sie den Wortschatz.

аэробус der Aerbus, - ses, - se

аэропорт der Flughafen, - s, - hafen

багаж das Gepäck, -(e)s, - e;

сдавать ~ (на хранение) das Gepäck aufgeben;

ручной ~ das Handgepäck;

камера хранения (багажа) die Gepäckaufbewahrung, -, - en

билет (проездной) die Fahrkarte, -, - n;

купить ~ die Fahrkarte lösen;

~ на... die Fahrkarte für,..;

~ на самолет die Flugkarte buchen

борт der Bord, -(e)s, - e;

на ~у корабля an Bord des Schiffes;

сесть на пароход an Bord gehen

вагон der Wagen, - s, -;

~ для некурящих der Nichtraucherwagen;

~ для курящих der Raucherwagen;

спальный ~ der Schlafwagen;

~-ресторан der Speisewagen

взлет зд.: der Start, - s

взлетать starten (vi)

вокзал der Bahnhof, -(e)s, - höfe;

провожать кого-л. на ~ jmdn. zur Bahn begleiten; bringen

высота die Höhe, -, -n

ездить, ехать fahren (u, a) vi; reisen vi

~ к морю an die See reisen; ans Meer reisen;

~ в горы ins Gebirge reisen;

~ через Москву über Moskau reisen

капитан der Kapitan, - s, - e

каюта die Kajüte, -, - n;

~ первого класса Kajüte erster Klasse

контроль die Sperre, -, - n;

~ при выходе на перрон die Bahnhofssperre

cлужебная командировка die Dienstreise, -, - n

купе das Abteil, -(e)s, - e

курортник der Kurgast, -(e)s, - gäste

курсировать verkehren vi

лайнер (воздушный) der Liner, - s, -; - s, - s

летать fliegen (о, о) vi;

~ над fliegen über (Akk.)

летная погода das Flugwetter, - s

местность die Gegend, -, - en

море die See, -, - n; das Meer, -(e)s, - e;

в открытом ~ auf höher See;

корабль уходит в ~ das Schiff sticht in See

морская болезнь die Seekrankheit, -, - en;

страдать морской болезнью seek rank sein;

не бояться морской ~ и seefest sein

носильщик der Gepäckträger, - s, -

отпуск der Urlaub, -(e)s, - e;

ехать в ~ auf Urlaub reisen

отъезжать, отбывать abfahren (u, a) vi

палуба das Deck, - (e) s, - e

пароход der Dampfer, - s, -;

ехать на ~ е mit dem Dampfer fahren;

садиться на ~ das Schiff (den Dampfer) besteigen (ie, ie) vt; sich einschiffen

пересаживаться umsteigen (ie, ie) vi

перрон der Bahnsteig, -(e)s, - e;

вход на ~ die Bahnsteigsperre, -, - n

пассажир der (die) Reisende, - n, - n; der Fahrgast, -(e)s, -gäste

пешком zu Fuβ

подготавливаться к отъезду Reisevorbereitungen treffen

подниматься steigen (ie, ie) vi;

~ в воздух in die Luft steigen поезд der Zug, -(e)s, Züge;

~ курсирует der Zug verkehrt;

~, идущий в Н. der Zug nach N.;

пассажирский ~ der Personenzug;

скорый ~ прямого сообщения der D-Zug

поездка, путешествие die Reise, -, - n;

~ в Москву eine Reise nach Moskau-;

~ за границу eine Reise ins Ausland;

~ по морю eine Reise zu Wasser, zu(r) See;

~ по железной дороге eine Reise mit der Eisenbahn;

~ для отдыха (для поправки здоровья) die Erholungsreise;

совершить ~ у, путешествие eine Reise machen, unternehmen

полет der Flug, -(e)s, Flüge

попутчик der Mitreisende, -, - n

посадка das Landen, - s; die Landung, -

поход, идти в поход wandern vi

предварительная продажа der Vorverkauf, -(e)s

прибывать ankommen (kam an, angekommen) vi;

~ в... ankommen in (Dat.)

проводник der Schaffner, - s,

проезд die Durchreise, -, - n;

~ ом auf der Durchreise

путешествовать, быть в отъезде auf Reisen sein;

отправиться путешествовать auf Reisen gehen;

Куда едешь, куда путь держишь?

Wohin geht die Reise?

LEKTION 10

Die Berufsbildung.

1. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie.

Text 10. Berufsbildung in Deutschland

Die Berufsausbildungsdauer Hegt in den anerkannten Ausbildungsberufen zwischen 2 und 3,5 Jahren. In den letzten Jahren kann man wegen der steigenden Anforderungen in der Arbeitswelt eine deutliche Tendenz zu längeren Ausbildungszeiten verzeichnen.

Hauptort des beruflichen Lernens im dualen System der Berufsbildung in Deutschland ist der Betrieb. In Deutschland bilden über eine halbe Million Betriebe aus. Der Vorteil dieser Ausbildung besteht darin, dass die gesamte Ausbildung praxisnah erfolgt.

