Prof. Paul Kirchhof

Ehemaliger Bundesverfassungsrichter

Es ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben, dusssich die Menschen fьr das Kind und fьr die Erziehung des Kindes zur Freiheitsfдhigkeit entscheiden. Deswegen muss diese Leistung der Mьtter und Vдter anerkannt werden. An­erkennung wird bei uns ganz wesentlich durch Homorierung geleistet. Deshalb darf die Entscheidung fьr das Kind nicht der Weg in eine Armut sein. Vielmehr mьsste Kinder-Reichttnn grundsдtzlich auch wirtschaftlicher [Reichtum sein, Die praktischen Folgen dieser Forderung liegen in Steuerer­leichterungen fьr die Familie, Berьcksichtigung der Bltern-Leistung im Ge­nerationenvertrag und darьber hinausgehenden Geldzuwendungen an die Familien.

(DIE WOCHE)

Sprechen

Was denken Sie ьber deutsche Familien? Zum Beispiel darьber, dass die Deutschen int Durchschnitt nur ca. ein Kind bekommen? Welche Erfahrungen haben Sie mit deutschen Familien gemacht?

4 КУРС

7 семестр

TEST (Testtyp: TestDaF)

Aufgabe 1

Sie suchen fьr einige Freunde, die ihr Studium abgeschlossen haben, ein passendes Weiterbildungsangebot bzw. Informationen ьber Weiterbildungsangebote. Schreiben Sie den Buchstaben fьr das (passende Angehot in das Kдstchen links neben der jeweiligen Person. Jedes Angebot kann nur einmal gewдhlt werden. Vielleicht gibt es auch nicht fьr jede Person ein geeignetes Angebot, dann schreiben Sie 0 in das Kдstchen.

Sie suchen ein Angebot fьr

einen Freund, der Geographie studiert hat und der sich in seinem Beruf weiter qualifizieren mцchte. eine Freundin, die Kunst und Literatur studiert hat und eine interessante zusдtzliche Qualifikation in ihrem Bereich erwerben mцchte. eine Freundin, die gerade ihr Diplom gemacht hat und jetzt erste Berufserfahrungen im Ausland sammeln will. eine Freundin, die sich schon wдhrend ihres Pдdagogikstudiums fьr sozial vernachlдssigte Kinder engagiert hat und in diesem Bereich weiter arbeiten mцchte. einen Freund, der in einer Bank arbeitet und jetzt Auslаndserfahrungen sammeln mцchte, um sich weiter zu bilden. eine Freundin, die Englisch und Franzцsisch studiert hat und eine Tдtigkeit als Fremdsprachenlehrerin sucht. einen Freund, der gerade seinen Abschluss in Sportmedizin gemacht hat und eine interessante Arbeit in diesem Bereich sucht. einen Freund, der Jurist ist und sich fьr auЯereuropдische Rechtssysteme interessiert. eine Freundin, die sich selbststдndig machen will: Sie mцchte eine Computerberatungsfirma grьnden. einen Freund, der Politikwissenschaft und Franzцsisch studiert hat und eine Weiterbildung im Ausland machen mцchte.

A Das Young Workers Exchange Program der Zentralstelle fьr Arbeitsvermittlung (ZAV) wendet sich an junge Berufstдtige und Hochschulabsolventen zwischen 18 und 35 Jahren. Ziel ist es, in einjдhrigen Praktika in Kanada wichtige Schlьsselqualifikationen wie erste berufliche Auslдndserfahrung und Fremdsprachenkenntnisse zu vermitteln. Tel. 0228/7130, www. arbeits-amt. de/zav

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

B Umweltinformatik heiЯt ein Weiterbildungsprogramm der TUHH-Technologie GmbH vorn 3. Februar bis 14. November 2003. Es richtet sich an Naturwissenschaftler, die ihre Chancen am Arbeitsmarkt durch IT - Kenntnisse erhцhen wollen. Inhalte des Kurses sind u. a. Umweltrmanagement und Geographische Informationssysteme (GIS). Eine Informationsveranstaltung findet am 18. November statt. Nдhere Informationen unter Tel. 040/76618073, www. projekte. org/uweltin-formatik

Aufgabe 2

Lesen Sie den Text und markieren Sie jeweils die richtige Antwort (a, b oder c).

