Die landwirtschaftlichen Betriebe produ/ieren 102 % des Nahrungsmittelbedarfes des Landes.

Die Landwirtschaft wird durch hohen Mechanisierungs - und Rational isierungsgrad gekennzeichnet. Die landwirtschaftlichen Untemehmen sind fast ausschliepiich in familienbesitz,

Der AuPenhandel gehftrt zu den wichtigsten fimktionen der Wirtschaft. Osterreich hat Handelsbeziehungen mit rund 150 Landem.

Die wichtigsten Handelspartncr Osterreichs sind Deutschland, Italien und die Schweiz.

cntwickelt sind auch dcr Maschinenbau, die Chemiewirtschaft, die Textilindustrie, die Elektronik/Elektrotechnik sowie die Glasindustrie und Porzellanerzeugung, die Nahrungs - und GenuPmittelindustrie.

Obgleich von der Gesamtflache Osterreichs nur 20 % auf Ackerland und 28, 8 % auf Wiesen und Weiden entfallen, produzieren (Stand 1982/83) 302 579 landwirtschaftliche Betriebe 102 % des Nahrungsmittelbedarfes des Landes. Dies ist vor allem auf den hohen Mechanisicrungs - und Rationalisierungsgrad der Ssterreichischen Landwirtschaft zurQckzufilhren sowie auf die Anwendung neuester agrartechnischer Methoden.

Die wichtigsten Produktionsgebicte der osterreichischcn Landwirtschaft sind das ntirdliche Alpenvorland und die Region zu bciden Seiten der Donau bis in die Flachlander an der Ostrenze des Landes. Hier wird Feld - und GrQnlandwirtschaft mit Viehhaltung sowie Obst - und Weinbau betrieben. Die Mittelgebirgs - Landwirtschaft ist gekennzeichnet durch starkcre Viehzucht und zunehmende Waldnutzung. Die Hochgebirgszone bietct nur die Mftglichkeit zu cxtensiver Weidckultur und zu Forstw'irtschaft.

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Die landwirtschaftlichen Untemehmen sind fast ausschlicplich in Familienbesitz. Lediglich Gropbetriebc der Forstwirtschaft befinden sich zu einem betrachtlichen Teil im Eigentum von Bund, Landem, Gemeinden, Kirchcn und Genosscnschaften. Als Industrieland mit einem relativ kleinen Inlandsmarkt ist Osterreich stark exportorientiert. Der AuPenhandel gehdrt so zu den wichtigsten Funktionen der flsterreichischen Wirtschaft. Die amtliche AuPenhandelsstatistik umfapt den Verkchr mit rund 150 Landem.

Die wichtigsten Handelspartner Osterreichs sind Deutschland, gefolgt von Italien und von der Schweiz.

Ostcrreich besitzt ein dichtes Netz von Verkehrsvcrbindungen. Das Prinzip der osterreichischen Verkehrswege sind parallel verlaufende Ost-West-Linien entlang der Donau sow'ie cntland der Langstaler der Alpen, die gckreuzt werden von Nord

    S6d - Verbindungen Ober die Alpenkamme z wise hen Mitteleuropa und dem Mittelmcerraum.

Heute befliegt die Gescllschaft ein Linienstrcckennetz, das 46 Stadte in 35 Landem Europas, des Nahen Ostcns und Nordafrikas umfapt.

Задание J.

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Osterreich ist ein hochentwickeltcs Industrieland. Das Wirtscha Assy stem Osterreichs ist die soziale Marktwirtschaft. Die Produktionsmittel sind Eigentum dcr Produzenten. In Osterreich gibt es hauptsЈchlich Klein - und Mittelbetriebc. Die osterrcichische Industrie umfapt alle Branchen. Bekannt sind Produkte der bsterreichschen Glasindustrie. Sie werden exportiert. Hoch entwickelt sind auch dcr Maschinenbau, die Chemiewirtschaft, die Textilindustrie, die Elektronik (Elektrotechnik u. a.). Die landwirtschaftlichen Unternehmen sind in Familienbesitz.

