2.9 Das alte Bauernhof Igls

(Quelle: Arbeit mit Texten, Heft 2)

Das alte Bauernhof Igls liegt in Österreich. Es ist heute ein modernes Urlaubs-und Sportzentrum. Es liegt nur 5 km von der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck entfernt, zwischen Bergen, Wiesen, Wäldern und Seen. Aber Igls liegt ganz nahe an 2 Autobahnen und einem Flugplatz. Drei breite Strassen und eine Strassenbahnlinie führen zur Stadt. Deshalb gibt es hier das ganze Jahr sehr viele Touristen, Autos, Busse. Starker Verkehr, Lärm, Abgase und schlechte Luft stören die Einwohner und Gäste. Viele Bäume verlieren durch das Auto ihr Leben. Nach den Bäumen sterben die Böden.

2.10 Wenn der Dschungel ruft.

(Arbeit mit Texten, Heft 2)

Für manche Leute ist Rüdiger Nehberg der Grösste. Für andere ist es nur der grösste Spinner/Sicher ist: der 48 Jahre alte Konditor aus Hamburg hat viele Fans unter 18 Jahren. Viele Jugendliche sehen ihr grosses Vorbild in dem berühmtesten deutschen Abenteuer der letzten Jahre, der immer wieder –und meistens alleine – ungewöhnliche Wege geht. Im “normalen Leben” backt Rüdiger Nehberg Kuchen und süsse Sachen. Er ist der Chef von drei Konditor-Läden in Hamburg. Aber einmal im Jahr geht er in die Wildnis, dorthin, wo noch keiner war. Sein Buch “Survival – die Kunst zu überleben” wurde ein 1. Denn viele wollen so sein wie er: mutig und klug, ein Mann mit tausend Tricks. Für seine Touren durch Umwälder, Wüsten und Gebirge, durch Flüsse und Sümpfe, Kälte und Hitze hat Nehberg eine 2. Zum Beispiel, einen “Überlebensgürtel ” mit Messer, Revolver, Kompass und den wichtigsten Medikamenten. Auch eine Gift-Kapsel mit Zeankali-für den letzten Ausweg – ist dabei…

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

3 Gesundheit

3.1 Alkohol und Rauchen – Lust oder Laster?
(Marion Trutter, erschienen in Der-gesunde-Mann. de)

Nikotin und Alkohol sind wahrlich keine aphrodisischen Stoffe.
Genau wie Stress und Versagensängste senken sie die Aus-
schüttung des männlichen Sexualhormons Testosteron. Auch
Gefäße und Nerven können in Mitleidenschaft gezogen werden.
Kein Wunder also, dass viele Männer gerade am Ende eines
feucht-fröhlichen Abends schlapp machen. Fatal für die Liebe
ist vor allem eine Kombination aus zu viel Alkohol und Zigaretten.

Alkohol: Kurzes Vergnügen

Ohne Alkohol können sich viele Männer (und auch Frauen!) einen geselligen Abend oder ein Dinner zu zweit gar nicht mehr vorstellen. Bier, Wein, Cocktails oder auch härtere Sachen gehören für sie einfach dazu. Die gängige Meinung: Alkohol entspannt, macht locker und nimmt die Hemmungen. Bis zu einem gewissen Grad trifft dies tatsächlich zu: In Maßen getrunken ist Alkohol ein Genussmittel, und er kann sogar sexuell anregend wirken. So erweitert etwa ein Glas Rotwein die Gefäße, fördert die Durchblutung und im Idealfall auch die Potenz.

Allerdings schlägt diese Wirkung schon nach relativ geringen Mengen ins Gegenteil um. Dann macht auch der noch so edle Tropfen müde und lustlos, denn Alkohol dämpft das zentrale Nervensystem. Bei Bier kommt auch noch die beruhigende Wirkung des Hopfens hinzu – und dann bleibt von einer erträumten Liebesnacht vielleicht nur das große Schnarchen. Dennoch spricht für gesunde Menschen nichts gegen ein schönes Glas Rotwein, einen leckeren Cocktail oder ein erfrischendes Bier. Finger weg dagegen heißt es, wenn Sie unter einer Lebererkrankung leiden, alkoholkrank oder akut gefährdet sind. In diesen Fällen ist jeder Schluck Alkohol tabu.

