В немецком предложении с союзом ohne daß могут употребляться формы конъюнктива (претеритальные - имперфект, плюсквамперфект, кондиционалис I и II) и формы индикатива. В русском предложении глагол всегда стоит в изъявительном наклонении. При этом при переводе союзами однако, причем, хотя + сказуемое с отрицанием время главного и придаточного предложений совпадает, при переводе союзом без того чтобы (не) в придаточном предложении используется прошедшее время глагола (в изъявительном наклонении).
Führt man Kosten in die Funktion ein, so werden die Ableitungen komplizierter, ohne dass sich in ökonomischer Hinsichlt wesentliche Zusammenhänge ändern.
Если в функцию вводят издержки, то производные становятся сложнее, однако с экономической точки зрения основные связи не меняются.
Seit etwa zehn Jahren sind hier Ansätze einer systematischen Forschungsarbeit zu verzeichnen, ohne daß bisher eine Veröffentlichung stattgefunden hätte.
Примерно уже в течение десяти лет здесь можно отметить зачатки систематической исследовательской работы, хотя до сих пор не было ни одной публикации.
б) Сравнительные придаточные предложения
В придаточных сравнительных с союзами wie и als необходимо учитывать согласование времен, поскольку речь идет о сравнении имевшегося ожидания или предположения с реальным положением вещей. Если реальное положение вещей и предположение о нем совпадают, придаточное предложение присоединяется к главному при помощи союза wie. Если реальное положение вещей и предположение о нем не совпадают, употребляется придаточное сравнительное с союзом als.
Unsere Firma machte einen so hohen Gewinn bei diesen Geschäften, wie wir gehofft hatten.
Unsere Firma machte einen höheren Gewinn bei diesen Geschäften, als wir gehofft hatten.
Наша фирма получила такую высокую прибыль в результате этих сделок, на которую мы и надеялись.
Наша фирма получила более высокую прибыль в результате этих сделок, чем мы надеялись.
Придаточные сравнительные с союзом je..., desto или je..., um so включают в себя две формы сравнительной степени – наречия или прилагательного, стоящие в главном и придаточном предложениях и находящиеся в пропорциональной зависимости друг от друга.
Je schlechter die Wirtschaftslage ist, desto schneller steigen die Preise.
Чем хуже экономическое положение, тем быстрее растут цены.
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внимание на особенности перевода придаточных сравнительных
1. Im folgenden versuchen wir die Frage der Potentialplanung zu beantworten, wobei wir das Problem dadurch präzisieren, indem wir ein einfaches Entscheidungsmodell heranziehen.
2. Automatisierung stellt Teilstufen der Mechanisierung dar. Sie beginnt, indem der Mechanismus auch die Prozeßsteuerung übernimmt, der Mensch aber die Kontrolle über die Prozeßergebnisse behält.
3. Indem man körperliche und lenkende Tätigkeiten bzw. Verrichtungen von Menschen auf Betriebsmittel überträgt, erhöht man das technologische Niveau eines Arbeits - bzw. Produktionssystems.
4. Die Leistungen eines Produktionssystems entstehen, indem die Produktiv einheiten Produktionsaufgaben durchführen, die notwendig sind, um die Arbeitsobjekte zielgerichtet zu transformieren.
5. Im Modell vereinfachen wir die Problemstellung rigoros, indem wir Restriktionen bezüglich der Produktionspotentiale für die einzellnen Planperioden einbeziehen.
6. Die Bundesbank hat von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, indem sie nicht in die Geldmarktregulierung einbezogene Schatzwechsel mit Laufzeiten von drei Tagen verkaufte, wobei sie die Abgabesätze schriftweise ermäßigte.
7. Indem die Bundesbank gleichzeitig revolvierend Pensionsgeschäfte anbot, gelang es ihr, den Tagesgeldsatz innerhalb eines Bandes mit dem Lombardsatz als Obergrenze und dem Schatzwechselabgabesatz als Untergrenze auf kurze Sicht zu steuern.
8. Ursprüngliche Werksnormen bezeichnen Vereinheitlichungen, die der Betrieb für sich festlegt, um die Leistungsverstellung wirtschaftlicher gestalten zu können, ohne daß auf überbetriebliche Normen Bezug genommen wird oder werden kann.
9. Es kann zufällige Schwankungen von Periode zu Periode geben, ohne daß sich am Marktpreis und damit an der langfristigen Gleichverteilung der Nachfrage etwas ändert.
10. Für ein öffentliches Gut (oder: Kollektivgut) gilt das Ausschlußprinzip nicht, es kann gleichzeitig von mehreren oder vielen Wirtschaftseinheiten verwendet werden, ohne daß seine Menge spürbar abnimmt.
