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1926

in der Ukraine geboren

d) Erzählen Sie über das Leben von Jakob Schulz. Benutzen Sie seinen Lebenslauf als Grundlage der Erzählung.

12. Gedichtfortsetzung

a) Lesen Sie ein Gedicht von Theo Weinobst, das zu der Konkreten Poesie gehört. Was fällt Ihnen ein? Wie können Sie dieses Gedicht interpretieren?

Lebenslauf

Anfang

Neureich

Baby

Ordnung

Creme

Posten

Daumen

Qualität

Erfahrung

Rastlosigkeit

Fortschritt

Sommerhaus

Grundschule

Traumreise

Hauptschule

Untergang

Irrwege

Veralten

Jugendsünden

Warten

Küsse

X

Liebe

Y

Mann und Frau

Zentralfriedhof

T. Weinobst

b) Lesen Sie noch ein Gedicht und vergleichen Sie es mit dem von Theo Weinobst. Was haben sie Gemeinsames? Wodurch unterscheiden sie sich? Wie ist der Hauptgedanke beider Gedichte?

Жизнь

Мама, сказка, каша, кошка,

книжка, яркая обложка,

Буратино, Карабас,

ранец, школа, первый класс,

грязь в тетради, тройка, двойка,

папа, крик, головомойка,

лето, труд, река, солома,

осень, сбор металлолома,

Пушкин, Дарвин, Кромвель, Ом,

Гоголь и Наполеон,

Менделеев, Герострат,

бал прощальный, аттестат,

институт, экзамен, нервы,

конкурс, лекция, курс первый,

тренировки, семинары,

песни, танцы, тары-бары,

прочность знаний, чет-нечет,

радость, сессия, зачет,

стройотряд, жара, работа,

культпоход, газета, фото,

общежитие, взятка-мизер,

кинотеатр, телевизор,

карандаш, лопата, лом,

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

пятый курс, проект, диплом,

отпуск, море, пароход,

теща, юмор и сатира,

по Кавказу турпоход,

кульман, шеф, конец квартала,

цех, участок, план по валу,

ЖСК, гараж, квартира,

детский сад, велосипед,

карты, шахматы, сосед,

сердце, печень, лишний вес,

возраст, пенсия, собес,

юбилей, часы-награда,

речи, памятник, ограда.

О. Молотков

c) Schreiben Sie selbst ein ähnliches Gedicht!

13. Lebenslauf in fünf Sätzen. Schreiben Sie Ihren Lebenslauf in fünf Sätzen: nur die wichtigste Information.

14. Projekt.

Finden Sie in den Zeitungen oder Zeitschriften Fotos mit verschiedenen Personen. Wählen Sie eine der Personen auf den Fotos aus. Geben Sie Ihr einen Namen und denken Sie sich eine Biographie aus. Notieren Sie Stichpunkte zu:

— Geburtsdatum,

— Geburtsort,

— Schulbildung,

— Berufsweg,

— entscheidende Erlebnisse,

— Familie.

Stellen Sie «Ihre» Person dann in der Gruppe vor.

Biographien der berühmten Menschen

15. Über Biografisches wird in verschiedenen Textsorten berichtet. Das Berichten über Biografisches fließt in literarische oder auch publizistische Textsorten ein: z. B. in Memoiren, Autobiografien, literarische Porträts, Tagebücher, Briefe oder auch Interviews, Reportagen, Lexikonartikel, Lebensberichte, Anekdoten und Aphorismen über Persönlichkeitseigenschaften usw.

a) In den unten angegebenen Textabschnitten aus dem Buch «Wer war es» von D. Lange handelt es sich um einen Sprachwissenschaftler, eine Schriftstellerin sowie einen Schriftsteller, der auch Komponist, Dirigent und Maler war. Wer war es?

