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Text 5. Global Information Technology Report

Mit weltweit 115 erfassten Ländern hat sich der seit sechs Jahren in Folge veröffentlichte Global Information Technology Report zu einem der weltweit renommiertesten Gradmesser zur Bewertung des Effekts der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) auf die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften entwickelt. Die Studie basiert auf einem breiten internationalen Rahmen, in dem die Faktoren analysiert werden, die zur Entwicklung dieser Fähigkeiten beitragen.

Der Global Information Technology Report wird vom World Economic Forum in Zusammenarbeit mit Insead Business School erstellt und hat sich im Laufe der Jahre zu einem effizienten Instrument für Politik, Unternehmerschaft und Zivilgesellschaft entwickelt, mit dem das Ausmaß beurteilt werden kann, in dem Informations - und Kommunikationstechnologien von Volkswirtschaften genutzt werden, um den Entwicklungsprozess voranzutreiben. Der Report erlaubt zudem, die Leistungsfähigkeit einer jeden Volkswirtschaft mit derjenigen von über 100 anderen Ländern zu vergleichen und die besten Praktiken und Strategien aufzuzeigen.

In den Spitzenpositionen im Bereich ITK spiegelten sich "die gleichen Erfolgsfaktoren wider, die diese Länder im internationalen Vergleich an die Spitze der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften katapultiert haben", heißt es in dem Bericht. Dazu zählen hoch entwickelte Bildungsinstitutionen, die eine dynamische Innovationskultur fördern, ein transparentes Staatswesen, das zur Schaffung eines positiven Klimas für Unternehmensneugründungen beiträgt sowie eine starke Akzeptanz neuer Technologien sowohl auf staatlicher, unternehmerischer als auch gesellschaftlicher Ebene. Informations - und Kommunikationstechnologien entwickeln sich eindeutig zu einem der wichtigsten Faktoren für wirtschaftliches Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

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Unter dem Leitthema „Leveraging ICT for development“ (Nutzung von IKT zur Entwicklung) erscheint der Global Information Technology Report zu einem für die Weltwirtschaft kritischen Zeitpunkt: der Optimismus bezüglich der kurzfristigen Aussichten wird durch zunehmende Ängste in Bezug auf weniger

günstige Entwicklungen gedämpft – von den potenziellen Rückwirkungen weltweiter makroökonomischer Ungleichgewichte bis zu den Effekten zunehmender Einkommensgefälle.

Informations - und Kommunikationstechnologien entwickeln sich jedoch eindeutig zu einem der wichtigsten Faktoren für wirtschaftliches Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.

Vokabeln

Global Information Technology Report – обзор использования информационных технологий в мире

erfassen - охватывать, включать

renommiert – пользующийся хорошей репутацией, известный

basieren auf Akk. – базироваться, опираться

Wettbewerbsfähigkeit f, -, -en - конкурентоспособность

Volkswirtschaft f, -, -en – народное хозяйство; экономика

Rahmen m, -s, - рамки; обрамление; масштабы

im Laufe (Gen.), von Dat. – в течение

erstellen vt – вырабатывать, производить, разрабатывать; устанавливать

effizient – эффективный, действенный

Unternehmerschaft f, -, - предпринимательство, бизнес

Zivilgesellschaft f,-, -en – гражданское общество

Ausmaß n, -es, - объем, количество, масштаб, мера

Leistungsfähigkeit f, -, -en – работоспособность; продуктивность, потенциал

vorantreiben vt – ускорять, форсировать, продвигать

Praktik f, -, -en – прием

aufzeigen vt- показывать, указывать

Spitzenposition f,-, -en – руководящий пост, наилучшая позиция

widerspiegeln, sich - отражаться

zählen – относиться к…

Bildungsinstitution f, -, -en – учебное заведение

Innovationskultur f, -, -en – использование инноваций

fördern vt – способствовать, продвигать

Akzeptanz f, -, - признание, одобрение; принятие, согласие

Ebene f, -, -en – уровень

bezüglich (Gen.)– относительно, касательно

Aussicht f, -, -en – перспектива; виды, шансы

in Bezug auf Akk. – относительно

dämpfen vt – уменьшать, убавлять, уменьшать

Rückwirkung f, -, -en – обратное действие, реакция; противодействие

(Un)gleichgewicht n, -es, -e- - (не)уравновешенность, (не)равенство; (дис)баланс

Einkommen n, -es, - доход

Gefälle n, -s, - разность, различие, перепад

Folgende Wortverbindungen empfehlen wir Ihnen für Ihr individuelles Wörterheft:

