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Vokabeln

Doing-Business-Report

Die Idee:
Mit der Studie „Doing Business“, in der die rechtlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen in 178 Staaten verglichen werden, hat die Weltbank 2003 Neuland betreten: Eine ähnlich umfassende Bürokratie-Vergleichsstudie hatte es zuvor nie gegeben – wohl auch, weil sich unternehmerische Rahmenbedingungen nur schwer messen lassen.

Die Methode:
Die Weltbank arbeitet mit einer Methode, die der Ökonom Hernando de Soto 1986 erstmals angewendet hatte: die „Time and Motion“-Studie. Um die Bürokratie in Peru zu messen, definierte de Soto als Fallbeispiel eine Näherei mit einem Mitarbeiter in Lima und vollzog jeden Schritt zur Unternehmensgründung.

Die Fragen:
Die Weltbank hat das Verfahren für zehn Punkte angewendet und zum Beispiel untersucht, wie lange es dauert und
wie viel es kostet, eine Firma zu gründen.

Doing Business 2008 ranks 178 economies on the ease of doing business. The top25, in order, are Singapore, New Zealand, the United States, Hong Kong (China),Denmark, the United Kingdom, Canada, Ireland, Australia, Iceland, Norway, Japan, Finland, Sweden, Thailand, Switzerland, Estonia, Georgia, Belgium, Germany, theNetherlands, Latvia, Saudi Arabia, Malaysia, and Austria.

Ansatz m, - sätze - подход, попытка

Kosten Pl - издержки, затраты

Kündigungsschutz m – защита от увольнения

Kreditvergabebedingungen Pl – условия выдачи кредита

durchschnittlich - в среднем

weltweit – в мире, во всем мире, в миром масштабе

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

mit einbeziehen - включать (в себя)

im vorderen Mittelfeld – в верхней части середины списка

Global Competitiveness Report – обзор мировой конкурентоспособности

rund – приблизительно, около

volkswirtschaftlich – народохозяйственный, экономический

Umfeld n - окружение, среда, (сопутствующие) обстоятельства

öffentlichen Institutionen – государственный, общественный, официальный

Leistungsfähigkeit f - производительность

Global Competitiveness Index m – индекс мировой конкурентоспособности

in Folge - подряд

landen auf Dat.,Akk (s) – приземлиться, опуститься где-то, куда-то

Patentanmeldung f, - en – заявка на получение патента

aufführen vt – приводить в пример, указывать, называть

zu Buche schlagen – давать эффект, иметь значение

Sparquote f, -en - доля дохода, накапливаемая в качестве сбережений

Befund m , -e – заключение, данные (специалистов) о состоянии чего-л., кого-л.

(un)flexibel – (не)гибкий

Kündigung а, -en - увольнение

Tarifregelung f – тарифное регулирование

Kritik f, an j-m, etw. Dat. – критика кого-л., чего-л.

Verschuldung f, - задолженность, долги

die öffentliche Hand - государство (как юридическое лицо )

auswirken vi - оказывать влияние

angehen`` vt – приступать к чему-л., браться за что-л.

Text 4. Wie kann Deutschland wettbewerbsfähiger werden
Global Competitiveness Index 2008

Rank Country Score

1 US 5,67

2 Switzerland 5,62

3 Denmark 5,55

4 Sweden 5,54

5 Germany 5,51

6 Finland 5,49

7 Singapore 5,45

8 Japan 5,43

9 UK 5,41

10 Netherlands 5,40

Deutschland wird wettbewerbsfähiger. Nach der aktuellen Rangliste des,,Global Competitiveness Report 2007/2008" des Weltwirtschaftsforums nehmen die Amerikaner wieder den ersten Platz ein. Deutschland habe sich, so berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) http://www. , gegenüber 2006 vom siebten auf den fünften Platz verbessert. Ausschlaggebend für die positive Bewertung der deutschen Wettbewerbsposition sind eine erstklassige Infrastruktur, die Leistungen der deutschen Manager sowie das nationale wirtschaftliche Umfeld. Sehr kritisch wird jedoch die starke Regulierung des Arbeitsmarktes gesehen. Hier nimmt Deutschland nur den 115. von insgesamt 131 Plätzen ein. Auch die
makroökonomische Stabilität Deutschlands werde nur im unteren Mittelfeld
verortet, so die FAZ. Vor allem die hohe Staatsverschuldung (Rang 102)
drücke hier die Bewertung.

