Die Regierungsgewalt übt der Bundesrat aus. Er steht den 7 eidgenössischen Departementen (Ministerien) vor, überwacht die Einhaltung der Gesetze, arbeitet neue aus, verhandelt mit dem Ausland und bietet Truppen auf. Er wird alle 4 Jahre durch die Bundesversammlung gewählt. Der Bundesrat erfüllt als Kollektivorgan die Funktionen eines Staatsoberhauptes. Der Bundespräsident amtiert jeweils während eines Jahres nach dem Rotationsprinzip; er leitet die Sitzungen und behält den Vorsitz seines Departements bei.

Die 4 größten Parteien sind seit 1959 im feststehenden Verhältnis von 2 Mitgliedern (Freisinnig-Demokratische Partei), 2 Mitgliedern (Christlich-demokratische Volkspartei), 2 Mitgliedern (Sozialdemokratische Partei) und 1 Mitglied (Schweizerische Volkspartei) an der Regierung beteiligt. Diese siebenköpfige Regierung stützt sich auf eine stabile Mehrheit der Wähler-stimmen. In der Schweiz gibt es keine starke Oppositionspartei. Es gibt nur eine Vielzahl von kleinen Parteien und Gruppierungen, die zumeist regionale Bedeutung haben.

Das Grundprinzip der Schweizer Außenpolitik ist das Prinzip der Neutralität. Seit dem Wiener Kongress 1815 wird die Neutralität der Schweiz völkerrechtlich anerkannt. Obwohl die Schweiz kein UNO-Mitglied ist, beteiligt sie sich an verschiedenen internationalen Organisationen der UNO: Genf ist Sitz der Weltgesundheitsorganisation, der Internationalen Arbeitsor-ganisation (ILO), der Konferenz der UNO für Handel und Entwicklung u. a. In Bern befindet sich der Internationalen Postverein. In Lausanne ist das Internationale Olympische Komitee. Zürich ist Sitz des Weltfußballvereins. In Basel befindet sich die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Genf war mehrmals Ort der internationalen Konferenzen und Gipfeltreffen der Großmächte.

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Aufgabe 3. Stellen Sie sich möglichst viele Fragen (Wer? Was? Wie viel? Wohin? Woher? Wo? Wie lange? Wie? Welche? Von wem?) zum Text.

Aufgabe 4. Wählen Sie unter den folgenden Themen diejenigen aus, die Sie interessieren:

• der schweizerische Bundesstaat;

• die schweizerische Bundesversammlung;

• die schweizerische Regierungsgewalt;

• die schweizerische politische Parteien;

• die schweizerische Außenpolitik.

Geben Sie bitte die Informationen, die Sie gefunden haben, in kurzen Hauptsätzen wieder. Sie können z. B. so beginnen: Zum Thema „Die schweizerische Außenpolitik“ wird in diesem Text berichtet, dass...

Aufgabe 5. Schreiben Sie aus dem Text aktiven Wortschatz!

Aufgabe 6. In der folgenden Tabelle 5 ist teilweise allgemeine Information über das politische Leben der Schweiz dargestellt. Formulieren Sie bitte mit deren Hilfe den Hauptgedanken zum Thema „die Schweiz. Allgemeine politische Information“ (zuerst auf Deutsch und dann auf Russisch), zum Beispiel: «B тексте ... указывается, что политическая система Швейцарии характеризуется …». Erweitern Sie die Tabelle!

Tabelle 5

Der Schweizerische

Bundesstaat

die föderalistische Struktur

26 souveränen Kantonen und Halbkantonen

Verwaltungs-

autonomie

Entscheidungsfrei-heiten

Die gesetzgebende Gewalt

Die Bundesversamm

lung

2 Kammer

der Nationalrat

der Ständerat

Die größten Parteien

1959

Das feststehende Verhältnis

Die siebenköpfige Regierung

keine starke Oppositionspartei

Außenpolitik der Schweiz

das Prinzip der Neutralität

Wiener Kongress 1815

Beteiligung an einigen internationalen Organisationen

Ort der Gipfeltreffen

Aufgabe 7. Schreiben Sie ein Kurzreferat mit Hilfe dieser Tabelle.

Aufgabe 8. Lesen Sie und übersetzen Sie den nächsten Text zum Thema „Politisches Leben der deutschsprachigen Länder – Allgemeines“, gebrauchen Sie das Wörterbuch dabei. Aufgrund des Textes schreiben Sie ein Kurzreferat.

