Агентство образования администрации
КГОУ СПО «Канский педагогический колледж»
НЕМЕЦКИЙ ЯЗЫК
Методические указания для организации самостоятельной работы студентов
Канск
2006
Печатается по решению научно-методического совета Канского педагогического колледжа.
Автор – составитель:
Немецкий язык: Методические указания для организации самостоятельной работы студентов, Канск: Канский педагогический колледж, 20с.
Настоящее методическое пособие имеет целью помочь вам в Вашей самостоятельной работе над развитием практических навыков чтения и перевода текстов на немецком языке и в изучении немецкой грамматики.
К данному методическому пособию прилагается электронная версия курса немецкой грамматике, которая поможет усвоить теорию и отработать её практически.
© Автор – составитель:
© КГОУ СПО «Канский педагогический колледж»
Inhaltsverzeichnis
Lektion 1. Die Bekanntschaft 4
Lektion 2. Das Äußere 12
Lektion 3. Die Familie 24
Lektion 4. Mein Hobby 30
Lektion 5. Die Jugendprobleme 34
Lektion 6. Die Wohnung 35
Lektion 7. Mein Tagesablauf 49
Lektion 8. Das Studium 56
Lektion 9. Die Reise 65
Lektion 10. Die Berufsauabildung 75
Lektion 11. Die Landeskunde 82
LEKTION 1.
Die Bekanntschaft
1. Lesen Sie den Dialog!
N. – Nina
S. –Sonja
N.: Guten Tag, Sonja. Wie geht es dir?
S.: Soso lala! Du siehst aber etwas müde aus, wie geht es dir, Nina?
N.: Danke. Es geht mir gut. Ich bin bereits 3 Monate als Krankenschwester tätig.
S.: Ja? Das ist aber schön. Du hast dich doch schon als Kind für Medizin interessiert. Willst du auch weiter studieren?
N.: Gewiß, ich will eine gute Kinderärztin werden. Das war immer meinen Beruf über alles.
S.: Ich interessiere mich nicht für Medizin. Das weißt du ja. Abe ich wünsche dir viel Erfolg.
N.: Jetzt besuche ich noch den deutschen Sprachkursus.
S.: Den deutschen Sprachkursus? Warum denn das?
N.: Erstens macht es mir Spaß, und zweitens will ich mit der Zeit die deutsche Fachliteratur lesen.
S.: Dann bist du abe viel beschäftigt. Hast du noch Zeit für Sport? Du warst doch eine gute Tennisspielerin.
N.: Natürlich treibe ich Sport.
S.: Wo nimmst du bloß die Zeit her?
N.: Ach, es ist nicht so schwer. Sag mir lieber, wie geht es deiner Mutter?
S.: Danke, meiner mutter geht es gut. Sie ist gesund, aber sie arbeitet nicht mehr. Sie führt unseren Haushalt.
N.: Sie hat doch 30 Jahre als Bibliothekarin gearbeitet, nicht wahr?
S.: Ja, aber nun bekommt sie eine Rente und kann sich auf ihre alten Tage ausruhen. Komm mal mit deinen Eltern zu uns. Mama wird sich freuen.
N: Abends bin ich fast immer beschäftigt. Aber bald haben wir Ferien, dann komme ich zu dir.
S.: Ganz bestimmt?
N.: Aber selbstverständlich, Sonja.
S.: Also, bis bald, Nina.
N.: Bis bald!
2. Lernen Sie den Wortschatz.
1. Wie geht es dir? –Как поживаешь? Как дела?
2. Wie geht es deinem Onkel?
3. Soso lala! – Так себе, ничего!
4. Der Deutsche Sprachkursus – курсы немецкого языка:
5. Meine Tante besucht den englischen Sprachkursus.
6. Es (das) macht mir Spaß –это доставляет мне удовольствие:
7. Dein Singen macht mir keinen Spaß.
8. Mit der Zeit – со временем:
9. Das Können kommt mit der Zeit.
10. Auf ihre alten Tage – на старости лет:
11. Meine Großmutter kann sich auf ihre alten Tage ausruhen.
12. Komm mal – приходи – ка
13. Sag mal, wie heisst deine Tochter?
14. Ganz bestimmt – непременно:
15. Ich habe viel zu tun, aber ich komme morgen ganz bestimmt.
16. Bis bald – до скорого
3. Lesen Sie den Text.
ERSTE BEKANNTSCHAFT
Lieber Freund! Wir sind noch nicht miteinander bekannt. Ich kenne Dich nicht, und Du kennst mich nicht. Darf ich mich vorstellen? Ich heiBe Viktor Stem und bin 18 Jahre alt. Bist Du alter oder junger als ich? Meine Heimatstadt ist Rostow. Ich wohne bei meinen Eltern, Puschkiristrabe 32, Wohnung 86. Vielleicht wohnst Du auch in Rostow?