11. Ohne daß eine ausdrückliche Vereinbamng über das Preisverhältnis getroffen werden muß, bringen es die Beteiligten auf die geschilderte Art und Weise fertig, ihr Verhalten faktisch aufeinander abzustimmen.
12. Aber selbst nachdem die Überschreitung der Schwelle (einer bestimmten Emissionsschwelle) geschehen war, war es für den einzelnen Unternehmer praktisch nicht möglich für eine umweltfreundliche Bewältigung der Abfallprodukte Aufwendung zu machen, ohne daß dies, die anderen auch täten.
13. Diese Methoden wurden auch von anderen Forschem empfohlen, ohne daß sie dabei allgemeines Interesse erregt hätten.
14. Indem Öltransporte zurückgingen, entstand ein Überangebot an Tonnage.
15. Da sich in einem vom Welttbewerb geprägten Wirtschaftszweig Tausende von kleinen Unternehmen tummeln, stellt sich für jedes einzelne Unternehmen die Nachfragekurve so dar, als sei ein Mikroskop auf den Punkt A der Nachfragekurve des gesamten Wirtschaftszweiges gerichtet.
16. Eine direkte Preiselastizität heißt aber ökonomisch nichts anderes, als daß die relative Mengenänderung und die relative Preisänderung einander immer entsprechen.
17. Wie man letztlich die Verkäufe unter dem Einstandspreis, im Rahmen einer Sortimentskalkulation, auch beurteilen mag, ein generelles Verbot erschiene schon deshalb problematisch, weil es ein schwerwiegender Eingriff in die Freiheit der Preisgestaltung im Einzelhandel wäre.
18. Je kleiner die Preiselastizität wird, um so mehr werden Preis und Grenzkosten auseinanderklaffen.
19. Je stärker die Preissenkung, desto geringer das Restangebot, das dem Nachfrager bleibt.
20. Je stärker die Preiserhöhung, desto größer allerdings das zusätzliche Angebot.
21. Je erfolgreicher das Unternehmen ist und je rascher es wächst, desto größer wird sein Kapitalbedarf.
22. Je größer die Differenz ist, die zwischen den Umsatzerwartungen für das gegenwärtige Produktprogramm und dem gewünschten Planumsatz (der aus dem strategischen Plan hervorgeht) besteht, um so größer wird die strategische Lücke.
23. Die Teilevielfalt ist umso größer, je mehr spezifische Teile mit einer gegebenen Sortimentsstruktur (bestimmt durch die Sortimentsbreite und - tiefe) verbunden sind.
24. Je stärker nämlich eine Bank auf bestimmte Branchen (oder gar Unternehmungen) spezialisiert ist, um so mehr wird die Entwicklung ihrer Barreserven davon bestimmt sein, wie sich Einnehmen und Ausgaben bei ihren Kunden im Zeitablauf entwickeln.
6.4. Определительные придаточные предложения
Относительные местоимения der, die, das в родительном падеже (dessen, deren), стоящие в сложном предложении после запятой и вводящие определительное придаточное предложение, переводятся словами которого, который, которых (в позиции после существительного, с которым они соотносятся).
Die Ressourcen sollen in Produktionszweige gelenkt werden, deren Produktion von Seiten der Konsumenten hoch bewertet wird.
Ресурсы следует направлять в отрасли производства, продукцию которых высоко оценивают потребители.
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внимание на особенности перевода придаточных определительных
1. Potentialfaktoren, die eine Produktiveinheit bilden, stellen Arbeitskräfte und Betriebsmittel dar.
2. Eine hohe Teilevielfalt verhindert den Einsatz von Spezialmaschinen, die eine hohe Produktivität aufweisen.
3. Funktionsbereiche eines Unternehmens, die Bedeutung für die Erfüllung eines Kundenbedürfnisses haben, beeinflussen daher die relative Qualität eines Produktes.
4. Ein Unternehmer erzeugt zwei Produkte P l und P 2, die sich auf dem Höhepunkt ihres Lebenszyklus befinden und bei denen in den nächsten Jahren aufgrund von Substitutionsprozessen der Absatz zurückgehen wird.
5. Für die Maschinenbahn in der BRD 1980 liegen Angaben (1980) vor, nach denen der Umsatzzuwachs zu etwa 80 %, der Gewinnzuwachs zu etwa 90 % durch neue Produkte erzielt wird.
6. Mechanisierung ist ein Vorgang, bei dem immer größere Anteile körperlicher und geistiger Arbeit auf Mechanismen übertragen werden.