Die Berufsschulen ergänzen und erweitern die praktische Ausbildung in den Betrieben und fuhren die Allgemeinbildung in Fächern wie Deutsch, Mathematik, Religion, Sozialkunde usw. fort. Zunehmend wird gefordert, dass die Berufsschulen auch Fremdsprachen vermitteln sollen. Die Bundesrepublik Deutschland steht in besonders engen wirtschaftlichen Beziehungen zu ihren Nachbarn. Daher kommt den so genannten "Euro-Qualifikationen"1 wie dem Beherrschen von Fremdsprachen sowie dem Verständnis der Lebensverhältnisse und historischen Entwicklungen der europäischen Nachbarn eine besondere Bedeutung zu. Das bedeutet, die deutsche Berufsbildung "europatauglicher" zu machen. Schwerpunkte sind dabei der Ausbau des berufsbezogenen Fremdspra­chenlernens, die Intensivierung des Austausches junger Fachkräfte im Rahmen von europäischen (LEONARDO) und bilateralen Austauschprogrammen sowie eine gezielte Integration von Berufsbildungsaufenthalten im Ausland in die berufliche Aus - und Weiterbildung.

Während der Ausbildung muss mindestens eine Zwischenprüfung stattfinden. Sie zeigt den Lemfortschritt des Jugendlichen. Jeder der Auszubildenden muss eine Abschlussprüfung ablegen. In der Abschlussprüfung wird festgestellt, ob der Auszubildende die geforderten Fertigkeiten und die notwendigen praktischen und theoretischen Kenntnisse erworben hat. Die Abschlussprüfung wird als theoretische und praktische, schriftliche und mündliche Prüfung abgelegt.

Die Vollzeitberufsschulen in Deutschland, z. B. Berufsaufbauschulen, Fachoberschulen und Fachschulen dienen der Erweiterung der Allgemeinbildung und der Vertiefung der beruflichen Fachbildung und bereiten die Auszubildende n auf das Studium an der Fachhochschule oder Hochschule vor.

Ausbildung für alle — das ist ein Ziel der Deutschen, Gute Ausbildung ist teuer, das gilt für die schulische Berufsbildung ebenso wie für eine Ausbildung im Betrieb. Einrichtung und Material, Lehrpersonal und Ausbildungsmittel — von deren Güte hängt die Ausbildung entscheidend ab.

2. Suchen Sie im Text die Sätze, wo:

— es um Berufsausbildungsdauer geht;

— es sich um den Hauptort der Berufsbildung handelt;

— von der Allgemeinbildung die Rede ist;

— um europataugliche Ausbildung geht;

— um Zwischenprüfung und Prüfung geht;

— es sich um Abschlussprüfung handelt;

—  die Vollzeitberufsschulen in Deutschland genannt werden.

3. Antworten Sie auf folgende Fragen zum Text:

1.  Wie lange dauert die Berufsbildung in Deutschland?

2.  Was ist der Hauptort der Berufsbildung in Deutschland?

3.  In welchen Fächern führen die Berufsschulen die Allgemeinbildung fort?

4.  Wie viel Zwischenprüfungen und Prüfungen werden in den Berufsschulen Deutschlands abgelegt?

5.  Was wird in der Abschlussprüfung festgestellt?

6.  Wovon hängt die Güte der Ausbildung ab?

7.  Welche Vollzeitberufsschulen gibt es in Deutschland?

4. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie.

Die Autorität des Pädagogen

«Die Autorität des Pädagogen», schrieb W. A. Suchomlinski, «ist das Werk seines Verstandes und seines Herzens, sie beruht auf seiner Fähigkeit, die Scbülerkollek - tiv zur Achtung vor seinen Idealen, Prinzipien und Überzeugungen zu erziehen. Die Autorität wird zu einer mächtigen Kraft der Erziehung, wenn sie durch eine harmonische Einheit von Wort und Tat geschaffen wird». Der Lehrer muss in den Augen der Kinder eine auser'gewöhnliche Persönlichkeit sein. Es wird immer Lehrer geben, die man liebt, die einem gleichgültig sind oder die man nicht mag. Die Schüler der oberen Klassen defenieren selbst ziemlich genau die Wesenszüge beliebter und unbeliebter Lehrer: Ein beliebter Lehrer ist gerecht, feinfühlig, anspruchsvoll, versteht sein Fach und kann den Stoff erkrälen. Ein unbeliebter Lehrer ist unbecherrscht, nicht Kinderlieb, ungerecht, gleichgültig und versteht es nicht, den Stoff verständlichen darzulegen.

Ein guter Erzieher muss in erster Linie die kommunikativen Persönlichkeitseigenschaften besitzen. Diese pädagogischen Fähigkeiten zeigen sich in der Beobachungsgabe, Selbstbeherschung, Toleranz. Ein richtiger Pädagoge findet immer den rechten Umgangston und Führungsstil. Viele pädagogische Fähigkeiten muss der Lehrer selbst im Laufe der Zeit entwickeln. Dazu bedarf er einer sachlichen und kritischen Selbsteinschätzung. Ein jeder Lehrer braucht etwas Mut, um sich selbst zu sagen: «Das muss ich lernen und das mir abgewöhnen».

Für die Autorität des Pädagogen ist vor allem ein: hohes Mass an Bildung erforderlich, weil er in erster Linie durch Wissen erzieht.

Die Schüler müssen die Überzeugung gewinnen, das alle Handlungen des Pädagogen, selbst sein Zorn, freundschaftlichen Gefühlen entspringen. Zorn ist ein scharfes Instrument, er kann heilsam sein, kann aber auch Unwillen bei den Schülern hervorrufen. Ein auserordentlich wichtiges Problem der pädagogischen Arbeit ist das Problem der Macht des Pädagogen, der Macht des Älteren über den Jungeren. Die Herrschaft über die Kinder ist eine der schwierigsten Prüfungen für die Pädagogen, eines der Kriterien für sein pädagogisches Niveau. In unseres Zeit der Entwicklung der menschlichen Individualität, gewinnt dieses Problem einen besonde­ren Sinn.