Mein Vater arbeitet als Meister im Werk «Rostselmasch». Meine Mutter
ist Deutschlehrerin in einer Mittelschule. Und was sind Deine Eltem von Beruf?
Mein alterer Bruder will Ingenieur werden. Nach dem Armeedienst studiert er am Polytechnischen Institut. Er steht schon im dritten Studienjahr. Meine Schwester ist verheiratet. ihr Mann und sie arbeiten im Süden, im Kaukasus. Sie sind Geologen. Hast Du auch Geschwister? Versteht Ihr einander gut?
Und jetzt einige Worte über mich selbst. Vor einem Jahr beendete ich die Schule und nahm ein Studium an der Rostower Pädagogischen Universität auf. Ich studiere Fremdsprachen. Mein Fach liebe ich über alles. Und was ist Dein Fach?
in der Freizeit gehe ich ins Kino oder ins Theater. Ich interessiere mich für Musik. Und wie verbringst Du Deine Freizeit? Welche Interessen hast Du? Was willst Du werden?
4. Erzählen Sie die Biographie von Viktor Stern nach den Stichpunkten:
1. Name. 2. Geburtsdatum, Geburtsort. 3. Eltern. 4. Geschwister. 5. Die Schulzeit. 6. Das Studium. 7. Besondere Interessen.
5. Lesen Sie den Text und machen Sie die Aufgaben zum Text.
MEIN LEBENSLAUF
Wir haben aus Deutschland einige Kassetten bekommen. Unsere deutschen Freunde begrüβen uns und erzählen etwas über sich selbst:
Heute möchten wir Euch etwas über uns selbst erzählen. Hört uns bitte aufmerksam zu und macht Euch Notizen. Fangen wir an!
Ich bin Martina. Ich wurde in einem Dorf im Kreis Schönebeck am 24. September 1971 geboren. Mein Vater ist Schlosser in einem Betrieb. Meine Mutter ist Krankenschwester von Beruf. Mit 6 Jahren kam ich in die Schule. Ich interessierte mich besonders für Sport. Nach dem Unterricht spielte ich oft Handball. Schon seit meiner Schulzeit interessiere ich mich für Sprache und arbeite mit Kindern zusammen. Ich begann im Jahre 1989 das Lehrerstudium an der Pädagogischen Universität Potsdam. Das Studium mach mir viel Spaβ. Zur zeit bin ich im 4. Studienjahr. Ich interessiere mich für Psychologie. In 2 Jahren werde ich als Lehrerin arbeiten.
Ich heiBe Reiner. Ich wurde am 16. März geboren. Meine Heimatstadt ist Templin. Sie befindet sich nicht weit von Berlin. Mein Vater arbeitet ais Traktorist. Meine Mutter ist Sekretarin in einem Buro. Im Jahre 1977 kam ich in die Schule. Ich interessiere mich für Mathematik. Einmal in der Woche arbeitete ich im Klub der intemationalen Freundschaft. Schon immerwollte ich Lehrer werden. Deshalb begann ich 1989 mit dem Studium an der Pädagogischen Universität in Potsdam. Ich studiere sehr gewissenhaft. Gegenwartig bin ich im 4. Studienjahr. Ich interessiere mich für die russische und englische Sprache. In 2 Jahren bin ich mit dem Studium fertig und werde als Lehrer arbeiten.
Mein Name ist Sybille. Ich wurde im Jahre 1970 in Rathenow geboren. Mein Vater ist Dreher von Beruf. Meine Mutter arbeitet als Lehrerin. 1976 kam ich in die Schule. Ich interessiere mich fürZeichnen und Musik. In der Schule arbeitete ich im Klub der intenationalen Freundschaft mit. Schon seit meinerKindheit wollte ich Russischlehrerin werden. 1989 begann ich dann mit dem Lehrerstudium an der Pädagogischen Hochschule in Potsdam. Ich studiere sehr fleiβig. Jetzt bin ich im 4. Studienjahr. Ich interessiere mich für die russische klassische Literatur. In zwei Jahren werde ich als Lehrenn tätig sein.
So, das ware alles. Aber Eure Lehrkraft will natürlich prüfen, ob Ihr uns richtig verstanden habt.
6. Beantwortet folgende Fragen schriftlich:
Wo und wann ist Martina geboren? Was sind Reiners Eltem von Beruf? In welchem Jahr wurde Sybille geboren? Wofür interessierte sich Martina in der Schule? Seit wann studiert Reiner an der Pädagogischen Universität? Wofür interessiert sich Sybille jetzt? Wie studiert Sybille? Schreib uns doch etwas von Dir. So, das war's für heute.7. Lesen Sie folgende Kurzdialoge vor. Ǜbersetzen Sie.
a)
А.: Entschutdigen Sie bitte, ist IhrName Stern?
