Wenn Sie noch Fehler machen, lesen Sie noch einmal unsere Tipps und Tricks: STRATEGIEN ZUR FESTIGUNG DER GRAMMATIK (S. 32).

TEIL III. „GESUNDES LEBEN VON HOHER QUALITДT“

В этом разделе предлагаются тексты небольшого объема в виде докладов и рефератов на одну из тем соцально-бытовой сферы, преследующие определенную коммуникативную цель. Ваша задача – определить эту цель и сформулировать соответствующую проблематику текста.

В этом Вам поможет список глаголов: beurteilen; nennen; begrьnden; vergleichen; erklдren; darlegen; bewerten; vorstellen; erlдutern; zeigen; beschreiben; planen; erstellen; unterscheiden; berichten, а также примеры выполнения заданий.

Lesen Sie zuerst unsere Tipps und Tricks: STRATEGIEN ZUM LESEN (S. 39).

Reihe 1. „Wohnungsgestaltung – Lebensqualitдt“


Beispiel 1:

Eine Wohnung zu haben gehцrt zu den Grundbedьrfnissen des Menschen. Sie schьtzt uns vor der Witterung, den Gefahren und Belдstigungen der Umwelt, vor Industrie - und Verkehrslдrm und auch vor der Zudringlichkeit der Menschen. Das Zusammenleben in einer Gemeinschaft, die individuelle Entfaltung und die Versorgung der Wohngemeinschaft mit allem, was zum Ernдhren, Schlafen, Reinigen und Wirtschaften nцtig ist, soll in der Wohnung mцglich sein. Eventuell ist auch Platz fьr das berufliche Arbeiten in der Wohnung vorzusehen. Die Unverletzlichkeit der Wohnung wird im Grundrecht garantiert.

    Einkommen und Mietpreis mit Nebenkosten mьssen im rechten Verhдltnis stehen, d. h. die Mietkosten sollen insgesamt 25-30 % des Einkommens nicht ьbersteigen, um noch einen angemessenen Lebensstandard zu ermцglichen. Die WohnungsgrцЯe hдngt von der Familiensituation ab. Mietwohnungen sind leichter zu wechseln, Eigenheime sollten so geplant sein, dass kleinere Wohnungseinheiten davon spдter abgetrennt oder vermietet werden kцnnen. Die Lage der Rдume zu den Himmelsrichtungen kann das Wohlbefinden gьnstig beeinflussen, z. B. sollten Kinderzimmer nach Sьden, Schlafzimmer nach Osten, das Treppenhaus nach Norden ausgerichtet sein usw. Die richtige Anordnung der Rдume zueinander, z. B. die Nдhe der Kьche zum Essplatz erleichtert die Arbeit und fцrdert цkonomisches Wohnen, z. B. durch die Einsparung von Heizkosten. Die Ausstattung und Einrichtung ist nicht alleine eine Sache von Geld und Mode. Schцnheit und Nьtzlichkeit sind dabei kaum voneinander zu trennen. Eine pflegeleichte, schadstofffreie Ausstattung und genьgend technische Einrichtungen und Anschlьsse, die an den richtigen Stellen zur Verfьgung sind, bestimmen den Wert einer Wohnung wesentlich mit. Wohnen in Holzhдusern und mit allergenfreien Naturmaterialien bevorzugt man heute mehr als das Wohnen in Betonbauten, die zudem oft hellhцrig und schlecht wдrmeisoliert sind.

Der Wohnwert wird durch die Wohngegend entscheidend beeinflusst. Eine Wohnung mit Garten, Terrasse oder Balkon, mit Abstellrдumen, Lift, Stellplatz fьr den Kinderwagen oder das Auto, in zentraler Lage in einer ruhigen Gegend, in der Nдhe von Einkaufsmцglichkeiten, Spielplatz, oder Kindergarten und mit guter Verkehrsanbindung zur Schule und zum Arbeitsplatz ist der Wunschtraum aller Wohnungssuchenden. Im Wohnumfeld angebotene Behindertengerechtigkeit, Dienstleistungen im Gaststдttenbereich, soziale Dienste, medizinische Versorgung und kulturelle sowie religiцse Betдtigungsmцglichkeiten sind je nach Lebenssituation ebenfalls maЯgebend fьr den Wohnwert. Wie weit alle diese Faktoren fьr verschiedene Menschen interessant sind und ob sie genutzt werden, hдngt von der finanziellen Situation, dem Familienstand, den Vorlieben, vom Alter und vom Gesundheitszustand der einzelnen Personen ab.

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Schlьssel: Beschreiben Sie Kriterien, die fьr den Wohnwert maЯgeblich sind.

Und jetzt Sie!