Ein Tipp für sinnliche Genießer: Bestellen Sie zu alkoholischen Getränken immer auch ein Glas Wasser. So stillen Sie den Durst nicht permanent mit Alkohol. Sie bleiben fit – nicht nur für die Partnerin, sondern auch für den Weg dorthin. Denn spätestens ab 0,3 Promille sinkt die Reaktionsgeschwindigkeit rapide ab. Wer Alkohol im Blut hat, setzt seinen Führerschein aufs Spiel. Wie schnell das gehen kann, können Sie mit unserem Promillerechner testen.

3.2 Schlafen Sie gut!
(Marion Trutter, erschienen in AOK - Bleib gesund)

Kein Traum: Tausende von Bundesbürgern wälzen sich
Nacht für Nacht schlaflos in den Betten. Ihr einziger Wunsch: sich in die Kissen kuscheln und einschlummern. Doch mit zunehmendem Alter wird das Einschlafen oft zum Problem. Dabei kann man in vielen Fällen das Sandmännchen mit einfachen Mitteln ins Schlafzimmer
locken und das Gespenst der Schlaflosigkeit ohne Medikamente vertreiben.

Ohne Schlaf ist das Wachsein nur halb so viel wert, denn in der Nacht erholen sich Körper und Seele von den Anstrengungen des Tages. Doch gerade im reiferen Alter klagen viele Menschen über schlaflose Nächte, und je mehr sie sich mühen, in die Traumwelt zu sinken, desto weiter entfernen sie sich von einer erholsamen Nachtruhe.

‑ Dauer und Tiefe des Schlafes nehmen mit fortschreitendem Alter meist ab, erklärt Dr. Axel Steiger, Schlafforscher am Max Planck Institut für Psychiatrie in München: ‑Dies hängt damit zusammen, daß sich mit den Jahren der Stoffwechsel verändert, ist also völlig normal und sollte zunächst einmal akzeptiert werden.

Ein erster Schritt zu wonnigen Träumen ist es, so Steiger, alle starren Regeln zu vergessen: ‑Jeder Mensch ist anders, und wieviel Schlaf wir brauchen, ist teilweise genetisch bedingt. Es gibt sowohl geborene Langschläfer als auch Menschen, die von Natur aus relativ wenig Schlaf brauchen. Über ein paar schlaflose Nächte sollte man sich also nicht grämen. Überlegen Sie sich in Ruhe, wie schlimm es denn wirklich wäre, einmal nicht so viel zu schlafen: Müssen Sie am nächsten Tag wirklich Außergewöhnliches leisten, oder macht es eigentlich gar nichts aus, wenn Sie mal weniger ausgeruht sind?

Vorübergehende Schlaflosigkeit kann verschiedene körperliche und seelische Ursachen haben, wie Krankheit, Zeitverschiebung nach Flugreisen, beruflicher Streß oder Familienprobleme. Räumt man diese Ursachen aus, stellt sich ein gesunder Schlaf meist schnell wieder ein. Auch der Konsum von Alkohol, Kaffee, Tee, Nikotin und bestimmten Medikamenten kann zu unruhigen Nächten führen. Dauern diese über längere Zeit an, kann sich eine chronische Schlaflosigkeit anbahnen. Doch diesem Übel kann man mit einfachen Mitteln vorbeugen (siehe Kasten).

Kritisch wird es erst dann, wenn nächtliche Unruhe das Leben am Tage spürbar beeinträchtigt. Wer nächtelang nur Schäfchen zählt und sich deshalb tagsüber völlig zerschlagen fühlt, riskiert nicht nur momentanen Konzentrationsmangel und schlechte Laune, sondern auch gesundheitliche Folgen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen. Auch viele Unfälle in Haushalt und Verkehr sind nach neuesten Forschungen auf Übermüdung zurückzuführen. Bei länger anhaltender Schlaflosigkeit sollte also ein Arzt zurate gezogen werden, der eventuell einen Test im Schlaflabor organisiert.

