Was soll man da noch sagen? Der alte Berensson nahm die Pfeife aus dem Munde und wies mit ihr auf einen kaum sichtbaren Punkt da draußen. Dann spuckte er kunstvoll hinunter ins Wasser, worauf sich drei Stachelfische um die Stelle versammelten. Dann stand der Sommer­sprossige, beide Arme voll wollener Sachen, eine Weile schweratmend da und ging endlich ganz langsam nach Hause. Und man hatte gar keine Lust, ihm nachzublicken. -

Warum ich das alles erzähle? Weil mir gerade eingefallen ist, dass sie jetzt, nach gut fünfunddreißig Jahren, alle tot sind: der alte Berensson, der Vater, die Söhne, die ganze Besatzung - die einen von Natur, die anderen erschossen, oder von Matrosen ins Wasser geworfen, oder auch beim Segeln ertrunken. Jedenfalls sind sie alle weg. Nur er, dem es widerfuhr, und ich, der es sah, wir leben noch. Und so hat der sommersprossige Knirps alles geerbt: die Fabrik, den Weinkeller und auch die alte Jacht „Frithjof" mit dem riesigen grauen Segel. Aber wer kann das vorher wissen?

7 семестр

В седьмом семестре на экзамен выносятся следующие задания:

1. Проблемно ориентированное высказывание по теме

2. Чтение, перевод отрывка, краткая передача содержания и анализ аутентичного публицистического, научно-популярного или научного текста.

При ответе на первый вопрос студенты должны продемонстрировать коммуникативную компетенцию по всем речевым видам речевой деятельности на уровне В2 – С1 по общеевропейской шкале требований, показать владение речевыми средствами, необходимыми для адекватного выражения речевых интенций, знание активной тематической и межтематической лексики.

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

При выполнении второго задания студенты должны продемонстрировать знание лингвистической терминологии, необходимой для профессионального общения в области германистики, понимание текста на уровне различных структур (слово, предложение, текст); умение различать внутреннюю структуру текста, определять в тексте содержательно важную информацию, распознавать в текстах релевантные речевые средства; студенты должны адекватно воспринимать языковые выразительные средства и уметь давать им профессиональную оценку, пользоваться различными моделями анализа; продемонстрировать требуемые фоновые знания.

Образец экзаменационного билета

1. Lesen Sie den Text «…». Auf Grund des Textes sprechen Sie zum Thema „Zeit“. Äußern Sie Ihre Meinung zu folgendem Problem „Modernes Lebenstempo: dreht sich die Erde schneller?“

2. Lesen Sie den Text «», fassen Sie den Inhalt kurz zusammen, übersetzen Sie den markierten Auszug schriftlich. Analysieren Sie den Text im Bezug auf Kompositionsform.

Образец текста для чтения:

Alle klagen über Hetze, doch keiner will die Uhr zurückdrehen

Ulrich Schnabel

Als vor einigen Jahren zwei italienische Psychologen die Lebensgewohnheiten von Südtiroler Bergbauern untersuchten, stellten sie erstaunt fest, dass diese nicht zwischen Arbeits - und Freizeit unterscheiden. Die Bauern molken ihre Kühe, mähten Wiesen, erzählten zwischendurch den Kindern Geschichten und spielten abends Akkordeon - ohne zwischen Pflicht und Vergnügen klar zu trennen. Gefragt, was sie denn tun würden, wenn sie über mehr Zeit verfügten, antworteten sie verwundert: Dasselbe. Milch, Mahd, Märchen und Musik.

Klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Quält sich nicht unsereiner ständig mit dem atemlosen Gefühl, für alles und jedes zuwenig Zeit zu haben? Zwar verfügen wir über immer neue "Zeitsparmaschinen" wie Auto, Computer oder Handy - doch seltsamerweise scheinen uns diese mehr Stress zu bescheren, als Arbeit abzunehmen.