die Forstwirtschaft, - en - лесная промышленность die Gesamtflache, - n - общая плошадь der Handelspartner - торговый портнер der Inlandsmarkt, - e - внутренний рынок der Kleinbetrieb, - с - малое предприятие die Landesunternehmung, - en - сУх предприятие die Marktwirtschaft, - en - рыночная экономика der Mittelbeirieb, - e - среднее предприятие

die Nahrungs - und Gcnupmittelindustrie, - n - пищевая и вкусовая промышлен­ность

der Nahrungsmittelbedart — потребность в продуктах питания die Porzellanerzeugung, - en - фарфоровая промышленность der Produzent, - en - производитель zurUckfiihren auf (Akk) - объяснять

Industrie, Landwirtschaft, Handel

Osterreich ist ein hochentwickeltes Industrieland mit schencll wachsendem Dienstleistungsscktor. Das Wirtschaftssystem Osterreichs ist die soziale Marktwirtschaft, d. h. Angebot und Nachfrage sind der wichtigste Regulator der Volkswirtschaft. Die osterreichische Wirtschaft ist im Prizip privatwirtschaftlich organisiert, d. h. die Produktionsmittel sind Eigentum der Produzenten bzw. W'irtschaftstreibenden. Ausnahmen bilden Staatsbctriebe wie Post, Eisenbahn oder Bundesforste, wciter Kommunalbetriebe und Landesuntemehmungen. Eine besondere Form des offentlichen Eigentums sind die sogenannten verstaatlichten Untcmehmungen, die auf Grund eigener Verstaatlichungsgesetze in den Besitz des Bundes oder der Bundesl&nder iibergegangen sind.

In Osterreich gibt es hauptsSchlich Klein - und Mittelbetriebe. Fast ein Drittel allcr Arbeitsstiitten sind Einmann - oder kleinste Familienbetriebe, und nur 3, 3 Prozent dcr osterreichischen Betriebe haben mehr als 50 Bcschaftigte. Die osterreichische Industrie umfapt alle Branchen. Sie produziert im Vergleich zu anderen Industriestaaten jcdoch noch zu viele Massenartikel, die gr^Pere Lander ebenfalls und oft billiger besorgen konnet. Die Erfolge einiger (Osterreichischen Firmen auf dem Weltmarkt zeigen, dap spezialisierte Produkte, wrie “intelligente” elektronische Maschinen mit kostensparenden Technologien, die besten Aussichten haben. Bekannt sind Produkte dcr osterreichischen Glasindustrie und des Kunsthandwerkes. Sie werden zum Gro(3teil exportiert.

Die Grundlage der osterreichischen Industrie bilden Eisen, Buntmetalle und wertvolle Mineralien, die abgebaut und nach ganz Europa vcrkault werden.

Die Gebirgsfliisse des Landes so wie die Wassermassen der Donau werden zur Gewinnung von W'asserkraft genutzt. Obwohl Osterreich feste Brennstoffe, Erdol und vor allem Wasserkraft besitzt, mup es Energie importieren.

Die Osterreichische Eisen - und Stahlindustrie ist hoch entwickelt. Die wichtigsten Eisenerzvorkommen liegcn in der Stciermark, und die weltbekannten Gropbetriebe der Stahlindustrie (VOEST - Alpine) befinden sich in Linz. Hoch

Die wichtigsten Handelspartner Osterreichs sind Deutschland, Italien und die Schweiz.

Задание 2.

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Текст: “Bildungswescn”

Лексика к тексту:

die AbschlupprOfung, - en - выпускной экзамен die allgemeinbildendc Schule, - en - общеобразовательная школа die “Allgemeine Schulordnung”, - en - общее положение о школьном образо­вании

die Berufsausbildung, - en - профессиональное образование

berechtigen - давать право

existieren - существовать

gebiihrenfrci - бесплатный

den Grundstein bilden - быть основой

je nach Fachrichtung - в зависимости от специальности

die Lehrlingsausbildung, - en - профессиональное обучение

in der Regel - как правило

die ReifeprOfung, - en - экзамен на аттестат зрелости die Schulpflicht, - en - обязательное школьное образование die Sozial Bedurftigten - малообеспеченные студенты die Studicnbeihilfe, - n - стипендия unentgelflich - бесплатный

“BILDUNGSWESEN”

Die “Allgemeine Schulordnung" dcr Kaiserin Maria Theresia (1774) bildet den Grundstein des osterreichischen Schulwesens. Bereits im 19. Jh waren die drei Bereiche des Bildungswesens, der allgemeinbildenden Schulen (etwa Gymnasien), die berufsbildenden Schulen und die Lehrerausbildung gut entwickelt. 1869 wurde die achtjahrige Schulpflicht eingefuhrt.