,,Hoffentlich legen unsere Politiker diese Studie nicht einfach zu den Akten.
Denn sie enthält einige Hinweise, die für die aktuelle Debatte von großem
Interesse sind", kommentiere Tobias Janßen, Vorstandschef der Düsseldorfer
Beratungs - und Beteiligungsgesellschaft Goldfish Holdings
,,Wir brauchen in Deutschland mehr amerikanisches als französisches oder kontinentaleuropäisches Denken. Die Botschaft des Reports ist eindeutig: Die Vereinigten Staaten sind ökonomisch spitze. Frankreich schafft es hingegen nur auf den 18. Rang, da der dortige Arbeitsmarkt überreguliert und die Verwaltung ineffizient und schwerfällig arbeitet."

Janßen, Executive Member der American Chamber of Commerce forderte die deutschen Politiker dazu auf, sich zum Beispiel in puncto Bildung an den USA zu orientieren: ,,Wir brauchen mehr Eliteuniversitäten." Zudem sei es ein verheerendes Signal, wenn Politiker aus SPD und Union beim kleinsten wirtschaftlichen Aufschwung gleich wieder die Rolle rückwärts machen und wichtige Reformen der Agenda 2010 zurücknehmen wollten.

Vokabeln

einnehmen vt – занимать (место) , -den ersten Platz einnehmen

sich verbessern – улучшить свои позиции

ausschlaggebend – решающим образом

Leistungen Pl – успехи, достиженря, результат, продукция

Umfeld. n, -es, - окружение, среда; сопутствующие обстоятельства

etw. zu den Akten legen – отложить в долгий ящик

Executive Member der American Chamber of Commerce - член исполнительного комитета Американской Торговой палаты

in puncto – что касается

verheerend - разрушительный, опустошительный

die Rolle rückwärts machen – зд.: сворачивать

Text 5. Global Information Technology Report

Mit weltweit 115 erfassten Ländern hat sich der seit fünf Jahren in Folge veröffentlichte Global Information Technology Report zu einem der weltweit renommiertesten Gradmesser zur Bewertung des Effekts der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) auf die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften entwickelt. Die Studie basiert auf einem breiten internationalen Rahmen, in dem die Faktoren analysiert werden, die zur Entwicklung dieser Fähigkeiten beitragen.

Der Global Information Technology Report wird vom World Economic Forum in Zusammenarbeit mit Insead Business School erstellt und hat sich im Laufe der Jahre zu einem effizienten Instrument für Politik, Unternehmerschaft und Zivilgesellschaft entwickelt, mit dem das Ausmaß beurteilt werden kann, in dem Informations - und Kommunikationstechnologien von Volkswirtschaften genutzt werden, um den Entwicklungsprozess voranzutreiben. Der Report erlaubt zudem, die Leistungsfähigkeit einer jeden Volkswirtschaft mit derjenigen von über 100 anderen Ländern zu vergleichen und die besten Praktiken und Strategien aufzuzeigen.

In den Spitzenpositionen im Bereich ITK spiegelten sich "die gleichen Erfolgsfaktoren wider, die diese Länder im internationalen Vergleich an die Spitze der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften katapultiert haben", heißt es in dem Bericht. Dazu zählen hoch entwickelte Bildungsinstitutionen, die eine dynamische Innovationskultur fördern, ein transparentes Staatswesen, das zur Schaffung eines positiven Klimas für Unternehmensneugründungen beiträgt sowie eine starke Akzeptanz neuer Technologien sowohl auf staatlicher, unternehmerischer als auch gesellschaftlicher Ebene. Informations - und Kommunikationstechnologien entwickeln sich eindeutig zu einem der wichtigsten Faktoren für wirtschaftliches Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

Unter dem Leitthema „Leveraging ICT for development“ (Nutzung von IKT zur Entwicklung) erscheint der Global Information Technology Report zu einem für die Weltwirtschaft kritischen Zeitpunkt: der Optimismus bezüglich der kurzfristigen Aussichten wird durch zunehmende Ängste in Bezug auf weniger günstige Entwicklungen gedämpft – von den potenziellen Rückwirkungen weltweiter makroökonomischer Ungleichgewichte bis zu den Effekten zunehmender Einkommensgefälle. Informations - und Kommunikationstechnologien entwickeln sich jedoch eindeutig zu einem der wichtigsten Faktoren für wirtschaftliches Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.