a) Sein Bruder war ihm meist einen Schritt voraus. Der Bruder hielt im April seine Antrittsvorlesung «Unter den Linden», er selbst erst im Mai. Der Bruder bearbeitete fünf Buchstaben des Wörterbuchs, er selbst nur einen. Der Bruder war ein Jahr älter... usw. Besonders auffällig wurde der Abstand, wenn die beiden spazieren gingen: der Bruder war viel besser zu Fuß als er. 1812 erschienen die Kinder - und Hausmärchen, die er mit seinem Bruder gesammelt hatte. Wer war es?

b) Goethe nannte sie das wunderlichste Wesen von der Welt. Sie liebte ihn sehr, wenn auch zumeist per Brief und aus der Ferne, wollte ihm auch ein Denkmal setzen lassen und schickte ihm das von ihr selbst entworfene Modell nach Weimar; er stellte es sich auf den Schreibtisch. Dabei blieb es vorerst. Als sie es endlich für an der Zeit befand, dass Weimar statt Modells ein richtiges Denkmal haben müsse, fehlte ihr zwar nicht der gute Wille, wohl aber das Geld. Deshalb schrieb sie ihr erstes Buch. Es hieß «Goethes Briefwechsel mit einem Kinde». Das Kind war sie selbst. Sie konnte auch vorzüglich zeichnen, Gedichte vertonen, jedoch nur, wenn sie von Goethe, ihrem Bruder Clemens oder ihrem Gatten Achim waren. Wer war es?

c) In seiner Berliner Wohnung lebte der Kater Murr. Er achtete ihn wie einen Menschen. Das Verhältnis zu dem Kater so innig, die seelische Bindung so eng, dass er die Lebensansichte seines Hausgenossen aufschrieb und sie in Druck geben ließ. Eines Tages dann wurden den Bekannten Trauerkarten mit folgendem Text zugestellt: «In der Nacht vom 29. zum 30. November entschlief nach kurzem, aber schwerem Leiden zu einem bessern Dasein der Kater Murr im vierten Jahr seines hoffnungsvollen Alters...» Seine Erzählungen waren von sonderbarem Wesen: Tiere sprachen da, der Teufel ging umher wie du und ich, wunderliche Spukgestalten flatterten durch die Zeilen... Wer war es?

16. a) Lesen Sie den Text und übersetzen Sie ihn ins Russische. Schlagen Sie unbekannte Wörter und Wendungen im Wörterbuch nach.

Johann Gottfried Herder

Johann Gottfried Herder wurde am 25. August 1744 als Sohn eines armen Dorfschullehrers im ostpreußischen Städtchen Mohrungen (heute Morag in Polen) geboren. Herder besuchte die Lateinschule. Sein Vater, der in sehr bescheidenen Verhältnissen lebte, konnte ihm keine wissenschaftliche Ausbildung ermöglichen. So musste der junge Herder sein Wissen auf autodidaktischem Wege1 erweitern. Eine Gelegenheit dazu bot sich, als er in das Heim eines Diakons aufgenommen wurde, der für «Obdach und Schlafstelle» Herder als Abschreiber beschäftigte.

Von 1762 bis 1764 studierte Herder in Königsberg zuerst Medizin, dann Theologie und Philosophie. Den Lebensunterhalt verdiente er sich in diesen Jahren als Hauslehrer. Die Königsberger Universität wurde zu Herders Zeit von zahlreichen polnischen, russischen und baltischen Studenten besucht. Hier hörte Herder Vorlesungen des jungen Magisters2 Immanuel Kant, der ihn zum ersten Mal mit der europäischen Aufklärungsphilosophie bekannt machte.

Nach dem Studium wirkte Herder mehrere Jahre in Riga als Lehrer an der Domschule und als Prediger. In Riga entstanden seine ersten literarischen Arbeiten. Hier begann er das Leben und die Volksdichtung der baltischen Völker zu studieren.