7. Durch die Anzahl der Grundprodukte wird die Sortimentsbreite, durch die Anzahl der Ausfühmngsformen wird die Tiefe des Sortiments bestimmt.
8. Bei dem Verkauf dieser Erzeugnisse entstehen eine Reihe von Vertriebskosten, deren Höhe in diesem Falle unverhältnismäßig groß.
9. Umgekehrt sind Geschäftsbanken, deren Kreditgeschäft sich durchschnittlich entwickelt, bei denen aber ein überdurchschnittlicher Einlagenzuwachs eingetreten ist, eher auf der Geldgeberseite des Geldmarktes anzutreffen.
10. So wird sich bei Banken, deren Kunden saisonbedingte Ausgabenüberschüsse finanzieren, zu bestimmten Zeiten ein betrachtlicher Bedarf an Zentralbankgeld einstellen.
11. Gleichzeitig verzeichnen diejenigen Banken einen Überschuß an Zentral-bankgeld, zu deren Kunden ein Großteil derjenigen Nichtbanken gehört, denen überwiegend die Überweisungen dieser defizitären Nichtbanken zufliessen.
12. Durch die Überweisungen von Löhnen und Gehältern werden insbesondere solche Geschäftsbanken belastet, unter deren Kunden Industrie und Handel relativ stark vertreten sind.
13. Ein privates Gut (oder Individualgut) ist ein solches, dessen Verwendung durch eine Wirtschaftseinheit andere Wirtschaftseinheiten von der Verwendung ausschließt.
14. Das Gut, dessen Nachfrage mit steigendem Einkommen zurückgeht, nennt man absolut inferiores Gut. (Gut des minderen Bedarfs, Kartoffeln ersetzt durch Fleisch).
15. Eine Unternehmung läßt sich in Teil-Unternehmungen zerlegt denken, zwischen denen Märkte bestehen, auf denen die Leistungen der einzelnen Tätigkeiten angeboten, nachgefragt und zu Preisen umgesetzt werden.
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Betrieb und Unternehmung, Unternehmen und Betrieb
Die Begriffe „Betrieb" und „Unternehmen/Unternehmung” werden im allgemeinen Sprachgebrauch nicht sauber getrennt: Häufig wird „Betrieb” als der umfassendere angesehen, da er produktive soziale Systeme in allen Wirtschaftsordnungen bezeichnet. „Unternehmen/Unternehmung” wird gebraucht, wenn man die erwerbswirtschaftliche Zielsetzung in Betracht zieht, was in der Marktwirtschaft von ausschlaggebender Bedeutung ist.
Dann sieht man die Unternehmung als Oberbegriff an und den Betrieb als Teil der Unternehmung.
· Die Unternehmung ist eine rechtlich und wirtschaftlich selbständige Einheit der Volkswirtschaft, die nach eigenem Wirtschaftsplan und auf eigenes Risiko arbeitet, mit der Absicht, einen Gewinn zu erzielen.
· Der Betrieb ist eine räumlich-technisch-soziale Einheit, die Leistungen erstellt, wirtschaftlichen Zielsetzungen folgt, aber wirtschaftlich unselbständig ist.
· Eine Unternehmung kann aus mehreren Betrieben bestehen, nicht aber ein Betrieb aus mehreren Unternehmen.
Hierzu kommen noch Begriffe wie „Firma”, „Fabrik”, „Werk” und „Geschäft”. Der Begriff „Firma” bezeichnet den Namen der Unternehmung, die Begriffe "Fabrik" und "Werk" stellen die produktionswirtschaftliche Seite eines Betriebes heraus. "Geschäft" im engeren Sinne ist eine Kaufstelle oder eine Dienststelle (Büro, Kontor, Office), im weiteren Sinne ist das Geschäft entweder eine Handels - oder Bankoperation oder andere wirtschaftliche Tätigkeiten.[10]
VII. Распространенное определение
В отличие от простого согласованного определения распространенное определение вследствие большого разрыва между артиклем (или словом, выполняющим его функции) и относящимся к нему определяемым существительным представляет трудность при переводе и требует овладения определенной техникой перевода.
Распространенные определения бывают различных типов. Основные из них:
1) распространенное определение с одним словом-определением;
2) распространенное определение с двумя (и более) словами-опреде-лениями;
3) распространенное определение, содержащее в себе одно или несколько других распространенных определений.
Рекомендуется такая последовательность при переводе распространенных определений:
а) уяснение объема определения, т. е. нахождение артикля (или заменяющего его слова) и определяемого существительного;
б) нахождение и перевод ключевого слова определения и тесно связанных с ним слов;
в) перевод остальных слов распространенного определения.