In den Vereinigten Staaten, wo der Fortschritt bekanntlich immer schneller ist, kursiert bereits der Begriff der "Eilkrankheit". Sie äußert sich in dem Gefühl, ständig gehetzt zu sein, in rasenden Gedanken, intensiver Konzentration auf Zahlen sowie in der Unfähigkeit zu angenehmen Erinnerungen. Daß es auch anders geht, beweist der amerikanische Psychologe Robert Levine in seinem neuen Buch "Eine Landkarte der Zeit" Levine berichtet beispielsweise von den Kapauku in Papua, bei denen es verpönt ist (осуждать), an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu arbeiten. Auch die Kabyle, eine algerische Volksgruppe, nehmen es gemächlich. Jeder Anschein von Eile gilt ihnen als Mangel an Anstand und als teuflisches Streben. Uhren bezeichnen sie als "Mühlen des Teufels".

Um das "Lebenstempo" unterschiedlicher Kulturen zu vergleichen, ist Robert Levine um die Welt gereist. Er ordnete die Länder in einer Rangliste nach dem "Gesamttempo". Bei aller gebotenen Vorsicht läßt sich folgender Trend herauslesen: Sämtliche westeuropäischen Länder liegen an der Spitze (Deutschland auf Rang drei), dann folgen die asiatischen Tigerstaaten und die USA, während die letzten acht Plätze von nichtindustrialisierten Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika belegt werden.

Es dürfte wenig überraschen, daß auch die Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt zu erleiden, an "schnellen Orten" deutlich höher liegt. "Unsere Daten zeigen", schreibt Levine, "daß man anhand des Tempos in der Umgebung eines Menschen eine mindestens ebenso gute Vorhersage darüber treffen kann, ob er an einer Herzattacke stirbt, wie anhand seiner Werte bei einem Persönlichkeitstest." So belegt diese Untersuchung wieder einmal das Paradox, daß in den hochindustrialisierten Ländern, in denen die Menschen über viel lebenserleichternde Technik verfügen, der Alltag besonders aufreibend ist. Die Erklärung sieht der österreichische Philosoph Peter Heintel in der modernen Lebenseinstellung: "Es entspricht der Philosophie der Neuzeit, daß man menschliche Bedürfnisse durch Produkte beantwortet. Das geht natürlich nicht restlos - und dieser Rest treibt weiter (гнать, подгонять)", meint Heintel, der vor acht Jahren den Verein zur Verzögerung (замедление) der Zeit gründete.

Quelle: Die Zeit

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Anglizismen (k)ein Problem

Von Professor Dr. Ulrich Ammon

Wer diese Frage rundweg verneint, ist blind. Es kann nur um Differenzierung und Abwägung gehen und darum, wie man mit Anglizismen umgehen sollte. Mein Interesse gilt weniger der deutschen Sprache in ihrer Abstraktheit als ihren Benutzern, von denen manche die Anglizismen als Ausdrucksbereicherung, andere als Fehlerfälle und Verständnisbarriere erfahren.

Schränkt man den Terminus ein auf Entlehnungen, die strukturell nicht in die deutsche Sprache integriert sind, so können sie Rechtschreib - und Ausspracheschwierigkeiten verursachen. Personen, die kein Englisch können, schreiben vielleicht nach Gehör „Hailaits" (statt Highlights) oder sprechen nach der Schreibung „rezicklen" (statt risaikeln). Dieses Problem entschärft sich indes in Zukunft, wenn alle Deutschen besser Englisch können, was sich mit der Einführung als Primarstufenfach abzeichnet.

Nach Dieter E. Zimmer zerstören die vieIen Anglizismen den „Tiefencode" - so sein Terminus - der deutschen Sprache: Lautstruktur, Laut-Schrift-Beziehungen, Morphologie, Wortbildung und Syntax. Folge davon seien zahlreiche Unsicherheiten im Sprachgebrauch. Heißt es z. B. „gelayoutet", „outgelayed“ oder „outlayed“? Oder wie lassen sich Gefühle noch ausdrücken, wenn man – aufgrund von Bedeutungsentlehnung - nun jede Banalität „liebt oder „hasst"? Solche Sorgen relativieren sich teilweise angesichts grammatischer Unsicherheiten auch bei traditionellen Entlehnungen und sogar deutschen Wörtern. Sind Plurale wie „Jungens“ oder „Aromas“ korrekt, heißt es „baugespart" oder „gebauspart“? Das Zurücktreten von Wortbedeutungen ist mehr bedingt durch Wandel von Lebensart und Einstellungen, und die gewünschten Bedeutungen lassen sich in geeigneten Kontexten weiter ausdrücken. Dennoch sind Warnungen wichtig für den überlegten Umgang mit Anglizismen.