- eine dynamische Innovationskultur fördern

- eine starke Akzeptanz neuer Technologien

Text 6. ICT-Ranking : Schweiz schlägt USA

Nach dem jüngsten "Global Information Technology Report" belegt die Schweiz den vierten Platz, hinter Schweden, Singapur und Dänemark, aber vor den USA und Finnland. Laut WEF sind Länder mit einer nachhaltigen ICT-Infrastruktur (Information and Communication Technology) besser vorbereitet, um gestärkt aus der Weltwirtschaftskrise hervorzugehen.

Aber die Schweiz schlägt in dem WEF-Ranking nicht nur die USA, Nachbarländer wie Deutschland (Platz 14), Frankreich (18) und Österreich (20) werden ebenfalls abgehängt, ganz zu schweigen von Italien, das sich mit Platz 48 in Gesellschaft von Drittweltländern befindet.

Diese Nachhaltigkeit wird anhand zahlreicher Faktoren errechnet. Einer davon ist der Netzwerk-Index (Networked Readiness Index; vgl. Tabelle). Dieser zeigt, wie gut die Länder ihre ICT-Infrastruktur zu nutzen imstande sind. Der Index misst dabei wie Einzelne, Firmen und Ämter von den ICT-Einrichtungen profitieren können. Auch nach diesem Index belegt die Schweiz Platz vier und hat gegenüber dem Vorjahr einen Rang gutgemacht.

Schweden und Singapore führen die Rangliste des Global Information Technology Report an, dessen neueste Ausgabe () vom World Economic Forum veröffentlich wurde. Auf Platz 3 folgt Dänemark, Schweiz (4), und die USA (5). Der Bericht unterstreicht, dass gute Ausbildungsgrundlagen sowie ein hohes Mass an technologischer Leistungs - und Anpassungsfähigkeit sowie Innovationskraft entscheidende Wachstumsfaktoren sind, die stark zur Bewältigung der aktuellen Wirtschaftskrise beitragen.

Der Report wird vom WEF in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftshochschule INSEAD herausgegeben. Der zum neunten Mal erscheinende Bericht erfasst 134 Volkswirtschaften weltweit, misst die Auswirkungen von Informationstechnologie und Telekommunikation auf den Entwicklungsprozess und die Wettbewerbsfähigkeit von Ländern. Das WEF ermittelt dafür den sogenannten Networked Readiness Index (NRI) anhand von öffentlichen Daten sowie den Ergebnissen einer Meinungsumfrage in den erfassten Ländern.

Dabei werden folgende Faktoren berücksichtigt: Das Umfeld für die Informations - und Kommunikationstechnologie (IKT), die ein Land bietet; in wie weit die wichtigsten Interessensgruppen (Individuen, Firmen und die öffentliche Hand) bereit sind, die IKT zu nutzen und schließlich die tatsächliche Nutzung der Technologie durch diese Interessensgruppen. Daraus geht letztlich hervor, wie wettbewerbsfähig ein Land punkto IKT-Infrastruktur ist. Ermittelt wurden die Daten anhand öffentlich zugänglicher Quellen und der Ergebnisse des Executive Opinion Survey.

Laut dem Bericht tauchen unter den Top 50 in der Liste nur vier Länder der Region Lateinamerika und Karibik auf – und keines unter den Top 30, was zeigt, dass die Region Raum hat für Verbesserungen bei der Umsetzung von IKT. Die ersten dieser Länder in der Liste sind Barbados (35), gefolgt von Chile (40), Puerto Rico (45) und Costa Rica (49). Brasilien liegt mit Abstand auf Pos. 61, was unter anderem auf die hohen Telefonkosten im Lande zurückzuführen ist. Uruguay (57) ist es gelungen, sich um acht Plätze seit dem letzten Jahr zu verbessern.

.