Распространенное определение, заключенное в другом, рекомендуется переводить после первого, присоединяя его в виде причастного оборота или придаточного определительного предложения.
Die hier in Frage kommenden Kategorien sind jedoch bereits in der Einfuhrung genannt worden.
Рассматриваемые здесь категории уже были названы во введении.
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внимание на особенности перевода распространенного определения
1. Für die ökonomisch nicht verwertbaren Rückstände sind drei Optionen möglich.
2. Die vorliegende gemischt - ganzzahlige Optimierungsaufgabe läßt sich relativ einfach lösen.
3. Das in diesem Kapitel vorgeschlagene vereinfachte Modell zum Technikeinsatz läßt sich als Planungsheuristik interpretieren.
4. Qualitätsnorm ist eine Norm, in der die für die Verwendung eines materiellen Gegenstandes wesentlichen Eigenschaften beschrieben und objektive Beurteilungkriterien festgelegt sind.
5. Zu beantworten ist die Frage, in welcher der Perioden zwei bis fünf des sieben Perioden betragenden Planungszeitraumes das Produkt P3 als Ersatz für das Produkt P2 am Markt eingeführt werden soll.
6. Für alle bereits am Markt angebotenen Produkte ist in jeder Planperiode zu prüfen, ob diese endgültig aus dem Produktprogramm zu eliminieren sind.
7. Die produktbezogene Wertanalyse ist systematische, d. h. an einem Vorgehensplan orientierte Methodik, die in Form betrieblicher Gruppenarbeit abläuft.
8. Zum Durchführen der Wertanalyse ist eine zeitlich begrenzte, etwa aus 5-8 Personen bestehende Arbeitsgruppe zu bilden.
9. Eine hohe Teilevielfalt kann zu erheblichen spezifischen Investitionen führen, wenn zur Herstellung der vom Grundmodell abweichenden Teile zusätzliche Maschinen, Anlagen und Werkzeuge benötigt werden.
10. Der Inhalt einer Norm umfaßt die Gesamtheit der darin getroffenen sachlichen Festlegungen.
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Was ist eine Börse?
Was fällt Ihnen spontan zum Stichwort „Börse“ ein? - Wetten, Sie denken an ein reges Gewusel von Menschen, die mit Block, Kuli und mindestens zwei Telefonen hantieren und aufgeregt ominöse Zahlenkombinationen in den Raum schreien. Das ist zumindest das Bild, das uns in den Medien von den Wertpapierbörsen vermittelt wird. Und kaum jemand kann sich vorstellen, daß es an normalen Börsentagen vergleichsweise ruhig und wenig hektisch zugeht. Das heißt, wenn nicht gerade alle Leute kaufen oder verkaufen wollen, weil irgendeine japanische Großbank Pleite gemacht oder zwei deutsche Stahlkonzerne ihre Fusion bekanntgegeben haben.
Alles gut geordnet
Nüchtern betrachtet sind die acht Börsenplätze in Deutschland der Ort, an dem Verkäufer und Kaufinteressenten von Wertpapieren zusammentreffen, um miteinander ins Geschäft zu kommen. Die Aufgabe der Börsenmakler ist es, die unterschiedlichen Preisvorstellungen zusammenzubringen. Und der Börsenteil Ihrer Tageszeitung ist nichts anderes als das, zugegeben sehr verkürzte, Abrechnungsbuch der Makler über alle Transaktionen. Man muß es nur zu lesen wissen.
Gehandelt werden an der Börse zahlreiche Arten von Wertpapieren. Solche mit fester Laufzeit und fester Verzinsung, die vom Bund, von Banken oder Industrieunternehmen herausgegeben werden, sind im Börsenteil unter „Anleihen“ mit ihren Zinssätzen, Laufzeiten und den gebotenen Preisen aufgeführt. Den größten Teil der Kursnotierungen nehmen in - und ausländische Aktien von Banken und Industrieunternehmen ein. Der „aufgedruckte“ Nennwert der Aktien beträgt in der Regel 50 Euro. Andere Stückelungen sind aber auch denkbar. So sind seit einiger Zeit sogenannte Volksaktien mit einer Stückelung von fünf Euro populär (Beispiel: die T-Aktie). Der eigentliche Wert einer Aktie bemißt sich aber nicht nach ihrem Nennwert, sondern nach dem Preis, der sich aus Angebot und Nachfrage ergibt.