Daran fehlt es bisweilen, auch an verantwortlicher Stelle. Grundregel sollte sein, dass sich der Sprachgebrauch nach den Sprachkenntnissen der Adressaten richtet. Dagegen verstießen Deutsche Telekom, Post oder Bahn mit einsprachig englischen, zudem im englischen Sprachraum unüblichen Bezeichnungen wie „CityCall" (für Ortsgespräch), „PackSet" (Paketsortiment) bzw. „Service Point" (Auskunft). Auch rein deutsche Bezeichnungen sind in Domänen mit internationalen Kontakten unzweckmäßig, sogar unhöflich. Angemessen ist heute Zweisprachigkeit.

Anglizismen machen sich rasch unersetzlich, da sie spezielle Bedeutungen annehmen: „shoppen“ und „einkaufen“ sind zweierlei, erst recht „Job“ und „Beruf“. Sie bereichern so unsere Ausdrucksmöglichkeiten. Bedeutsamer noch ist ihr Stilwert, die Ausstrahlung von Modernität und Weltläufigkeit.

Dadurch sind Anglizismen für Mode - und Medienmacher besonders verlockend, wenn nicht unverzichtbar. Mit ihrem Flair lässt sich - ideal für Werbung - die Wirklichkeit überhöhen. Ihre Popula­rität wird kaum schwinden, solange die deutschsprachigen Länder im globalen Dorf so wenig tonangebend sind.

Am ehesten lassen sich Anglizismen aufhalten oder formen beim Eintritt ins Deut­sche; einmal aufgenommen, werden sie Dauergäste. Dessen sollten sich sprachliche Türsteher bewusst sein. Eine wichtige Gruppe sind die Wissenschaftler. Viele bauen ihre Terminologie vor allem eng­lisch aus, durch unwillkürliche Übernahme oder bewusst zwecks Erleichterung internationaler Kommunikation. Sie erhöhen dadurch aber ihren Elfenbeinturm und machen die Kommunikation mit der eigenen Sprachgemeinschaft schwieriger. Die konsequente Modifikation der Terminologie in Richtung deutscher Sprachstruktur oder die Schaffung deutschsprachiger Dubletten mildern das Problem. Solche Terminologiearbeit kann niemand besser leisten als die forschenden und lehrenden Wissenschaftler selber.

Quelle: Forschung & Lehre 10.2000

8 семестр

В восьмом семестре на экзамен выносятся следующие задания:

1. Проблемно ориентированное высказывание по теме

2. Чтение, перевод отрывка, краткая передача содержания и анализ аутентичного публицистического, научно-популярного или научного текста.

При ответе на первый вопрос студенты должны продемонстрировать коммуникативную компетенцию по всем речевым видам речевой деятельности на уровне В2 – С1 по общеевропейской шкале требований, показать владение речевыми средствами, необходимыми для адекватного выражения речевых интенций, знание активной тематической и межтематической лексики.

При выполнении второго задания студенты должны продемонстрировать знание лингвистической терминологии, необходимой для профессионального общения в области германистики, понимание текста на уровне различных структур; умение определять в тексте содержательно важную информацию, давать собственное видение событий, описанных в тексте, и формулировать собственные оценочные суждения о них, распознавать в текстах релевантные речевые средства; продемонстрировать требуемые фоновые знания; студенты должны адекватно воспринимать языковые выразительные средства и уметь давать им профессиональную оценку, уметь анализировать особенности реализации эстетической и стилистической функций языка в художественном тексте, представить комплексный анализ художественного текста.

Образец экзаменационного билета

1. Lesen Sie den Text «…». Auf Grund des Textes sprechen Sie zum Thema: “Beziehungen zwischen Frauen und Männern”. Äußern Sie Ihre Meinung zu folgendem Problem: Liebe – die begrenzte Freiheit oder die gewünschte Abhängigkeit?

2. Lesen Sie den Text «…», fassen Sie den Inhalt kurz zusammen, übersetzen Sie den markierten Auszug schriftlich, interpretieren Sie den Text.

