erlangen – достигать, получать
qualifizieren für A – обучать квалификации
studieren an D – учиться (в учебном заведении)
verleihen – присваивать (кому-л., напр., учёное звание)
voraussetzen - предполагать
Die deutschen Universitäten.
Die älteste deutsche Hochschule, die Universität Heidelberg, wurde 1386 gegründet. Mehrere andere Universitäten haben bereits ihre Fünfhundertjahrfeier hinter sich (отметили), darunter die traditionsreichen Universitäten von Leipzig (gegründet 1409) und Rostock (gegründet 1419). Daneben gibt es auch ganz junge Universitäten – mehr als 20 sind erst nach 1960 gegründet worden.
Im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stellte die Uni Berlin ein Bildungsmuster dar (считался), sie war von W. Humboldt 1810 gegründet worden. Neben den alten Universitäten entstanden technische Hochschulen, pädagogische Hochschulen und – insbesondere in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts – Fachhochschulen.
Die Hochschule wird von einem Rektor oder Präsidenten geleitet, der auf mehrere Jahre gewählt wird. Das Studium an diesen Hochschulen wird mit der Diplom-, Magister - oder Staatsprüfung abgeschlossen. Danach ist eine weitere Qualifizierung bis zur Doktorprüfung (Promotion) möglich.
Deutschland verfügt über einen hohen Wissens - und Ausbildungsstandard. An den 343 Hochschulen (darunter Universitäten, Kunst - und Fachhochschulen) studieren über 1,5 Millionen Männer und Frauen. Die Bundesregierung will vor allem die Kompetenz Deutschlands in Bio - und Informationstechnologie ausbauen.
Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Die 1386 gegründete Ruperto Carola ist nicht nur in Deutschland älteste sondern in internationalen Rankings auch die erste Hochschule. Die Universität bietet Traditionen und Weltoffenheit zugleich.
An der Ruprecht-Karls-Universität studierten oder waren viele berühmte Professoren tätig: Hegel, Max Weber, Dibelius, Jaspers, Alfred Weber, Helmholz.
Unter den 30 000 Studierenden sind über 10 Prozent Ausländer. Hier gibt es viele Fakultäten: Theologische Fakultät, Juristische Fakultät, Medizinische Fakultät, Philosophische Fakultät (Altertumswissenschaft), Neuphilologische Fakultät, Fakultät für Mathematik und Informatik, für Chemie, Fakultät für Physik und Astronomie, Fakultät für Biowissenschaften.
Mit ihrem Bekenntnis zur Volluniversität gelang der Ruperto Carola der Sprung in die Gruppe jener neun Universitäten, die im Zuge Exzellenzinitiative von Bund und Ländern in der dritten Förderlinie mit ihrem Zukunftskonzept überzeugen konnten.
Damit erhält die Ruprecht-Karls-Universität für ihr zukunftsweisendes Konzept („Heidelberg: Zukunft einer Volluniversität“) bis zum Jahr 2012 zusätzliche finanzielle Mittel zur Förderung der Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses und um ihren Weg von der klassischen „universitas“ zur Volluniversität der Zukunft entscheidend voranzubringen.
Aufbauend auf disziplinären Stärken sieht das Zukunftskonzept vor, neue Formen interdisziplinärer Zusammenarbeit zu entwickeln und die Position Heidelbergs in nationalen und internationalen Netzwerken zu verbessern.
Als Exzellenzuniversität bietet sich ihr die einzigartige Möglichkeit Wissen zu entfalten, das auf die Beantwortung großer Fragen der Menschheit zielt; und Heidelberg zu einem international noch erfolgreicheren und attraktiveren Standort zu machen.
Aufgabe. Welche deutschen Universitäten sind Ihnen bekannt. Erzählen Sie
von einer Uni.
Thema VIII. Management: Begriff und Funktionen.
Management.