Ernstzunehmen ist auch die Schlafapnoe: Damit bezeichnen Medizinier den nächtlichen Atemstillstand, den meist am ehesten der Partner wahrnimmt und der auf Dauer zu erhöhtem Blutdruck und Herzrhythmusstörungen führen kann. Das gleiche gilt für das Restless Leg Syndrom (‑Syndrom der zappelnden Beine), bei dem nachts die Beine kribbeln und zittern. In diesen seltenen Fällen ist der Arzt gefragt, der notfalls auch mit Medikamenten hilft.

3.3 Schütz Dich in der Sonne
(Marion Trutter, erschienen in AOK - Bleib gesund)

Sommerzeit - Sonnenzeit. Am liebsten würden die Kleinen von morgens bis abends draußen spielen. Doch Vorsicht: Gerade für die zarte Kinderhaut drohen bei zuviel Sonne langfristige Gefahren für die Gesundheit. Wir zeigen, wie die Kleinen den Sommerurlaub unbeschadet überstehen.

Wer kennt nicht die Tränen nach einem langen Tag am Strand: Die Haut ist knallrot und brennt - eine Tortur vor allem für Kinder. Doch der momentane Schmerz ist nicht alles: Mit jedem Sonnenbrand erhöht sich das Risiko, später einmal an Hautkrebs zu erkranken. Außerdem kann zu viel Sonne eine ganze Reihe weiterer gefährlicher Hauterkrankungen verursachen.

Was ist Sonnenbrand?

Medizinisch gesehen ist der Sonnenbrand eine akute Entzündung der Haut, die von einer leichten Rötung bis hin zu schmerzenden Blasen reichen kann. Verantwortlich für diese Entzündung sind vor allem die UV-B-Strahlen im Sonnenlicht. Aber auch die UV-A-Strahlung birgt Gefahren: Sie kann zu schlimmen Sonnenallergien und anderen gefährlichen Hauterkrankungen führen. Auch eine vorzeitige Hautalterung ist häufig die Folge von zuviel UV-A-Strahlung.

Die zarte Kinderhaut ist bei zuviel Sonne besonders gefährdet. Dies bestätigt Dr. Martin Röcken, Oberarzt an der Hautklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München: ‑Wir haben sehr deutliche Anhaltspunkte dafür, daß Kinder, die im jungen Alter viele Sonnenbrände haben, später ein größeres Risiko tragen, an Hautkrebs zu erkranken.

Die Gründe wurden erst in jüngster Zeit erforscht: Kinderhaut verfügt noch nicht über ausgeprägte Schutzmechanismen wie die Haut der Erwachsenen. Die Haut der Kleinen wird weniger braun, bildet also weniger Pigmente, um die gefährlichen Sonnenstrahlen abzuhalten. Außerdem kann die junge Haut noch keine schützende Lichtschwiele aufbauen, und auch die Reparaturmechanismen sind noch nicht so gut entwickelt wie beim Erwachsenen. Das Immunsystem kann also die bei einem Sonnenbrand enstehenden Giftstoffe nicht so gut verkraften.

3.4 Der Sommer kann kommen
(Marion Trutter, erschienen im Tchibo-Magazin)

Die Natur ist wieder richtig aufgeblüht. Nun locken heiße Tage und laue Nächte die ideale Zeit, um wieder das Leben draußen zu genießen und nach Herzenslust im Freien zu feiern! Praktische Helfer garantieren Partyspaß bei jedem Wetter

Wetter-Fest
Selbst wenn die Sonne sich mal versteckt, muss Ihre Gartenparty nicht ins Wasser fallen: Ein robuster Falt-Pavillon bietet Schutz vor Regen und an heißen Tagen auch vor allzu viel Sonne. Büffet und Getränke sind unter dem blauen Dach genauso gut geschützt wie Sie und Ihre Gäste. Und wenn es draußen ganz ungemütlich wird, machen leicht montierbare Seitenteile den Pavillon zum Partyzelt. Hier findet jeder ein gemütliches Plätzchen
б nur Wind und Regen müssen draußen bleiben.

