Aufgabe 8. Lesen Sie und übersetzen Sie den nächsten Text zum Thema „Deutschland – Allgemeines“, gebrauchen Sie das Wörterbuch dabei. Aufgrund des Textes schreiben Sie ein Kurzreferat.
Text: Demografie Deutschlands
In der Wissenschaftsdisziplin Demografie wird die Bevölkerungszusam-mensetzung beobachtet, beschrieben (Statistiken auch grafisch aufbereitet) und nach Erklärungen für längerfristigen Veränderungen der Zusammensetzung gesucht. In Deutschland leben rund 82,2 Millionen Menschen. Ihre Zusam-mensetzung unterteilt die Demografie Deutschlands entlang natürlicher und künstlicher Veränderungsfaktoren. Die Geburtenrate der deutschen Bevölke-rung befindet sich seit den 1970-er Jahren auf einem konstant niedrigen Niveau, im Jahr 2005 betrug der Sterbeüberschuss 143.000 Personen. Dem stand im selben Jahr ein Zuwanderungsgewinn von nur noch 79.000 Personen gegenüber, so dass die Bevölkerung zahlenmäßig um 63.000 Personen abnahm. Die Binnen- und die Auswanderungsbewegungen sind im letzten Jahrzehnt sehr unterschiedlich. De facto ist insgesamt ein Gleichstand mit den Vorjahren zu beobachten (Veränderung unter 0,1 Prozent, Wanderungssaldo). Knapp 7,3 Millionen hier lebender Menschen sind ausschließlich ausländische Staatsbürger. 15,3 Millionen Menschen deutscher Staatsangehörigkeit hatten im Jahr 2005 einen Migrationshintergrund im Sinne der damaligen Definition des Statistischen Bundesamtes, die für den Mikrozensus gebraucht wurde. Im Jahr 2006 lebten nach einer etwas anderen Definition (ebenfalls vom statistischen Bundesamt) 15,1 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland.
Die Anzahl der nicht registrierten Personen anderer Staatsangehörigkeit in Deutschland, die meist mit dem Terminus illegale Einwanderung bezeichnet werden, ist amtlich nicht erfasst. Daher ist es sehr schwierig, hier seriöse Zahlen zu finden. Die meisten Schätzungen und der Vergleich mit anderen Staaten Westeuropas und Nordamerikas lässt eine Anzahl von 0,5 % bis 2 % im Vergleich zur amtlichen Bevölkerung annehmen, also zwischen 415.000 und 1.660.000 Personen. Die wirkliche Anzahl von ausländischen Staatsange-hörigen, die sich nicht registriert in Deutschland aufhalten, könnte in diesem Bereich liegen. Deutschland wird bei gleich bleibend niedrigen Geburtenraten in den folgenden Jahrzehnten einen Bevölkerungsrückgang erleben.
Schätzungen des Statistischen Bundesamtes gehen von einem Absinken der Bevölkerung auf 74,0 Millionen Menschen (männlich 36,3 Millionen, weiblich 37,7 Millionen) im Jahr 2050 aus. Dabei handelt es sich um einen „Mittelwert“, andere Quellen prognostizieren für 2050 nur noch zirka 60 Millionen Menschen oder eine bei etwa 80 Millionen Menschen stagnierende Bevölkerung in Deutschland. Dies macht sich insbesondere in der Alters-struktur, aber auch der Bevölkerungszusammensetzung bemerkbar.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wird es immer weniger Kinder und noch mehr ältere Menschen geben. Die jährliche Geburtenzahl wird von etwa 685.000 im Jahr 2005 auf rund 500.000 im Jahr 2050 sinken. Etwa doppelt so viele 60-Jährige wie Neugeborene werden erwartet, 2005 gab es fast genauso viele Neugeborene wie 60-Jährige. Die Anzahl der Kinder im Schulalter nimmt weiter ab, ebenso wie die der Auszubildenden. Die Zahl der über 80-Jährigen wird sich von vier auf zehn Millionen im Jahr 2050 nahezu verdreifachen. Die Bevölkerung im Erwerbsalter sinkt je nach dem Ausmaß der Zuwanderung bis 2050 um 22 oder 29 Prozent.