Auf Vertrauen gründet sich der Wunsch des Schülers, Schutz und Hilfe beim Lehrer zu suchen. Wenn Kinder ihrem Pädagogen vertrauen, ist er wirklicher Erzieher und Ratgeber, ist er Autorität und Freund seiner Schüler.

5. Lesen Sie die Texte und übersetzen Sie.

Lehre und Praxis hervorragender Pädagogen der Vergangenheit

Thomas Campanella. In der Zeit der Rensissance wurde ein Buch geschrieben, das zum Genre der utopischen Literatur gehorte: "Der Sonnenstaat",die Fragen der Bildung und Erziehung nehmen in diesem Buch betdeutenden Raum ein. Sein Autor, der italienische Mönch und Politiker Thomas Campanella, entwarf in dem "Sonnenstaat"(1623) das Bild einer Idealgesellschaft.

Das leitende Prinzip des idealen Staates ist die Gleichheit aller Burger. Es findet seine Begründung in der Tatsache, dass es kein privates Eigentum gibt. Die Erziehung der Kinder ist allgemein, gleich und gemeinschaftlich.

Eine zentrale Stellung nimmt die Erzieung zur Arbeit ein. Im «Sonnenstaat» schätzt man einen Menschen um so hoher, je mehr Handwerke und Wissenschaften er beherrscht. An die geistige Bildung der Heranwachsenden stellte Campanella höchste Anforderungen.

Aufgabe der Lehrer ist es, durch Anschauen von Bildern Kinder spielend in alle Wissenschaften einzuführen. Dieser Gedanke Campanellas ist für die weitere Entwicklung von grosser Bedeutung gewesen.

Jan Arnos Komensky. Didactika Magna («Grosse Didaktik») des tschechischen Pädagogen

J. A. Komenski war und blieb eine der grundlichsten Anleitungen für die Lehrer der ganzen Welt.

Dort stand geschrieben: "Nicht bloss die Kinder der Reiche und Arme, Knaben und Madchen müssen in allen Flecken, Dorfern und Häusern... zur Schule herangezogen" werden. J. A.Komensky besuchte viele Lander und Städte, wo er seine Pläne der demokratischen Schulreform propagierte: Polen, England, Deutschland, Schweden, Ungarn, Amsterdam. Mit Recht nennt man ihn auch heute den Lehrer der Nationen.

Seine Forderung war "alle alles zu lehren". In seinen pädagogischen Vorstellunge von den universalen Kenntnissen ging er von den drei Erkenntnisquellen: Natur, Menschengeist und Bibel aus, dabei besaβen die Disziplinen der Naturwissenschaften eine wichtige Stellung. Seine Methode setzte die parallele Ausbildung Denkens, Sprechens und Handelns voraus: es ging um die Verbindung von Bildung und Praxis.

Jan Jacques Rousseau. Das pädagogische Hauptwerk von Rousseau "Emir"'(1762), war wegen seiner Absage an die kirchliche Religion verboten. Seine pädagogischen Anschauungen standen im engsten Zusammenhang mit seinen politischen Ideen, mit den Interessen des dritten Standes.

Der grosse Demokrat und Patriot schrieb: "Wenn ein Kind seine Augen auftut, soll es sein Vaterland sehen, und bis zum Tode soll es nur Vaterland sehen. Jeder wahre Republikaner sog mit der Muttermilch die Liebe zur Freiheit. Diese Liebe macht sein ganzes Dasein aus..."

Nach Rousseau muss der junge Mensch alles genau kennenlernen, was sein Vaterland betrifft; seine Wirtschaft, seine Geographie, seine Gesetze, seine Geschichte. Von den drei "Mitteln", die auf die Seele einwirken, nämlich Vernunft, Gefühl und Notwendigkeit, bevorzugte er das zweite. Er meint, dass der Mensch von Natur aus gut ist. Das Ziel der Emils Erziehung ist der "naturliche Mensch", dem die "naturliche Ordnung" entsprechen soll.

Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg

Mit Recht gilt Diesterweg als einer der bedeutensten fortschPraxis aus. Er

systematisierte und fasste alle Erziehungsideen und - programme der besten Derittlichen Pädagogen des 19. Jahrhunderts. Sein Lebenswerk als Pädagoge, Schulpolitiker und Leiter von Lehrerseminaren zeichnet sich durch eine gluckliche Einheit von Theorie und nker und Pädagogen zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert zusammen.

Diesterweg selbst befasste sich mit den verschiedensten Fachern und Verfasste eine Anzahl von Schulbuchern: für den deutschen Sprachunterricht, für den Unterricht in Geometrie, für Naturwissenschaften. Das Prinzip der Anschaulichkeit im Unterricht fasste er in folgenden Regeln für den Lehrer zusammen:

- Gehe vom nächsten aus und schreite zu dem Entfernteren fort!

- Beginne mit dem Bekannten und reihe an dasselbe das Unbekannte an!

- Lass das Kind die Gegenstande mit den Sinnen auffassen; unterrichte anschaulich!

- Fuhre dem Kind erst die Sache vor, denn das Wort!

- Fuhre es vom Konkreten zum Abstrakten!