Text: Sozialpolitik in der Schweiz

Das Ziel der Sozialpolitik ist letzten Endes die Hebung des allgemeinen Wohlstandes und die Teilhabe möglichst vieler Menschen am Wohlstand. Weniger weit gehend strebt Sozialpolitik an, Menschen Sicherheit gegen die Wechselfälle des Lebens zu gewährleisten. Hier geht es um soziale Sicherheit, nämlich darum, allen Menschen in jeder Lebenssituation, besonders bei Eintritt von außerordentlichen Ereignissen wie Krankheit, Unfall, Arbeit-slosigkeit usw., einen „ordentlichen“ Lebensstandard zu garantieren. In der Fachsprache werden diese außerordentlichen Ereignisse soziale Risiken genannt.

Die Sicherung des nackten Überlebens steht in der Gegenwart nicht (mehr) im Vordergrund. Es geht um etwas Zusätzliches: Soziale Sicherheit soll bei Eintritt sozialer Risiken einen „ordentlichen“ Lebensstandard ermöglichen. Diese Art von Existenzminimum wird soziales Existenzminimum genannt. Der in einem reichen Land übliche Lebensstandard wird als Maßstab für die soziale Sicherheit genommen.

Sozialpolitik strebt nebst der Gewährleistung von sozialer Sicherheit die Hebung des allgemeinen Wohlstandes an. In der schweizerischen Bundes-verfassung ist dies im sogenannten Zweckartikel der Verfassung umschrieben (Art. 2 BV). Die soziale Sicherheit ist also das Hauptziel, aber nicht das alleinige Ziel der Sozialpolitik.

Der Begriff Sozialpolitik ist unscharf (ähnlich wie der Begriff der Armut). In der Lehre werden verschiedene Sozialstaatstypen unterschieden: einerseits der Sozialversicherungsstaat nach Bismarck, andererseits der Versorgungsstaat nach Beveridge. Diese Typen existieren in der Praxis nicht in reiner Form.

Die Schweiz kann in die bestehenden Sozialstaatstypologien als Sozialversicherungsstaat der politischen Mitte eingeordnet werden. In diesem Mischsystem dominiert der Grundsatz, wonach die Versicherten mit ihren Beiträgen die Mittel für den Risikoausgleich im Wesentlichen selber aufb-ringen. Rechtsansprüche garantieren den Leistungsbezug, ohne dass die Bedür-ftigkeit nachgewiesen werden muss. Die Sozialhilfe springt nur bei Lücken im Netz der Sozialversicherungen ein: Sie wirkt subsidiär.

Diesem Aspekt trägt das schweizerische System der sozialen Sicherheit mit seiner starken Betonung der Eigenverantwortung und mit verschiedenen Anreizsystemen verhältnismäßig gut Rechnung (in der sozialen Krankenver-sicherungen zum Beispiel sind die Eigenleistungen der Versicherten nirgends so hoch wie in der Schweiz, Selbstbehalte, Franchisen, keine Vergütung von Zahnarztkosten, tiefe Vergütung von Pflegekosten usw. – vgl. Gesundheitswe-sen Schweiz). Die Eigenverantwortung drückt sich in der stark ausgeprägten Beitragspflicht deutlich aus. Der Eigenverantwortung wird zudem im Prinzip der Subsidiarität hohe Bedeutung beigemessen.

Trotz des offensichtlichen Ausbaus der sozialen Sicherheit sind Armut und Not auch in der reichen Schweiz – wie in den übrigen modernen Industrie-staaten – nicht verschwunden. Die Verdoppelung der Sozialhilfeausgaben im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts ist ein klares Indiz für die Versch-lechterung der sozialen Lage vieler Menschen. Die Wissenschaft spricht von einer Armutsquote in der Schweiz zu Beginn des 21. Jahrhunderts von 5–10 % der Bevölkerung: Die größte Ursachenquellen für Verarmung ist die Erwerb-slosigkeit (Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit). Knapp 30 % der erwerbs-losen Menschen müssen als arm bezeichnet werden. Geschiedene Frauen (mit oder ohne Kinder) sowie alleinerziehende Elternteile sind ähnlich stark betroffen (20 % der ganzen Gruppe). Kinderreichtum (drei und mehr Kinder) erhöhen das Armutsrisiko überdurchschnittlich (Armutsquote von rund 15 %). Wird nur die Haushaltsgrösse betrachtet, sind – unberücksichtigt vom Zivils-tand – alleinstehende Männer mit gut 16 % stärker armutsgefährdet als alleinstehende Frauen mit knapp 12 %.