Die Alma maier ruft ihre Tцchter

Im Rahmen der Expo 2000 цffnet die erste Internationale Frauenuniversitдt ihre Pforten

Von Anika Geisler

Kцrper, Intelligenz, Information, Wasser. Stadt, Arbeit und Migration – das sind die Themen der Internationalen Frauenuniversilдt (ifu). Im Rahmen der Expo 2000 wird sie unter dem Motto „100 Tage fьr 100 Jahre“ vom 15. Juli bis zum 15. Oktober 2000 ihre Pforten цffnen. 100 Tage lang arbeitet ein international besetztes Kollegium mit rund 150 Wissenschaftlerinnen und Praktikerinnen mit 1000 graduierten Studentinnen aus aller Welt an den Universitдten Hannover, Kдssel und Hamburg.

Die Idee, eine Hochschule zu konzipieren, in der Lehre und Forschung inhaltlich wie strukturell von Frauen gestaltet werden, nahm im vergangenen Jahr konkrete Gestalt an. Im Sommer 1997 grьndete sich der Fцrderverein „Internationale Frauenuniversitдt". Zu dessen Mitgliedern zдhlen etwa Helga Schuchardt, ehemalige niedersдchsische Wissenschaftsministerin, Ursula Kngelen-Kefer vom DGB-Bundesvorstand und die ehemalige Bundestagsprдsidentin Rita Sьssmuth. Das Projekt ifu wird durch die Bundeslдnder Niedersachsen, Hessen und Hamburg unterstьtzt, sowie durch Stiftungen und Sponsoren. Von den benцtigten sechs Millionen Euro sind 4,5 bereits fest zugesagt.

Professorin Ayla Neusel, Ingenieurwissenschaftlerin aus Kassel und Vorsitzende des Vereins, nennt zwei Hauptanliegen der Frauenuniversitдt: Nachwuchswissenschaftlerinnen sollen gefцrdert, dauerhafte Kooperationen ermцglicht werden. Noch wichtiger: Wissenschaft soll aus frauenspezifischer Sicht betrieben werden. „Frauen stellen andere Fragen an die Wissenschaft, und ohne diese Fragen ist sie lьckenhaft“, sagt Ayla Neusel. Das Erfahrungswissen von Frauen mьsse mehr Gewicht bekommen: So haben Frauen zum Beispiel in den meisten Kulturen Verantwortung fьr die Ressource Wasser, entscheiden aber in der Wasserpolitik nicht mit. An der ifu werden rund 100 Studentinnen im Projektbereich Wasser zu Wasserverschmutzung und Kindersterblichkeit anhand der Daten von WHO und Unicef oder Entwicklung neuer Methoden der Wasseraufbereitung durch Kombination traditioneller und moderner Techniken forschen.

Ein weiterer Leitgedanke der ifu ist die Internationalitдt: Zwei Drittel der Studentinnen werden aus dem Ausland kommen, die Hдlfte davon aus der Dritten Welt – die weltweite Ausschreibung beginnt im Mai nдchsten Jahres. Nach dem Auswahlverfahren gegen Ende 1999 werden an 40 Prozent der Studentinnen Stipendien vergeben, „Wir sind nicht daran interessiert, nur Oberschichttцchter an unserer Universitдt zu haben“, sagt Ayla Neusel. „Und wir sind auch nicht daran interessiert, den Teilnehmerinnen aus den anderen Lдndern unsere deutsche Sicht der Wissenschaft ьberzustьlpen.“