Als Ziel der Erzieung, als „Bestimmung des Menschen", sah er die Selbständigkeit im Dienste des „Wahren, Schonen und Guten" an und forderte die Entwiklung aller

Kräfte und Fähigkeiten zur Humanität.

K. D.Uschinski

Zu bedeutenden demokratischen Pädagogen Russllands gehorten im 19.Jahrhundert N. J.Pirogow, L. N.Tolstoi und vor allem Uschinski, den man oft als den „Vater der russischen Pädagogik und Volksschule" bezeichnet.

K. D.Uschinski sah die Grundlage für die allgemeine Menschenbildung in der Muttersprache.

Die Sprache war ihm nicht nur der grosste Lehrmeister der Menschheit, sondern auch immer "Ausdrucksform des geistigen Lebens", da sie Gedanken und Ideen des Volkes vermittelt.

Volkstümlichkeit im besten Sinne des Wortes zeigen auch Uschinskis Lehrbucher. Der Reichtum der russischen Folklore, Beispiele der nationalen Literatur, die Schönheit der heimatlichen Natur sprechen aus ihnen zu den Kindern. K. D.Uschinski sqh in den Problemen der Volksschule das Zentrum seines schulpolitisch-padagogischen Wirkens.

LEKTION 11

Landeskunde

1. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie.

Deutschsprachige Länder Bundesrepublik Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland liegt in der Mitte Europas und grenzt an Dänemark (im Norden), Polen und Tschechische Republik (im Osten), Österreich und die Schweiz (im Süden), Frankreich, Luxemburg, Belgien, und die Niederlande ( im Westen). Die Nordsee und die Ostsee bilden eine natürliche Grenze im Norden. Die BRD hat eine Fläche von km2 (drei-hundertsiebenundfünfzigtausend Quadratkilometern). Deutschland zählt rund 80 Millionen Einwohner.

Die deutschen Landschaften sind vielfältig. Das sind das Norddeutsche Tiefland im Norden, das Mittelgebirge in der Mitte und die Alpen im Süden. Der höchste Berg der BRD ist die Zugspitze (2962 m). Der größte Fluß ist der Rhein. Die anderen großen Flüsse sind die Elbe, die We­ser, die Donau. Der Bodensee ist der größte Binnensee der BRD. Fast ein Drittel des Landes ist mit den^Wäldern bedeckt.

Die BRD liegt in einer Klimazone, in der es keine extremen Temperaturen gibt. Im Sommer ist es nicht sehr warm, im Winter nicht sehr kalt. Das Wetter ist wechselhaft.

Die BRD ist ein Bundesstaat, der aus 16 (sechzehn) Bundesländern besteht. Das sind: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg und andere.

Die Hauptstadt der BRD ist Berlin. Mit seinen 3,4. Millionen Menschen ist Berlin die größte Stad der BRD. Die anderen großen Städte sind Hamburg (1,6 Mio) und München (l,27Mio). Jedes Bundesland hat seine Hauptstadt, sein Parlament, seine Regierung und seine Ministerien.

Das Parlament der BRD ist der Bundestag. Er wird auf vier Jahre gewählt. Der Bundestag wählt den Bundeskanzler, der die Regierung bildet.

Es gibt in der BRD etwa 40 politische Parteien und Gruppierungen. Die älteste Partei ist die SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands), sie wurde im 19. (neunzehnten) Jahrhundert gegründet.

1994 fand die letzte Bundestagswahl in der BRD statt.

1994 wählte man Roman Herzog zum sechsten deutschen Bundespräsidenten, Helmut Kohl zum Bundeskanzler.

Die BRD gehört zu den führenden Industrieländern der Welt. Zu den bedeutenden Bodenschätzen des Landes gehören Stein-und Braunkohle, Eisenerz. Andere Rohstoffe, z. B. Erdöl, Zinn, Kupfer werden importiert. Die wichtigsten Industriezweige der BRD sind Metallurgie, Maschinenbau, Schiffbau, feinmechanische, optische und chemische Industrie. Ein großes deutsches Produktionszentrum

ist das Ruhrgebiet.

In der Landwirtschaft werden Getreide, Kartoffeln, Gemüse, Obst und Wein angebaut. In den Alpen entwickelt sich die Viehzucht.

2. Beantworten Sie Fragen zum Text.

Wo liegt die BRD? Wie heißen die Nachbarstaaten? Wieviel Einwohner zählt die BRD? Wie groß ist ihre Fläche? Welche Landschaften bestimmen die Natur Deutschlands? Wie heißt das Parlament der BRD? Wer wählt den Bundeskanzler? Wieviel Parteien gibt es in Deutschland? Wie heißt die älteste Partei? Welche Industriezweige sind für die BRD die wichtigsten? Wie entwickelt sich die Landwirtschaft?

3. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie.

Berlin.

Berlin ist die Hauptstadt der BRD. Es zählt 3,4 Millionen Einwohner und ist die größte Stadt des Landes. Berlin wurde im 13. (dreizehnten) Jahrhundert gegründet. Die Stadt lag an den Handelswegen und entwickelte sich sehr schnell. Im 19. (neunzehnten) Jahrhundert war es eine der größten Städte Europas. 1871 (achtzehnhunderteinundsiebzig) wurde Berlin zur Hauptstadt des deutschen Kaiserreiches. Während des zweiten Weltkrieges wurde Berlin stark zerstört und nach dem Krieg wiederaufgebaut. Seit 1948 (neunzehnhunder-tachtundvierzig) bis 1989 (neunzehnhundertne-unundachtzig) war Berlin in zwei Teile geteilt. 1989 fiel die Berliner Mauer und Berlin wurde wieder zur Hauptstadt der BRD.