Rund ums Börsengeschehen werden drei Märkte unterschieden: An die Aktien und die zugehörigen Gesellschaften, die im Amtlichen Handel notiert sind, werden die höchsten formalen Anforderungen gestellt, zum Beispiel über die Art, wie die Bilanzen zu veröffentlichen sind. Nicht amtlich festgestellt, sondern „nur“ amtlich beaufsichtigt, erfolgt die Kursfeststellung im geregelten Markt. Hier sind die Zugangsvoraussetzungen für die AGs etwas weniger streng. Der dritte Markt bildet sich um die Aktien des Freiverkehrs: Diese Papiere sind nicht zum amtlichen Handel zugelassen, müssen nicht die strengen Vorschriften erfüllen und werden auf dem Börsenparkett von freien Maklern betreut.
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis
Im Laufe eines Tages gehen bei den Maklern die Kauf - und Verkaufsangebote für die von ihnen betreuten Aktien ein. Um den Handel flexibler zu gestalten, werden die Aufträge beispielsweise im amtlichen Handel nach Größe unterschieden. Geschäfte über höhere Stückzahlen (bei Aktien mindestens fünfzig) werden, so die Fachbegriffe, „fortlaufend“ oder auch „variabel notiert“. Das heißt, der Makler versucht permanent, Geschäftspartner zusammenzubringen. So erklärt es sich, daß über den Tag verteilt verschiedene Kurse zustande kommen. Sie werden im Börsenteil als fortlaufende Notierung festgehalten. Das Aktien-Kleinvieh (Spitzen) wird einmal täglich abgerechnet. Der Makler vergleicht die von Käufern und Verkäufern gebotenen Preise und bildet den Einheits-/ oder Kassakurs. Das ist der Kurs, bei dem sich die Wünsche am nächsten kommen und möglichst viele Aufträge erfüllt werden können (Meistausführungs-prinzip). Findet sich für einen Auftrag kein kompatibler Partner, beispielsweise weil die Preisvorstellungen unrealistisch waren, so geht der Auftraggeber für diesen Börsentag leer aus. Neuer Tag – neues Glück.
Часть II. Тексты для самостоятельного чтения и перевода на русский язык
Прочитайте и переведите нижеследующие тексты, при этом обращайте внимание на ранее изученные грамматические конструкции, подготовьте краткий пересказ текстов
Grundzüge des Wirtschaftssystems in der Bundesrepublik Deutschland
Soziale marktwirtschaftliche Ordnung
Das Wirtschaftssystem in der Bundesrepublik hat sich zu einer sozialen marktwirtschaftlichen Ordnung mit globaler Steuerung des Wirtschaftsablaufs entwickelt. Es verbindet die freie Initiative des einzelnen mit den Grundsätzen des sozialen Fortschritts. Das Grundgesetz garantiert die Freiheit der privaten Initiative und des Privateigentums und unterwirft diese Grundrechte sozialen Bindungen. Der Staat setzt Rahmenbedingungen, unter denen sich die Marktvorgänge abspielen, verzichtet aber fast vollständig auf direkte Eingriffe in das wirtschaftliche Geschehen.
Die Frage, welche und wie viele Güter erzeugt werden und wer wieviel davon erhält, wird vor allem auf den Märkten entschieden. Die Preise bilden sich frei am Markt. Staatliche Preispolitik wird vor allem mit den Mitteln der Kredit-, Finanz - und Steuerpolitik sowie der Wettbewerbspolitik betrieben. Auch für den Arbeitsmarkt ist das freie Spiel der Kräfte bestimmend. Es herrscht Tarifautonomie. Das bedeutet: Tarifverträge, die die Höhe der Löhne, die Länge der Arbeitszeit, die Urlaubsdauer und die allgemeinen Arbeitsbedingungen regeln, werden zwischen den Arbeitnehmern und Arbeitgebern den Sozial - oder Tarifpartnem frei ausgehandelt. Ihren Organisationen, den Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden, kommt daher im Wirtschaftsleben eine große Bedeutung zu. Es ist ihre Hauptsache, die Interessen ihrer Mitglieder entschieden zu vertreten. Aber zugleich tragen sie eine hohe gesamtwirtschaftliche Verantwortung, und ihr Verhalten kann das Funktionieren des Wirtschaftssystems tiefgehend beeinflussen.