Networked Readiness Index (Quelle: WEF)
Vokabeln

Netzwerk-Index m - Networked Readiness Index (NRI)– «индекс сетевой готовности»; индекс развития информационных технологий в различных государствах мира ;показатель использования ИКТ для ускорения темпов экономического развития

rangieren vi - располагать, размещать, располагать

nachhaltig - продолжительный, постоянный, стойкий

Nachhaltigkeit f, -, - - устойчивое развитие, надежность

abhängen vt - отцеплять, отвешивать, снимать

errechnen vt - исчислять

messen vt - замерять

anführen vt (die Rangliste) – возглавлять (список)

Maß n –sses, - e an etw. Dat. – размер

beitragen zu Dat.- вносить вклад, способствовать

liegen auf Position - занимать позицию

ermitteln vt - определять, выявлять, устанавливать

öffentlich (Daten; öffentlich zugänglich sein; öffentliche Haushalte; öffentliche Institutionen; öffentliche Hand; exzellent funktionierender öffentlicher Sektor) – государственный, публичный, общественный

erfassen vt – собирать, группировать, фиксировать

hervorgehen aus Dat. - исходить, вытекать, следовать из чего-л.

das Executive Opinion Survey (engl.) - организация, производящая опросы общественного мнения

mit Abstand - с отрывом

zurückführen auf etw. Akk. - объясняться чем-л.

Folgende Wortverbindungen empfehlen wir Ihnen für Ihr individuelles Wörterheft:

- die Rangliste anführen

- in der Liste auftauchen

- Raum für Verbesserungen haben

Lektion 2. Weltwirtschaftskrise

Frühjahrsgutachten 2010 der Wirtschaftsforschungsinstitute

Text 7.
München, 22.04.2010 (ifo)
- Im Frühjahr 2010 schreitet die Erholung der Weltwirtschaft voran, die Finanz - und Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 wird allmählich überwunden. Allerdings ist das Tempo der Expansion in den einzelnen Weltregionen sehr unterschiedlich. In einigen Schwellenländern, vor allem in Asien, ist es ausgesprochen hoch, und vereinzelt besteht sogar die Gefahr einer konjunkturellen Überhitzung. Dagegen ist in den Industrieländern die Auslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten weiterhin gering. Hier hat sich die Erholung noch nicht gefestigt, sondern wird nach wie vor maßgeblich von der expansiven Wirtschaftspolitik getragen. Von der verhältnismäßig frühen und kräftigen Erholung von Produktion und Nachfrage in den asiatischen Schwellenländern gingen im Jahr 2009 spürbare Impulse auf die Industrieländer aus, deren reale Außenbeiträge auch deshalb merklich stiegen. Zwar war es auch in den Schwellenländern im Herbst 2008 zu einem Einbruch der Produktion gekommen, der teilweise sogar ausgesprochen heftig ausfiel. Doch zeigt sich nun, dass die Auswirkungen der Finanzkrise den mittelfristigen Wachstumspfad aufgrund zumeist solider Finanzsektoren und eines allgemein günstigen makroökonomischen Umfeldes in den Schwellenländern insgesamt offenbar nur wenig verändert haben. Insofern kann durchaus von einer Abkopplung wichtiger Schwellenländer von der Entwicklung in den Industrieländern gesprochen werden.


 Denn in den Industrieländern sind immer noch die Nachwehen der Finanzkrise spürbar. Die Situation an den Finanzmärkten in Europa und in den USA, die sich im Sommerhalbjahr 2009 deutlich entspannt hatte, hat sich seither nur noch wenig verbessert; nennenswerte Anregungen gehen von dieser Seite zur Zeit nicht aus. Zudem mehren sich an den Finanzmärkten inzwischen Sorgen um die Staatsfinanzen. Die Finanzinvestoren sehen derzeit zwar nur für einzelne, zumeist kleinere Länder erhebliche Insolvenzrisiken. Doch nimmt die Staatsverschuldung gegenwärtig fast überall stark zu, und so muss die Wirtschaftspolitik in den Industrieländern auf mittlere Sicht im Zeichen der Haushaltskonsolidierung stehen. Die Folgen der Finanzkrise dämpfen wohl noch einige Zeit die Ausgabebereitschaft der privaten Haushalte und der Unternehmen, besonders dort, wo der Finanz - und der Immobiliensektor in eine strukturelle Krise geraten sind. Aber auch in Ländern, die wie Japan oder Deutschland in der Krise vor allem durch das Wegbrechen der Exporte betroffen waren, dürfte sich die Produktion nur langsam von den im Zuge der Krise erlittenen schweren Einbußen erholen.