Text I

Die Lage nach Norden ist gьnstig fьr den Eingangsbereich, fьr den Flur und das Treppenhaus. Fьr Schlafzimmer, Bad, Frьhstьcksecke und Kьche empfiehlt sich eine Lage nach Osten, weil die Morgensonne die Rдume erhellt und im Sommer durchwдrmt. Im Winter jedoch kьhlen Ostwinde diese Rдume stark ab. Isolierte Fenster schaffen Abhilfe. Die gьnstigste Wohnseite, die Lage nach Sьden, wird fьr Wohnzimmer und Kinderzimmer gewдhlt. Eine Terrasse auf dieser Seite als Verbindung zum Garten ist eine Erweiterung der Wohnung und kann bei entsprechender Witterung als Ess - und Arbeitsplatz dienen. Eine richtig berechnete Dachneigung und ein Dachvorsprung schьtzen im Sommer vor der Mittagssonne und bringen durch die tiefe Sonneneinstrahlung im Winter Ersparnis an Heizung.

Die Lage nach Westen (Wetterseite) ist im Sommer sehr besonnt und gьnstig fьr Wohn - und Essrдume. Berufstдtige genieЯen die spдten Sonnenstrahlen am Abend besonders. Eine zusдtzliche Gдstetoilette im Eingangsbereich schьtzt die ruhige intime Zone der Wohnung mit Schlafzimmern und dem Sanitдrbereich vor unerwьnschter Stцrung. Die funktionell geplante Kьche, ein Vorratsraum und der besonders fьr die Wдschepflege wichtige Hausarbeitsraum in Eingangsnдhe ersparen Transportwege durch die Wohnung und sind Zentrum der Versorgung im Haushalt. Eine Wohnkьche mit Tьre zum Essplatz im Freien erweitert den Bewegungsraum und ist besonders fьr Familien mit Kleinkindern gьnstig. Kinderzimmer und Elternschlafzimmer oder Arbeitszimmer sind spдter austauschbar, wenn fьr grцЯere Kinder mehr Bewegungsraum und Rьckzugsmцglichkeit wichtig ist. Der Wohnraum ist neben der Wohnkьche zentraler Platz fьr geselliges Leben. Jedes Zimmer ist getrennt von der Diele aus zu erreichen; so kann der Individualbereich auch fьr grцЯere Kinder am ehesten geschьtzt bleiben. Kьhlere Schlafrдume und wдrmere Wohnzonen liegen nebeneinander; das hilft Energie sparen. Neben der guten Belьftungs - und Beleuchtungsmцglichkeit dьrfen die Rдume nicht zu schmal geplant sein. Es ist genьgend Raum als Stellwand fьr Schrдnke und Gerдte notwendig, der verbleibende Bewegungsraum darf nicht zu klein werden.

Text II

Mit der Wahl der Einrichtungsgegenstдnde wird der Wohnung ein bestimmter Stil gegeben. Durch die Form und das Material der Mцbel kann ein Raum modern, luxuriцs, schlicht, nьchtern, rustikal, romantisch, verspielt, hell oder zweckmдЯig gestaltet werden. Die persцnliche Note erhдlt die Wohnung, wenn sie mit schцnen und persцnlichen Dingen ausgestattet wird.