Aufgabe 9. Veranstalten Sie eine Mikrokonferenz zum Thema „Deutschland – Allgemeines“.
УРОК 3
тЕМА: ФЕДЕРАТИВНАЯ РЕСПУБЛИКА ГЕРМАНИЯ
(общесТВЕННО-ПОЛИТИЧЕСКАЯ ЖИЗНЬ)
Aufgabe 1. Lesen Sie den Text. Versuchen Sie zuerst den Inhalt des Textes ohne Wörterbuch zu verstehen.
Aufgabe 2. Lesen Sie Titel des nachstehenden Textes! Beantworten Sie danach die folgenden Fragen:
• Woher stammt der Text?
• Welches Thema behandelt er?
• Worüber kann man aus diesem Text erkennen?
Text: Staatsbau der Bundesrepublik Deutschland
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer Staat. Das Volk wählt in freier und geheimer Wahl seine Vertreter. Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland ist der Bundespräsident, der für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird. Gewählt wird der Bundespräsident von der Bundesversammlung, die aus den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und einer gleich großen Zahl von Delegierten besteht, welche die Länder-parlamente bestimmen. Diese Bundesversammlung tritt nur zur Präsidenten-wahl zusammen.
Der Deutsche Bundestag ist die Volksvertretung. Wahlberechtigt sind alle volljährigen deutschen Staatsbürger, auch wenn sie im Ausland leben (die Volljährigkeit beginnt mit dem vollendeten 18. Lebensjahr). Die etwa 662 Abgeordneten werden für vier Jahre gewählt. Die wichtigsten Aufgaben des Bundestages sind: die Gesetzgebung, die Wahl des Bundeskanzlers und die Kontrolle der Regierung.
Der Bundesrat, die Vertretung der Länder, besteht aus den Mitgliedern der Landesregierungen und wirkt an der Gesetzgebung mit.
Auf Vorschlag des Bundespräsidenten wählt der Deutsche Bundestag den Bundeskanzler, der seinerseits die Minister bestimmt und das Kabinett bildet. Er bestimmt die Richtlinien der Regierungspolitik. Der Bundeskanzler kann nur mit Hilfe des konstruktiven Misstrauensvotums abgewählt werden, das heißt: Seine Abwahl ist nur durch die Neuwahl eines Regierungschef möglich.
Aufgabe 3. Stellen Sie sich möglichst viele Fragen (Wer? Was? Wie viel? Wohin? Woher? Wo? Wie lange? Wie? Welche? Von wem?) zum Text.
Aufgabe 4. Wählen Sie unter den folgenden Themen diejenigen aus, die Sie interessieren:
• der deutsche Bundestag;
• der deutsche Bundesrat;
• die deutsche Bundesregierung;
• die deutsche Innen - und Außenpolitik.
Geben Sie bitte die Informationen, die Sie gefunden haben, in kurzen Hauptsätzen wieder. Sie können z. B. so beginnen: Zum Thema „Die deutsche Bundesregierung“ wird in diesem Text berichtet, dass...
Aufgabe 5. Schreiben Sie aus dem Text aktiven Wortschatz!
Aufgabe 6. Mit dieser Übung können Sie Ihre Gedächtnisleistung testen und trainieren. In der Tabelle 3 stehen die Stichwörter zu einem Referat an einem Strukturbaum. Sie sind nach ihrem inhaltlichen Zusammenhang geordnet. Sehen Sie sich ca. 5 Minuten lang den Strukturbaum mit den Begriffen an. Versuchen Sie, sich einen inhaltlichen Zusammenhang der Begriffe zu konstruieren.