Heute ist Berlin ein wichtiges politisches, industrielles, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum. Das ist auch ein Verkehrsknotenpunkt Deutschlands. Hier sind Elektroindustrie, der Maschinenbau, die chemische Industrie gut entwickelt.

Tausende Touristen kommen nach Berlin, um seine Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Das Brandenburger Tor ist ein Wahrzeichen Berlins. Mehr als 200 (zweihundert) Jahre ist dieses Tor stummer Zeuge der deutschen Geschichte. Hier beginnt eine der schönsten Straßen Berlins Unter den Linden. Die Lindenstraße ist über 300 (dreihundert Jahre alt, sie gehört wie der Rote Platz in Moskau und der Newski-Prospekt in St. Petersburg zu den berühmtesten Straßen der Welt.

Ein anderes Symbol Berlins ist der Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die am Kurfürstendamm liegt. Der "Ku-Damm" ist eine der belibtesten Straßen der Berliner.

Weltbekannt sind auch Berliner Museen (das Pergamonmuseum, das Alte Museum das Ägyptische Museum und viele andere) und Berliner Theater (die Deutsche Oper, die Komische Oper das Schiller-Theater).

4. Beantworten Sie Fragen zum Text.

Wieviel Einwohner zählt Berlin? Wann wurde Berlin gegründet? Wie sah Berlin nach dem zweiten Weltkrieg aus Was gehört zu den Wahrzeichen Berlins? Welche Sehenswürdigkeiten kann man in der Hauptstadt der BRD besichtigen?

5. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie.

Bonn

Bonn war viele Jahre als Hauptstadt der Bundesrepublik bekannt. Es war über 40 (vierzig) Jahre das politische Zentrum Deutschlands. Bonn bleibt noch Regierungssitzes das Parlament in einigen Jahren nach Berlin umzieht. Bonn ist eine alte Stadt, seine Geschichte geht in die Römerzeit zurück. Vor mehr als 2000 (zweitausend) Jahren entstand hier eine römische Fes­tung, die sich zu einer Siedlung entwickelte. 1244 (zwölfhundertvierundvierzig) bekam Bonn Stadtrecht. Seit dem 16. (sechzehnten) Jahrhundert regierte von hier aus der Kurfürst von Köln. Viele Bauten

stammen aus dieser Zeit.

1949 (neunzehnhundertneunundvierzig) wurde Bonn zur Hauptstadt der BRD. Die Stadt heute dreihundertzwölftau send) Einwohner. Bonn ist nicht nur eine Stadt der Politik. Bonn ist eine berühmte Kulturstadt mit einer berühmten Oper und vielen Museen.

Die Stadt ist mit dem Namen Ludwig van Beethoven verbunden. Im Haus der Kompo­nist geboren wurde, ist heute das Beethoven­museum. Die größte Kunsthalle Bonns trägt auch den Namen des Komponisten. Alle zwei Jahre findet hier das Beethovenfest statt.

Bonn ist auch als Studentenstadt bekannt Im 18. (achtzehnten) Jahrhundert wurde hier eine Universität gegründet, die Bonn zu einem Mittelpunkt des gei­stigen Lebens machte. Jetzt studieren an der Bonner Universitätvierzigtausend) Studenten.

Bonn und seine Umgebung verbinden Geschichte und Gegenwart Deutschlands. Wenn die Regierung und der Bundestag nach Berlin umziehen, bleibt Bonn ein bedeutendes Wissenschaftszentrum und eine Kulturstadt mit interessanter Geschieht

6. Beantworten Sie Fragen zum Text.

1.  Wie alt ist Bonn?

2.  Wieviel Einwohner zählt die Stadt?

3.  Warum nennt man Bonn eine Kulturstadt?

4.  Was erinnert in Bonn an Ludwig van Beethoven?

5.  Wrelche Bedeutung hat die Universität für Bonn?

7. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie.

Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist eine der größten Städte der BRD. Die Stadt zählt etwa sechshun-dertfünfunddreißigtausend) Einwohner. 1994 (neunzehnhundertvierund-neunzig) feierte Frankfurt am Main seinen Geburtstag. Die Stadt ist 1200 (eintausendzweihundert) Jahre alt, Bereits im Mittelalter entwickelte sich Frankfurt zu einer Handelsstadt. Es lag an der Kreuzung der Handelswege und war sehr gut für einen Markt geeignet. Aus ihm entwickelten sich die berühmten Frankfurter Messen. Im Jahre 1500 (fünfzehnhundert) fand hier die erste deutsche Messe statt.

Heutzutage ist Frankfurt am Main wohl das wichtigste Handelszentrum der BRD. Hier befinden sich mehr als 400 Banken. Neben New Jork, Tokio und London ist Frankfurt das viertgrößte Finanzzentrum der Welt. Weltbekannt ist die Frank furter Börse. In Frankfurt findet alle zwei Jahre die Internationale Automobilausstellung (IAA) statt, die viele Autofans anzieht. Die Frankfurter Buchmesse hat auch internationalen Ruf.

Frankfurt ist auch als ein Verkehrsknotenpunkt bekannt. Es hat den größten europäischen Bahnhof und den zweitgrößten Flughafen Europas.