1769 verließ er Riga und trat mit dem Ziel, neue Lebensbereiche kennen zu lernen und die eigene Persönlichkeit weiter auszubilden, eine Seereise nach Frankreich an. Er reiste durch verschiedene Städte Westeuropas. Von September 1770 bis April 1771 hielt er sich in Straßburg auf. Während seines Straßburger Aufenthaltes vollendete er die «Abhandlung über den Ursprung der Sprache», für die er den Preis der Preußischen Akademie der Wissenschaften erhielt. Diese Abhandlung gehört zu den bedeutendsten sprachphilosophischen Werken des 18. Jahrhunderts. Mit der These, dass die Sprache in einem historischen Prozess im Zusammenhang mit der Entwicklung des menschlichen Denkens entstand, öffnete Herder den Weg zur materialistischen Sprachphilosophie.

In Straßburg lernte Herder Goethe kennen, der sich hier auf den Abschluss seines juristischen Studiums vorbereitete. Im zehnten Buch von «Dichtung und Wahrheit» beschreibt Goethe seine erste Begegnung mit Herder: «Ich war... in den Gasthof «Zum Geist» gegangen... Gleich unten an der Treppe fand ich einen Mann, den ich für einen Geistlichen halten konnte. Sein gepudertes Haar war in eine runde Locke aufgesteckt, das schwarze Kleid bezeichnete ihn gleichfalls, mehr noch aber ein langer, schwarzer, seidner Mantel, dessen Ende er zusammengenommen und in die Tasche gesteckt hatte... Er hatte etwas Weiches in seinem Betragen... Ein rundes Gesicht, eine bedeutende Stirn, eine, etwas stumpfe Nase... Unter schwarzen Augenbrauen ein Paar kohlschwarze Augen...» Herder lenkte Goethes Aufmerksamkeit auf die Volkspoesie. Wie Herder, dessen Volksliedersammlung nach seinem Tode unter dem Titel «Stimmen der Völker in Liedern» herausgegeben wurde, sammelte nun auch Goethe Volkslieder. Eines seiner schönsten Gedichte, das «Heidenröslein», ist die Frucht dieser Beschäftigung mit der Volkspoesie.

Durch Vermittlung Goethes erhielt Herder 1776 eine Berufung nach Weimar, dem damaligen Mittelpunkt des deutschen Geisteslebens. Fast 30 Jahre wirkte er hier im Kirchen-und Schuldienst. In Weimar entstanden seine bedeutenden wissenschaftlichen Arbeiten zu Themen Philosophie, Geschichte, Kunstlehre und Dichtkunst. Die berühmtesten sind «Ideen zur Philosophie der Menschheit» und «Briefe zur Beförderung der Humanität». Seine letzten Jahre verbrachte Herder in völliger Zurückgezogenheit. Er starb in Weimar. Auf der Grabplatte in der Weimarer Stadtkirche, wo er predigte und 1803 begraben wurde, steht sein Wahlspruch «Licht, Liebe, Leben».

Herder war kein großer Dichter. Seine Leistungen gründen sich auf seine fortschrittliche Rolle als Vermittler der Weltliteratur, als Entdecker der Volkspoesie, als großer Anreger auf vielen geistigen Gebieten. Sein Gesamtwerk beeinflusste nicht nur die zeitgenössische Literatur, sondern auch die deutsche Philosophie.

Herder achtete das Recht der Völker auf Selbstbestimmung und Freiheit und betrachtete die freundschaftliche Hilfe als Pflicht aller Völker. Zeitlebens empfand er Abscheu gegen Eroberungskriege. «Der Krieg», schrieb Herder, «ist ein unmenschliches, ärger als tierisches Beginnen. Kann es einen abscheulicheren Anblick geben, als zwei einander gegenüberstehende Menschenheere, die unbeleidigt einander morden?» Als Verfasser wichtiger philosophischer, literarischer und pädagogischer Werke setzte er sich immer für das friedliche Zusammenleben der Völker ein. Herder forderte, die Jugend zur gegenseitigen Achtung und Anerkennung zu erziehen.