Vokabeln

Global Information Technology Report – обзор использования информационных технологий в мире

erfassen - охватывать, включать

renommiert – пользующийся хорошей репутацией, известный

basieren auf Akk. – базироваться, опираться

Wettbewerbsfähigkeit f, -, -en - конкурентоспособность

Volkswirtschaft f, -, -en – народное хозяйство; экономика

Rahmen m, -s, - рамки; обрамление; масштабы

im Laufe (Gen.), von Dat. – в течение

erstellen vt – вырабатывать, производить, разрабатывать; устанавливать

effizient – эффективный, действенный

Unternehmerschaft f, -, - предпринимательство, бизнес

Zivilgesellschaft f,-, -en – гражданское общество

Ausmaß n, -es, - объем, количество, масштаб, мера

Leistungsfähigkeit f, -, -en – работоспособность; продуктивность, потенциал

vorantreiben vt – ускорять, форсировать, продвигать

Praktik f, -, -en – прием

aufzeigen vt- показывать, указывать

Spitzenposition f,-, -en – руководящий пост, наилучшая позиция

widerspiegeln, sich - отражаться

zählen – относиться к…

Bildungsinstitution f, -, -en – учебное заведение

Innovationskultur f, -, -en – использование инноваций

fördern vt – способствовать, продвигать

Akzeptanz f, -, - признание, одобрение; принятие, согласие

Ebene f, -, -en – уровень

bezüglich (Gen.)– относительно, касательно

Aussicht f, -, -en – перспектива; виды, шансы

in Bezug auf Akk. – относительно

dämpfen vt – уменьшать, убавлять, уменьшать

Rückwirkung f, -, -en – обратное действие, реакция; противодействие

(Un)gleichgewicht n, -es, -e- - (не)уравновешенность, (не)равенство; (дис)баланс

Einkommen n, - es, - доход

Gefälle n, -s, - разность, различие, перепад

Text 6. Skandinavische Länder als Technologie-Vorbilder

Der Networked Readiness Index (NRI) misst das Potenzial von Ländern, an Entwicklungen in der Informationstechnologie und Telekommunikation teilzuhaben und zu profitieren. Dafür werden verschiedene Indikatoren wie die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Ingenieure, Zahl von Patenten, Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zur Zahl von PCs und Mobiltelefonen sowie Telefonleitungen in die Analyse einbezogen. Aber auch rechtliche Rahmenbedingungen in Bezug auf Urheberrechte und die Unabhängigkeit der Justiz, wirkten sich auf das Ranking der Länder aus.

Der Networked Readiness Index untersucht den aktuellen Stand einer Volkswirtschaft im Bereich IKT anhand von drei Grössen: der allgemeinen makroökonomischen, regulatorischen und infrastrukturiellen Umgebung für IKT, der Bereitschaft der drei wichtigsten Interessengruppen (Privatpersonen, Unternehmen und staatliche Institutionen), IKT zu nutzen und davon zu profitieren, und der tatsächlichen Nutzung der neuesten Informations - und Kommunikationstechnologien durch diese Gruppen.

Der NRI hat sich zu einer weltweit akzeptierten Benchmark für die Teilnahme eines Landes an der vernetzten Wirtschaft entwickelt. Der NRI ist ein nützlicher Indikator für führende Entscheidungsträger aus dem privaten und öffentlichen Sektor hinsichtlich der Rolle, welche die Technologie als Katalysator für die Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität eines Volkes spielt.

Im diesjährigen, nach dem "Networked Readiness Index" gestaffelten Ranking im "Global Information Technology Report" des Weltwirtschaftforums steht Deutschland das zweite Mal in Folge auf Platz 16. Nun stehen Dänemark und Schweden ganz vorne, schreibt das World Economic Forum. Deutschlands nördliches Nachbarland habe dabei von einer frühen Liberalisierung der Telekommunikationsbranche, von einem "erstklassigen Regulierungsrahmen" und einer breiten Verfügbarkeit von E-Government-Diensten profitiert.