Betriebsorganisation
Um leistungswirtschaftliche Aufgaben zu erledigen, benötigt der Betrieb eine Organisation. Betriebliche Organisation setzt das Vorhandensein von Menschen und Sachmitteln voraus; die bei der Erfüllung von bestimmten gleichartigen Aufgaben zusammenwirken und solcherweise organische organisatorische Einheiten bilden. Organisatorische Einheiten können Gruppen, Abteilungen, Hauptabteilungen und Bereiche sein. In mittleren und größeren Betrieben kommt es zum Aufbau einer Hierarchie, in Kleinbetrieben ist eine Hierarchiebildung überflüssig, obwohl sie auch eine organisatorische Struktur benötigen.
Die Hierarchie oder Betriebspyramide besteht aus verschiedenen Ebenen:
· obere Leitungsebene: Geschäftsführung/Vorstand;
· mittlere Leitungsebene: Bereichs - /Hauptabteilungsleitung;
· untere Leitungsebene: Abteilungs - /Gruppenleitung;
· Ausführungsebene: Sachbearbeitern[11]/Arbeiter.
Stellen, die auf einer Ebene liegen, haben den gleichen Rang; Stellen, die auf einer höheren Ebene liegen, haben auch einen höheren Rang und werden als Instanzen bezeichnet.
Die genaue Gliederung eines Betriebs hängt natürlich von der Branche, seiner Größe und Art und von den Vorstellungen der Unternehmensleitung über einen rationellen Ablauf des Leistungsprozesses ab. Grundsätzlich hat jedoch jeder Betrieb als obere Stufe Geschäftsführung oder Vorstand, als mittlere Stufe gelten Beschaffung, Produktion, Absatz und Verwaltung mit weiteren Abteilungen oder Gruppen, die ihnen zuständig sind.
Leitungssysteme
Die Betriebsführung legt Ziele fest, trifft Entscheidungen, plant die Maßnahmen, um die gesetzten Ziele zu erreichen, organisiert den Betriebsprozeß und kontrolliert die Ergebnisse dieses Prozesses. Um diese Aufgaben zu erfüllen, muß sich die leitende Tätigkeit von der ausführenden Tätigkeit frei machen. Ein Betriebsleiter, der ständig in den operativen Bereich eingreift, hat seine Aufgabe verfehlt: Er ist nicht für Einzelheiten, sondern für das Ganze verantwortlich. Er muß die Zusammenhänge sehen und es verstehen, weitere Aufgaben und Verantwortungen an die nachgelagerten Führungsebenen sowie an die Ausführungsebene zu delegieren. Das wirft die Frage auf, wer, wem und auf welchem Weg in einem Betrieb oder Unternehmen Anweisungen erteilen kann.
Die Weisungsbeziehungen der übergeordneten zu den untergeordneten Stellen sowie die Berichtswege der untergeordneten zu den übergeordneten Stellen für die Kontrollinformationen beschreibt ein Leitungssystem. Die schematische Darstellung eines Leitungssystems erfolgt im Organigramm.
Traditionelle Leitungssysteme sind das Einliniensystem und das Mehrliniensystem. Aufgrund ihrer Mängel wurden moderne Weisungssysteme entwikelt. Das sind das Stab-Linien-System, die Spartenorganisation und die Matrixorganisation.
Durchbruch zur Mitbestimmung
Im 19. Jahrhundert vollzog sich in Deutschland der Übergang von der Agrar - zur Industriegesellschaft. Dieser Übergang wurde vom langen Kampf der Arbeiter um die Verbesserung ihrer elenden materiellen und sozialen Lage geprägt. Bis weit in das 20.Jahrhundert hinein blieben die Arbeiter und Angestellten in Betrieben im Stande völliger Abhängigkeit, die Verfügungsmacht der Eigentümer war fast unbeschränkt.
Das Betriebsrätegesetz der Weimarer Republik von 1920 schuf erstmals die Möglichkeit, in allen Betrieben gewählte Vertretungen der Arbeiter und Angestellten einzurichten. Die nationalsozialistische Hitler-Herrschaft hat diese Entwicklung unterbrochen.
Im Jahre 1951 setzte die Bundesrepublik Deutschland das Montanmit-bestimmungsgesetz[12] in Kraft, das die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer in den Leitungsorganen in den Unternehmen der Montanindustrie (Bergbau, Eisen - und Stahlerzeugung) festlegte (zuletzt geändert wurde dieses Gesetz im Jahre 1985). Das Betriebsverfassungsgesetz von 1952 verschaffte den Arbeitnehmern nahezu aller Betriebe (mit mindestens 5 Beschäftigten) Mitbestimmungsrechte (zuletzt geändert 1985). Das Gesetz über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer von 4.5.1976 (Mitbestimmungsgesetz, MitbestG) umfaßt alle Wirtschaftszweige mit Ausnahme der Montanindustrie, wo das Montanmitbestimmungsgesetz gilt, und Unternehmen aller Rechtsformen mit mehr als 2000 Beschäftigten.