Der Schulbesuch ist unentgeltlich. Die Schulpflicht beginnt nach der Vollendung des sechsten Lebensjahres und dauert neun Schuljahre. Nach dem Besuch der vierjahrigen Volksschule (Grundschule) stehen dem (der) 10 jahrigen in der Regel zwei weiterfuhrende Schulwege offen: der Besuch der Hauptschulc, die in zwei KJassen geftihrt wird (ab 1985 mit Leistungsgruppen in den Ffichem Deutsch, Englisch und Mathematik) und im allgemeinen tiber den einjahrigcn Polytechnischen Lehrgang den Weg in das praktischc Berufsleben eroffriet, odcr der Besuch einer allgemeinbildenden h5heren Schule. Sie dauert acht Jahre, schliept mit der Reifepriifiing ab und berechtigt zum Besuch einer UniversitSt oder Hochschule. Die allgemeinbildendc hohere Schule ist in das Gymnasium und in das Realgymnasium cingeteilt. In den 1. und 2. Jahrgilngen cxistiert iin

Gymnasium, Realgymnasium und Wirtschaftskundlichen Realgymnasium derselbe Lehrplan; erst ab der 3. Klasse kommt zu DifFerenzicrungen in einzclnen Fachem (etwa Latein und Geometrisches Zeichnen). In der Oberstufe werden die beiden Zweige weiter difterenziert, wobei die Differen/.ierungsmerkmale von der Betonung der alten Sprachen Latein und Griechisch bis zur starkeren Berticksichtigung naturwissenschaftlichcr und mathematischer Facher reichen. L>ie AbschluPprutung berechtigt zum Hochschulstudium.

Die Berufsausbildung erfolgt in zwei institutionalisieden Bereichen, die sich teilwcise uberdecken: Im dualen Berufsausbildungssystem, das ist die Lehrlingsausbildung an den Lemorten ‘'Betrieb” sowie “Berufsschule” und in Schulen (berufsbildcnde mittlere und hoherc Schulen).

Berufsbildende mittlere Schulen haben die Aufgabe, neben einer fundierten Allgemeinbildung die Ausbildung zu Berufen zu vcrmitteln. Die Schuldauer betragt je nach Fachrichtung ein bis vier Jahre. Berufsbildende hohere Schulen vermitteln in fiinf Jahren eine fundierte Allgemeinbildung und fiihrcn zu Berufen des jeweiligen Fachgebietes. Sie schliepen mit einer ReifeprQfung ab.

In Wien existieren mehrere private Schulen. In Osterreich ist dcr Zugang zu alien Universitatcn und Hochschulen fiir jeden, in jeder Studienrichtung offen. Neber der normalen Zulassungsvoraussetzung der Rcifepriifung (Mature) an einer hoheren Schule, die eine allgemeine Studienberechtigung vermittelt, bestehcn auch fur Nichtmaturanten unter bestimmten Voraussetzungen verschiedene Moglichkeiten dcr Zulassung zum Hoclischulstundium.

Seit 1972 ist das Studium an den Universitatcn und Hochschulen fiir Inlander gebiihrenfrei. Sozial Bedurftige crhalten Studienbcihilfen. Der Abschluf) des Universit&tsstudiums mit eincm Diplom oder einem Magister erofTnet die Moglichkeit zur Austibung eines h6chstqalifizierten Berufes.

In Osterreich gibt es derzeit 18 Universitatcn und 6 Kunsthochulen: University Wien (1365 gegriindet, sie ist die alteste bestehende Universitat des Technische Universitflt Wien (1815), Wirtschaftsuniversitat Wien (1898), Universitat fur Bildungswissenschaften Klagenfurt (1970), Akademie der bildenden; Kunste in Wien (1692), Hochschule fur Musik und Darstellenende Kunst “Mozarteum” in Salzburg (1870) u. a. m.

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