B.: Ja, ich heisse Klaus Stern
А.: Sehr angenehm!
b)
А.: Verzeihen Sie bitte, ist Ihr Name Günter?
B.: Nein, Günter ist mein Vomame, und metn Familienname ist Peters, Ich heisse also Günter Peters
c)
А.: Gestatten Sie, daβ ich mich vorstelle: mein Name ist Krause.
B.: Sehr angenehm, Müller.
d)
А.: Jutta, stelle mir doch endlich deinen Freund vor! Wie heisst er?
B.: Darf ich mich vorstellen. Mein Name ist Rudolf Fischer.
А.:Es freut mich sehr, Sie kennenzulernen.
e)
А.: Ich heiBe Martin. Darf man nach deinem Namen fragen?
B.: Na klar. Angelika.
А.:Komm, Martin, ich möchte dich mit meiner Schwester bekanntmachen.
B) Endlich lerne ich sie persönlich kennen.
f)
А.: Wann und wo sind Sie geboren?
B.: Ich bin 1973 in Rostow geboren.
А.: Sie stammen also aus Rostow?
B.: Ja, Rostow ist meine Heimatstadt.
g)
А.: Wie alt sind deine Geschwister, Klaus?
B.: Uta wurde 1972 geboren, sie ist also 20 Jahre alt, und Hans ist alter als sie.
h)
А.: Meine Oma hat heute Geburtstag.
B.: Wie alt ist sie?
А.: O, sie wurde noch im vorigen Jahrtiundert geboren. Heute wird sie...
i)
А.: Sind Sie Student?
B.: Nein, ich habe mein Studium schon abgeschlossen.
А.: Und was sind Sie von Beruf?
B.:. Ich arbeite a! s Arzt in der Poliklinik.
j)
А.: Wo studieren Sie?
B.: Ich bin Student der Rostower Universität.
А.: Und was studieren Sie?
B.: Biologie. Das war schon in der Schule mein Lieblingsfach.
k)
А.: Ist Ihr Bruder Student?
B.: Ja, er studiert Mathematik art der padagogischen Hochschule.
А.: Wie lange studiert er schon?
B.: Er hat das Studium vor einigen Monaten aufgenommen. Er steht im 1. Studienjahr.
l)
А.: Was will Ihre Tochter werden? Interessiert sie sich noch immer für Journalistik?
B.: Nach dem Abitur wird sie 2 Jahre bei einerZeitung arbeiten, und dann will sie Journalistik studieren.
m)
А.: Wofür interessiert sich Ihr Sohn?
B.: Oh, er hat vielseitige Interessen. Aber sein gröβtes Hobby sind CD's.
А.: Ich möchte ihn gern kennenlernen. Ich habe auch eine groβe CD-Sammlung.
n)
А.: Ihre Schwester ist verheiratet stimmt das?
B.: Ja, das stimmt. Sie ist schon seit 3 Jahren verheiratet.
o)
А.: Hast du das Studium sofort nach dem Abitur aufgenommen?
B.: Nein, ich wurde für 2 Jahre zum Wehrdienst einberufen. Und du?
А.: Ich habe einige Jahre gearbeitet und dann an der Vorbereitungsfakultät studiert.
8. Lernen Sie diese Kurzdialoge auswendig.
9. Lesen Sie den Text:
Im Unterricht
Heute haben wir zwei Stunden Deutschunterricht. Das Deutschkabinett liegt im ersten Stock unseres Colleges. Ich habe noch 10 Minuten Zeit und kann die neuen Wörter wiederholen.
Alle Kommilitonen sind schon im Kabinett und warten auf die Deutschlehrerin. Da kommt sie schon in den Raum. Wir stehen auf und sagen: «Guten Morgen, Irina Alexandrowna.» Sie antwortet mit «Guten Morgen, Freunde.» Dann beginnt der Unterricht. Die Lehrerin stellt Fragen. Wir sollen die Fragen beantworten. Die Hausaufgabe war schriftlich. Irina Alexandrowna will sie kontrollieren. Wir öffnen die Hefte. Ich muss viele Fehler verbessern. Ich darf nicht noch einmal so viele Fehler machen.
Dann arbeiten wir mit den Lehrbüchern. Ich kann den Text sehr gut lesen und übersetzen und bekomme eine sehr gute Note. Die Übungen dürfen wir mündlich erfüllen. So vergeht die Stunde sehr schnell. Wir notieren die Hausaufgaben und verabschieden uns.