Diese Gesetze regeln die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer, sowie Bildung und Zusammensetzung von Aufsichts - und Betriebsräten, sie schaffen den rechtlichen Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Willensbildungs - und Entscheidungsprozeß in Unternehmen und Betrieben.
Bildung und Zusammensetzung des Betriebsrates
Um die Mitarbeiter eines Betriebes in die Gestaltung der Arbeitsbedingungen einzubeziehen, hat der Gesetzgeber im Betriebsverfassungsgesetz die Wahl der Betriebsräte vorgesehen. Die Beamten, Angestellten und Arbeiter des öffentlichen Dienstes wählen den Personalrat. Seine Aufgaben und Befugnisse ähneln denen des Betriebsrates.
Der Betriebsrat ist die gewählte Vertretung der Arbeitnehmer eines Betriebes zur Mitwirkung in Angelegenheiten des Betriebes. Der Betriebsrat wird auf 3 Jahre in gleicher, freier und geheimer Wahl gewählt. Wahlberechtigt sind alle Arbeitnehmer über 18 Jahre, wählbar sind alle Arbeitnehmer über 18 Jahre, die mindestens 6 Monate dem Betrieb angehören. Die Anzahl der Mitglieder des Betriebsrates hängt von der Zahl der im Betrieb arbeitenden Arbeiter ab. In Kleinbetrieben (5—20 Arbeitnehmer) besteht der Betriebsrat aus einer Person (Betriebsobmann[13]), in Betrieben ab 21 Arbeitnehmern aus 3 Mitgliedern. Die Anzahl der Mitglieder nimmt mit zunehmender Arbeitnehmerzahl um jeweils 2 Mitglieder zu. Arbeiter und Angestellte müssen grundsätzlich entsprechend ihrer Anzahl im Betrieb vertreten sein. Sie wählen ihre Vertreter in getrennten Wahlgängen, es sei denn, daß beide Gruppen der Wahlberechtigten in getrennten, geheimen Abstimmungen die gemeinsame Wahl beschließen.
Wenn dem Betrieb mindestens 5 Arbeitnehmer unter 18 Jahren und/oder Auszubildende[14] angehören, so wählen sie Jugendlichen-und Auszubildendenvertretungen, die ihre besonderen Interessen gegenüber dem Arbeitgeber vertreten. Die JAV kann jedoch nicht direkte Verhandlungen mit dem Arbeitgeber führen, sondern muß ihre Interessen über den Betriebsrat vertreten lassen.
Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen und Auszubildenden, die noch nicht 25 Jahre alt sind. Wählbar sind diejenigen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, aber noch nicht 25 Jahre alt sind.
СПИСОК РЕКОМЕНДУЕМОЙ ЛИТЕРАТУРЫ
1. Einführung in die Fachsprache der Betriebswirtschaft von Rosemarie Buhlmann und Anneliese Fearns. Goethe-Institut, München 1991.
2. Grundwissen Betriebswirtschaft von Bernd Weidmann. Erst Klett Verlag für Wissen und Bildung Gmbh, Stuttgart. Dresden 1991.
3. Markt. Handbuch für Osteuropa und Zentralasien. Goethe-Institut. Markt-Verlag, Moskau 1999.
4. Unternehmen und Betrieb. Предприятие и производство: Учеб. пособие по нем. экономическому языку – М.: НВИ – ТЕЗАУРУС, 1999. – 96 с.
5. Tatsachen über Deutschland. Bertelsmann Lexikon Verlag, 2000.
6. Немецко-русский словарь по бизнесу. Сост. – М.: Словари, 1993. – 494 с.
7. Немецко-русский финансово-кредитный словарь под ред. к. э. н. . – М.: Финансы и статистика, 1992. – 240 с.
8. Gerhard Wahrig. Deutsches Wörterbuch. Neu herausgegeben von Dr. Renate Wahrig-Burfeind. Mit einem „Lexikon der deutschen Sprachlehre“. Bertelsmann Lexikon Verlag, 1997.
9. Шендельс грамматика немецкого языка: Учеб. для ин-тов и фак. иностр. яз. – 3-е изд., испр. – М.: Высш. шк., 1988. – 416 с.