Tabelle 3
Die Bundesrepublik
Innen-/ Außenpolitik der BRD | |
bestimmen | bestimmt |
Minister / Kabinett ernennt | Bundeskanzler |
Bundesrat | wählen |
macht | diskutieren / kontrollieren |
Gesetze | |
bilden | machen |
Länderparlamente | Bundestagabgeordnete / Parlament |
wählt | |
Das Volk | |
(Deutsche Frauen und Männer über 18 Jahre) |
Aufgabe 7. Schreiben Sie ein Kurzreferat mit Hilfe dieser Tabelle.
Aufgabe 8. Lesen Sie und übersetzen Sie den nächsten Text zum Thema „Deutschland – Politisches Leben“, gebrauchen Sie das Wörterbuch dabei. Aufgrund des Textes schreiben Sie ein Kurzreferat.
Text: Bundespräsident
Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland. Durch das Grundgesetz ist seine Macht im politischen System des Landes beschränkt und umfasst vor allem repräsentative Tätigkeiten, weshalb er auch als pouvoir neutre bezeichnet wird. Mit der Entscheidun-gsgewalt über die Auflösung des Deutschen Bundestages im Falle der vom Bundeskanzler verlorenen Vertrauensfrage und bei der Wahl einer Minder-heitsregierung kommt ihm jedoch auch eine wichtige staatspolitische Bedeu-tung zu. Der Bundespräsident kann der Exekutive zugeordnet werden, er hat allerdings auch Befugnisse außerhalb der Exekutive und wird deswegen teils als „über den drei Gewalten“ stehend betrachtet.
Der Bundespräsident wird für eine Amtszeit von fünf Jahren von der Bundesversammlung gewählt. Die anschließende Wiederwahl ist nur einmal zulässig. Die Amtssitze des Bundespräsidenten sind das Schloss Bellevue in Berlin und die Villa Hammerschmidt in Bonn. In der Ausübung seiner Aufgaben unterstützt ihn das Bundespräsidialamt. Derzeitiger Amtsinhaber ist Horst Köhler, der am 23. Mai 2009 im ersten Wahlgang zu einer zweiten Amtszeit von der Bundesversammlung im Berliner Reichstagsgebäude wiedergewählt wurde (Sehen Sie dazu auch Abbildung 2).
Abbildung 2. Christian Wulff |
Abbildung 3. Standarte des Bundespräsidenten |
Aufgaben und Befugnisse. Der Bundespräsident hat in seiner Funktion als Staatsoberhaupt folgende Aufgaben:
- er vertritt die Bundesrepublik völkerrechtlich;
- er beglaubigt diplomatische Vertreter und er hat auf Bundesebene das Begnadigungsrecht, welches er allerdings teilweise an andere Bundeseinrich-tungen delegiert hat; er kann aber keine Amnestie aussprechen;
- Gegenzeichnung, Ausfertigung und Verkündung der Bundesgesetze durch Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt;
- Vorschlagen eines Kandidaten zum Bundeskanzler zur Wahl durch den Bundestag sowie dessen Ernennung und Entlassung;
- Ernennung und Entlassung von Bundesministern auf Vorschlag des Bundeskanzlers;
- Ernennung und Entlassung von Bundesrichtern, Bundesbeamten, Offizieren und Unteroffizieren, sofern nichts anderes durch Anordnungen und Verfügungen bestimmt ist;
- Möglichkeit zur Auflösung des Bundestages nach dreimalig gescheiterter Kanzlerwahl oder einer gescheiterten Vertrauensfrage;
- Verkündung der Feststellung des Verteidigungsfalls und Abgabe völker-rechtlicher Erklärungen nach Beginn eines Angriffes;
- Einberufung des Deutschen Bundestages (abweichend von den Parlamentsbeschlüssen);
- Einberufung der Parteienfinanzierungskommission nach dem Parteien-gesetz.