Texterläuterungen:

1. der Autodidakt (-en) (griech.) — jmd., der sein Wissen durch Selbstunterricht erworben hat.

2. der Magister (veralt.) — höchster akademischer Grad mit Lehrbefähigung für die Hochschule.

b) Merken Sie sich die angegebenen Wörter und Wortverbindungen zum Text und gebrauchen Sie sie in einem Zusammenhang.

in sehr bescheidenen

Verhältnissen leben (-te, - t)

die Abhandlung (-en)

sich hier auf den Abschluss seines

(k)eine wissenschaftliche

Ausbildung ermöglichen (-te, - t)

Studiums vorbereiten (-te, - t)

der Geistliche (-n)

sein Wissen auf autodidaktischem

Wege erweitern (-te, - t)

halten (ie, a) für Akk.

die Aufmerksamkeit auf Akk. lenken (-te, - t)

die Gelegenheit (-en)

herausgeben (a, e)

sich den Lebensunterhalt

als... verdienen (-te, - t)

seine letzten Jahre in völliger

Zurückgezogenheit verbringen (a, a)

die Vorlesung (-en)

der Wahlspruch (-sprüche)

bekannt machen (-te, - t) mit Dat.

sich gründen (-te, - t) auf Akk.

Der Prediger (-), predigen (-te, - t)

beeinflussen (-te, - t)

Die Volksdichtung

achten (-te, - t)

die eigene Persönlichkeit

weiter ausbilden (-te, - t)

das Recht der Völker auf

Selbstbestimmung und Freiheit

Den Preis erhalten (ie, a)

sich einsetzen für Akk.

c) Sagen Sie es anders, verwenden Sie dabei Wörter und Wendungen aus dem Text:

das Resultat dieser Beschäftigung; die moderne Literatur; das damalige Zentrum des geistigen Lebens; gesamtes dichterisches Werk; als Autor; mehrere Jahre als Lehrer und Prediger tätig sein; machte sich mit Goethe bekannt; Herder machte Goethe auf die Volkspoesie aufmerksam; «Stimmen der Völker» betitelt; Herder führte ein zurückgezogenes Leben; Herders Gesamtwerk übte einen Einfluss auf die zeitgenössische Literatur aus; er trat für das friedliche Zusammenleben der Völker ein; seine progressive Rolle; er wurde nach Weimar berufen; bei seinem Straßburger Aufenthalt; Untersuchung, Aufsatz; das ganze Leben lang; Devise, Motto.

d) Suchen Sie aus dem Text Äquivalente heraus:

родился в семье бедного деревенского учителя; путем самообразования; зарабатывал себе на жизнь, работая учителем; во времена Гердера; философия просвещения; путешествовал по разным городам Европы; во время своего пребывания в Страсбурге; произведения из области философии языка; в связи с развитием человеческого мышления; «Трактат о происхождении языка»; его первая встреча с Гердером; внизу на лестнице; принять за лицо духовное; Гердер, чей сборник песен под названием «Голоса народов в песнях»; одно из его самых прекрасных стихотворений; благодаря посредничеству Гёте; центр духовной жизни того времени; научные работы по философии, истории, искусству, поэтике; жил в полном уединении; умер в Веймаре в 1803 году; роль Гердера в приобщении к мировой литературе; во всех областях духовной жизни; право народов на самоопределение и свободу; будучи автором серьезных философских, литературных и педагогических сочинений; всю жизнь; его девиз; мирное сосуществование народов; воспитывать молодежь в духе взаимного уважения и признания.

e) Ordnen Sie die im Text vorhandenen biografischen Daten Herders in einer Zeittafel.

am 25. August 1744

in Mohrungen geboren

f) Beantworten Sie die zum Text gestellten Fragen mit Hilfe von folgenden Konversations-formeln:

Wie ich gelesen habe...; Wie ich erfuhr...; Ich weiss, dass...; Wenn ich mich recht erinnere...; Soviel ich weiss...; Wenn ich mich nicht irre...