Cool bleiben

Als Sonnenschutz, aber auch wenn mal ein paar Tropfen fallen, ist im Handumdrehen ein großer Marktschirm aufgestellt. Mit einem Lichternetz wird das dekorative Stück zum Blickfang jeder Gartenparty. Für erfrischende Getränke sorgen isolierende Edelstahl-Becher und praktische Kühlmannschetten, die sich mit Klettverschluss ganz fix um fast jede Flasche legen lassen. So begleiten kühle Drinks Sie sogar beim Picknick, ob im Stadtpark, am Baggersee oder auf einer Radtour durch Wiesen und Wälder.

Genuss unterwegs
Im handlichen Picknick-Rucksack haben Sie alles zur Hand, was Sie für den Outdoor-Genuss brauchen: Teller, Becher, Besteck, Servietten und viel Platz um Ihre Leckereien und Getränke frisch zu halten. Ein paar Kühlkissen und schon kann es losgehen. Ihre eigene kleine Oase in der Natur schaffen Sie sich mit einer kuscheligen und Feuchtigkeit abweisenden Picknick-Decke. Und wenn die Sommerhitze die Oberhand gewinnt, hilft immer noch ein Sprung in den See, oder in den eigenen Pool.

3.5 Der Apfel ist das beliebteste Obst der Deutschen

(Marion Trutter, erschienen im Tchibo-Magazin)

Über 30 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen trägt ein durchschnittlich großer Apfel in und unter seiner Schale. Dabei besteht er zu 85 Prozent aus Wasser und hat nur rund 60 Kilokalorien. Er ist gut zu Zähnen und Darm, Trauben - und Fruchtzucker liefern schnell Energie.

Die Statistiker wissen es wieder einmal genau: 17 Kilo jener Frucht, die als goldener Zankapfel zum Trojanischen Krieg führte, isst jeder Deutsche jedes Jahr. Elf Liter Apfelsaft rinnen jährlich durch deutsche Kehlen.

Weltweit gibt es 20.000 Apfelsorten, aber nur ein Bruchteil, rund 1.000, wachsen in Deutschland. Und nur vier gängige Apfelsorten decken rund 70 Prozent des europäischen Apfelmarktes *****nd Tonnen Äpfel wurden im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik geerntet.

Den großflächigen Apfelanbau, so wie wir ihn heute kennen, haben die Römer eingeführt, denn sie beherrschten die Kunst des Pfropfens, eine Veredelungsmethode. Ursprünglich stammt er aus Asien, wahrscheinlich dem Kaukasus und Himalaya.

Seit dem 6. Jahrhundert hat man Äpfel in Mitteleuropa bewusst angebaut; seit dem 16. Jahrhundert wurde der Apfel dann auch zu einem Wirtschaftsgut und im 19. Jahrhundert begann die gezielte Züchtung.

Kleine Apfelsortenkunde

Weltweit gibt es rundApfelsorten, von denen über 1 000 in Deutschland wachsen. Sie lassen sich grob in Sommer-, Herbst - und Winteräpfel einteilen.

Zu jeder Jahreszeit erhältlich:

Sommeräpfel

Erstere reifen im Juli/August und eignen sich nicht zum Lagern. Zu ihnen gehören zum Beispiel der Klar - oder Augustapfel, James Grieve und Gravensteiner.

Herbstäpfel

Nach der Saisoneröffnung für Äpfel lassen sich ab September bis Anfang November die klassischen Herbstäpfel genießen. Bei ihnen, beispielsweise der Renette oder Alkmene, fallen Pflück - und Genussreife zusammen, d. h., man muss sie nicht mehr ausreifen lassen und kann sie gleich essen oder verarbeiten.

Winteräpfel

Auch Winteräpfel wie Boskop, Bohnapfel oder Boikenapfel werden im Herbst geerntet, doch sind sie noch nicht gleich genussreif. Erst nach ein paar Wochen Lagerung sind sie ausgereift und schmecken vollaromatisch. Zwar lassen sich jederzeit auch Elstar, Braeburn, Idared und andere kaufen, doch handelt es sich hierbei um spezielle Züchtungen oder Importe.