In vielen dieser Fälle ist der Bundespräsident allem Ausführender oder es bedarf nach Artikel 58 des Grundgesetzes der Gegenzeichnung durch ein Mitglied der Bundesregierung. Diese Tätigkeiten werden der Funktion des Bundespräsidenten als Staatsnotar zugeordnet. Die Gewalt über die Auflösung des Deutschen Bundestages in zwei verschiedenen Fällen umfasst hingegen nicht eine Gegenzeichnung durch Dritte. In Anlehnung an diese besonderen Befugnisse bezeichnet der Politikwissenschaftler Gerd Langguth den Bundes-präsidenten als „Reservemacht in politischen Krisen“.
Der Bundespräsident ist berechtigt, Nationalhymne, Flagge (Sehen Sie dazu auch Abbildung 3), Wappen, Uniformen, Dienstkleidung, Amtstracht der Richter des Bundes (mit Ausnahme der Richter am Bundesverfassungsgericht), deren Verwendung, sowie Staatsakte und Staatsbegräbnisse anzuordnen, sofern jeweils nicht der Gesetzgeber wie etwa bei der Bundesflagge (Artikel 22 Grundgesetz) tätig geworden ist. Diese Anordnungen müssen jeweils von einem Mitglied der Bundesregierung gegengezeichnet werden.
Die Nationalhymne wurde in Briefwechseln zwischen Bundespräsident Heuss und Bundeskanzler Adenauer 1952 bzw. zwischen Bundespräsident von Weizsäcker und Bundeskanzler Kohl 1991 festgelegt. Die jeweilige Antwort der Bundeskanzler wird im Allgemeinen als Gegenzeichnung zur Verfügung des Bundespräsidenten interpretiert. Diese Deutung wird durch die Tatsache unterstützt, dass die Briefwechsel im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurden und damit einen quasi-offiziellen Charakter erhielten. Problematisch ist diese légere Praxis jedoch bei strafbewehrten Staatssymbolen unter dem Aspekt des Vorbehalts des Gesetzes.
Diese Befugnisse haben keine Grundlage im Grundgesetz oder einem Bundesgesetz. Die Mehrheit der Staatsrechtslehrer begründet sie daher mit der traditionellen Definitionshoheit von Staatsoberhäuptern über Staatssymbole („Ehrenhoheit“).
Aufgabe 9. Veranstalten Sie eine Mikrokonferenz zum Thema „Deutschland – Politisches Leben“.
УРОК 4
тЕМА: НЕМЕЦКОЯЗЫЧНЫЕ СТРАНЫ
(общие сведения)
Aufgabe 1. Lesen Sie den Text. Versuchen Sie zuerst den Inhalt des Textes ohne Wörterbuch zu verstehen.
Aufgabe 2. Lesen Sie Titel des nachstehenden Textes Beantworten Sie danach die folgenden Fragen:
• Woher stammt der Text?
• Welches Thema behandelt er?
• Worüber könnte man aus diesem Text erkennen?
Text: Die geographische Lage Österreichs, Landschaft und Klima
Der Binnenstaat Österreich liegt im südlichen Mitteleuropa, hat Anteil an den Ostalpen und am Donauraum und ist dem Mittelmeerraum benachbart.
Durch seine Lage bedingt, ist das Land seit jeher Kreuzungspunkt der Verkehrsrouten zwischen den großen europäischen Wirtschafts - und Kultur-räumen. Mit sieben Staaten hat Österreich gemeinsame Grenzen: mit Deutsch-land, mit der Tschechischen Republik, mit Ungarn, Jugoslawien, Italien, der Schweiz und Lichtenstein.
Zwischen dem Bodensee im Westen und dem Neusiedler See an der Grenze zu Ungarn liegen 580 km Luftlinie. Der Neusiedler See ist zugleich mit 115 m über dem Meerspiegel der tiefste Punkt des Landes (Sehen Sie dazu auch Abbildung 4).