·  Welche berühmten Persönlichkeiten und in welchem Zusammenhang werden im Text erwähnt?

·  Welche biografischen Angaben zu J. W. Goethe und I. Kant lassen sich dem Text entnehmen?

g) Formulieren Sie die Fragen zum Text, mit denen Sie bei Ihren Mitstudenten das Text-verständnis überprüfen können.

h) Geben Sie den Inhalt des 1. Textabschnittes mit Hilfe der unten angegebenen Stichworte wieder:

als Sohn eines armen Dorfschullehrers geboren — lebte in sehr bescheidenen Verhältnissen — musste sich autodidaktisch weiterbilden — beschäftigte sich mit Abschreibarbeiten für «Obdach und Schlafstelle»

i) Notieren Sie sich Stichworte zu den nachfolgenden Textabschnitten. Sprechen Sie - ausgehend vom Text und mit Hilfe Ihrer Stichworte über das Leben und Wirken J. G. Herders.

17. Notieren Sie sich Stichworte über Leben und Werk Ihres Lieblingsschriftstellers in Deutsch. Lesen Sie diese vor. Lassen Sie Ihre Mitstudenten anhand der Stichworte seine Kurzbiografie erzählen.

18. Jede Nation ist an den Menschen reich, auf die nicht nur sie, sondern auch die ganze Menschheit stolz ist. Wenn man von Russland spricht, so tauchen in unserem Gedächtnis solche Namen wie Puschkin, Dostojewski, Tolstoi, Repin, Tschaikowski, Schostakowitsch und viele andere auf. Jeder gebildete Mensch soll diese Leute und das, was sie der Menschheit gaben, kennen.

a) Der Name von D. I. Mendelejew ist Ihnen wohl bekannt. Machen Sie sich mit seiner Biografie bekannt. Lesen Sie den folgenden Text.

In der Geschichte der Weltwissenschaft findet man wenig Gelehrte, deren Name mit so großen Entdeckungen verbunden ist wie der von Mendelejew.

D. I. Mendelejew wurde am 8. Februar 1834 in Tobolsk in Sibirien geboren. Sein Vater, Iwan Pawlowitsch, absolvierte die Pädagogische Hochschule zu Petersburg und war seit 1827 Direktor des Tobolsker Gymnasiums. Seine Mutter, Maria Dmitrijewna, eine kluge und energische Frau, hatte entscheidenden Einfluß auf die Formierung des Charakters ihres jüngsten Sohnes Dmitri.

D. I. Mendelejew war sehr begabt. Schon im Gymnasium interessierte er sich für Mathematik, Physik und Geographie. Im Jahre 1849 beendete Mendelejew das Gymnasium. Als 1849 die Familie nach Petersburg übersiedelte, trat er in das Pädagogische Hauptinstitut an die naturwissenschaftlichmathematische Fakultät ein.

Schon in der Hochschule begann Mendelejew in der Chemie schöpferisch zu arbeiten. Er veröffentlichte seine ersten wissenschaftlichen Abhandlungen. Im Jahre 1855 absolvierte er glänzend — als Erster seines Jahrgangs — das Pädagogische Institut und wurde mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet.

Nach Beendigung des Studiums begab sich Mendelejew nach Simferopol und später nach Odessa, wo er seine Lehrstelle am ersten Odessaer Gymnasium erhielt. Mit voller Tatkraft begann er an der Magisterdissertation zum Thema «Über die spezifischen Volumina» zu arbeiten. Nach Verteidigung dieser Arbeit wurde er zum Magister der Physik und Chemie promoviert. 1859 wurde Mendelejew auf zwei Jahre nach Deutschland geschickt.