So wird die konjunkturelle Dynamik in den Industrieländern in diesem und im nächsten Jahr voraussichtlich gering sein. Bei der verhaltenen wirtschaftlichen Expansion wird sich die Lage am Arbeitsmarkt nur sehr allmählich bessern. In den USA bleibt die Konjunktur in der Grundtendenz im Prognosezeitraum zwar aufwärts gerichtet, doch wird sich die wirtschaftliche Expansion nach der kräftigen Ausweitung im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres zunächst spürbar verlangsamen. Der Euroraum wird wohl auch in diesem und im nächsten Jahr ein konjunktureller Nachzügler sein; einige Länder, in denen die desolate Lage der öffentlichen Finanzen die Regierungen zu einem scharfen Konsolidierungskurs zwingt, werden sogar in der Rezession  verharren. Recht kräftig bleibt hingegen voraussichtlich die wirtschaftliche Expansion in den Schwellenländern. Alles in allem wird die Weltproduktion 2010 um 2,9%und 2011 um2,7 % zunehmen. Der Welthandel wird im Verlauf dieses Jahres und im nächsten Jahr mit einer Rate von voraussichtlich 6 ½ % in etwa so rasch steigen wie im längerfristigen Mittel. Das Preisklima dürfte bei alledem ausgesprochen ruhig bleiben, wenngleich die Inflationsraten infolge der gestiegenen Ölpreise 2010 etwas höher ausfallen werden als im vergangenen Jahr.

Vokabeln

voranschreiten vi – шагать вперед, развиваться

sich erholen von Dat. – приходить в себя, восстанавливаться

Erholung f -, - - восстановление

allmählich - постепенно

überwinden vt - преодолевать

Schwellenländer Pl - пороговые страны

vereinzelt – по одному, по отдельности

Überhitzung f - перегрев (рынка)

Auslastung f, -, (der Kapazitäten) - загрузка (мощностей)

Kapazität f -, - en - мощность

gesamtwirtschaftlich - народохозяйственный

maßgeblich - определяющий, служащий мерилом

Einbruch m –s, -brüche ( der Produktion) -резкий спад (производства)

Auswirkung f -, -en - воздействие, влияние, последствие

Abkopplung f -, - - отделение (от чего-л.))

sich mehren - увеличиваться

Insolvenz f -, - неплатежеспособность, банкротство

Staatsverschuldung f -, - государственная задолженность

zunehmen vi - увеличиваться, расти

Sicht f -, (auf mittlere S., auf lange S., aus der Sicht …) – перспектива, позиция

Haushaltskonsolidierung f -, - - консолидация бюджета

dämpfen vt - уменьшать, убавлять, приглушать

betroffen sein von Dat. - пострадать от чего-л., быть затронутым, задетым чем-л.

Einbuße f -, - en - потеря, убыток, урон

desolat – безнадежный, безысходный, устаревший

verharren vi – настаивать, упорствовать; сохранять прежнее состояние

Rate f -, -en - взнос, ставка, доля, процент прироста, темпы роста

Inflationsrate f -, - en - темпы (роста) инрфляции

ausfallen vi - выходить, получаться

Folgende Wortverbindungen empfehlen wir Ihnen für Ihr individuelles Wörterheft:

- die Erholung wird von der expansiven Wirtschaftspolitik getragen

- der Einbruch der Produktion fiel ausgesprochen heftig aus

- die Sorgen um die Staatsfinanzen mehren sich

- die im Zuge der Krise erlittenen schweren Einbußen

- die Konjunktur ist aufwärts gerichtet

- im Zeichen stehen

Text 8. Entwicklung in Deutschland
In Deutschland ist die wirtschaftliche Erholung im Winterhalbjahr 2009/2010 vorübergehend ins Stocken geraten. Allerdings kommen darin vorwiegend temporäre Faktoren zum Ausdruck. In der Grundtendenz dürfte die Konjunktur nach dem tiefen Einbruch infolge der Finanzkrise weiterhin aufwärtsgerichtet sein. Die Auftragseingänge sind zu Jahresbeginn kräftig gestiegen, und die Ausfuhren erholen sich weiter. Auch blicken die Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft. Die wieder günstigere Stimmung lässt sich zudem daran ablesen, dass die Unternehmen ungeachtet der zuletzt schwächeren Produktion den Personalbestand sogar bereits wieder leicht ausweiten.
Von der Wirtschaftspolitik dürften im Prognosezeitraum gegenläufige Wirkungen auf die Konjunktur ausgehen. Die EZB wird nach Einschätzung der Institute ihre expansive Zinspolitik beibehalten und wird sich vorerst darauf beschränken, die außergewöhnlichen Maßnahmen zur Liquiditätsversorgung zurückzunehmen. Die Finanzpolitik hingegen gibt zwar in diesem Jahr der Konjunktur noch spürbare Anregungen. Da die Stimulierungsprogramme aber auslaufen und erste Schritte zur Konsolidierung des Staatshaushalts zu erwarten sind, wirkt sie ab dem kommenden Jahr dämpfend.