Frankfurt ist sehenswert. Hier gibt es viel zu sehen: über 30 Museen, das Goethehaus, die Pauls kirche und andere Sehenswürdigkeiten. Eine richtige Attraktion ist auch der Zoo mit etwa 6000 (sechstausend) Tieren. Es lohnt sich, Frankfurt zu besuchen.

8. Beantworten Sie Fragen zum Text.

Wie alt ist Frankfurt am Main? Wie entwickelte sich die Stadt im Mittelalter? Warum nennt man Frankfurt ein Handelszen­trum? ein Verkehrsknotenpunkt? Welche Ausstellungen werden hier durchge­führt? Ist Frankfurt eine sehenswerte Stadt?

9. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie.

Österreich

Österreich liegt im südlichen Mitteleuropa und hat die Fläche von 83854 km2 (dreiundachtzig-tausendachthundertvierundfünfzig Quadratkilometern). Hier leben etwa 7,5 (siebeneinhalb) Miltrieland. Die wichtigsten Industriezweige sind Maschinenbau, Chemie-und Textilindustrie Elektronik und andere. Hoch entwickelt ist auch die Eisen-und Stahlindustrie. In der Landwirtschaft sind die Viehzucht und der Obst-und Weinbau gut entwickelt

10. Beantworten Sie Fragen zum Text.

Wo liegt Österreich? An welche Länder grenzt Österreich'. Was charakterisiert die österreichische Landschaft? Welche Politik betreibt Österreich? Welche Industriezweige sind für Österreich besonders wichtig? Wie entwickelt sich die Landwirtschaft?

11. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie.

Wien und seine Sehenswürdigkeiten

Die Hauptstadt Österreichs Wien ist eine alte Stadt, die schon vor 2000 (zweitausend) Jahren als eine römische Festung bekannt war. Die Stadt zählt etwa 1,5 (anderthalb) Millionen Einwohner und ist die größte Stadt Österreichs. Wien liegt an der Donau. Hier befindet sich der Sitz des Parlaments und der Bundesregierung.

Wien ist ein wichtiges Industriezentrum. Hier sind besonders die metallverarbeitende, feinmechanische und elektrotechnische Industriezweige vertreten.

Wien ist ein bedeutendes Kulturzentrum des Landes und eine bekannte Kunststadt. Im 19. Jahr­hundert lebten und wirkten hier die Komponisten Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Johann Strauß Vater und Johann Strauß Sohn, die durchihr Schaffen Wien zu einem Musikzentrum machten.

Viele schöne historische Baudenkmäler schmücken die Stadt. Das älteste Wahrzeichen Wiens ist der Stephansdom. Er gehört zu den schönsten gotischen Kirchen. Die Wiener nennen diesen Dom liebevoll "Steffi". Mit seinem Bau begann man im 13. (dreizehnten) Jahrhundert. Im 17. (siebzehnten) Jahrhundert war der Dom fertig.

Sehenswert ist auch Tlie Ringstraße Wiens, die im 19. (neunzehnten) Jahrhundert angelegt wurde. Hier befinden sich viele Bauten vom historischen und künstlerischen Wert. Das sind das Parlamentsgebäude, das Rathaus, die Universität, das Burgtheater und die Staatsoper.

Eine richtige Attraktion für die Touristen sind die Schloß-und Parkanlagen Belvedere und. Schönbrunn.

Beliebt ist auch der Wiener Prater. Das ist ein großer Naturpark an der Donau mit einem Riesen­rad, das im 19. (neunzehnten) Jahrhundert errichtet wurde. Dieses Riesenrad ist das zweite Wrahrzeichen Wiens.

12. Beantworten Sie Fragen zum Text.

Wieviel Einwohner zählt Wien? Welche Industriezweige sind in Wien gut entwickelt? Warum nennt man Wien eine Kunststadt? Welche Bauten sind die Wahrzeichen Wiens? Warum ist die Ringstraße sehenswert? Welche Sehenswürdigkeiten kann man in Wien noch besichtigen?

13. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie.

Die Schweiz

Die Schweiz liegt im südlichen Mitteleuropa und grenzt an die BRD, Österreich, Italien und Frankreich. Die Schweiz hat die Fläche von 41293 km2 (einundvierzigtausendzweihundertdreiundneunzig Quadratkilometern). Die Bevölkerung des Landes zählt 6,6 Millionen Menschen.

Die wichtigsten Landschaften der Schweiz sinddie Alpen, das Mittelland und der Jura, Die Alpen nehmen 60 Prozent der Landesfläche ein. Hier gibt es viele Schneeberge, Gletscher, Bergseen. Die größten Seen des Landes sind der Genfer See und der Bodensee.

Die Hauptstadt der Schweiz ist Bern. Im Land werden vier Sprachen gesprochen: die meisten Bewohner (65%) sprechen deutsch, andere französisch, italienisch, rätoromanisch.

Die Schweiz ist ein Bundeslandes aus 26 (sechsundzwanzig) Kantonen und Halbkantonen besteht. Das Parlament heißt die Bundesversammlung. Seit 1815 betreibt .die Schweiz die Politik der Neutralität.

Die Schweiz ist ein entwickeltes Industrieland. Die wichtigsten Industriezweige sind Maschinen-und Motorenbau, chemische Industrie, Uhrenindustrie und Textilindustrie. Die Schweizer Uhren und Käse sind in der ganzen Welt bekannt. Die größten Industriezentren sind Bern, Basel und Zürich.