10. Beantworten Sie die Fragen zum Text schriftlich!
1. Wie viel Deutschstunden haben wir heute?
2. Wo liegt das Deutschkabinett?
3. Ist noch Zeit?
4. Was mache ich?
5. Wo sind alle Kommilitonen?
6. Was machen sie?
7. Was machen wir, wenn die Lehrerin kommt?
8. Stellt die Lehrerin Fragen?
9. Wer soll die Fragen beantworten?
10. War die Hausaufgabe schriftlich?
11. Was muss ich verbessern?
12. Was machen wir dann?
13. Warum bekomme ich eine gute Note?
14. Wie dürfen wir die Übungen erfüllen?
15. Was machen wir am Ende der Stunde?
11. Beantworten Sie die Fragen schriftlich.
1. Wo liegt Ihr Deutschkabinett? (im 2, 4, 5, 1, 8, 3. Stock)
2. Wie viel Deutschstunden haben Sie heute? (1, 3, kein, 2)
3. Was machen die Kommilitonen vor dem Unterricht? (wiederholen, warten, kontrollieren)
4. Wie begrüßt ihr die Lehrerin? (aufstehen, sagen)?
5. Wie beginnt die Lehrerin den Unterricht? (Fragen stellen, Hausaufgabe kontrollieren, neue Wörter notieren, Übungen mündlich erfüllen)
6. Was können Sie schon gut? (übersetzen, lesen, Fragen beantworten, schriftliche Übungen machen)
7. Wie beendet die Lehrerin den Unterricht? (Hausaufgabe, verbessern, sich verabschieden)
12.Bilden Sie Sätze schriftlich:
Heute, Stunde, haben, ich, ein, Deutsch.2. Du, auch. Deutsch, Montag, am, haben?
3. College, sein, unser, groß.
4. Deutschkabtnett, erster, im, liegen, das, Stock.
5. Befinden, die, sich, andere, Kabinette, wo?
6. Müssen, Hausaufgabe, machen, die, sie, schriftlich?
7. Text, sollen, du, übersetzen, der, schriftlich.
S. Können, mündlich, Übungen, die, machen, ich.9. Neue, die, er, dürfen, Heft, Wort, im, notieren.
10. Verabschieden, Lehrerin, von, sich, uns, die.
11. Mit, die, Lehrbücher, wir, arbeiten.
12. Öffnen, müssen, Hefte, die, wir.
13. Können, ich, mündlich, Text, der, gut, übersetzen, bekomme, und, gute, Note, sehr, eine.
14. Du, Fehler, viele, machen?
15. Stunde, so schnell, die, vergehen.
LEKTION 2.
DAS ÄUβERE
1. Lesen Sie den Text, übersetzen Sie schriftlich.
„Ungleiche Ehe"
Kennst du das berühmte Gemälde von Pukirew „Ungleiche Ehe"? Nein? Schade! Das ist ein Bild, das auf die meisten einen sehr starken Eindruck macht. Stell dir vor: Ein Brautpaar. Er ein alter Mann, wahrscheinlich hoher Beamter, mit Ordensbändern und Sternen. Ein hochmütiges Gesicht, umrahmt von grauen Koteletten, ein grauer Schnurrbart. Spärliches, weißes Haar umgibt die Glatze. Rotumränderte wässerige Augen mit Tränensäcken, herabhängende, faltige Wangen, sein mageres Gesicht verrät einen egoistischen und herrischen Charakter. Er steht kerzengerade, man sieht, wie er sich Mühe gibt, jünger auszusehen.
Daneben steht sie, ein reizendes, schlankes Mädchen mit blonden Locken, die ihr auf den nackten Hals und die Schultern fallen. Sie trägt ein reiches Hochzeitskleid. Die Braut ist wahrscheinlich 50 Jahre jünger als der Bräutigam. Ebenmäßiges bleiches Gesicht, zarte, schwache Hände. In den dünnen Fingern zittert die Kerze. Die verweinten Augen sind gesenkt, die Lider sind noch ganz rot vom Weinen. Ihre ganze Gestalt drückt tiefe Trauer und Ergebenheit in ihr Schicksal aus.
Und im Hintergrund sieht man viele Gesichter: neugierig, schadenfroh oder gleichgültig sehen sie das Paar an.
Aber rechts, dicht hinter der Braut, steht ein dunkelhaariger, hochgewachsener, junger Mann mit gekreuzten Armen. Seine ausdrucksvollen, dunklen Augen blicken ernst und nachdenklich. Man sieht, daß das Schicksal der jungen Frau ihn tief berührt. Sicher weiß er, welche traurigen Umstände—Armut oder Ehrgeiz der Eltern — sie gezwungen haben, den Alten zu heiraten. Der junge Mann steht da wie ein Ankläger, er klagt die Gesellschaft an, in der die Frau rechtlos war und die Ehe zu einem Geschäft wurde.
Du sollst unbedingt bei der ersten besten Gelegenheit die Tretjakow-Galerie besuchen und dir das Bild ansehen. Den Eindruck von diesem Bild vergißt du nie.