Feminismus schlieЯt Leistung nicht aus

Noch bevor die Alma mater ihre Pforten geцffnet hat, melden sich Kritikerinnen zu Wort. So unterstьtzt Barbara Nohr vom Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen zwar prinzipiell die Idee einer Frauenuniversitдt, kristisiert aber die Auswahlkriterien der ifu: Die Studentinnen mьssen ihre Eignung und Motivation durch ein Expose nachweisen. „Damit wird einer frauenspezifisch organisierten Elite-Rekrutierung Tьr und Tor geцffnet“, sagt sie. Sie vermisse auЯerdem in der Struktur der ifu die demokratischen Mitbestimmungsrechte der Studentinnen. Darьber hinaus wьrden die geplanten Teilnahmebeitrдge von 450 Euro die sozialen Ungleichheiten verschдrfen. Aber die Kritik trifft Professorin Ayla Neusel nicht. „An der ifu sollen hochqualifizierte Frauen leistungsorientiert arbeiten.“ Feminismus kцnne nicht bedeuten, dass die Auswahl nicht nach dem Leistungsprinzip stattfinden dьrfe. AuЯerdem mьssten die Studentinnen weniger oder gar nichts bezahlen, wenn bis zum Beginn der ifu genьgend Geld zur Deckung der Materialkosten zusammen komme. (…)

1.        Wie lange wird die Internationale Frauenuniversitдt geцffnet sein?

Sie wird zu jeder Expo geцffnet sein. Sie wird fьr drei Monate geцffnet sein. Sie wird immer geцffnet sein.

2.        Wie viel Geld braucht die „ifu“?

Es sind 4,5 Millionen Euro nцtig. Die „ifu“ braucht 6 Millionen Euro.

C) Es reichen die Teilnahmegebьhren von 450 Euro pro Studentin.

3.        Was wird als ein Ziel der „ilu“ genannt?

a) Frauen sollen in der Politik mitentscheiden.

b) Nachwuchswissenschaftlerinnen sollen gefцrdert werden.

Es sollen zukьnftig traditionelle und moderne Techniken kombiniert werden. Warum ist eine Frauenuniversitдt nach Meinung von Neusel wichtig?

a) Ohne Forschung von Frauen bleibt die Wissenschaft lьckenhaft.

b) Es soll die deutsche Sicht der Wissenschaft betont werden.

c) Wir brauchen eine demokratische Hochschullandschaft.

5.        Woher kommen die Studentinnen?

a) Die meisten der Studentinnen kommen aus der Dritten Welt.

b) Die Hдlfte der Studentinnen kommt aus Deutschland.

c) Zwei Drittel der Studentinnen kommen aus dem Ausland.

6.        Wie finanzieren sich die Studentinnen?

a) Alle Studentinnen werden von den Eltern finanziert.

Sie erhalten 450 Euro im Monat. Viele bekommen ein Stipendium. Aus welchen Giesellschaftsschichten sollen die Studentinnen kommen?

a) Sie sollen mцglichst aus der Unterschicht kommen.

b) Sie sollen mцglichst aus der Oberschicht kommen.

c) Es spielt keine Rolle, aus welcher Gesellschaftsschicht sie stammen.

8.        Wie funktioniert das Auswahlverfahren?

Die Studentinnen mьssen Auslandserfahrung haben. Die Studentinnen mьssen die Teilnahmegebьhren bezahlen kцnnen. Die Studentinnen mьssen ihre Eignung nachweisen.

9.        Welche Kritik an der „ifu“ wird geдuЯert?

a) Die „ifu“ benachteiligt mдnnliche Studierende.

b) Es fehlt ein Mitentscheidungsrecht der Studentinnen.

c) Es kommen zu wenige Studentinnen aus dem Ausland.

10.        Wie steht Neusel zur Kritik an der „ifu“?
a) Neusei stimmt der Kritik zu.

b) Neusei lehnt die Kritik ab.

c) Neusel gibt den Kritikern zum Teil Recht.

Aufgabe 3

Lesen Sie den Text „Internet: Das weltweite Warten?" und markieren Sie, ob die folgenden Aussagen zum Text richtig (R) oder falsch (F) sind.

Internet

Das weltweite Warten?

Das Internet entstand Mitte der sechziger Jahre auf Initiative des US-Verteidigungsministeriums. Ziel war die Schaffung eines Netzes, das den Informationsaustausch auch nach Zerstцrung zentraler Schallstellen infolge eines atomaren Angriffs aufrechterhalten sollte. So entstand 1969 das ARPA-net als ein Netzwerk von Rechnern. in den jeder einzelne Netzknoten unabhдngig voneinander arbeitet und Nachrichten weiterleitet.

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