In der Schweiz haben ihren Sitz viele interna­tionale Organisationen: der Internationale Postverein (Bern), das Internationale Olympische Komitee (Lausanne) und viele andere. In Genf finden oft internationale Kongresse und Konferenzen statt.

Die Schweiz ist ein beliebtes Touristenland. Zahlreiche Seen, malerische Alpenwiesen mildes Klima und schneebedeckte Berge machen das Land zu jeder Jahreszeit attraktiv.

14. Beantworten Sie Fragen zum Text.

Wo liegt die Schweiz? Welche Länder grenzen an die Schweiz? Wie ist die Landschaft des Landes? Wo liegen die wichtigsten Industriezentren? Welche Produktion der Schweiz ist weltbekannt? Welche Politik betreibt die Schweiz? Warum ist die Schweiz ein beliebtes Touristenland?

15. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie.

Luxemburg

Das Großherzogtum Luxemburg liegt in Westeuropa. Die Nachbarstaaten sind im Osten die BRD, im Süden Frankreich, im Westen und im Norden Belgien. Luxemburg hat die Fläche von 2586 (fünfundzwanzighundertsechsundachtzig) km2 (Quadratkilometern) und zählt 378400 (dreihunderfachtundsiebzigtausendvierhundert) Einwohner. Die Hauptstadt und die Residenz des Großherzogs ist die Stadt Luxemburg, was "kleine Burg" bedeutet. Die Staatssprachen sind Französisch und Deutsch.

Luxemburg ist ein hoch entwickeltes Industrieland. Die wichtigsten Industriezweige sind ver­arbeitende Industrie, Maschinenbau, chemische Industrie und einige andere.

Im Norden werden Weizen und Kartoffeln angebaut. Im Süden ist die Viehzucht gut entwickelt. Hier werden auch Wein und Obst angebaut.

Luxemburg zieht viele Touristen an. Hier gibt es viel zu sehen: landschaftliche Reize, historische Denkmäler. Über 20 Kilometer erstreckt sich der Luxemburgische Naturpark. Kleine Städte bewahren alte Burgen, Schlösser und Stadtmauer. Sehenswert ist auch die Hauptstadt mit ihrem größher-zoglichen Palast, der Liebfrauenkirche und ihren Museen.

16. Beantworten Sie Fragen zum Text.

Wo liegt das Großherzogtum Luxemburg? Wieviel Einwohner zählt Luxemburg? Warum ist Luxemburg ein Touristenland?

17. Lesen Sie den Text und übersetzen Sie.

Liechtenstein

Der kleinste Staat, wo deutsch gesprochen wird, ist das Fürstentum Liechtenstein. Es ist etwa 158 km2 (Quadratkilometer) groß und hat 29000 neunundzwanzigtausend) Einwohner. Liechtenstein liegt im südlichen Mitteleuropa. Seine Nachbarstaaten sind: die Schweiz und Österreich.

Die Hauptstadt ist Vaduz. In der Spitze dieses Staates steht der Fürst. Liechtenstein hat sein Parlament (den Landtag), das auf vier Jahre gewählt wird. Liechtenstein ist ein hoch entwickelter Kleinstaat. Eine große Bedeutung hat die verarbeitende und optische Industrie. In der Landwirtschaft werden Rüben, Erbsen, Bohnen angebaut.

Reizvolle Rhein-und Alpenlandschaften ziehen viele Touristen an. Hier gibt es historische Bauwerke und Museen, die viel Interessantes bieten. In der Hauptstadt ist das Schloß Vaduz sehenswert, wo die Residenz des Landesfürsten ist. Diese Burg stammt aus dem 14. (vierzehnten) Jahrhundert. Im Landesmuseum kann man sich mit der Geschichte und Kultur des Fürstentums bekanntmachen. Weltbekannt ist das Post-museum, wo man eine einzigartige Briefmarkensammlung sehen kann. Die ersten Briefmarken wurden in Liechtenstein bereits im Jalire 1912 (neun-zehnhundertzwölf) herausgegeben. Sie sind mit der Geschichte des Fürstentums verbunden. Die Briefmarken von Liechtenstein genießen guten Ruf unter den Philatelisten in der ganzen Welt.

18. Beantworten Sie Fragen zum Text.

Wo liegt das Fürstentum Liechtenstein? Wie groß ist seine Fläche? Wieviel Einwohner zählt die Bevölkerung? Welche Industriezweige sind in Liechtenstein gut entwickelt? Was wird in der Landwirtschaft angebaut? Warum zieht Liechtenstein viele Touristen an?

Die Feiertage in Deutschland.

Lesen Sie die Texte und übersetzen Sie.

Die Heiligen Drei Könige

Am'6.Januar ist der Tag der Heiligen Drei Könige: Melchior, Kaspar und Balthasar. Nach einer alten Legende, die auf eine Erzählung der Bibel zurückgeht, sahen diese drei Könige in der Nacht, in der Christus geboren wurde, einen hellen Stern, folgien4hm nach Bethlehem, fanden dort das Christkind und beschenkten es. Heute verkleiden sich an diesem Tag in katholischen Gegenden viele Kinder als die drei Könige, gehen mit einem Stab, andern ein großer. Stern steckt von Tür zu Tür und singen ein Drei-königslied. Dafür bekommen sie dann etwas Geld oder Süßigkeiten.