Eine einheitliche Definition des Begriffes „Management“ existiert nicht. In einem Businesswörterbuch gibt es solche Definition dieses Wortes: „Management ist eine Gesamtheit von Prinzipien, Methoden, Mitteln und Formen der Betriebsleitung, die in den USA und in den anderen hochentwickelten Industrieländern mit dem Ziel ausgearbeitet und eingesetzt werden, die Produktionseffektivität und Profite zu steigen“. Management ist also eine Wissenschaft über die Betriebsleitung. Das Wort „Management“ stammt vom englischen Wort „manage“, das „leiten, organisieren“ bedeutet. Gegenüber den im deutschsprachigen Raum sehr häufig verwendeten Begriffe wie „Unternehmungsführung“ oder „Unternehmensleitung“ ist jedoch der aus dem anglo-amerikanischen Sprachgebrauch stammende Begriff „Management“ umfassender. Der Begriff „Management“, den man als die Leitung von Organisationen ansieht, wird aber in einem zweifachen Sinn verwendet:
- Management als Institution Management als Funktion.
Management als Institution ist der Personenkreis, der sich mit der Leitung einer Institution befasst, und zwar vom Generaldirektor bis zum Meister. Innerhalb dieser Personengruppe wird unterscheidet zwischen:
- Top-Management (obere Leitungsebene) Middle Management (mittlere Leitungsebene) Lower Management (untere Leitungsebene).
Management als Funktion ist die Gesamtheit aller Aufgaben, die der Manager als Führungskraft bzw. als Vorgesetzter ausübt. Management ist damit wesentlich mehr als Verwaltung. Die Aufgaben des Managements werden dabei in zwei Schwerpunkten gesehen:
- Leitung, d. h. sach-rationale Aufgaben wie Setzen von Zielen, Planen, Kontrollieren; Führung, d. h. sozio-emotionale Aufgaben wie Delegieren, Motivieren u. a.
Zur Gruppe des Managements gehören die Personen, die im Betrieb wichtige Führungspositionen innehaben; das sind der Generaldirektor, die Direktoren, Prokuristen, Geschäftsführer. Das Management ist die eigentliche Leistungsgruppe des Betriebes. Es bestimmt über Gesamtplanung, Ausführung und Kontrolle im Betrieb. Bei ihm laufen alle Fäden der Betriebsorganisation zusammen. Das Management agiert auf zwei Ebenen, d. h. es vertritt auch den Betrieb nach außen, z. B. gegenüber anderen Betrieben, der Gemeinde, den Verbänden, den Medien.
Wissenschaft und Praxis haben unterschiedliche und bewährte Management-Techniken entwickelt. Dazu zählen:
- management by delegation
- management by exception
- management by objektives
- management by participation.
Aber keine dieser Techniken für sich allein genommen kann den komplexen ständig wechselnden Erfordernissen des Führungsalltags gerecht werden. Es gilt vielmehr, diese Techniken auf ihre Vor - und Nachteile hin zu prüfen und gegebenfalls den jeweiligen Aufgaben entsprechend zu variieren oder zu kombinieren.
Texterläuterungen:
management by exception – управление по отклонениям (действия
руководства, восстанавливающие
нормальный ход производственного процесса
при появлении отклонений)
management by delegation – управление путём делегирования прав и
ответственности сотрудникам
management by objectives – управление по принципу согласования целей
management by participation – управление по принципу участия работников
в принятии основных целевых решений
bewährt – испытанный, надёжный, благонадёжный
sachlich-rationale Aufgaben – вещественно-рациональные задачи
sozio-emotionale Aufgaben – социо-эмоциональные
Fragen zum Text:
1. Was versteht man unter dem Begriff „Management“?
2. Warum werden Begriffe „Unternehmungsführung“ und „Unternehmungsleitung“ nicht verwendet?
3. Welchen Sinn hat das Wort „Management“?
4. Welche Leistungsebenen unterscheidet man in Management als Institution?
5. Nennen Sie die Aufgaben des Managements als Funktion.
6. Es gibt einige charakteristische Grundzüge, die den Inhalt und Bedeutung von Management beleuchten. Welche sind es?
Thema IX. Marketing.
Marketing.
Marketing ist marktorientierte Unternehmensführung, wobei ein breites Instrumentarium (Marketinginstrumente) zur Beeinflussung des Marktes eingesetzt werden kann, d. h. Marketing umfasst absatzfördernde Maßnahmen. Ziele des Marketing können z. B. Markterschließung sowie Sicherung und Ausweitung des Marktanteils sein.