Außer Island folgten alle nordischen Länder dem Aufwärtstrend, heißt es weiter. Ihre Netzwerkfähigkeit und -bereitschaft beruhe auf einer starken Konzentration auf die Bildung, die die Etablierung hocheffizienter Institutionen und eine Kultur der Innovation ermöglicht habe. Dazu kommen transparente und gut funktionierende öffentliche Einrichtungen, die für ein wirtschaftsfreundliches Umfeld sorgten, sowie eine generelle Bereitschaft, neueste Technologien zu adaptieren.

Auf dem fünften Platz rangiert die Schweiz, die nach Schweden und den Niederlanden unter den vorderen der 127 für den "Global Information Technology Report 2007–2008" untersuchten Länder die größten Fortschritte aufweist. Ihre Informations - und Kommunikationsbranche sei durch ein erstklassiges Geschäftsklima und eine effiziente "E-Leadership" gekennzeichnet. An derartigen klaren Zielen der Technologie-Politik mangele es hingegen Deutschland. Zudem verursachten Steuern, Gesetze und Vorschriften zu hohe Kosten. Hingegen liege Deutschland vorne in Sachen Innovationskraft der Industrie. Deutschland hat im weltweiten Ländervergleich weiterhin Entwicklungspotenzial, wenn es um die Nutzung von Informationstechnologie, wie Breitband-Internet, WLAN, WiFi, WiMAX geht.

Vorreiter sind die nordeuropäischen Nationen, wie Dänemark, Schweden und Finnland, in denen der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (ITK) bereits zum Alltag in Unternehmen und Privathaushalten gehört. "Web 2.0 Anwendungen ermöglichen weltweite Collaboration. Durch die Nutzung solch innovativer Informationstechnologie kann Produktivität signifikant gesteigert und Innovationen vorangetrieben werden.“ sagt Michael Ganser, Vice President Europa und Geschäftsführer von Cisco in Deutschland. „In Deutschland schöpfen wir dieses Potenzial derzeit nicht aus." Dänemark belegt Platz 1 im weltweiten Vergleich und zeichnet sich durch die wirksamste Nutzung von ITK in Politik und Wirtschaft und eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit aus.

Der "Abstieg" der USA sei hauptsächlich auf eine relative Verschlechterung des politischen und regulatorischen Umfelds zurückzuführen. Besonders die Qualität der Rechtsprechung und der Schutz des geistigen Eigentums hätten gelitten. Allerdings habe das Land wegen des weltbesten Hochschulbildungssystems, der intensiven Verflechtung mit der Industrie und niedriger Hemmschwellen für Firmengründungen bei der Innovationsfähigkeit weiter eine Vorrangstellung.

Vokabeln

Networked Readiness Index – «индекс сетевой готовности»; индекс развития информационных технологий в различных государствах мира ;показатель использования ИКТ для ускорения темпов экономического развития

Stand m, - s, - уровень

Bereich m, -es, -e – область, подотдел; предел

anhand Gen. – с помощью

Grösse f, -, -en – размер; величина

jedoch – все же, все-таки; тем не менее

Benchmark (engl.) – эталон; точка отсчета, исходная точка, бенчмарк

vernetzen vt – объединять, включать в сеть

Entscheidungsträger m, -s, - - обладающий правом принятия решения

hinsichtlich Gen. – в отношении, касательно, относительно

Umwälzung f, -, -en – изменение (коренное), переворот

Spitzenreiter m, -s, - - лидер

überholen vt - обогнать; провести профилактический ремонт

profitieren von Dat. - получить выгоду

E-Government - электронное правительство; электронное правление

В современном понимании термин e-Government толкуется намного шире, чем "электронное правительство" или даже более правильное - "электронное управление государством", то есть использование в органах государственного управления современных технологий, в том числе и интернет-технологий. E-Government сейчас - это очень лаконичное описание современного подхода к определению роли правительственных органов в жизни государства и общества, получающего все большее распространение на Западе. Современный подход к государству исходит из того, что оно обладает всеми признаками крупной корпорации: у него есть бюджет, расходы, доходы, у него есть акционеры и одновременно клиенты - граждане, которые заинтересованы в том, чтобы государственные сервисы были максимально дешевы и доступны. И в соответствии с этим подходом государство, подобно крупной корпорации, должно стремиться к тому, чтобы удовлетворять интересы прежде всего своих акционеров, а с этой целью - повышать свою эффективность, точно так же, как корпорация должна повышать свою капитализацию, меняя модели работы на более технологичные и эффективные.