10. www. magazine-deutschland. de
ОГЛАВЛЕНИЕ
Предисловие……………………………………………………..… Часть I. Грамматические комментарии, упражнения и тексты для перевода на русский язык………………………………..….… I. Passiv – страдательный залог…………………….……............. 1.1. Präsens Passiv………………………………………....…… 1.2. Imperfekt Passiv………………………………............…… 1.3. Perfekt Passiv, Plusquamperfekt Passiv, Futurum Passiv; Modalverb mit dem Infinitiv Passiv…………………………............ 1.4. Безличный пассив – Unpersönliches Passiv…………….... II. Инфинитив и инфинитивные обороты……………..…....…....... 2.1. Зависимый инфинитив………………………….......……. 2.2. Оборот «um + zu + Infinitiv»……………………....…...… 2.3. Оборот «ohne zu + Infinitiv»….………………………..…. 2.4. Оборот «statt/anstatt + zu + Infinitiv»…….……......……... 2.5. Глаголы brauchen, scheinen, glauben, suchen, pflegen в инфинитивных оборотах……………………………………....…… 2.6. Конструкция «sein + zu + Infinitiv»………………...……. 2.7. Конструкция «haben + zu + Infinitiv»……………...…….. 2.8. Глагол lassen……………………………………......…….. III. Партиципиальные (причастные) обороты…………………..… 3.1. Обособленный причастный оборот…………………...… 3.2. Причастие I с частицей zu в функции определения (герундив)………………………………………………………….. IV. Коньюнктив……………….…………………....………………. 4.1. Präsens Konjunktiv……………………….…………………. 4.2. Imperfekt, Plusquamperfekt Konjunktiv. Konditionalis I und II.. 4.3. Коньюнктив в косвенной речи и в косвенном вопросе… V. Парные союзы……………………………………….....………... VI. Некоторые виды придаточных предложений………………… 6.1. Придаточные дополнительные, причины, времени, цели (упражнения)………………………………………………………... 6.2. Придаточные условные (союзные и бессоюзные)………. 6.3. Придаточные предложения образа действия. Сравнительные придаточные предложения………………….................... 6.4. Определительные придаточные предложения……......….. VII. Распространенное определение……………….........………… Часть II. Тексты для самостоятельного чтения и перевода на русский язык…………………………………......………………… Список рекомендуемой литературы…………………………… Оглавление…………………………………………………....…... | 3 6 6 6 7 8 9 12 12 13 14 15 16 19 20 21 24 24 25 28 28 30 31 35 38 39 40 41 45 47 50 53 54 |
Наталья Алексеевна Фролова
Елена Георгиевна Кипень
АКТИВИЗАЦИЯ НАВЫКОВ УПОТРЕБЛЕНИЯ И ПЕРЕВОДА
ГРАММАТИЧЕСКИХ КОНСТРУКЦИЙ С НЕМЕЦКОГО ЯЗЫКА
(НА МАТЕРИАЛЕ ЭКОНОМИЧЕСКИХ ТЕКСТОВ)
Учебное пособие
Редакторы: , .
Темплан 2005 г., поз. № 19.
Подписано в печать 07.07.2005. Формат 60×84 1/16.
Бумага потребительская. Гарнитура ”Times“.
Усл. печ. л. 3,44. Усл. авт. л. 3,25.
Тираж 50 экз. Заказ
Волгоградский государственный технический университет
400131 Волгоград, просп. им. , 28.
РПК «Политехник»
Волгоградского государственного технического университета
400131 Волгоград, ул. Советская, 35
[1] dispositiv-распорядительный, оперативный;
[2] originär—первоначальный, первичный.
[3] die Leitmaxime, der Leitsatz – ведущее положение, руководящий принцип; die Maxime – основное правило: основной принцип, основа;
[4] der Überschuß – избыток, излишек; der Überschuß von Einnahmen über Ausgaben – превышение доходов над расходами;
[5] standesgemäß: der Stand – здесь: сословие, der dritte Stand – третье сословие.
[6] der Elektroinstallateur—электромонтер; die Installation —монтаж, установка; installieren—монтировать, устанавливать;
[7] der Computer-Boom \kompju:ter bu:m\—компьютерный бум;
[8] der Shop—шоп, магазин.
[9] der Prokurist - доверенный предприятия; die Prokura - общая (генеральная) доверенность, in (per) Prokura (p. p.) - по доверенности.
[10] Ср. с рус. «дело», с англ. Business, вошедшим как в рус. (бизнес), так и в нем. языки (der Busineß), а также der Geschäftsmann – деловой человек, бизнесмен, der Busineßmann, businessman.
[11] der Sachbearbeiter—конторский служащий, делопроизводитель.
[12] montan—горный, горно-металлургический, горнопромышленный;
[13] der Obmann—старший, староста;
[14] der Auszubildende - ученик на производстве.
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