In diesem Kernland Europas überschneiden sich vielfältige Landschafts-, Klima - und Vegetationsformen. Für Österreich ist das atlantisch beeinflusste mitteleuropäische Übergangsklima charakteristisch, wobei von Westen nach Osten der ozeanische Einfluss einem zunehmend kontinentaleren weicht. Im Karpatenvorland, im Wiener Becken sowie im nördlichen Burgenland herrscht das kontinental beeinflusste niederschlagsarme Klima. Die Österreichische Landschaft umfasst Hoch - und Mittelgebirgsregionen ebenso wie Hügelland und Ebene. 63 % des Landes gehören zu den Ostalpen. Fast 900 Berggipfel erreichen eine Höhe von über 3000 m. Oberhalb von 2700 m liegt ständig Schnee. Die 600 km² Gletscher betragen ein Volumen von mehr als 30 Mrd. m³. Der höchste Berg ist der Großglockner (3797 m), der bedeutendste Fluss ist die Donau, welche das Land auf einer Länge von rund 350 km durchfließt.
Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas. Für die österreichische Pflanzenwelt ist Eichen-Buchen-Wald charakteristisch, in Höhen über 500 m der Buchen-Fichten-Mischwald. Ab 1200 m herrscht die Fichte vor.
In Österreich überwieget die mitteleuropäische Tierwelt: Reh, Hase, Hirsch, Fasan, Rebhuhn, Fuchs, Dachs, Marder und Eichhörnchen. In den Hochregionen der Ostalpen gibt es die alpine Fauna: beispielsweise Gemse, Murmeltier und Bergdohle; auch Steinbock setzte man wieder aus.
Abbildung 4. Topografie Österreichs
Aufgabe 3. Stellen Sie sich möglichst viele Fragen (Wer? Was? Wie viel? Wohin? Woher? Wo? Wie lange? Wie? Welche? Von wem?) zum Text.
Aufgabe 4. Wählen Sie unter den folgenden Themen diejenigen aus, die Sie interessieren:
• die geografische Lage Österreichs;
• die Nachbarnstaaten Österreichs;
• das Klima Österreichs;
• die Pflanzenwelt Österreichs;
• die Tierwelt Österreichs.
Geben Sie bitte die Informationen, die Sie gefunden haben, in kurzen Hauptsätzen wieder. Sie können z. B. so beginnen: Zum Thema „die geografische Lage Österreichs“ wird in diesem Text berichtet, dass...
Aufgabe 5. Schreiben Sie aus dem Text aktiven Wortschatz!
Aufgabe 6. In der folgenden Tabelle 4 ist teilweise allgemeine geografische Information über Österreich dargestellt. Formulieren Sie bitte mit deren Hilfe den Hauptgedanken zum Thema „Österreich. Allgemeine Information“ (zuerst auf Deutsch und dann auf Russisch), zum Beispiel: «B тексте ... указывается, что географическое положение Австрии характеризуется …». Erweitern Sie die Tabelle!
Aufgabe 7. Schreiben Sie ein Kurzreferat mit Hilfe dieser Tabelle.
Aufgabe 8. Lesen Sie und übersetzen Sie den nächsten Text zum Thema „Deutschsprachige Länder – Allgemeines“, gebrauchen Sie das Wörterbuch dabei. Aufgrund des Textes schreiben Sie ein Kurzreferat.