2. Lernen Sie den Wortschatz zum Text auswendig.
- «Ungleiche Ehe» — «Неравный брак», картина русского художника (1832—1890) einen (starken) Eindruck machen auf...— производить (большое) впечатление на...:Dieses Gedicht hat auf mich einen groβen Eindruck gemacht. die Koteletten — бакенбарды rotumränderte Augen — воспаленные глаза die Tränensäcke — мешки под глазами kerzengerade — прямо (ср. с выражением в русском языке: как аршин проглотил) ebenmäβig — соразмерный, симметричный drückt tiefe Trauer und Ergebenheit in ihr Schicksalö aus - выражает глубокую скорбь и покорность своей судьбе im Hintergrund — на заднем плане: Im Hintergrund des Bildes sehen wir eine Blumenwiese. es berührt ihn tief — его глубоко волнует, его трогает: Das leichtsinnige Benehmen des Sohnes berührt den Vater tief. das Geschäft — зд.: сделка bei (der ersten besten) Gelegenheit — при (первом удобном) случае
3. Lesen sie den Dialog, übersetzen Sie schriftlich.
Nikolai:Richte deinem Вruder einen Gruβ von mir aus!
Sergei: Welchen Bruder meinst du? Oleg oder Igor?
Nikolai:Ich habe leider seinen Namen vergessen. Wir sind nur flüchtig bekannt. Er sieht so stattlich aus: eine gute Haltung, hoch von Wuchs, breitschultrig, etwas korpulent, regelmaβige Gesichtszüge.
Sergei: Es fällt mir schwer zu erraten, wen du meinst, denn Oleg und Igor sind Zwillinge und gleichen einander wie ein Ei dem anderen, Man verwechselt sie immer.
Nikolai: Und du? Wie unterscheidest du sie?
Sergei: Mir fällt es nicht schwer, denn ich kenne sie gut. Erstens hat Igor eine kleine Narbe über der linken Augenbraue, zweitens runzelt er oft die Stirn, dann hat er auch eine tiefere Stimme, und auβerdem unterscheiden sie sich sehr dem Charakter nach.
Nikolai: Wirklich? Das ist höchst interessant.
Sergei: Ja, wenn zum Beispiel Oleg guter Laune ist, so trället er ein Liedchen, scherzt und treibt allerlei Possen. Er ist immer zuvorkommend und hilfsbereit. Igor ist dagegen wortkarg und zurückhaltend, sehr freigebig aber etwas launisch und nachtragend.
Nikolai: Und wem gleichen sie, dem Vater oder der Mutter?
Sergei: Sie sind der Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten. Oleg hat dazu noch dieselben Charakterzüge.
Nikolai: Da ich jetzt nicht weiβ, welchen Bruder ich kenne, so richte bitte meinen Gruβ den beiden aus.
Sergei: Danke. Wird erledigt.
4. Lernen Sie den Wortschatz zum Dialog.
- sie gleichen einander wie ein Ei dem anderen — они похожи друг на друга как две капли воды Possen treiben—дурачиться:Du sollst nicht immer Possen treiben, sei doch mal ernst! sie sind der Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten — они — вылитая мать:Die Tochter ist dem Opa wie aus dem Gesicht geschnitten.
5. Lesen Sie den Dialog und übersetzen Sie schriftlich.
In einer Buchhandlung treffen sich zwei Freundinnen.
Anna: Guten Tag, Marie. Ich habe dich eine Ewigkeit nicht gesehen.
Marie: Ich war auf Erholung. Ich hatte nämlich Urlaub.
Anna: Das sieht man dir sofort an. So schon braungebrannt bist du! Na, und wie geht's deiner Mutter?
Marie: Es geht ihr gut. Ich möchte ihr ein Buch von Keller-mann kaufen. Kennst du seinen „Totentanz"?
Anna: Aber natürlich! Ein herrliches Buch. Die Gestalt des Nazi-Mitläufers Frank Fabian ist die gelungenste. Es wird sehr richtig gezeigt, wie solche Streber wie er Helfershelfer der Faschisten wurden.
Marie: Merkwürdig, daft Kellermann ihn äuβerlich sehr anziehend schildert. Ein gut aussehender Mann, stattlich und mit vorzüglicher Haltung. Ja, er unterstreicht sogar immer, dass Fabian zu hübsch fur einen Mann ist, er hat schönes braunes Haar, graublaue Augen und eine gerade Nase. Der Autor unterstreicht mehrmais, dass er gepflegte Nägel hat.
Anna: Nun, er war eitel in allen Dingen und legte viel Wert auf sein Äuβeres und seine Kleider, was ich bei einem Mann lächerlich finde.
Marie: Komisch, dass ein so gescheites Mädchen wie Christa es nicht sofort merkte.