Prognose für 2010
Vor diesem Hintergrund erwarten die Institute, dass sich die Belebung der Konjunktur zwar fortsetzt, dass sie aber moderat verlaufen wird. Getrieben wird die Erholung weiterhin von den Exporten, die in der Rezession unerwartet stark eingebrochen waren. Sie profitieren von der lebhaften Expansion insbesondere in den Schwellenländern. Aber auch die Inlandsnachfrage belebt sich. So dürften die privaten Konsumausgaben bei wieder steigenden real verfügbaren Einkommen moderat ausgeweitet werden, und die Ausrüstungsinvestitionen fassen langsam wieder Tritt. Alles in allem dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahresverlauf wie auch im Jahresdurchschnitt 2010 um 1,5 % steigen. Im kommenden Jahr wird die Inlandsnachfrage weiter verhalten expandieren. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahresdurchschnitt 2011 voraussichtlich um 1,4 % zunehmen.

Der Arbeitsmarkt hat sich seit Beginn der Rezession als erstaunlich robust erwiesen. Diese unerwartet günstige Entwicklung resultiert vor allem aus zwei Effekten: Erstens horten die Unternehmen, begünstigt durch die Förderung der Kurzarbeit und die flexiblere Gestaltung vieler Tarifverträge, in beträchtlichem Maße Arbeitskräfte. Zweitens profitiert der Arbeitsmarkt in der Grundtendenz immer noch von der Lohnmoderation in den vergangenen Jahren. Die Erwerbstätigkeit dürfte in diesem Jahr noch leicht sinken.

Die Arbeitslosigkeit wird gleichwohl geringfügig abnehmen, da das Erwerbspersonenpotential aufgrund der demografischen Entwicklung zurückgeht. Für 2011 ist mit einer Stagnation der Erwerbstätigkeit und mit einer weiteren Abnahme der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Die Arbeitslosenquote (in der Abgrenzung der Bundesagentur für Arbeit) dürfte von 8,1% im Jahr 2010 auf 7,9% im Jahr 2011 sinken.

Die Verbraucherpreise werden nur moderat steigen, die Inflationsrate wird in diesem Jahr 0,9 % und im kommenden Jahr 1,0 % betragen. Die Lage der öffentlichen Haushalte wird sich weiter verschlechtern.  Die Defizitquote dürfte 2010 auf 4,9% steigen. Im kommenden Jahr ist mit einem Rückgang der Quote auf 4,2 % zu rechnen, insbesondere weil die Konjunkturprogramme auslaufen und erste Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung ergriffen werden dürften.

Vokabeln

vorübergehend - временно, преходяще

Auftrag m –s, - träge - заказ

Auftragsseingänge Pl - поступление заказов

Ausfuhr f -, - en (Export m) – экспорт

Einfuhr f -, - en (Import m) - импорт

Bestand m –es, - stände - запасы

Personalbestand m – фонд персонала, штат сотрудников

ausweiten vt - распространять

gegenläufig (gegenläufige Auswirkungen) - противоположный

auslaufen vi - заканчивться

moderat - умеренно

getrieben werden von Dat. – двигаться за счет чего-л.

einbrechen vi - обрушиваться, проваливаться, внезапно наступать

Einkommen ns, - - доход

Ausrüstungsinvestitionen Pl - инвестиции в оборудование

sich erweisen als - оказаться чем-то

Förderung f -, -en - поддержка, содействие, продвижение, ускорение

horten - накапливать деньги в банке, тезаврировать

betragen vt – состовлять, насчитывать

Maßnahmen ergreifen (treffen) - принимать меры

Folgende Wortverbindungen empfehlen wir Ihnen für Ihr individuelles Wörterheft:

- in der Grundtendenz

- den Personalbestand ausweiten

- die Erholung wird von den Exporten getrieben

- private Konsumausgaben werden moderat ausweiten

- ins Stocken geraten

- langsam wieder Tritt fassen

Text 9 ( …..)