Im Februar 1861 kehrte Mendelejew nach Russland zurück und begann an der Petersburger Universität zu arbeiten. Er hielt Vorlesungen über organische Chemie und unterrichtete zugleich Chemie in Kadettenkorps, in der Ingenieurschule und an der Hochschule für Eisenbahnbau. Er verfaßte in zwei Monaten sein Lehrbuch «Organische Chemie». Mendelejews Arbeiten gaben ihm das Recht auf den Professortitel. Im Jahre 1864 promovierte Mendelejew zum Doktor der Chemie.

Im Jahre 1868 wurde auf Anregung Mendelejews die Russische Physikalisch-Chemische Gesellschaft gegründet.

Das Hauptwerk von Mendelejew war sein Gesetz der Periodizität. Sein fundamentales Werk «Die Grundlage der Chemie» war der erste Versuch in der Welt, die chemischen Kenntnisse mit Hilfe des periodischen Gesetzes zu systematisieren. In seinen letztren Jahren war Mendelejews Name mit der Entwicklung der Metrologie, der Maß- und Gewichtskunde in Russland eng verbunden.

D. I. Mendelejew starb am 20. Januar 1907. Das Wichtigste in seinem Schaffen war die enge Verbindung seiner theoretischen Arbeiten mit der Praxis, mit dem Leben.

b) Merken Sie sich die angegebenen Wörter und Wortverbindungen zum Text und gebrauchen Sie sie in einem Zusammenhang.

der Gelehrte

sich begeben (a, e) nach (Dat.)

die Entdeckung (-en)

eine Stelle erhalten (ie, a)

verbunden sein mit (Dat.)

die Tatkraft

die Hochschule absolvieren (-te, - t)

arbeiten (-te, - t) an (Dat.) (an einer Dissertation)

einen Einfluß auf j-n (Akk.) haben
(-te, - t)

promovieren (-te, t) zu (Dat.)

begabt

Vorlesungen halten (ie, a)

das Gymnasium beenden (-te, - t)

verfaßen (-te, - t)

übersiedeln (-te, - t) nach (Dat.)

das Recht auf etw. (Akk.) geben (a, e)

eintreten (a, e) in (Akk.)

gründen (-te, - t)

schöpferisch

die Grundlage (-n)

veröffentlichen (-te, - t)

die Entwicklung

die Abhandlung (-en)

das Schaffen

mit einer Medaille auszeichnen (-te, - t)

die Verbindung (-n)

c) Beantworten Sie die Fragen zum Text.

·  Womit ist der Name von D. I. Mendelejew für Sie verbunden?

·  Wann wurde D. I. Mendelejew geboren?

·  Wer hatte einen grossen Einfluß auf die Formierung des Charakters dieses berühmten russischen Chemikers?

·  Welche Ausbildung bekam er?

·  Was machte Mendelejew nach der Beendigung des Studiums?

·  Nennen Sie die Hauptwerke von D. I. Mendelejew.

·  Was war das Wichtigste in seinem Schaffen?

d) Schreiben Sie Ihrem Freund aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz einen Brief. In dem Brief bitten Sie ihn irgendwelche Information zur Biografie von einem berühmten Deutscher, Österreicher oder Schweizer Ihnen zuzuschicken.

19. Übersetzen Sie den Text ins Deutsche.

Биографии знаменитых полководцев, путешественников, государственных деятелей, ораторов, ученых всегда занимали читателей. Недаром молодые люди прошлого, которые стремились достичь в жизни больших целей, зачитывались Плутархом. Это был древнегреческий писатель и философ. Он написал биографии многих великих людей Греции и Рима. Жизнеописания Плутарха не утратили своего интереса до сих пор.

Биографии замечательных людей рассказывают, как многообразен человеческий труд. Можно раскопать Трою (Troja ausgraben), можно проложить путь во льдах (eine Bahn durch das Eis brechen). Можно открыть средство от страшной болезни. Можно писать картины, создавать музыку, изобретать машины, лечить людей. Биографии замечательных людей рассказывают о самоотверженности, мужестве, упорстве, о подвиге, часто о пути, избранном в юности и в детстве.