Anna: Das ist auch sonderbar, denn sogar dem Lehrer Gleichen, der auf Äuβerlichkeit wenig Wert legte, miβfielen Fabians glatte, rasierte Wangen, seine gekräuselte Stirn, sein Gang und seine elegante Kleidung.
Marie: Ich finde ihn sogar schlimmer als andere Faschisten im Roman, gerade weil er intelligenter und gescheiter als andere ist. Er hat alles wegen seiner Karriere verleugnet: seine Freunde und seinen Bruder.
Anna: Ja, du hast recht. Ein Streber sondergleichen.
Marie: Weiβt du, es bleibt für mich doch manches unverständlich. Wie konnte ein vernünftiger Mann so leichtgläubig und kurzsichtig sein. Auch sein leichtsinniges Benehmen ist schwer zu erklären. Ich bin gespannt, was meine Mutter sagen wird, ich will ihr das Buch schenken.
Anna: Bist du sicher, dass du mit diesem Kauf deiner Mutter einen Gefallen tust?
Marie: Sicher, ich weiss, sie hat sich immer gewünscht, dieses Buch deutsch zu lesen.
Anna: Nun, wir sprechen noch darüber, ich hab's jetzt eilig. Auf Wiedersehen! Einen recht schönen Gruβ an deine Mutter.
6. Lernen Sie den Wortschatz zum Dialog.
- Ich habe dich eine Ewigkeit nicht gesehen.— Я не видел (а) тебя целую вечность. das sieht man dir an — это видно по тебе:Er war lange krank. Das sieht man ihm an. (ein Streber) sondergleichen — беспримерный (карьерист): Das ist eine Frechheit sondergleichen. viel Wert legen auf...— придавать большое значение чему-либо: Legst du viel Wert auf seine Meinung? ich bin gespannt, was... — мне интересно, что...:Ich bin gespannt, was du zu diesem Gedicht sagen wirst.
7. Bilden Sie die Wortverbindungen.
Muster: gepflegt (лицо) – das : gepflegte Gesicht
gepflegt (лицо, ногти, волосы, руки); anziehend (глаза, лицо, вид, образ); rücksichtslos (карьерист, эгоист, поступок, поведение, люди); elegant (платье, внешность, дамская сумочка, туфли на высоком каблуке) leichtsinnig (юноша, поведение, слова, поступок, лицо) vorzüglich (человек, врач, вкус, осанка, настроение, еда)
8. Ergänzen Sie die Sätze.
«Der Tunnel» von В. Kellermann... auf die Leser... Kellermann..., seine Hauptgestalt Mac Allan anziehend zu zeigen. Mac Allan... auf sein Äuβeres. Der Bau des Tunnels dauerte beinahe... Der Leser... von Anfang an ..., ob der Tunnel zu Ende gebaut wird. Mac Allan... des Finanzmagnaten Lloyd. Lloyd ist sehr... Mac Allan ist eindes Romans sehen wir den Ingenieur Mac Allan, ... die Arbeitermassen, die am Bau des Tunnels teilnehmen.------
begabter und willensstarker Ingenieur, gespannt sein, eine Ewigkeit, einen starken Eindruck machen, sich Mühe geben, im Vordergrund, im Hintergrund, nicht viel Wert legen, unter den Einfluβ geraten, rücksichtslos
9. Lernen Sie den Wortschatz zur Lektion 2 und beantworten Sie die Fragen.
Wie sieht ein Mensch aus:a) nach einer schweren Krankheit,
b) nach einem gut verbrachten Urlaub?
Welche Charakterzűge sind einem willensstarken Menschen eigen? Wie sieht ein Greis aus? Welche Charakterzűge betrachten Sie als positive und welche als negative? Welche Eigenschaften eines Menschen machen auf Sie einen groβen Eindruck? Wie sehen die Schűler nach den Sommerferien aus?10. Übersetzen sie ins Deutsche:
Muster: Они отличаются по характеру. - Sie unterscheiden sich dem Charakter nach.
Эти близнецы отличаются только одеждой. Diese Zwillinge unterscheiden sich nur der Kleidung nach.
Они отличаются внешностью, цветом глаз, выражением лица, осанкой, цветом волос.
11. Beantworten die Fragen.
Wie findest du meine Freundin? (элегантная, красивая, привлекательная, она хорошо выглядит, у нее холеное лицо, она выглядит высокомерной) Was sagst du zu dem Charakter meines Bruders? (твой брат очень самонадеянный, он человек настроения, твой брат очень любопытен, он замкнутый и неразговорчивый)12. Lesen Sie das Gedicht und übersetzen Sie.
Eine deutsche Mutter
Am Freitag holten sie den Jungen weg.
Er griff noch schnell nach ihrer Hand: «Nicht weinen!»
Sie weinte nicht. Sie stand ganz weiß vor Schreck,
ganz weiß vor Schreck. Sie hatte nur den einen.