Aufgabe 9. Veranstalten Sie eine Mikrokonferenz zum Thema „Politisches Leben der deutschsprachigen Länder – Allgemeines“.

УРОК 6

тЕМА: БУДУЩАЯ СПЕЦИАЛЬНОСТЬ

Aufgabe 1. Lesen Sie den Text. Versuchen Sie zuerst den Inhalt des Textes ohne Wörterbuch zu verstehen.

Aufgabe 2. Lesen Sie Titel des nachstehenden Textes Beantworten Sie danach die folgenden Fragen:

• Woher stammt der Text?

• Welches Thema behandelt er?

• Worüber könnte man aus diesem Text erkennen?

Text: die Textilindustrie

Die Textilindustrie ist einer der ältesten und, nach Zahl der Beschäftigten und Umsatz, einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des produzierenden Gewerbes. Sie fertigt aus pflanzlichen, tierischen oder chemischen Fasern textile Produkte wie Gespinste, Gewebe und Gewirke, die unter anderem von der Bekleidungsindustrie weiterverarbeitet werden.

Die Textilindustrie untergliedert sich nach Produktionsstufen in Spinnerei, Weberei, Wirkerei (Wirkstoffe, Strumpfwirkerei), Strickerei (Strickstoffe) und Textilveredelung (Vorbehandlung und Ausrüstung). Gestrickte und gewirkte Fertigerzeugnisse (Maschenwaren) sind Produkte der Bekleidungsindustrie.

Da die Grenzen zwischen der Textilindustrie einerseits und der Bek-leidungsindustrie andererseits fließend sind, werden beide Zweige häufig auch als Textil - und Bekleidungsindustrie gemeinsam betrachtet.

Des Weiteren kann nach der Art der verarbeiteten Rohstoffe unterschie-den werden zwischen Leinenindustrie, Baumwoll-, Woll-, Seiden-, Chemie-faser- und Bastfaserindustrie.

Geschichte. Die Textilindustrie gehört zu den ältesten Industriezweigen, sie verbreitete sich unmittelbar mit der Industriellen Revolution. Im Mittelalter wurden Textilprodukte im häuslichen Betrieb (zum Eigenbedarf oder für einen Verleger) oder in kleinen Handwerksbetrieben hergestellt.

Die Textilherstellung war im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit im ländlichen Raum weit verbreitet, vor allem auch in den deutschen Mittel-gebirgen, da diese Räume sowohl günstige klimatische Bedingungen für den Flachsanbau boten, als auch umfangreiche Wiesen für die Schafhaltung vorhanden waren. Daraus entwickelte sich eine Leinen- und Wollverarbeitung (Spinnerei und Weberei). Durch Hollandgänger, die auch mit Leinen handel-ten, entwickelte sich so im Nord - und westdeutschen Raum, besonders im Münsterland, die Textilindustrie (Abbildung 7).

Die Textilindustrie war in fast allen Mittelgebirgen vorhanden, besonders: Schwäbische Alb, Eifel, Hunsrück, Rhön, Vogelsberg, Frankenwald, Vogtland, Erzgebirge, Schwarzwald und Bayerischer Wald.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/9/95/Neuenkirchen-Packentraeger.jpg/180px-Neuenkirchen-Packentraeger.jpgBedeutende Teile der Textilindustrie der deut-schen Mittelgebirge sind als Ersatzindustrien für den rückläufigen bzw. den aufgegebenen Bergbau ent-standen – so die Spitzen-Klöppelei und Posamen-tenindustrie des Erzgebirges und die Trikotagenin-dustrie der Schwäbischen Alb.

Durch die Aufhebung der Kontinentalsperre wur-de die britische Textilindustrie bis nach dem zweiten Weltkrieg die Hauptkonkurrenz für die kontinenta-leuropäischen Betriebe. Durch die von England aus-gehende Mechanisierung des Spinn- und Webvor-gangs Ende des 18. Jahrhunderts und die Verdrän-gung von Leinen und Wolle durch die Baumwolle verlor die Textilindustrie in den Mittelgebirgen zunehmend an Bedeutung, was schließlich zu großer wirtschaftlicher Not führte (Weberaufstand). Hinge-gen stieg die Bedeutung der baumwollverarbeitenden

Textilindustrie, z. B. im deutsch-niederländischen Grenzgebiet.