Etablierung f, -, - - основание, учреждение; устройство, обустройство

transparent - прозрачный

öffentlich - общественный, социальный; государственный, официальный; открытый, публичный

Einrichtung f,-, -en – организация, учреждение; оборудование, устройство; установка

Umfeld n, -es, - - окружение, среда; сопутствующие обстоятельства

adaptieren vt – приспосабливать, адаптировать

rangieren vt - размещать по порядку; занимать место (в списке, рейтинге)

aufweisen vt – показывать, предъявлять, демонстрировать

E-Leadership –электронное управление

effizient - эффективно

mangeln vi an Dat.- недоставать, не хватать

verursachen vt - явиться причиной чего-л., вызвать, возбудить

Vorschrift f, -, -en - предписание

Kosten Pl. – издержки, расходы

zurückführen vt auf Akk. – сводить к чему-л., объяснять чем-л.

Rechtsprechung f, -, -

Verflechtung f, -, - - переплетение, сплетение

geistiges Eigentum n, -s, - интеллектуальная собственность

belegen vt – занимать место - einen Platz belegen (einnehmen)

sich auszeichnen durch Akk. – отличаться, выделяться за счет чего-л.

Breitband m, - es, - - диапазон

Vorreiter m, - s, - -первопроходец, пионер

Collaboration f, -, - - сотрудничество, кооперирование

signifikant – знаменательный, важный, существенный

Rechtsprechung f, -, - - судопроизводство, судебная практика

Hemmschwelle f, -, - en -препятствие

Text 7. Länderbonität – Kreditwürdige Länder

Hohes Wirtschaftswachstum und steigende Rohstoffpreise sorgen in den aufstrebenden Weltregionen für eine deutliche Verbesserung der Länderbonität. Nach der 173 Staaten umfassenden Bonitätsliste des New Yorker Bankenmagazins „Institutional Investor“ hat die Kreditwürdigkeit von Schuldnern aus Sicht der Finanzbranche inzwischen den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten erreicht.

„Weder steigende Zinsen, noch hohe Ölpreise oder erhebliche politische Risiken im Mittleren Osten und in anderen Teilen der Welt trüben die positive Grundstimmung“, dieses Fazit zieht Harvey D. Shapiro, Autor der halbjährlichen Umfrage des Bankenmagazins zur Entwicklung der Länderbonität, der für die Erstellung der Länderbonitätsliste des Bankenmagazins verantwortlich ist. Experten für Länderrisiken bei den global tätigen Banken bleiben optimistisch, weil so viele Schwellen - und Entwicklungsländer immer noch stark wachsen.

Darüber hinaus haben die Schwellenländer in den letzten Jahren Rekordüberschüsse in der Leistungsbilanz verbucht und hohe Devisenzuflüsse aus dem privaten Kapitalstrom dazu genutzt, ihre Auslandsverschuldung zu reduzieren und Devisenreserven aufzustocken“, lobt Rainer Schäfer, Chef der Länderanalyse für Emerging Markets der Dresdner Bank. „Wenn Schwellen - und Entwicklungsländer zwei Drittel der rund 3 000 Mrd. US-Dollar an Währungsreserven halten, dann muss das auch deren Kreditwürdigkeit deutlich verbessern“, setzt er hinzu. Die Trends in den Ratings am Anleihemarkt zeigen in die gleiche Richtung: Bei führenden Ratingagenturen wie Standard & Poors (S&P) und Moody’s sind die Heraufstufungen von Schuldnern in Schwellenländern doppelt so häufig wie Herabstufungen.

………

Die USA zählen nicht mehr zu den Top Ten der vom BankenmagazinInstitutional Investor“ als besonders kreditwürdig eingestuften Länder. Das Land sackte vom 8. auf den 13. Platz ab. Schuld an der schlechten Einschätzung ist die Immobilienkrise.

Damit sind die Vereinigten Staaten erstmals aus der Spitzengruppe der viel beachteten Länderbonitätsliste abgerutscht. Das Wall-Street-Magazin veröffentlicht die Rangliste seit 1979 zweimal im Jahr. Die Grundlage liefert die Einschätzung von 100 Bankvolkswirten und Länderanalysten, die das Magazin jeweils im März und September befragt. Diese Fachleute taxieren die Bonität der einzelnen Staaten auf einer Skala von null bis 100.