Tabelle 4
Geographische Lage | Südliches Mitteleuropa | Kreuzungspunkt der Verkehrsrouten | gemeinsame Grenzen | Naturgrenzen |
Klima | Kernland | ozeanischer Einfluss | das kontinental beeinflusste Klima | mitteleuropäisches Übergangsklima |
Pflanzenwelt | Waldreichstes Land | Eiche | Fichte | Mischwald |
Tierwelt | die mitteleuropäische Tierwelt | Reh | die alpine Fauna | Murmeltier |
Landschaften | Mittelgebirge | Hügelland und Ebene | Ostalpen | Großglockner |
Text: Wirtschaft von Österreich
Finanzwirtschaft. Die österreichischen Banken haben sich seit 1989 in den Ländern des früheren Ostblocks stark engagiert und sind dort einer der wichtigsten Kreditgeber geworden. Seit im September 2008 die internationale Finanzkrise schlagend geworden ist, werden das von österreichischer Seite eingegangene Kreditrisiko und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Staatsschulden und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit des Landes daher besonders kritisch betrachtet:
Österreich sei laut dem US-amerikanischen Star-Ökonomen und Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman nach Island und Irland das Land mit dem größten Risiko eines Staatsbankrotts. Dem widersprach aber umgehend Dominique Strauss-Kahn, der Präsident des IWF mit der Aussage, dass er sich „derzeit keine speziellen Sorgen um die österreichische Wirt-schaft hat“.
Der Bergbau hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung verloren. So wurden der Bleibergbau (Bad Bleiberg) eingestellt, wie auch die meisten Eisenerz - und Braunkohle-Bergbaue. Von Bedeutung sind noch der Abbau von Salz (Salinen Austria AG, 1.336 Tonnen Steinsalz, 764.189 Tonnen Sudsalz, alle Angaben für 2006), Eisenerz (2.091.995 Tonnen Eisenerz und Eiseng-limmer, fast ausschließlich vom Erzberg), Magnesit (769.188 Tonnen) Wolframerz (400.000 Tonnen 2006) sowie die Förderung von Erdöl (856.270 Tonnen) und Erdgas (1,76 Mrd m³n). Die Förderung von Braunkohle findet nur mehr an einem Standort statt (7.854 Tonnen 2006 im Vergleich zu 3,7 Millionen Tonnen 1970). Der Großteil der rund 5000 im Bergbau Beschäf-tigten arbeitet jedoch im Bereich der Stein-, Schotter - und Sandgruben.
Land- und Forstwirtschaft. Etwa 85 % der Fläche Österreichs werden land - (45 %) und forstwirtschaftlich (40 %) genutzt (1988).
Österreich hat eine sehr kleinstrukturierte Landwirtschaft. Diese versucht sich verstärkt auf Qualitätsprodukte zu spezialisieren, da aufgrund der EU-Erweiterung der Konkurrenzdruck weiter zunimmt. Die österreichischen Bauern setzen verstärkt auf ökologische Landwirtschaft: Im Jahr 2008 bearbeiten 20.000 Biobauern ca. 15 % der landwirtschaftlichen Fläche Öster-reichs. Mit einem Gesamtanteil von knapp 10 % hat Österreich die höchste Dichte von biologischen landwirtschaftlichen Betrieben in der Europäischen Union. Das landwirtschaftlich wichtigste Gebiet im Anbau von Feldfrüchten ist das Marchfeld in der Nähe von Wien.
Wein ist ein wichtiges landwirtschaftliches Exportprodukt Österreichs. Der Hauptabnehmer des Weines ist, neben der Schweiz und den USA, zu zwei Dritteln Deutschland. Im Jahr 1985 wurde der Weinbau durch den Glykol-wein-Skandal zwar stark in Mitleidenschaft gezogen, in der Zwischenzeit haben die Weinbauern ihre Qualitätsweine jedoch wieder so stark verbessert, dass wesentlich mehr Wein exportiert werden kann als vergleichsweise vor dem Skandal.
Durch die großen Waldflächen ist auch die Forstwirtschaft ein bedeu-tender Faktor, die auch die verarbeitende Holz- und Papierindustrie dement-sprechend beliefert. Holz als Rohstoff wird vor allem in den südeuropäischen Raum exportiert.
Jagd und Fischerei dagegen sind eher unbedeutend und werden meist nur für den heimischen Markt oder als Hobby betrieben.