3.6 Typisches Aroma

(Marion Trutter, erschienen im Tchibo-Magazin)

Die regionalen Sorten, die man meist auf den regionalen Märkten oder Hofläden findet, weisen dagegen je nach Herkunft ein typisches Aroma aus, das auch der Laie leicht erschmeckt. So schmeckt ein Aargauer Jägerapfel vom Hochrhein völlig anders als etwa nordschleswige Gravensteiner oder der Rote Triersche Weinapfel. In Deutschland werden am häufigsten Golden Delicious, Jonagold, Elstar, Cox Orange, Boskop, Rubinette, Gala und Braeburn gekauft.

Boskop besitzen eine raue, matte Schale, meist dunkelrot oder trüb orange gefärbt. Gepflückt werden die großen Früchte ab Ende September und sind von Dezember bis April genießbar. Das saftige Fruchtfleisch wird mit der Zeit mürbe. Boskop schmecken herbsäuerlich und intensiv fruchtig, daher sind sie vor allem zum Backen und Kochen geeignet. Golden Delicious weisen dagegen nur eine leichte Säure auf und haben ein saftig-süßes Aroma. Das weiß-gelbliche, knackige Fruchtfleisch wird später weich. Der grün-gelbe Apfel ist von Mitte September bis Mitte Oktober pflückreif und bleibt bis in den Mai genussreif.

Um Kreuzungen mit Golden Delicious handelt es sich bei Elstar, Gala, Jonagold und Rubinette. Erstere zeichnen sich durch ihren intensiv aromatischen Geschmack mit einem ausgewogenen Zucker-Säure Verhältnis aus. Die dünne Schale der kleinen bis mittelgroßen Früchte ist gelb mit hellroter Deckfarbe. Auch Elstar kann man bis Mai genießen, während Rubinette erst im Oktober geerntet werden und die Genussreife nur bis Januar währt. Die runde bis kegelförmige Rubinette besitzt eine gelbe Schale, die leicht verwaschen bis leuchtend rot gestreift ist. Der Stiel ist auffällig lang. Ihr gelbliches, saftiges Fruchtfleisch schmeckt ausgewogen und gehaltvoll.

3.7 Apfel am Morgen

(Marion Trutter, erschienen im Tchibo-Magazin)

Saft, Mus, Kuchen und Gelee sind wohl die bekanntesten Produkte aus Äpfeln, der Deutschen liebstes Obst. Daneben gibt es aber eine ganze Menge mehr, was sich daraus herstellen lässt.

Ihr Tag beginnt richtig gut mit einem selbstgemachten Müsli: Weichen Sie Haferflocken über Nacht mit der dreifachen Menge Wasser ein. Geben Sie geraffelten Apfel, etwas Zitronensaft, Honig sowie Milch und geriebene Nüsse darüber.

Apfel zum Mittag

Mittags schmeckt dann ein Fenchel-Apfel-Risotto, für das Sie vier in feine Scheiben geschnittene Fenchel und eine Zwiebel in Olivenöl anbraten. Nach der Zugabe von drei geachtelten Äpfeln, Salz und Pfeffer lassen Sie alles zehn Minuten garen. Vor dem Servieren gekochten Reis untermischen und alles mit Parmesan bestreuen.

Eine wahre Delikatesse ist Ziegenkäse auf Apfel: 50 g Butter mit Eigelb cremig rühren, ein Esslöffel geröstete und gehackte Pinienkerne, Paniermehl, Salz und weißen Pfeffer untermischen. Zwei Ziegenkäse werden halbiert und mit der Masse bestrichen, dann bei 250° C Oberhitze wenige Minuten goldgelb gebacken. 20 g Butter und ein halber Teelöffel Honig in einer Pfanne kurz aufschäumen lassen, einen großen, in Scheiben geschnittenen Apfel hineinlegen und mit einem Teelöffel Apfelessig ablöschen. Das Obst wird glasig gedünstet und nun auf die Teller gelegt. Darauf kommen die warmen Käsehälften, die mit gerösteten Pinienkernen und frischen Kräutern dekoriert werden können.