Образец текста для чтения:

Die VerWIRung ist komplett

Von Violetta Simon

Es gibt immer wieder Paare, die das Leben siamesischer Zwillinge führen, obwohl ihre Körper gar nicht zusammengewachsen sind. Solche Menschen sagen dann Sätze wie: "Ich bin müde, kommst du?" Man könnte glauben, sie wurden nach der Geburt getrennt, in verschiedene Kontinente geschickt und durch eine wunderbare Fügung (стечение обстоятельств) des Schicksals wieder vereint. "Nur im Doppelpack!“ steht ihnen auf die Stirn geschrieben. Wenn sie könnten, würden sie ihren Partner ins Büro und aufs Klo mitnehmen - ganz freiwillig. Wenn zwei Menschen eine Partnerschaft eingehen, so tun sie sich in der Regel zusammen, weil sie sich zu zweit besser fühlen als allein. So weit so gut. Doch bei manchen Paaren hat man den Eindruck, sie fühlen sich ohne den anderen geradezu amputiert.

Von der Phase der Verliebtheit wollen wir hier gar nicht reden, da sind wir alle nicht normal. Kein zurechnungsfähiger (в здравом уме) Mensch würde Liebesgrüße an Menschen mit Tiernamen durchs Radio jagen, Annoncen in Babysprache veröffentlichen oder Gedichte schreiben, deren Pathos selbst Rosamunde Pilcher die Tränen in die Augen triebe. Aber irgendwann sollte das wieder aufhören. Bei einigen Paaren jedoch tritt eine Normalität niemals ein. Was nicht bedeutet, dass sie für immer und ewig verliebt bleiben. Sie betreten nur eine vollkommen neue Sphäre: Die Wir-Ebene. Sie sprechen eine Sprache, in der die erste Person Singular abgeschafft wurde: "Wir sind müde“, "Wir haben Hunger“.

Diese Äußerungen entspringen (возникать) einer Bewusstseinsebene, die vergleichbar ist mit einem Phantomschmerz: Ein nicht vorhandenes Körperteil sendet Signale, die es gar nicht geben kann. So weiß der eine ganz genau, was gut für den anderen ist, und das ganz ohne dessen Zustimmung: "Du hast genug getrunken, und außerdem rauchen wir nicht mehr, stimmt's?“ oder: "Mensch hab ich einen Hunger. Nimm aber die Pizza mit Schinken, ich mag keine Sardellen“.

Doch genau da liegt das Problem: Was tun, wenn man zum Teil dieser Beziehung gemacht wird? Es ist nicht leicht, Haltung zu bewahren, wenn die beste Freundin zum Yoga plötzlich mit einem smarten Typen im Schlepptau (на буксире) erscheint.

Gemeinsame Interessen sind eine gute und wichtige Voraussetzung. Keine gute Voraussetzung ist es, seine eigenen Bedürfnisse dabei zu vergessen. Sonst landet man schnell im Partnerlook-Pyjama auf der Zweisitzer-Couch und fragt sich beim Lauschen der Kuschelrock-CD eines Tages: Warum ruft eigentlich keiner mehr an?

Quelle: sueddeutsche. de

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Fünfzehn

Von Reiner Kunze

Sie trägt einen Rock, den kann man nicht beschreiben, denn schon ein einziges Wort wäre zu lang. Ihr Schal dagegen ähnelt einer Doppelschleppe: lässig um den Hals geworfen, fällt er in ganzer Breite über Schienbein und Wade. (Am liebsten hätte sie einen Schal, an dem mindestens drei Großmütter zweieinhalb Jahre gestrickt haben - eine Art Niagara-Fall aus Wolle. Ich glaube, von einem solchen Schal würde sie behaupten, daß er genau ihrem Lebensgefühl entspricht. Doch wer hat vor zweieinhalb Jahren wissen können, daß solche Schals heute Mode sein würden.) Zum Schal tragt sie Tennisschuhe, auf denen jeder ihrer Freunde und jede ihrer Freundinnen unterschrieben haben. Sie ist fünfzehn Jahre alt und gibt nichts auf die Meinung uralter Leute - das sind alle Leute über dreißig.