Die Risiken für die Konjunktur bleiben groß. Diese resultieren zum Teil aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld. Zudem ist die Lage im Bankensektor nach wie vor schwierig, auch wenn die Kreditrestriktionen zuletzt nicht weiter verschärft wurden. Jedoch können an den Finanzmärkten immer wieder Probleme auftreten, z. B. wenn aufgrund der hohen Defizite Zweifel an der Solvenz mancher Staaten aufkommen. Infolge der Wirtschaftskrise haben sich auch die mittelfristigen Aussichten für die deutsche Wirtschaft verschlechtert, das Bruttoinlandsprodukt wird in den kommenden Jahren spürbar niedriger sein, als vor der Krise erwartet wurde. Erstens ist das Produktionspotential in Deutschland wohl niedriger als zuvor geschätzt, zweitens dürfte sich die Produktion dem Trend nur langsam annähern. Die Institute erwarten, dass das Produktionspotential im Zeitraum 2009 bis 2014 um 1 % pro Jahr zunimmt. Die wirtschaftliche Erholung in Deutschland dürfte sich nach 2011 leicht beschleunigt fortsetzen. Gleichwohl wird das reale Bruttoinlandsprodukt nach dem scharfen Einbruch im vergangenen Jahr erst 2013 das Niveau aus dem Jahr 2008 erreichen. Am Ende des Projektionszeitraums wird dann die Lücke zwischen der laufenden Produktion und dem Produktionspotential geschlossen. Die Finanzpolitik in Deutschland sollte im Jahr 2011 auf einen Konsolidierungskurs einschwenken. Voraussichtlich wird sich die konjunkturelle Lage dann so weit gefestigt haben, dass die Erholung durch einen Sparkurs nicht in einem Ausmaß beeinträchtigt würde, das ein Rückfall in eine Rezession bedeuten könnte. Kritisch ist zu sehen, dass die Bundesregierung trotz der Vorgaben und der eigenen Ankündigungen nicht erklärt hat, wie sie die Haushaltskonsolidierung gestalten will. Entsprechende Pläne will sie erst im Juni dieses Jahres vorlegen.

Die Finanzpolitik hat mit zwei Konjunkturpaketen auf die Rezession reagiert. Sie enthalten mit den Investitionsprojekten, den Senkungen der marginalen Steuersätze und der Reduktion der Sozialabgaben Maßnahmen, die das Wachstum mittelfristig fördern können. Daher ist es vertretbar, sie vorübergehend über Verschuldung zu finanzieren. Dies gilt allerdings nicht für Maßnahmen, die kurzfristig den Konsum anregen sollen und dabei verzerrend wirken wie die »Abwrackprämie« für ältere Autos. Vor allem vor dem Hintergrund der absehbaren Zunahme des Budgetdefizits ist ein weiteres Konjunkturpaket unter den derzeitigen Umständen abzulehnen. Eine expansivere Finanzpolitik ist aus Sicht der Institute nur unter bestimmten Bedingungen vertretbar. Sollten die Bemühungen der Staaten des Euroraums um eine Sanierung des Bankensektors scheitern, und sollte sich deshalb die Finanzkrise europaweit zuspitzen und eine Kreditklemme entstehen, würden sich die wirtschaftlichen Aussichten abermals deutlich verschlechtern. Wenn selbst eine unkonventionelle Geldpolitik nicht in der Lage wäre, der Wirtschaft Impulse zu geben, sollten zusätzliche Maßnahmen der Finanzpolitik diskutiert werden, die auf europäischer Ebene abzustimmen wären.


Eckdaten der Prognose

Der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose gehören an:

    ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München in Kooperation mit: KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel Institut für Wirtschaftsforschung Halle in Kooperation mit: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans-Böckler-Stiftung Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

·  Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung bei der Mittelfristprognose in Kooperation mit: Institut für Höhere Studien Wien  

Vokabeln

restriktiv – ограничительный

Restriktionen Pl - ограничения

auftreten (Probleme, Schäden, Verluste) - наступать, проявляться

Zweifel m –s, - an Dat. - сомнение

zweifeln an Dat. - сомневаться

Solvenz f -, - - кредитоспособность, платежеспособность

aufkommen - возникать; возмещать, оплачивать, нести расходы

Aussicht f -, -en - перспектива

Zeitraum ms, - период (времени)