Apfel am Abend

Für den Fernsehabend dürfen es dann getrocknete Apfelringe sein. Entfernen Sie mit einem Apfelausstecher Stiel, Kernhaus plus Blüte und schneiden Sie den Apfel in dünne Ringe. Zum Trocknen können Sie die auf einer Schnur aufgefädelten Scheiben zum Beispiel über eine Heizung hängen. Wer im Backofen trocknet - bei etwa 50° C und Umluft - sollte die Tür einen Spalt offen lassen. Am besten eignet sich allerdings ein Dörrapparat, den es für ca. 100 Euro im Handel gibt.

Fertig ist die gesunde Knabberware, sobald sie eine ledrige Konsistenz aufweist. Aufbewahrt werden die Trockenfrüchte dunkel und in dicht schließenden Gläsern.

Apfel als Geschenk

Eine raffinierte Würze für Reis, Käse, Fleisch oder Fisch ist ein Apfelchutney: Raspeln Sie ein Kilogramm Äpfel grob, würfeln Sie sieben Tomaten und eine Zwiebel. Schneiden Sie vier Esslöffel kandierten Ingwer klein und mörsern Sie zwei Nelken und drei getrocknete Chilis. Geben Sie 200 g Rosinen, 600 g Zucker, 0,5 l Apfelessig und zwei Esslöffel Salz dazu. Die gemischten Zutaten lassen Sie nach dem Aufkochen für 1,5 Stunden leicht köcheln. Das gelierende Chutney füllen Sie heiß in Gläser, die Sie dann verschließen.

3.8 Streß - was heißt das eigentlich?

(Quelle: IDW/ Institut für sozial-ökologische Forschung )

Wer um seinen Arbeitsplatz fürchtet oder Probleme in seiner Beziehung hat, der läuft Gefahr, krank zu werden. Stress ist ein Ausdruck für Belastung und Anspannung des ganzen Organismus. In Deutschland werden die jährlichen Kosten für medizinische Behandlung, Fehlzeiten am Arbeitsplatz und Produktionsausfälle auf mehr als 30 Milliarden Euro geschätzt.

Wissenschaftler haben in vielen Tests festgestellt, daß Menschen, die glücklich und ausgeglichen sind, weniger anfällig für Krankheitserreger sind als Menschen, die seelische Not leiden. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Krankheit und Stressfaktoren wie Einsamkeit oder Existenzangst?

Was ist Stress?

Stress ist zunächst positiv, erst das Übermaß macht krank. Existenzangst, Arbeitslosigkeit, Lärm, Über - oder Unterforderung, Schlafdefizit, Versagensangst, Zeitdruck und Streit können im Körper Stress auslösen. Die Stressreaktion läuft zunächst immer gleich ab: Stresshormone werden vermehrt produziert, und der Blutdruck steigt. Häufigkeit, Vielfalt, Dauer sowie die persönliche Bewertung der Situation entscheidet, was als Stress erlebt wird.

Symptome

Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit

Herzbeschwerden

Magenschmerzen, Durchfall

Allergien

Verspannungen oder Verkrampfungen

Gereiztheit, nervöse Unruhe und

Schlafstörungen

Dauerstress schwächt das Immunsystem und kann zu Magengeschwüren oder Bluthochdruck führen. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Diabetes oder Herzinfarkt kommen. Bei länger andauernden Beschwerden sollte deshalb immer der Arzt zu Rate gezogen werden.

Wie kann dem Stress begegnet werden?

Pflanzliche Arzneimittel mit Baldrian oder Hopfen tragen zur Beruhigung bei.

Gegen depressive Verstimmungen hilft Johanniskraut.

Das ätherische Öl der Melisse wirkt krampflösend und nervenberuhigend. Eine Anwendung ist besonders bei nervös bedingten Einschlafstörungen und Unruhezuständen zu empfehlen.