Unter Absatzwirtschaft versteht man alle Tätigkeiten, Maßnahmen und Einrichtungen (Organe), die den Verkauf der betrieblichen Leistungen (Fertigerzeugnisse) betreffen.
Neben der Material-, Produktions-, Personal - und Finanzwirtschaft ist die Absatzwirtschaft ein bedeutender Teilbereich des Industriebetriebs, die solche Abgabebereiche wie Absatzförderung, Verkauf, Versand umfasst.
Folgende Marketinginstrumente stehen den Unternehmen zur Beeinflussung des Absatzmarktes zur Verfügung:
- Marktforschung;
- absatzpolitische Instrumente, Produktionspolitik, Sortimentspolitik, Preispolitik, Werbung, Disributionspolitik, Verkaufsförderung, Konditionen und Kundendienst.
Marktforschung ist die systematische Beschaffung der für die Einschätzung und Beeinflussung des künftigen Absatzes notwendigen Informationen.
Die Marktforschung dient der Planung und Erfolgskontrolle aller Marketingaktivitäten.
Die Marktforschung hat folgende Bereiche und Aufgaben:
Bedarfsforschung (Analyse der Nachfrage), d. h. Erforschung von
- Marktgröße und Aufnahmefähigkeit des Marktes (Sättigungsgrad), Kaufkraft und Kaufkraftveränderung, Zusammensetzung der Nachfrage (z. B. nach Alter, Geschlecht, Ausbildung, Einkommen), Käufergewohnheiten und Kaufmotiven.
Konkurrenzforschung (Analyse des Angebots), d. h. Erforschung von Konkurrenten (z. B. Marktanteil, Umsatz), Konkurrenzprodukten (z. B. Preise, Qualität).
· Konkurrenzverhalten (z. B. Einsatz absatzpolitischer Instrumente und Reaktionen auf Maßnahmen der Mitanbieter).
Absatzforschung (Analyse der eigenen Absatzsituation), d. h. Erforschung der Wirkung der eingesetzten absatzpolitischen Instrumente, eigenen Marktstellung (z. B. Marktanteil, Einzugsgebiet).
Marketing-Mix bedeutet die optimale Kombination und Koordination der absatzpolitischen Instrumente, die die folgenden Elemente umfasst:
- die Produkt - und Programmpolitik, die bestimmt, welche Produkte (Leistungen) auf dem Markt angeboten werden;
- die Entgeltpolitik, die darüber entscheidet, zu welchen vertraglichen Bedingungen die betrieblichen Leistungen am Markt angeboten werden;
- die Distributionspolitik, die den Ausschlag dafür gibt, an wen und auf welchen Wegen die Produkte verkauft und den Erwerbern zugestellt werden;
- die Kommunikationspolitik, die bestimmt, mit welchen Informations - und Beeinflussungsmaßnahmen versucht werden soll, die potenziellen Abnehmer über das Leistungsangebot eines Betriebes zu informieren und sie dazu zu veranlassen, die angebotenen Produkte zu kaufen.
Entscheidend für den Erfolg ist der zielgerichtete, sinnvoll koordinierte Einsatz dieser Instrumente, das integrierte Marketing. Voraussetzung dafür ist die Kenntnis ihrer Gestaltungsmöglichkeiten und Wirkungsweisen.
Aktiver Wortschatz:
absatzfördernd – стимулирующий сбыт, способствующий расширению
сбыта
den Ausschlag geben – иметь решающее значение, сыграть решающую роль
der Abnehmer – покупатель; заказчик; клиент; потребитель (товаров и
услуг)
die Absatzwirtschaft – экономика сбыта, маркетинг
die Aufnahmefähigkeit – ёмкость (напр. рынка); абсорбционная
способность
die Bedarfsforschung – изучение спроса
die Distributionspolitik – политика в области сбыта, сбытовая политика
die Entgeltpolitik – политика формирования цен и условий продажи
die Finanzwirtschaft – финансовое хозяйство; денежное хозяйство
(предприятия)
die Forschung – исследование
die Gestaltung – организация
die Kondition – условие; кондиция, качество, норма
das Leistungsangebot – оферта
das Marketing – маркетинг (система мероприятий, призванных обеспечить
выявление, предвосхищение и удовлетворение запросов
рынка наиболее рациональным способом); организация
сбыта; теория сбыта; сбыт, реализация
das Marketing-Mix – комбинирование инструментов маркетинговой
политики
der Marktanteil – удельный вес на рынке, доля рынка
die Markterschließung – освоение рынка
die Materialwirtschaft – материально-техническое снабжение; материальное
хозяйство (предприятие)
der Mitanbieter – оферент; продавец, предлагающий товар
die Personalwirtschaft – кадровое хозяйство
die Produktpolitik – политика разработки и выпуска новых продуктов;
политика в отношении (сбыта) продукта
der Sättigungsgrad – степень насыщения, насыщенность
der Teilbereich – отдел, подразделение, участок
veranlassen – побуждать (кого-л.); давать повод (кому-л.), (по)служить
причиной [поводом] (к чему-л.); вызвать, повлечь за собой
die Verkaufsförderung – стимулирование сбыта [продаж]
die Wirkungsweise – принцип действия
zustellen – доставлять, вручать
Fragen zum Text:
1. Erklären Sie, was Sie unter dem Begriff „Marketing“ verstehen?
2. Nennen Sie die Marketinginstrumente.
3. Was ist Marktforschung?
4. Nennen Sie die Bereiche und Aufgaben einer Marketingforschung.
5. Was ist Marketing-Mix?
6. Was versteht man unter Marktanteil?
Thema X. Konferenzen, Tagungen, Symposien.
Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zur Informationsgesellschaft. Richtige und schnelle Information entscheidet heute über Überlebensfähigkeit von Unternehmen und Effizienz der Verwaltung. Nur gut informierte Behörden, Unternehmen oder Einzelpersonen können wichtige Entscheidungen richtig treffen.
In unserem Land finden oft locale, regionale, nationale und internationale Konferenzen, Tagungen, Symposien statt.
Sie werden wichtigen Problemen in verschiedenen aktuellen Fragen auf den Gebieten der Wissenschaft, Wirtschaft, Technik und Politik gewidmet.
Die Werke der Konferenzen, Thesen der Vorträge, die Angaben über die Teilnehmer und das Programm der Konferenz werden veröffentlicht. Solche Veranstaltungen bringen zweifellos realen Nutzen für die praktische Arbeit. An den nationalen und internationalen Konferenzen nehmen gewöhnlich prominente Wissenschaftler und angesehene Fachleute nicht nur aus Russland, sondern aus anderen ausländischen Ländern teil.
Während der Konferenzen findet ein nützlicher Erfahrungs - und Meinungsaustausch zu einer Reihe wichtiger wissenschaftlicher Probleme, der gewöhnlich außerordentlich wertvoll und konstruktiv ist.
An unserer Akademie wird jährlich im April die wissenschaftlich-praktische Studentenkonferenz durchgeführt. Das ist bei uns zur Tradition geworden. Viele Studenten nehmen an den Konferenzen und Diskussionen teil. Diese Konferenzen vermitteln ihnen wertvolle Anregung für ihre weitere Forschungsarbeit. Nach der Plenarsitzung finden Sektionssitzungen statt. Die besten Studenten halten ihre Referate. Die Arbeit in den Sektionen ist anstrengend, aber produktiv. Es herrscht eine sachliche Atmosphäre. Es stehen einige strittige Fragen zur Diskussion. Im regen Meinungsaustausch äußern die Konferenzteilnehmer ihren Standpunkt zu den Problemen, obwohl die Redezeit auf 10 Minuten beschränkt wird. Die Argumente der Redner sind gewöhnlich überzeugend und präzise. Die Konferenzen werden wertvolle Anregung für weitere Forschungsarbeit vermitteln. Sie dienen der Erhöhung ihres theoretischen Niveaus und der Verstärkung der Verbindung mit der Praxis.
Aktiver Wortschatz:
das Referat (der Vortrag) – реферат, доклад
ein Referat (einen Vortrag) halten – делать доклад
auf der Tagesordnung stehen – стоять на повестке дня
die theoretischen Verallgemeinerungen – теоретические обобщения
die Sektion – секция
strittige Frage – спорный вопрос
sachliche Atmosphäre – деловая атмосфера
den Standpunkt äußern – выразить точку зрения
die Gesellschaft (-, - en) – общество
die Effizienz (-, ohne pl) – эффективность
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