Silvester und Neujahr

Der Jahreswechsel wird in Deutschland laut und lustig gefeiert. Gäste werden eingeladen, oder man besucht gemeinsam einen Silvesterball. Man ißt und trinkt, tanzt und singt. Um Mitternacht, Wenn das alte Jahr zu Ende geht und das kommende Jahr beginnt, füllt man die Gläser mit Sekt oder Wein, prostet sich zu und wünscht sich «ein gutes Neues Jahr». Dann geht man hinaus auf die Straße, wo viele ein privates Feuerwerk veranstalten.

Fasching und Karneval

Fasching, Karneval, Fastnacht: Diese Namen bezeichnen Gebräuche am Winterende, die schon vor dem Christentum entstanden sind. Die Menschen wollten die Kälte und die Geister des Winters vertreiben. Die Bräuche sind unterschiedlich, aber zwei Dinge sind immerdabel: Lärm und Masken. Besonders schön und intensiv feiert man am Rhein, von der Basler Fasnacht bis hinunter nach Mainz, Köln und Düsseldorf. Aber auch an vielen anderen Orten sind teilweise sehr alte Karnevalsbräuche lebendig geblieben.

Heute ist der Karneval ein Teil des christlichen Jahresablaufs. Da soll noch einmal gefeiert werden, ehe am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt.

Ostern

Zu Ostern feiern die Christen die Auferstehung von Jesus Christus aus seinem Grab. Aberauch die Osterbräuche sind wohi schon vordem Christentum entstanden. Eine besondere Rolle spielen die Ostereier: buntbemalte, gekochte Eier. Aberauch eingepackte Schokoladeneier, Hasen aus Schokolade und allerlei Süßigkeiten werden im Garten versteckt, damit die Kinder sie suchen können. Kleine Kinder glauben, dass der Osterhase die Sachen gebracht und versteckt hat.

Advent

Vier Sonntage vor dem Weihnachtsfest beginnt die Adventszeit. In den Wohnungen und Kirchen manchmal auch in Büros und Fabriken hängen Adventskränze mit vier Kerzen. Am ersten Sonntag wird die erste Kerze angezündet, am zweiten eine zweite Kerfe dazu, usw.; am letzten Sonntag vor Weihnachten brennen alle vier Kurzen.

Kinder bekommen einen besonderen Kalender mit kleinen Fächern, in denen Schokoladenstücke stecken - eins für jeden Tag vom 1.Dezember bis Weihnachten.

Nikolaustag

Am 6.Dezember ist der Nikolaustag. Am Abend vorher stellen die Weinen Kinder ihre Schuhe auf eine Fensterbank oder vor die Tür. In der Nacht, so glauben sie, kommt der Nikolaus und steckt kleine Geschenke hinein. In vielen Familien erscheint der Nikolaus (ein verkleideter Freund oder Verwandter)auch persönlich. Früher hatten die Kinder oft Angst vor ihm, weil er sie nicht nur für ihre guten Taten belohnte, sondern sie auch mit seiner Rute für ihre bösen Taten bestrafte.

Weihnachten

Weihnachten ist das Fest von Christi Geburt. In den deutschsprachigen Ländern wird es schon am Abend des 24.Dezember, dem Heiligen Abend, gefeiert. Man schmückt den Weihnachtsbaum und zündet die Kerzen an, man singt Weihnachten

(oder hört sich wenigstens eine Weihnachts-platte an), man verseilt Geschenke. In den meisten Familien ist es eine feste Tradition, an diesem Tag zum Gottesdienst in die Kirche zu gehen. Ein Weihnachtsbaum stand schon im 16. Jahrhundert in den Wohnzimmern, vielleicht sogar noch früher. Damals war er mit feinem Gebäck geschmückt; im 17. Jahrhundert kamen Kerzen und glitzernder Schmuck dazu. Inzwischen ist der Weihnachtsbaum in aller Welt bekannt und steht auch auf Marktplätzen oder in den Gärten von Wohnhäusern. Für die Kinder ist Weihnachten wohl das wichtigste Fest des Jahres - schon wegen der Geschenke. Im Norden Deutschlands bringt sie der Weihnachtsman, angetan mit weissem Bart und rotem Kapuzenmantel, in einem Sack auf dem Rücken. In manchen Familien, vor allem in Süddeutschland kommt statt des Weihnachtsmanns das Christkind. Es steigt, so wird den Kindern erzählt, mit seinen Tingeln direkt »tu«; dem Himmel hinunter. Aber es bleib dabei unsichtbar-nur die Geschenke findet dem Weihnachtsbaum.

Verwendete Literatur

1.  Р. Шмитт, учебник и сборник по грамматике немецкого языка, Германия, Мюнхен, 2000г.

2.  , учебное пособие по немецкому языку "Учитесь говорить кратко и точно" "Высшая школа" Москва, 2001г.

3.  Роза-Мария Даллапиазза и др., учебник «Танграм» в 2ч., Германия, 2002г.

4.  Роза-Мария Даллапиацца и др., рабочая тетрадь в 2ч. к учебнику «Танграм», Германия, 2002г.

5.  Мария Кёптен, Учебник немецкого языка для средней ступени обучения, Германия, Мюнхен,2000г.

6.  , Немецкий язык для колледжей, учебник, Ростов н/Дону, 2006

7.  , , Учебное пособие по немецкому языку для студентов педагогических колледжей, Ростов н/Д, 1994 г.

8.  , , Учебное пособие, М: Высш. Шк. 1987 г.

Оригинал – макет и компьютерная верстка:

, Т. Н Вахрушева,

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