Tourismus. Der Tourismus stellt in Österreich einen wichtigen Wirtschaf-tszweig dar. 2004 wurde eine Wertschöpfung von 21,16 Mrd. Euro aus dem Tourismus erzielt, das entspricht 9 % des Bruttoinlandsprodukts. Der Frem-denverkehr verteilt sich gleichmäßig auf die Sommer - und Wintersaison, bedeutende Sparten sind auch Kultur-, Städte - sowie der Kur-, Wellness - und Tagungstourismus.
Industrie. Österreich verfügt über eine moderne und leistungsfähige Industrie. Die Verstaatlichte Industrie wurde großteils privatisiert (OMV AG, Voestalpine AG, VA Technologie AG, Steyr Daimler Puch AG, Austria Metall AG). Steyr Daimler Puch wurde an den Magna-Konzern verkauft, VA Tech an die Siemens AG, die Jenbacher Werke an General Electric.
Dienstleistungen. Die Dienstleistungen machen in Österreich den größten Anteil der Wirtschaftsleistungen aus. Dies wird vor allem durch den Tourismus, den Handel und die Banken erzielt. Die österreichischen Banken profitieren noch heute vom sehr strengen österreichischen Bankgeheimnis. Nach dem EU-Beitritt wurde die Anonymität der Sparkonten abgeschafft. Aufrecht bleibt aber, dass Konten durch Behörden nicht ohne ausdrückliche richterliche Anordnung geöffnet werden dürfen.
Bruttosozialprodukt. Das Bruttosozialprodukt Österreichs betrug im Jahr 2,8 Mrd. Euro. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wurde im Vorjahr mit 235,1 Mrd. Euro beziffert, das entspricht einem BIP von ca. 28.880 Euro pro Einwohner. Bemerkenswert dabei ist die Tatsache, dass rund 5 % des BIP direkt oder indirekt mit dem Wintersport zusammenhängen.
Aufgabe 9. Veranstalten Sie eine Mikrokonferenz zum Thema „Deutschsprachige Länder – Allgemeines“.
УРОК 5
тЕМА: НЕМЕЦКОЯЗЫЧНЫЕ СТРАНЫ
(общеСТВЕННО-ПОЛИТИЧЕСКАЯ ЖИЗНЬ)
Aufgabe 1. Lesen Sie den Text. Versuchen Sie zuerst den Inhalt des Textes ohne Wörterbuch zu verstehen.
Aufgabe 2. Lesen Sie Titel des nachstehenden Textes Beantworten Sie danach die folgenden Fragen:
• Woher stammt der Text?
• Welches Thema behandelt er?
• Worüber könnte man aus diesem Text erkennen?
Text: das politische System der Schweiz
Der Schweizerische Bundesstaat besteht aus 26 souveränen Kantonen und Halbkantonen, denen die föderalistische Struktur ein beträchtliches Maß politischer Entscheidungsfreiheiten und Verwaltungsautonomie zuerkannt. Jeder Kanton verfügt über seine eigenen Gesetze (das gilt sogar für manche Gemeinden). Diese kantonalen und kommunalen Rechte folgen jedoch im Allgemeinen den eidgenössischen Gesetzen.
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Abbildung 5. Staatsflagge der Schweiz |
Abbildung 6. Staatswappen der Schweiz |
Die gesetzgebende Gewalt liegt auf eidgenössischer Ebene bei der Bundesversammlung, die sich in 2 Kammern gliedert: den Nationalrat und den Ständerat. In den Nationalrat werden 200 Abgeordneten vom Volk gewählt. Die Wahl erfolgt nach dem Verhältniswahlverfahren, aber mindestens 1 Abgeordneter wird pro Kanton oder Halbkanton gewählt. Im Ständerat sitzen je 2 Vertreter von 20 Kantonen und je 1 Vertreter von 6 Halbkantonen. Gesetze und Bundesbeschlüsse erfordern die Zustimmung beider Räte, die in der Regel gleichzeitig, aber räumlich getrennt tagen. Beide Kammern beaufsichtigen außerdem die eidgenössische Verwaltung und Rechtspflege.
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