Sie lag im Fenster bis um Mitternacht.
Dann rannte sie zum Polizeirevier.
«Um sieben ist er aus dem Haus gebracht».
«Hans Fischer? Jakobstraße sechs? Nicht hier»
Sie lief zum Polizeipräsidium.
«Hans Fischer? Ist hier gar nicht eingetragen».
«Nicht eingetragen?» Lange stand sie stumm,
Ganz weiß vor Schreck. «Wo kann man das erfragen?»
Die lachten nur. «Das ist so eine Sache.
Vielleicht in Tempelhof, Columbiahaus!»
Sie lief dorthin. Da stand ein Posten Wache.
«Hans Fischer, lieber Herr, ist der schon raus?»
«Das weiß ich nicht. Es sind so viele hier.»
Sie faßte seine Hand: , «Es ist mein Sohn!»
«Dann fragen Sie beim Polizeirevier!»
Sie stand ganz weiß vor Schreck: «Da war ich schon».
Der Posten sagte: «Bitte weitergehn!»
Sie lief zurück zum Polizeirevier.
Es war schon Morgen. «Ach, Sie suchten wen»
Hans Fischer, Jakobstraße — der ist hier.
Die Tränen liefen über ihr Gesicht.
«Kann ich ihn sprechen? Kommt er nicht bald raus?»
Der Mann am Tische sagte: «Leider nicht.
Er ist gestorben. Sieht auch nicht gut aus».
Ihr Mund stand offen. Doch es kam kein Wort.
Man führte sie behutsam vor die Tür.
Im kalten Morgen stand sie wie verdorrt
Und sank zusammen wie ein Stück Papier,
Vor tausend Türen tausend Mütter sterben. Doch einmal wird ein wilder Wind aufstehn,
Die kalte Asche ihres Grams verwehn Und wird die bleichen Mütterwangen färben. Und tausend Mütter stehen auf im Land, Der toten Söhne Fahne in der Hand!
13. Lernen Sie den Wortschatz zur Lektion 2.
близорукий - kurzsichtig борода - der Bart, -(e)s, Bärte бородатый - bärtig бровь - die Augenbraue, -, - n вежливый - höflich веселый - fröhlich; lustig вести себя - sich benehmen (benahm, benommen) властный - herrisch внешность - das Äussere, - n; die Erscheinung, -, - en волосы - das Haar, -(e)s, - e; гладкие - glattes Haar; каштановые - braunes Haar; рыжие - rotes Haar; седые - graues Haar; вьющиеся - lockiges Haar; до плеч - schulterlang воля - der Wille, - ns высокомерный - hochmütig высокий - hoch (высоко) рослый - hochgewachsen глаз - das Auge, - s, - n глухой - taub (прилаг.) голос - die Stimme, -, - n гордый - stolz гордиться (чём-л.) stolz sein auf (Akk.) грудь - die Brust, -, Brüste губа - die Lippe, -, - n действовать - handeln vt дерзкий - frech добродушный – gutmütig добросовестный gewissenhaft доброжелательный - wohlwollend жадный - gierig живот der Bauch, - (e)s, Bäuche жирный - feist завистливый – neidisch загорелый – braungebrannt зуб der Zahn, -(e)s, Zähne изящный – zierlich калека der Krüppel, - s, кожа - die Haut, Häute коренастый – untersetzt легкомысленный – leichtsinnig лицемер - der Heuchler, - s лицо - das Gesicht, -(e)s, - er; выражение ~a der Gesichtsausdruck, -(e)s, - ausdrücke лоб - die Slim, -, - en; морщить ~ die Stirn runzeln лысина - die Glatze, - n, - n льстец - der Schmeichler, - s милый - lieb, nett мозоль (на руках) - die Schwiele, pl - (на ногах) das Hühnerauge, - s, - n морщина die Runzel, -, - n мужественный - mutig настойчивый - beharrlich настроение - die Laune, -. - n; человек ~я - launischer Mensch недоверчивый – miβtrauisch немой - stumm; der Stumme ненавидеть - hassen (hasste, gehasst) vt низкий – niedrig нога - das Bein, -(e)s, - e ноготь - der Nagel, - s, Nägel нос - die Nase, -, - n обращаться (с кем-л.) - behandeln vt осанка - die Haltung, -, - en остроумный – geistreich палец - der Finger, - s, -; ~ на ноге die Zehe, -, - n печальный – traurig плечо - die Schulter, -, - n подбородок - das Kinn, (e)s, - e подлый - niederträchtig, gemein полный – korpulent презирать - verachten vt прическа - die Frisur, -, - en; мужская ~ der Haarschnitt, - es, - e разумный vernünftig рассеянный - zerstreut ресница - die Wimper, -, - n решительный - entschlossen рост - der Wuchs, - es, Wüchse; он большого ~а er ist hoch von Wuchs рот - der Mund, -(e)s, Münde рука - die Hand, - e, Hände; -~ (от кисти до плеча) der Arm, -(e)s, - e самонадеянный – überheblich самоотверженный – selbstlos самоуверенный - selbstsicher скупой - geizig слепой – blind смелый - kühn спина der Rücken, - s, статный –stattlich стройный – schlank толстый - dick; korpulent трус - der Feigling, - s. - e100. трусливый - feige
101. уважать - achten vt
102. умный - klug
103. усы - der Schnurrbart, -(e)s, -bärte
104. ухо - das Ohr, -(e)s, - en
105. характер - der Charakter, - s, - e
106. хвастун - der Prablhans
107. холеный – gepflegt
108. худой – mager
109. челюсть - der Kiefer, - s
110. черта - der Zug, -(e)s, Züge; - лица der Gesichtszug;
a. характера der Charakterzug
111. честный - ehrlich
112. шея - der Hals, - es, Hälse
113. широкоплечий - breitschultrig
114. щедрый - freigebig
115. щека - die Wange, -, - n
116. эгоистичный - egoistisch, eigensüchtig
117. язык - die Zunge, -, - n
LEKTION 3.