Es sollte immer nur wenig Schmьckendes verwendet werden. AuЯerdem kann durch den Wechsel von Schmuckgegenstдnden wie Kerzen, Gestecken, Tischdecken immer wieder eine ganz andere Raumstimmung erreicht werden: цsterlich-frьhlingshaft, adventlich-festlich. Materialien (Holz, Glas, Metall, Keramik), Formen (gerade, geschwungene, eckige) und Farben (helle, dunkle, dezente, poppige) spielen dabei eine Rolle. Kissen, Decken, Wandbehдnge, Vorhдnge und Teppiche sind ein wesentliches Gestaltungsmittel in der Wohnung. Auch wenn der Raum durch Farben belebt und aufgelockert werden soll, mьssen sie einheitlich, zurьckhaltend und ьbereinstimmend mit der ьbrigen Raumeinrichtung sein. Teppiche schmьcken, verbinden und gleichen aus. Ein selbst geknьpfter Kelim kann als Brьcke oder Wandteppich ein reizvoller Blickfang sein. Bilder bedeuten nicht nur Wandschmuck. Durch ihren Inhalt kцnnen sie froh oder besinnlich stimmen oder Ruhe ausstrahlen. Darum sind gute Kunstwerke oder Kopien auszuwдhlen, zu denen eine Beziehung besteht. Sie mьssen sich nach Inhalt, Farbe und Form fьr den Platz eignen, an dem sie aufgehдngt werden sollen. Fotografien von Urlaubsreisen oder Portrдts von Familienangehцrigen in Reihe friesartig aufgehдngt oder zu Gruppen geordnet erinnern an Erlebnisse und Begebenheiten frьherer Zeit, ebenso wie Zeichnungen, Handarbeiten oder Gestaltetes aus der Schulzeit. Auszeichnungen aus Wettbewerben, Meisterbrief, Ehrenurkunden, Pokale fьr sportliche Erfolge, Erbstьcke, geschickt an der Wand oder an einem Ehrenplatz ausgestellt, vermitteln einen Bezug zum sozialen Umfeld und zur Verwandtschaft. Blumen und Grьnpflanzen sind ein lebendiger Schmuck fьr eine Wohnung. Durch sie gewinnt jeder Raum an Farbe und Freundlichkeit. Es mьssen keine kostbaren Blumen sein. Die Kunst des Anordnens ist wichtig. Blumen kommen auf ruhigem Hintergrund am besten zur Geltung. Vasen, Krьge, Schalen sollten auf sie abgestimmt sein. Eine hьbsche, ansprechende Raumbelebung kann durch Aufhдngen von rankenden Grьnpflanzen erreicht werden. Gestecke japanischer Art und geschmackvolle TrockenstrдuЯe kцnnen dem Raum eine besondere Note verleihen. Leuchten geben einem Sitzplatz eine gemьtliche Atmosphдre. Das richtige Licht ьber dem Essplatz oder in der Leseecke darf nicht fehlen. Auch Mitbringsel, Geschenke, „Krusch und Krempel" kцnnen die persцnliche Note eines Raumes unterstreichen, unter Umstдnden aber auch in ein Sammelsurium ausarten. Mit Tapeten, Bodenbelдgen und Fensterdekorationen lassen sich faszinierende Wirkungen erzielen. Textile Belдge wirken wдrmer, glatte und glдnzende Bцden kдlter Dunkle Farben und quergestreifte Muster lassen Rдume niedriger erscheinen, helle Farben und senkrechte Streifen haben den gegengesetzten Effekt. Kleine Rдume wirken grцЯer durch helle Farben und kleine Muster. Dunklere Anstriche und grцЯere Muster lassen groЯe Rдume kleiner aussehen. Lange, schmale Rдume werden durch eine dunkle Ruckwand optisch verkьrzt. Farben ьben auf den Menschen einen besonderen Einfluss aus. Daher sind sie sorgfдltig auszuwдhlen. Sie kцnnen erwдrmend, heiter, beruhigend, kalt oder hart wirken So kann die Atmosphдre, die sich durch sie ergibt, behaglich-warm, nьchtern-kьhl unpersцnlich bedrьckend usw. sein. Sonnige Rдume vertragen eher kьhle Farben als nach nцrdlicher Richtung gelegene Zimmer. Besonders harmonische Farbklдnge erreicht man durch die Verwendung nur eines einzigen Farbtons. Gebrochene Farbtцne erzeugen eine angenehme, weiche Stimmung. In einem Raum sollten hцchstens zwei Farbtone in unterschiedlicher Menge und nur eine Musterung vorherrschen Vorsicht mit Farben und Mustern, wenn Bilder im Raum wirken sollen!

Reihe 2. „Rund um die Tischkultur“


Beispiel 2:

Noch vor einigen hundert Jahren waren Zucker und die meisten Gewьrze in unserer Heimat unbekannt. Fleisch gab es nur fьr die reichen Grundherren. Beim einfachen Volk aЯ man mit einem Lцffel aus einer gemeinsamen Holzschьssel oder mit den Fingern. Nur Lebensmittel aus der Produktion des Umlands standen zur Verfьgung. Klцster sorgten fьr Weiterentwicklung von Lebensmitteln und Tischkultur, die besonders durch die gebildeten Frauen dann verbreitet wurden. Adelige zeigten Jahrhunderte spдter ihren Wohlstand bei ьppigen Gastmдhlern und raffiniert zubereiteten Gerichten mit Zutaten aus vieler Herren Lдnder. Messer, Gabel, Teller, Servietten, Glas, Porzellan, Silber, kunstvolle Mцbel und autoritдre Tischsitten fanden von der Oberschicht aus Verbreitung. Kinder durften bei Tisch nicht sprechen und mussten meist an einem getrennten Tisch oder in der Kьche speisen. Seit dem letzten Weltkrieg fand die Fast-Food-Esskultur bei uns zunehmend Anhдnger. Besonders Kinder und Jugendliche schдtzen hier Dinge, die sonst bei Tisch tabu sind: Essen mit den Fingern direkt aus der Packung, Trinken mit dem Strohhalm aus dem Pappbecher, keine Tischmanieren beachten zu mьssen, abwaschbare, poppige Umgebung, Festgestaltung z. B. inclusive... Sobald die Kids aber zum Establishment gehцren und es sich leisten kцnnen, wird Wert auf Markenporzellan, Besteck, Glдser, Tischschmuck und illustre Ausstattung von Essraum und Kьche gelegt und mehr im kleinen Kreis mit viel Geschmack getafelt. Weltweiter Austausch von Lebensmitteln und Kulturgьtern ermцglicht in den reichen Lдndern luxuriцse Genьsse auf Kosten der Menschen in den armen Lдndern.

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