Auch Großbritannien, das wie die USA in den letzten Jahren die Binnenkonjunktur durch einen Immobilienboom stützen konnte, fiel nach dem Auslaufen dieses Booms zurück, und zwar vom 6. auf den 9. Platz. Demgegenüber setzte Deutschland – das vor einem halben Jahr noch mit 94,3 Bonitätspunkten auf den 10. Platz vorgerückt war – seinen Aufstieg auf den 7. Platz fort. Dort hat es Dänemark auf der Bonitätsskala vor sich, das mit Großbritannien den 6. Platz tauschte. Mit der Schweiz als Spitzenreiter, gefolgt von Finnland, den Niederlanden, Luxemburg und Norwegen, haben die Top Five auf der Liste ihre Positionen im letzten halben Jahr halten können.

Die befragten Fachleute bleiben insgesamt zuversichtlich. Sie setzten bei 163 von 174 erfassten Ländern die Kreditwürdigkeit herauf, im Schnitt um 2,2 auf nunmehr 46,1 Punkte, davon bei 132 Ländern um mindestens einen vollen Punkt.

Die befragten Bankökonomen und Länderanalysten weisen auf die heute nicht mehr so große Abhängigkeit mancher Länder und Regionen vom US-Wirtschaftswachstum hin. Der frühere Leitsatz „Wenn die Amerikaner husten, bekommt der Rest der Welt eine Lungenentzündung“ gelte nicht mehr.

Harvey Shapiro führt die besseren Bonitätsnoten vor allem auf den Umstand zurück, dass China mit seiner ungebrochenen Wachstums – und Exportdynamik und seinen immer riesigeren Finanzüberschüssen „die schwindende Kreditwürdigkeit der USA ausgleichen kann“. Wenn Chinas Präsident Hu Jintao in Afrika oder in anderen Teilen der Dritten Welt zur Beschaffung und Sicherung von Rohstoffen Finanzüberschüsse verteile, die gegenüber den USA entstanden seien, müsse das „seismische Verschiebungen in der globalen Kreditwürdigkeit zur Folge haben“. Allerdings hat China, das vom 36. auf den 34. Platz auf der Länderliste vorrückte, bis zur Spitzengruppe auf der Bonitätsskala noch einen weiten Weg vor sich.

Gegenüber September letzten Jahres stehen Albanien (mit einer Verbesserung um 6,3 Punkte), Argentinien (6,2), Nigeria (6,2), Kasachstan (6,1), Angola (5,8) und Russland (5,8) ganz oben auf der Gewinnerliste.

Größte Verlierer sind Belize (-3,5 Punkte), Jemen (-2,1), Libanon (-1,4), die USA (-0,5) und die Bahamas (-0,4).

Länderbonität für 2007. Grafik: Handelsblatt

Vokabeln

Bonität f, - - солидность, платежеспособность, кредитоспособность, доброкачественность, хорошая репутация

Zins m, -es, -en - процент (по кредиту)

Fazit n, -s, - - итог, сумма; вывод

Umfrage а, -, -en – опрос; анкета

Schwellen- und Entwicklungsländer Pl – новые индустриальные и развивающиеся страны

darüber hinaus – свыше того, в добавление к этому

Überschuss m, -sses, -schüsse – годовая прибыль, положительное сальдо

Leistungsbilanz f, -, -en – баланс по текущим операциям

verbuchen vt - занести ()на счет), записать

Verschuldung f, -, - задолженность

Auslandsverschuldung fвнешняя задолженность

reduzieren vt - сокращать, снижать, редуцировать

aufstocken vt – увеличивать, наращивать

Währung f, -, -en - валюта

Kreditwürdigkeit f, -, - кредитоспособность

Anleihemarkt m, -es, Märkte - ранок ссудных капиталов

Heraufstufung f, -, -en - повышение

Herabstufung f, -, - en - понижение

Wertungsskala f, -, - оценочная шкала

Spitzenplatz m, -es, -plätze – ведущее место,

dennoch – тем не менее, все-таки, однако

zählen vi zu Dat - относиться, причислятьс я к чему-л.

j-n, etw. einstuften - распределять, зачислять, классифицировать auf einer Skala einstufen - распределять по шкале

nach dem Auslaufen - по истечении (срока)

vorrücken vi - продвигаться вперед

Spitzenreiter m, - s, - -- лидер

im Schnitt. в среднем

Leitsatz m, -es, -sätze – лозунг, тезис, руководящий принцип

zurückführen auf e tw. Fkk. – объяснятьчто-л. чем-л.