Bei der Akupressur geschieht die Behandlung nur mit Händen. Durch Druck und Reibung an bestimmten Punkten des Körpers soll der gleichmäßige Fluß der Lebensenergie wieder in Gang gesetzt werden. Akupressur kann auch zur Entspannung verkrampfter Muskeln, gegen Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen, der Beseitigung von Übermüdungserscheinungen und zur Erhöhung des Wohlbefindens eingesetzt werden. Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Yoga oder andere Entspannungstechniken helfen mit Stress besser umgehen zu kö*****hige Atmung wirkt entspannend, weil sie Sauerstoff und Energie in den Körper bringt.

3.9 Wie ernähren sich die Deutschen im Alltag?

(Quelle: IDW/ Institut für sozial-ökologische Forschung )

Flexibel im Beruf sein, den Zeitrhythmen und Bedürfnissen der Haushaltsmitglieder gerecht werden und auch noch an die Gesundheit denken - die Ernährung im Alltag stellt hohe Anforderungen. Wie gehen die Deutschen damit um? Wie gestalten sie ihren Ernährungsalltag? Und stimmen weit verbreitete Annahmen über Außer-Haus-Ernährung und Mahlzeitengestaltung mit der Wirklichkeit überein?

Den Ernährungsalltag der Deutschen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Frankfurter Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) innerhalb des laufenden Verbundforschungsprojekts "Ernährungswende" untersucht. In einer repräsentativen Studie haben sie 2.039 Personen über 18 Jahre, die in einem eigenen Haushalt leben, über ihre Ernährungsorientierungen und ihr Ernährungsverhalten befragt. Folgende Fragen standen im Zentrum: Wo und mit wem werden Mahlzeiten verzehrt? Wie viel Zeit nehmen sich die Deutschen für das Essen? Wer ist für die Versorgung verantwortlich?
Die Ergebnisse der Studie bieten ein differenziertes Bild der gewandelten Ernährungsgewohnheiten und relativieren verbreitete Vorurteile über eine zunehmende Enthäuslichung der Ernährung und einen Verlust der kommunikativen Esskultur.

Ausgewählte Ergebnisse im Überblick

Trotz der wachsenden Bedeutung des Außer-Haus-Verzehrs in den vergangenen Jahren findet der überwiegende Teil der Ernährung nach wie vor in den eigenen vier Wänden statt. Die Mahlzeit, die am häufigsten außer Haus verzehrt wird, ist das Mittagessen an Werktagen. Doch auch diese Mahlzeit wird noch von 75 Prozent der befragten Personen zu Hause eingenommen. 8 Prozent suchen eine Kantine oder Mensa auf, ebenso viele verzehren am Arbeitsplatz einen Imbiss. Andere Außer-Haus-Angebote spielen eine geringe Rolle: 3 Prozent gehen mittags ins Restaurant (einschl. Fast Food-Restaurant), weitere 3 Prozent versorgen sich am Stehimbiss, beim Metzger oder Bäcker. Der hohe Anteil an Personen, die mittags zu Hause essen, relativiert die verbreitete Ansicht, dass die Außer-Haus-Ernährung immer stärker in den Vordergrund rückt. Auffällig ist, dass selbst viele Berufstätige mittags gemeinsam mit ihren Kindern zu Hause essen.

Gemeinsame Mahlzeiten

Auch die verbreitete Befürchtung, dass gemeinsame Mahlzeiten zunehmend an Verbindlichkeit verlieren, wird durch die Befunde der Studie entkräftet. "Die Deutschen sind keineswegs zu situativen Einzelessern geworden, wie schon vor 10 Jahren prophezeit wurde", hebt Dr. Doris Hayn vom ISOE hervor. Im Gegenteil, wie ein Blick auf die unterschiedlichen Ernährungsstile verdeutlich. So sind die Außer-Haus-Orientierung und das Bedürfnis nach flexibler Mahlzeitengestaltung bei den "desinteressierten Fast Foodern" zwar am stärksten ausgeprägt, doch geht dies einher mit dem Wunsch nach gemeinsamen Mahlzeiten: In dieser Gruppe frühstücken 74 Prozent an Werktagen allein. Dieser hohe Anteil ist aber vor allem eine Folge der Haushaltsform: Knapp zwei Drittel der desinteressierten Fast Fooder leben allein und frühstücken entsprechend auch alleine. An Werktagen essen mittags 65 Prozent in Gesellschaft, abends tun dies immerhin knapp 50 Prozent. Ein erheblicher Teil der allein Lebenden trifft sich also mit Freunden und Bekannten zum gemeinsamen Essen.