Von 1955 bis 1980 gingen in der Bundesrepublik

Deutschland über 400.000 Arbeitsplätze in der Textil-

Abbildung 7.

 
und Bekleidungsindustrie verloren. In den 50er Jahren

mussten viele Firmen wegen Nachwirkungen der Koreakrise aufgeben. Der Kriegsausbruch führte in der westlichen Welt zu Panikkäufen von Baumwolle, somit stieg der Preis im März 1951 bis auf 33 DM (rein gewaschene mittelfeine Wolle A) an. Da der Preis nur sechs Monate später auf nur noch 13 DM sank, blieben viele textilverarbeitende Firmen auf den Kosten der teuer eingekauften Ware sitzen Nur noch 5 % aller in Deutschland verkauften Textilien werden heutzutage auch in Deutschland hergestellt. Im November 2007 waren in Deutschland noch 102.306 Menschen in der Textil und Bekleidungsindustrie beschäftigt. Die Textilindustrie hat heute in Europa nur noch eine untergeordnete Bedeutung. Viele Stoffe kommen aus den Niedrigpreisländern, die einen großen Teil des europäischen Bedarfs decken, unter anderem der Volksrepublik China, Indien, Südkorea und Taiwan. Sie werden dort gefärbt und genäht. Dagegen verzeichnet die Produktion technischer Textilien sogar Wachstum in Deutschland.

Aufgabe 3. Stellen Sie sich möglichst viele Fragen (Wer? Was? Wie viel? Wohin? Woher? Wo? Wie lange? Wie? Welche? Von wem?) zum Text.

Aufgabe 4. Wählen Sie unter den folgenden Themen diejenigen aus, die Sie interessieren: „Textilindustrie als Wirtschaftszweig“, „Die Produktions-stufe der Textilindustrie“, „Die Differenzierung der Textilindustrie“, „Geschichte der Textilindustrie“, „Historische Zentren der Textilindustrie“, „Textilindustrie in Deutschland. Tatsachen“.

Geben Sie bitte die Informationen, die Sie gefunden haben, in kurzen Hauptsätzen wieder. Sie können z.B. so beginnen: Zum Thema „Die Produktionsstufe der Textilindustrie“ wird in diesem Text berichtet, dass ...

Aufgabe 5. Schreiben Sie aus dem Text aktiven Wortschatz!

Aufgabe 6. Schauen Sie sich die Abbildung 1 noch ein Mal. Sie schildert ein historisches Beispiel. Formulieren Sie bitte mit deren Hilfe die Hauptgedanken zum Thema „Die Entstehung der Textilindustrie in Europa“ (zuerst auf Deutsch und dann auf Russisch), zum Beispiel: «B тексте рассказывается, что становление текстильной промышленности в Европе характеризуется …».

Aufgabe 7. Lesen Sie und übersetzen Sie die Fortsetzung des Textes aus der Übung 2, gebrauchen Sie das Fachwörterbuch dabei. Aufgrund des Textes schreiben Sie ein Kurzreferat.

Text: Textilindustrie

(Fortsetzung)

Textilindustrie stellt einen Industriebereich dar, der folgende Industrie-zweige umfasst: Industrie zur Aufbereitung textiler Rohstoffe, Spinnereien und Zwirnereien, Industrie textiler Flächengebilde, Wirkereien und Strickereien, Textilveredlungs - und reparaturbetriebe.

Nach ihren Verarbeitungszweigen ist sie zu den Betrieben zusammen-gefasst, die Baumwolle, Wolltuch, Wolle, Seide, Dekor-Stoffe, Trikotagen, Strümpfe und technische Textilien verarbeitet.

Durch den zweckmäßigen Einsatz der traditionellen Rohstoffe wie Baumwolle, Wolle und Zellwolle in günstigen Mischungen mit synthetischen Fasern werden Voraussetzungen für die Produktion pflegeleichter Bekleidung-serzeugnisse mit guten und den hygienischen Erfordernissen entsprechenden Eigenschaften geschaffen. Gleichzeitig gewinnen mit der Veränderung der Rohstoffstruktur durch den verstärkten Einsatz synthetischer Fasern die Maschen - und Wirktechnik, die Faserverbund - und Vliestechnik als rationelle Verfahren der Textilindustrie immer mehr an Bedeutung.