Finanzüberschuss m, - sses - - schüsse - зд.: наличные денежные средства Syn. :Umsatzüberschuss (cash flow)


Nettozugang an Liquidität aus der normalen Geschäftstätigkeit und sonstigen laufenden Aktivitäten innert einer Periode

Text 8. Deutscher Wirtschaft steht 2009 Schwächephase bevor

Das laufende Jahr wird die hiesige Wirtschaft dank der anziehenden Binnennachfrage noch gut meistern - im kommenden Jahr wird sie allerdings zunächst gehörig an Fahrt verlieren. Dieses Szenario malt das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) in seiner am Donnerstag vorgelegten Konjunkturprognose.

Einig sind viele Institutsökonomen darin, dass die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr zunächst an Schwung verlieren wird.

Die Ökonomen rechnen für 2008 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 1,9 Prozent, 2009 erwarten sie dagegen nur noch einen Zuwachs um 1,2 Prozent.

Mit ihrer Einschätzung für das laufende Jahr zählen die Kieler Wissenschaftler weder zu den größten Optimisten noch Pessimisten. So rechnet etwa das Münchener Ifo-Institut nur mit 1,6 Prozent Wachstum, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) dagegen mit 2,1 Prozent. Einig sind sich viele Institutsökonomen aber darin, dass die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr zunächst an Schwung verlieren wird.

Für die im Jahresverlauf nachlassende Dynamik spricht aus Sicht der Kieler vor allem, dass von der Auslandsnachfrage angesichts der Eintrübung der Weltkonjunktur und der Aufwertung des Euro kaum noch Impulse ausgehen dürften. Die Finanzkrise werde die Realwirtschaft in den Industrieländern belasten - vor allem dadurch, dass die Finanzierungskosten für Unternehmen und Haushalte steigen, schreibt das IfW. "Das Risiko, dass die USA in eine Rezession rutschen, ist beträchtlich."

Ein zusätzliches Risiko sehen die Ökonomen in dem starken Preisanstieg an den Rohstoffmärkten, der weltweit die Verbraucherpreisinflation spürbar erhöht habe. Einerseits spreche diese Rohstoffpreisentwicklung dafür, dass die Weltproduktion weiter aufwärts gerichtet sei. Andererseits deute sie darauf hin, dass das Angebot knapper wird und damit das Potenzial für eine weiterhin rasche Expansion der Weltwirtschaft zunehmend begrenzt ist.

Kurzfristig belaste der Preisanstieg die Konjunktur in den Rohstoffimportländern, schreiben die Kieler Konjunkturexperten und argumentieren mit dem dadurch verbundenen Kaufkraftentzug. So sei auch für die mittlere Frist ein schwächeres Wachstum der Weltwirtschaft zu erwarten als in den vergangenen Jahren.

Trotz allem trauen die Institutsökonomen der Weltwirtschaft Wachstumsraten von vier Prozent in den Jahren 2008 und 2009 zu. Die internen Auftriebskräfte in den meisten Industrieländern seien deutlich und die Wachstumsdynamik in den Schwellenländern ungebrochen.

Im Verlauf des kommenden Jahres dürfte die Weltwirtschaft und im Zuge dessen auch die deutschen Exporte wieder rascher expandieren. Dass die deutsche Wirtschaft dennoch um kaum mehr als ein Prozent zulegen dürfte, erklären sie unter anderem mit einem Arbeitstageeffekt, der "deutlich negativ" wirke.

Im gesamten Prognosezeitraum rechnen die Wissenschaftler mit einer "nachhaltigen Kräftigung des privaten Verbrauchs infolge deutlich anziehender verfügbarer Einkommen der privaten Haushalte". Der Beschäftigungsaufbau verlangsame sich zwar etwas - die effektiven Stundenlöhne zögen aber kräftig an. Ein zu hoher Anstieg der Tariflöhne würde allerdings "vorerst das Ende des Aufschwungs auf dem Arbeitsmarkt bedeuten und sogar die Wende zum Schlechteren einläuten".

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