3.10 Warmes Abendessen

(Quelle: IDW/ Institut für sozial-ökologische Forschung )

Die Mahlzeitengestaltung ist also sowohl von den Ansprüchen an die eigene Ernährung als auch von der Haushaltskonstellation abhängig. So frühstückt beispielsweise etwa ein Drittel der "gestressten AlltagsmanagerInnen", die überwiegend in Haushalten mit Kindern leben, an Werktagen allein. Bei dieser Gruppe ist die flexible Gestaltung des Frühstücks an Werktagen vor allem ein Tribut an die unterschiedlichen Zeitrhythmen der Familienmitglieder. Dafür verlagert sich das gemeinsame Essen unter der Woche auf das Mittag - und vor allem auf das Abendessen, das annähernd 90 Prozent der gestressten AlltagsmanagerInnen zusammen mit anderen Haushaltsmitgliedern einnehmen.

Vor allem bei Erwerbstätigen zeigt sich, dass die Hauptmahlzeit heute vermehrt am Abend stattfindet: Ernährungsstile mit einem hohen Anteil an Berufstätigen verzehren wochentags überdurchschnittlich oft ein warmes Abendessen. Berufliche Eingebundenheit hat darüber hinaus auch Auswirkungen auf die Mahlzeitendauer: Erwartungsgemäß nehmen sich Personen, die nicht berufstätig sind, im Durchschnitt mehr Zeit als Erwerbstätige. Bemerkenswert ist jedoch, dass innerhalb der Gruppe der Erwerbstätigen die Dauer des Mittagessens mit zunehmendem Grad der beruflichen Einbindung nicht ab-, sondern zunimmt.

Fazit

Selbst im stressigen Berufsalltag nehmen sich die Deutschen Zeit fürs Essen. "Die zunehmende flexible Gestaltung von Mahlzeiten und die Nutzung von Außer-Haus-Angeboten sind nicht selten das Ergebnis von Kompromissen. Es handelt sich also um pragmatische Lösungen, bei denen unterschiedliche Anforderungen des Alltags mit den eigenen Wünschen zusammengebracht werden", so Dr. Doris Hayn vom ISOE.

Ob dieser Kompromiss gelingt oder zu Überlastung und Unzufriedenheit führt, hängt auch von der Arbeits - und Verantwortungsteilung in den Haushalten ab. Trotz aller Veränderungen des Ernährungsalltags hat sich eines kaum gewandelt: die Zuständigkeit der Frauen. Egal ob Einkaufen oder Kochen, in den Mehrpersonenhaushalten verrichten mehrheitlich die Frauen die Ernährungsarbeit. Wenn Kinder im Haushalt sind, verschärft sich diese ungleiche Verteilung erheblich.

"Die Ergebnisse der Studie machen eines sehr deutlich," so Dr. Doris Hayn, "im Außer-Haus-Bereich und für das Essen zu Hause besteht ein erhebliches Defizit an alltags-adäquaten und soziokulturell differenzierten Angeboten, mit deren Hilfe eine gesundheitsfördernde und umweltverträgliche Ernährung leichter im Alltag umgesetzt werden kann, trotz gestiegener Anforderungen."

4 Das Schul-und Bildungswesen der BRD und Kasachstan

4.1 Das Bildungswesen der Republik Kasachstan

(Quelle: Kasachstan in Sicht. S. 2-3)

Das Bildungssystem: Fakten und Zahlen

Das ganze Bildungssystem des Landes befindet sich zur Zeit im Prozess tiefgreifenden Wandels; neue Typen von Schulen, Berufschulen, Colleges und Hochschulen sind entstanden. Die Variabilität der staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen, die Flexibilität der Lehrpläne und – programme, neue Berufe, die Einführung der obligatorischen Bildungsstandards werden in der Zukunft die Anpassung des kasachstanischen Bildungssystems an das internationale Niveau ermöglichen.

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