In immer größerem Umfang werden die Kopplungsmöglichkeiten der Textilindustrie mit der Bekleidungsindustrie in zahlreichen Mischbetrieben bereits genutzt, in denen die Produktionsstufen Weberei-Veredlung-Konfektion mitei-nander verbunden sind. So ist in den Produktionszentren der Textilindustrie die Konfektion als letzte Verarbeitungsstufe oft unmittelbar mit den Stoffproduzenten (Webereien), mitunter auch mit dem Veredlungsbetrieb und z. T. selbst mit einer der Vorstufen Spinnerei, Zwirnerei und Wirkerei verbunden.

Darüber hinaus verlangt die Perspektive der Textil - und Bekleidung-sindustrie die Bildung leistungsstärker Großeinheiten, in denen eine umfas-sende fortschreitende Automatisation die schnelle weitere Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Freisetzung von Arbeitskräften ermöglichen wird.

Aufgabe 8. Veranstalten Sie eine Mikrokonferenz zum Thema „Mein Künftiger Beruf“.

УРОК 7

тЕМА: Специфика языка реферата и грамматико-стилистические средства изложения

Aufgabe 1. Lesen Sie aufmerksam folgende Information:

Специфика языка реферата

Хотя реферат по содержанию зависит oт первоисточника, он представляет собой новый, самостоятельный документ. Однако общие требования к языку реферата остаются теми же, что и к языку любого другого произведения научно-технической литературы. Это точность, краткость, ясность, доступность.

По своим языковым и стилистическим средствам реферат отличается от первоисточника терминологией и структурой предложений, которые зависят от вида реферата. Наряду с сообщением может использоваться изложение. Вместе с тем в ряде случаев стилистика реферата может совпадать с первоисточником, что особенно характерно для расширенных рефератов.

Изложение реферата должно обеспечивать наибольшую семантическую адекватность, семантическую эквивалентность, краткость и логическую последовательность. Для этого необходимы определенные лексические и грамматические средства. Адекватность и эквивалентность достигаются за счет правильного употребления терминов, краткость – за счет экономной структуры предложений и использования терминологи-ческой лексики.

Быстрое и адекватное восприятие реферата обеспечивается употре-блением простых законченных предложений, имеющих правильную грамматическую форму. Громоздкие предложения затрудняют понима-ние реферата, поэтому сложные предложения, как правило, расчленяются на ряд простых при сохранении логических взаимоотношений между ними путем замены соединительных слов, например, местоимениями.

Для характеристики предметов часто используются причастные обороты, которые, хотя иногда и утяжеляют стиль, однако, уменьшают объем текста.

Широко используются неопределенно-личные предложения без подлежащего. Они концентрируют внимание читающего только на факте, усиливая тем самым информационно-справочную значимость реферата. Часто встречаются также страдательно-возвратные конструкции, в кото-рых сказуемое выражено глаголами 3-го лица множественного числа.

Для индикативных рефератов характерно использование глагольных сказуемых в пассивном залоге настоящего времени: es wird darauf hingewiesen, dass ...; aufgeführt werden zahlreiche Beispiele ...; bestätigt werden die Schlussfolgerungen ...

В информативном реферате применяют активную форму глагола в том же наклонении, что и в первоисточнике, но часто в прошедшем времени.

Особенностью синтаксического строя реферата является большее количество перечислений, по сути играющих роль классификации. В основе перечислений лежит деление понятий. Как индикативные средства передачи информации они фактически являются ключевыми словами.

В информативных рефератах перечисления могут содержать фактические данные, числовые значения величин и т. д.

Подбор соответствующих лексических средств для индикативных характеристик зачастую представляет для референта определенные трудности. Особенно это касается глаголов (поскольку таких глаголов немного) и их употребления. Поэтому при написании реферата необходимо использовать следующие глаголы: входят (вошли), дан (дается), говорится, названы, образуют, приведены, описаны, применяются (для), отмечены, раскрыты (раскрываются), охарактеризованы, рассмотрены (рассматриваются), подчеркнуты, рекомендуются, показаны, содержат, посвящены, составляют, представляют собой, указаны, являются.

В немецком языке для реферативного стиля характерно использование следующих слов и словосочетаний. Некоторые из них приведены в табл. 6:.