DIE FAMILIE
1. Lesen Sie Sprichwörter zum Thema «Familie und Liebe», beachten Sie die Intonation. Suchen Sie die Entsprechungen für diese Sprichwörter im Russischen.
Mein Haus ist meine Burg.
Viele Kinder, viel Segen.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Kleine Kinder - kleine Sorgen, große Kinder - große Sorgen.
Die Jungen piepen wie die Alten pfeifen.
Liebe und Verstand gehen selten Hand in Hand.
Aus den Augen, aus dem Sinn.
Alte Liebe rostet nicht.
2. Übersetzen Sie und lernen Sie auswendig.
1. Jahre alt sein; Er ist 5 Jahre alt. Wie alt bist du? Wie alt sind Sie?
2. aussehen (sah aus, hat ausgesehen); gut, schön, schlecht, hässlich; hübsch aussehen; Er sieht jünger aus, als er ist. Es sieht nach Regen aus.
3. feiern (feierte, hat gefeiert); ein Fest, einen Geburtstag, ein Jubiläum feiern; Wann feiern wir deinen Geburtstag?
4. erhalten (erhielt, hat erhalten); eine Antwort, einen Brief, ein Geschenk, eine Nachricht;
5. kochen (kochte, hat gekocht); kochen können, lernen; gern, gut, schlecht kochen; Kannst du schon gut kochen?
6. backen (buk, hat gebacken); Brot, Kuchen, Eier, Fleisch, Fisch, backen; als Bäcker arbeiten; Der Kuchen muß 40 Minuten backen.
7. fröhlich, die Fröhlichkeit; Diese Frau ist immer fröhlich,
8. der Beruf -(e)s, - e; die Berufung; Was sind Sie von Beruf und Berufung?
9. beginnen (begann, hat begonnen); der Beginn - s; seinen Bericht beginnen, mit der Arbeitbeginnen; Das Schuljahr beginnt am 1. September,
suchen (suchte, hat gesucht); Abenteuer, Bekanntschaft, einen Ausweg, Hilfe, Rat, Schutz suchen; im Wald Beeren, Pilze suchen; Entspannung, Erholung, Ruhe suchen; Was suchen Sie hier? Suchen Sie etwas Bestimmtes? verlieren (verlor, hat verloren); einen guten Freund, die Geduld, das Geld, den Schirm verlieren, seine Stellung, den Mut, die Nerven verlieren Was hast du hier verloren? = Was willst du hier? (umg. bis grob)13. die Wohnung aufräumen; Wer räumt heute die Wohnung auf?
14. das Geschirr abwaschen; Sie wäscht das Geschirr nach dem Essen ab.
15. den Fußboden fegen; Fege den Fußboden und gieße die Blumen!
Rektion
1. erhalten (erhielt, hat erhalten) Akk.; Monika erhielt in der Schule gute Noten; Diese Straße erhieltvor kurzem den Namen «Bolschaja Sadowaja».
2. denken (dachte, hat gedacht) an Akk.; Er macht so viele Fehler. Er überhaupt nicht denken; An wen denken Sie jetzt? Woran denkt Mutter oft? Denken Sie an Ihr Badezeug?
3. sorgen (sorgte, hat gesorgt) für Akk,; Die Mutter sorgt für unsere Familie Sorgen Sie für die Kinokarten!
4. stolz sein (war, ist gewesen) auf Akk.; Die Mutter ist stolz auf den Sohn, Auf wen bist du stolz? Worauf sind Sie stolz?
|
Из за большого объема этот материал размещен на нескольких страницах:
1 2 3 4 |