Könnte einer von ihnen sie verstehen, selbst wenn er sich bemühen würde? Ich bin über dreißig.

Wenn sie Musik hört, vibrieren noch im übernächsten Zimmer die Türfüllungen. Ich weiß, diese Lautstarke bedeutet für sie Lustgewinn. Teilbefriedigung ihres Bedürfnisses nach Protest. Überschallverdrängung unangenehmer logischer Schlüsse. Trance. Dennoch ertappe ich mich immer wieder bei einer Kurzschlussreaktion: Ich spüre plötzlich den Drang in mir, sie zu bitten, das Radio leiser zu stellen. Wie also könnte ich sie ver­stehen - bei diesem Nervensystem?

Noch hinderlicher ist die Neigung, allzu hochragende Gedanken erden zu wollen.

Auf den Möbeln ihres Zimmers flockt der Staub. Unter ihrem Bert wallt er. Dazwischen liegen Haarklammern, ein Taschenspiegel, Knautschlacklederreste, Schnellhefter, Apfelstiele, ein Plastikbeutel mit der Aufschrift "Der Duft der großen weiten Welt", angelesene und übereinander gestülpte Bücher (Hesse, Karl May, Hölderlin), Jeans mit in sich gekehrten Hosenbeinen, halb - und dreiviertel gewendete Pullover, Strumpfhosen, Nylon und benutzte Taschentücher. (Die Ausläufer dieser Hügellandschaft erstrecken sich bis ins Bad und in die Küche.) Ich weiß: Sie will sich nicht den Nichtigkeiten des Lebens ausliefern. Sie fürchtet die Einengung des Blicks, des Geistes. Sie fürchtet die Abstumpfung der Seele durch Wiederholung! Außerdem wagt sie die Tätigkeiten gegeneinander ab nach dem Maß an Unlustgefühlen, das mit ihnen verbunden sein konnte, und betrachtet es als Ausdruck persönlicher Freiheit, die unlustintensiveren zu ignorieren. Doch nicht nur, daß ich ab und zu heimlich ihr Zimmer wische, um ihre Mutter vor Herzkrämpfen zu bewahren - ich muß mich auch der Versuchung erwehren, diese Nichtigkeiten ins Blickfeld zu rücken und auf die Ausbildung innerer Zwange hinzuwirken.

Einmal bin ich dieser Versuchung erlegen.

Sie ekelt sich schrecklich vor Spinnen. Also sagte ich: "Unter deinem Bert waren zwei Spinnennester."

Ihre mit lila Augentusche nachgedunkelten Lider verschwanden hinter den hervortretenden Augäpfeln, und sie begann "Iix! Ääx! Uh!" zu rufen, so daß ihre Englischlehrerin, wäre sie zugegen gewesen, von so viel Kehlkopfknacklauten - englisch "glottal stops" - ohnmächtig geworden wäre. "Und warum bauen die ihre Nester gerade bei mir unterm Bett?"

"Dort werden sie nicht oft gestört." Direkter wollte ich nicht werden, und sie ist intelligent.

Am Abend hatte sie ihr inneres Gleichgewicht wiedergewönnen. Im Bett liegend, machte sie einen fast überlegenen Eindruck. Ihre Hausschuhe standen auf dem Klavier. "Die stelle ich jetzt immer dorthin", sagte sie. "Damit keine Spinnen hineinkriechen können."

7. УЧЕБНО - МЕТОДИЧЕСКОЕ ОБЕСПЕЧЕНИЕ ДИСЦИПЛИНЫ

1. , Тюменская область в цифрах и фактах. Учебно-методическое пособие, 2007

2. Балаганина Л.Н., Федорова М.А. Grammatik in Texten geübt. Tjumen, 2006. 26S.

3. , Федорова сложного предложения. Методические указания по практической грамматике немецкого языка для студентов 4 курса. Tjumen, 2000. 36S

4. Савина О.Ю. Private Gastlichkeit. Методические указания по разговору для студентов 3 курса, 1999.

5. , Шелегова по культуре речевого общения 1 иностранного языкаErst hören, dann handeln“. Учебно-методическое пособие (часть I. Тесты по аудированию), 2007.