Таблица 6

es geht (es handelt sich) um – речь идет о ...

daraus folgt – из этого следует

feststellen – устанавливать

anführen (Beispiele) –

приводить примеры

unterstreichen – подчеркнуть

betonen – подчеркивать

eingliedern – включать

zusammenfassen – резюмировать

zielen (auf etw.) – нацеливать на ...

darauf zurückzuführen sein – объяснять чем-либо

beinhalten – содержать

bestimmen – определять

hinweisen – указывать

darstellen – представлять собой

präsentieren – преподносить

anwenden – применять

analysieren – анализировать

untersuchen – исследовать

kennzeichnen – характеризовать

bestätigen – подтверждать

hervorheben – подчеркивать

Применение названных глаголов и выражений в сочетании со словами, дающими качественную оценку, типа «подробно», «обстоятельно» и т. п., а также использование причастий типа «содержащий», «показывающий» (для русского языка) способствует созданию доброкачественных индикативных рефератов. В немецком языке к такого типа словам могут относиться hinreichend, ausführlich, gründlich, fundiert и др.

В обзорных рефератах, составленных по зарубежным источникам, применяются оценочные элементы трех типов: конструкции позитивного характера – «автор справедливо полагает», негативного характера – «автор утверждает, будто» и констатирующего типа – «по мысли автора», «согласно утверждению автора».

К числу ненужных слов в реферате следует отнести вводные слова, а также те, которые в начале реферата дублируют его заглавие.

Реферату как одному из жанров научного стиля присущи те же семантико-структурные особенности, что и научному стилю в целом: объективность, однозначность, логичность изложения, безличная манера повествования, номинативность, широкое использование научных терминов, абстрактной лексики и т. д. В то же время этот жанр имеет и свою специфику стиля: фактографичность (констатация фактов), обобщенно-отвлеченный характер изложения, предельная краткость, подчеркнутая логичность, стандартизация языкового выражения.

В целом язык и стиль реферата отличаются синтаксической компрессией и специфическим употреблением лексико-грамматических форм. Сюда можно отнести такие приемы:

– преимущественное использование простых предложений;

– преобладание неопределенно-личных и безличных форм;

– частое употребление причастных, деепричастных оборотов и однородных членов предложения;

– употребление ограниченного количества видо-временных форм глагола, их специфическое функциональное значение и закрепленность за предложениями, передающими определенную информацию;

– широкое использование пассивных конструкций;

– высокая номинализация языкового выражения;

– насыщенность терминологической лексикой;

– использование слов обобщающего характера и клишированных оборотов, отсутствующих в тексте первоисточника;

– отсутствие субъективных оценочных элементов.

Выбор терминологической лексики

Выбор лексических единиц имеет большое значение в реферировании, так как от них зависит конкретность, точность, краткость и объективность в передаче содержания первоисточника.

Лексика реферативного стиля как разновидность общего научного стиля подразделяется на следующие группы: специальная отраслевая терминология, заимствованная межотраслевая терминология, привлеченная терминология, общенаучная лексика, общеупотребительная лексика.

Конкретными требованиями к употреблению лексики в реальных реферативных текстах являются:

1. Применение нормализованной терминологии. В рефератах должны использоваться термины, определенные в нормативных документах – стандартах, словарях, справочниках, тезаурусах.

2. Необходимость дефиниций нормализованной термино­логии. При введении в реферат новых или малоизвестных терминов им должно быть дано определение при первом упоминании.

3. Сохранение единства терминологии, т. е. взаимнооднозначное соответствие множества терминов на протяжении всего реферата.

Термины играют большую роль в реферате. В них зафиксиро­ваны строго определенные понятия, именно поэтому они позволяют с наибольшей точностью и краткостью передавать содержание перво­источ-ника. Кроме того, они делают реферат более емким, четким, лаконичным, помогают глубоко и однозначно понять его содержание. По языку и стилю реферат должен быть таким, чтобы сконцентрированная в нем информация без лишних затруднений воспринималась читателем.

Основой для терминологической лексики реферата служат понятия, использующиеся в оригинале. Но поскольку отдельные видовые понятия в процессе реферирования могут заменяться на родовые, то в реферате могут встречаться и термины, отсутствующие в оригинале.

При реферировании недопустимо прибегать к подмене одних научных терминов другими или вообще допускать в изложении неизвестные, сложные термины. В противном случае неизбежны серьезные смысловые искажения информационного содержания первоисточника.

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