С. Львов «Книга о книге».

20. Es ist weit bekannt, dass den grossen Menschen (den Wissenschaftlern, Schriftstellern, Dichtern, Künstlern, Schauspielern usw.) verschiedene komische Geschichte passieren.

Lesen Sie einige von diesen Geschichten und geben Sie ihren Inhalt auf deutsch wieder.

***

Великий пианист и композитор Рубинштейн давал однажды концерт. У входа в зал к нему подошла богатая дама и попросила его дать ей входной билет, поскольку все они к этому времени уже были распроданы.

«К сожалению, — сказал Рубинштейн, — у меня есть только одно место».

«Прекрасно! — воскликнула дама. — А где же оно, это место?»

«У рояля», — спокойно ответил Рубинштейн.

***

Один из знакомых Бетховена встретил его однажды на улице Вены в новом костюме. Он очень удивился, так как знал, что Бетховен не обращал внимания на свою одежду. «Что произошло? Откуда у Бетховена такой дорогой красивый костюм?» — спросил он друга-композитора, который гулял вместе с ним. «О, это мы, его друзья покупаем ему новые вещи», — ответил тот. — Вечером мы забираем его старый костюм и кладем на стул новый. Утром Бетховен надевает его и даже не замечает этого».

***

Об Альберте Эйнштейне, великом физике, рассказывали, что он был забывчивым и рассеянным человеком. Однажды он ехал на трамвае. Углубившись в книгу, он дал кондуктору 15 пфеннингов, а билет стоил 20. Кондуктор потребовал еще 5. Эйнштейн вынул из кармана еще 15 пфеннингов и отдал кондуктору. Кондуктор удивился и заметил, что, очевидно, у господина плохо с математикой.

Как ты мне, так и я тебе

У известного художника Ленбаха был белый пудель, которым он очень гордился. Однажды пудель сломал лапу. Ленбах пригласил к себе одного из самых известных хирургов Берлина. Хирург пришел и очень рассердился. Однако он ничего не сказал, назначил гипсовую повязку и ушел.

На следующий день хирург послал посыльного за художником. Ленбах подумал, что речь идет о его собаке и пришел. Хирург сухо сказал: «Господин Ленбах, хорошо, что Вы здесь. Мне нужно срочно покрасить дверь!»

***

Знаменитый французский писатель Оноре де Бальзак любил определять характер человека по его почерку. Часто ему это удавалось, чем он очень гордился.

Однажды к нему пришла знакомая дама и показала отрывок из письма, которое было написано очень плохим почерком. Дама попросила писателя рассказать ей о характере автора письма и о том, что его ожидает в будущем, так как это было письмо двенадцатилетнего мальчика. Бальзак спросил даму, имеет ли она какие-либо родственные отношения с автором письма. Когда дама дала отрицательный ответ, Бальзак сказал, что он думает об авторе этого письма. Он сказал, что написавший письмо — ленивый, упрямый и дурно воспитанный человек, у которого не будет успеха в жизни.

Услышав такую характеристику, дама рассмеялась, а Бальзак удивленно посмотрел на нее. Тогда женщина объяснила, что это письмо было написано самим Бальзаком в возрасте двенадцати лет и было адресовано ей.

Autobiografie

21. Der Name des Schriftstellers Erich Kästner (23.2.1899—29.7.1974) ist Ihnen sicher bekannt. Erich Kästner hat einige Romane, viele Gedichte und kulturpolitische Artikel für Zeitungen und Zeitschriften verfasst. In vielen Ländern kennt man Erich Kästner vor allem als einen Kinderbuchautor. Am bekanntesten sind «Emil und die Detektive» (1928) und «Das doppelte Lottchen» (1929). In der Erzählung «Meine sonnige Jugend» schreibt Erich Kästner über sich selbst.

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