6. , Шелегова по культуре речевого общения 1 иностранного языка „Erst hören, dann handeln“. Учебно-методическое пособие (часть II. Транскрипция аудиотекстов), 2007.

7. Смердова Т.Н., Шелегова Т.А.Mit E. Kästner rund um Deutschland. Учебно-методическое пособие по домашнему чтению (лингвокультурологический аспект), 2006.

8. В Практикум по культуре речевого общения 1 иностранного языка. Der Roman von Max FrischHomo FaberIm Deutschunterricht, 2009

9. РЕКОМЕНДУЕМАЯ ЛИТЕРАТУРА

а) основная литература

1. Аверина,  язык: учебное пособие по практике устной речи [Электронный ресурс]. М.: Прометей, 2011. Режим доступа: http://*****/index. php? page=book&id=107845 (дата обращения 25.01.2013).

Рекомендовано УМО по образованию в области подготовки педагогических кадров в качестве учебного пособия для студентов высших учебных заведений.

2. Практический курс немецкого языка. Аудирование [Электронный ресурс]: учебное пособие. М.: Прометей, 2011. Режим доступа: http://*****/index. php? page=book&id=105799 (дата обращения 25.01.2013).

3. Buscha, A. Linthout, G. Das Oberstufenbuch: Deutsch als Fremdsprache: Ein Lehr- und Übungsbuch für fortgeschrittene Lerner. Leipzig: Schubert-Verlag, 2005. экземпляры в отделах: БИЛ(12)

б) дополнительная литература

1. Арсеньева, М. Г., Нарустранг, Е. В. Deutsche Grammatik = Немецкая грамматика. Версия 2.0 [Электронный ресурс]: учебное пособие. СПб: Антология, 2012. Режим доступа: http://*****/index. php? page=book&id=213020 (дата обращения 25.01.2013).

2. Гаврилова,  с книгой: избр. худож. тексты для углубл. изучения нем. яз. = Lesesemester: Literarische Texte zum Anhören und Lesen. Москва: КноРус, 2007. + 1 эл. опт. диск (CD-ROM). Имеются экземпляры в отделах: БЭЛ (1), БИЛ (2)

3. Долгих, В. Г., Игнатова, В. Г., Орехова, язык: Заново открываю Германию = Deutschland neu entdecken. Учебное пособие по речевой практике. Уровень В2 [Электронный ресурс]. М.: МГИМО-Университет, 2012. Режим доступа: http://*****/index. php? page=book&id=214690 (дата обращения 25.01.2013).

4. Долгих, В. Г., Игнатова, язык: Заново открываю Германию = Deutschland neu entdecken: рабочая тетрадь к учебному пособию по речевой практике. Уровень В2 [Электронный ресурс]. М.: МГИМО-Университет, 2012. Режим доступа: http://*****/index. php? page=book&id=214691 (дата обращения 25.01.2013).

5. КузнецоваА.Ю. Berühmte Menschen. 26 Biografien [Электронный ресурс]: учебное пособие. М.: Издательство «Флинта», 2012. Режим доступа: http://*****/index. php? page=book&id=114939 (дата обращения 25.01.2013).

6. Сергеева,  немецкой художественной литературы второй половины 19 века [Электронный ресурс]. Екатеринбург: Уральский государственный педагогический университет, 2012. Режим доступа: http://*****/index. php? page=book&id=137756 (дата обращения 25.01.2013).

7. Сергеева,  немецкой художественной литературы. Kurzprosa. Т. 1 [Электронный ресурс]: учебное пособие. Екатеринбург: Уральский государственный педагогический университет, 2012. Режим доступа: http://*****/index. php? page=book&id=137757 (дата обращения 25.01.2013).

8. Сергеева,  немецкой художественной литературы. Kurzprosa. Т. 2 [Электронный ресурс]: учебное пособие. Екатеринбург: Уральский государственный педагогический университет, 2012. Режим доступа: http://*****/index. php? page=book&id=137758 (дата обращения 25.01.2013).