Ausmaß nsses, -e – габарит, масштаб, размах

Vorgabe f, -, -en - задание, предписание

Konjunkturpaket ns, -e - пакет мер по поддержке конъюнктуры

Sozialabgaben Pl - социальные отчисления

vertretbar – допустимый, оправданный, приемлемый

vorübergehend - временно, преходяще

Konsum ms, - потребление

anregen vt - побуждать, склонять, стимулировать

Abwrackprämie - премия за утилизацию старого автомобиля при покупке нового

Klemme f - (Kreditklemme) – зажатие, защемление, клемма

Folgende Wortverbindungen empfehlen wir Ihnen für Ihr individuelles Wörterheft:

- aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld resultieren

- Probleme treten auf

- Zweifel an der Solvenz eines Staates kommen auf

- ein Rückfall in eine Rezession

- über Verschuldung finanzieren

Lektion 3. Klimawandel

Bemerkenkswert:

1. Was bedeutet Klimawandel?

Grundsätzlich lassen sich zwei Definitionen zum Begriff "Klimawandel" heranziehen:

1. die gegenwärtig stattfindende Veränderung des Klimas - der "Klimawandel"

Als "Klimawandel" gilt der in den vergangenen Jahren beobachtete Anstieg der Durchschnittstemperatur der Erde sowie die erwartete weitere Erwärmung in der Zukunft. Die wichtigste Ursache liegt nach gegenwärtigem wissenschaftlichem Verständnis „sehr wahrscheinlich“ in der Verstärkung des natürlichen Treibhauseffektes durch den Menschen.

Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Öl, Kohle und Gas), die weltumfassende Entwaldung, den Anstieg der Weltbevölkerung und die Globalisierung wird zuviel Kohlendioxid (CO2) in der Luft angereichert. Landnutzungsveränderungen wie intensive Land - und Viehwirtschaft sind eine weitere Ursache, besonders durch den auf sie zurückgehenden Ausstoß weiterer bedeutender Treibhausgase wie Methan.

Dieser Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde ist mit einer Vielzahl globaler, regionaler und lokaler Folgen verbunden.

Der Begriff "globale Erwärmung" wurde in den 1980er und 1990er Jahren geprägt und wird parallel zum etwas allgemeineren Begriff "Klimawandel" verwendet.

2. die allgemeine Veränderung des Klimas im Lauf der Jahrhunderte

Mit dem Begriff "Klimaveränderung" wird die Veränderung des Erd-Klimas über einen längeren Zeitraum definiert. Das Klima der Erde verändert sich seit deren Bestehen ständig. Eiszeiten und Warmperioden wechselten sich in unterschiedlichen Perioden ab.

Auch der gegenwärtig stattfindende Klimawandel ist eine Klimaveränderung, die - mittlerweile nicht mehr bestrittene -  Frage war nur, inwieweit es sich gegenwärtig um einen natürlichen Zyklus handelt oder der Einfluss des Menschen -  insbesondere der Ausstoß von Treibhausgasen - Ursache der aktuellen Klimaveränderung ist.

Als Ursache für den Klimawandel gilt inbesondere die im Zuge der Industrialisierung eingesetzte Energiegewinnung durch Verbrennen fossiler Energieträger wie Öl, Gas und Kohle und damit die Freisetzung hoher CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Aber auch die in Entwicklungsländern vorgenommene Brandrodung und Landnutzung verursacht Treibhausgase. Seit der Industriellen Revolution verstärkt der Mensch den natürlichen Treibhauseffekt durch den Ausstoß von Treibhausgasen. Dabei entsteht die zusätzliche Erwärmung der Erdoberfläche nicht durch zusätzliche Absorption (die Atmosphäre ist in den relevanten Wellenlängenbereichen schon so gut wie undurchsichtig), sondern hauptsächlich durch Veränderung der Emission, da für den Treibhauseffekt nur Strahlung relevant ist, die die Erdoberfläche erreicht. Strahlung aus größeren Höhen wird von den Treibhausgasen weitgehend absorbiert. Da mit zunehmender Konzentration der Treibhausgase der Höhenbereich, aus dem die Strahlung die Erdoberfläche erreicht, immer niedriger wird, wird die Strahlung, die die Erdoberfläche erreicht, immer stärker. Das ist so, weil in niedrigeren Höhen die Temperatur höher ist und die Strahlstärke mit der Temperatur steigt.(3090)

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