9. Blick: Mittelstufe Deutsch für Jugendliche und junge Erwachsene: Lehrbuch/ Ed. A. Fischer - Mitziviris, S. Janke - Papanikolaou. - München: Max Hueber Verlag. - B.– 128 S. (15 экземпляров)

10. Blick: Mittelstufe Deutsch für Jugendliche und junge Erwachsene: Lehrbuch/ Ed. A. Fischer - Mitziviris, J. Barabas. - München: Max Hueber Verlag. - B.4 S. (35 экземпляров)

11. Passwort Deutsch 1: Kurs- und Übungsbuch. - Stuttgart: Ernst Klett International, 20S. (65 экземпляров)

12. Passwort Deutsch 2: Kurs- und Übungsbuch. - Stuttgart: Ernst Klett International, 20S. (60 экземпляров)

13. Dittrich, R., Frey, E. Training Kleines Deutsches Sprachdiplom : mit Ergänzungsteil Großes Deutsches Sprachdiplom: Bd. 1: Mündliche Prüfung und Diktat. Ismaning: Hueber Verlag, 2010. Имеются экземпляры в отделахНЧЗ (1)

14. Strank, W. Da fehlen mir die...Worte: Systematischer Wortschatzerwerb für fortgeschrittene Lerner in Deutsch als Fremdsprache. Leipzig: Schubert-Verlag, 2010. Имеются экземпляры в отделахНЧЗ (1)

15. Tangram 1 A: Deutsch als Fremdsprache: Kurs - und Arbeitsbuch/ R. - M. Dallapiazza, E. Jan, T. Schonherr. - München: Max Hueber Verlag, 20S. (15 экземпляров)

16. Tangram 1 B: Deutsch als Fremdsprache: Kursbuch und Arbeitsbuch/ R. - M. Dallapiazza, E. Jan, Schonherr. - München: Max Hueber Verlag, 20S. (30 экземпляров)

17. Tangram aktuell 1: Deutsch als Fremdsprache : Niveastufe A1/1: Kursbuch + Arbeitsbuch : Lektion 1-4/ R.-M. Dallapiazza, E. Jan, T. Schönherr. - München: Max Hueber Verlag, 20S. (15 экземпляров)

10. ИСПОЛЬЗУЕМЫЕ В ПРОЦЕССЕ ПРЕПОДАВАНИЯ ДИСЦИПЛИНЫ МУЛЬТИМЕДИЙНЫЕ И ТЕХНИЧЕСКИЕ СРЕДСТВА ОБУЧЕНИЯ

Аудиозаписи и видеоматериалы:

1. Das Leben der Anderen [Электронный ресурс]: художественный фильм. München: Goethe-Institut, 2009. 1 эл. опт. диск (DVD-ROM). Имеются экземпляры в отделах: НЧЗ (1)

2. Frisch M. Homo faber. Ein Bericht. - Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag, 1997.

3. Good Bye, Lenin! [Электронный ресурс]: художественный фильм. München: Goethe-Institut, 2007. 1 эл. опт. диск (DVD-ROM). Имеются экземпляры в отделах: НЧЗ (1)

4. Jenseits der Stille [Электронный ресурс]: художественный фильм. München: Goethe-Institut, 2007. 1 эл. опт. диск (DVD-ROM). Имеются экземпляры в отделах: НЧЗ (1)

5. Margarete Steiff [Электронный ресурс]: художественный фильм. Stuttgart: Mc One, 2005. 1 эл. опт. диск (DVD-ROM). Имеются экземпляры в отделах: НЧЗ (1)

6. Nirgendwo in Afrika [Электронный ресурс]: художественный фильм. München: Goethe-Institut, 2007. 1 эл. опт. диск (DVD-ROM). Имеются экземпляры в отделах: НЧЗ (1)

7. Schlink B. Der Vorleser. – Zürich: Diogenes Verlag AG, 1997. – 208 S.

8. Sonnenallee [Электронный ресурс]: художественный фильм. München: Goethe-Institut, 2009. 1 эл. опт. диск (DVD-ROM). Имеются экземпляры в отделах: НЧЗ (1)

9. Виртуальная учебная платформа: http://utmn

10. Дидактизация аудиокниги Elke HeidenreichNero Corleone

11. Дидактизация аудиокниги Michael EndeMomo

12. Политическая и физическая карта Германии.

13. Политическая карта Европы.

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