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«Gehört der Falke dir?»
«Ja, er gehört mir.»
«Verkaufe ihn uns.»
«Warum nicht?»
«Wieviel willst du für ihn?»
«Gebt mir dreihundert Rubel, dann gehört er euch. Aber die Falkenhaube bleibt bei mir.»
Sie kauften den Falken für dreihundert Rubel und ließen ihn auf die Wachtel los. Und der Falke flog schnell wie ein Pfeil in den Wald hinein. Dort verwandelte er sich in einen Jüngling und kam wieder zu seinem Vater.
«Na, jetzt ist unsere Lage schon besser», sprach der Vater.
«Warte nur, Vater», antwortete der Sohn, «es wird noch besser werden. Wenn wir auf den Jahrmarkt kommen, verwandle ich mich in ein Pferd, und du verkaufst mich. Tausend Rubel wird man dir für mich bieten. Aber gib ihnen nicht die Halfter.»
Und sie kamen in das Städtchen, wo der Jahrmarkt war. Der Sohn verwandelte sich in ein Pferd. Der Vater führte das Pferd an der Halfter. Die Pferdehändler umringten sie.
«Tausend Rubel», sprach der Vater, «und es ist euer. Aber die Halfter gebe ich euch nicht.»
«Wir haben die Halfter nicht nötig!» Und sie boten fünfhundert Rubel.
«Nein, kommt nicht in Frage!»
Da trat ein einäugiger Zigeuner heran:
«Wieviel verlangst du für dieses Pferd?»
«Einen Tausend ohne die Halfter!»
«Oho! Das ist zuviel! Nimm fünfhundert Rubel, aber gib mir die Halfter. Das ist ein guter Preis!»
«Nein!»
«Nun, so biete ich sechshundert. Hier, nimm!»
«Nein!»
«Nun, so nimm doch das Geld, Väterchen, aber dann gehört auch die Halfter mir!»
«Bist du denn taub, Zigeuner? Nein, die Halfter bleibt mein!»
«Lieber Mann! Nie verkauft man ein Pferd ohne Halfter!»
«Die Halfter ist mein und bleibt mein», sprach der Vater.
«Nun, Väterchen, ich lege noch fünf Rubel, aber du gibst mir die Halfter.»
Der Mann dachte: «Die Halfter kostet einen Rubel, und der Zigeuner bietet fünf Rubel!» Und er übergab dem Zigeuner das Pferd mit der Halfter. Der Mann bekam das Geld und ging nach Hause. Der Zigeuner war aber kein anderer als der König Ach, der sich in einen Zigeuner verwandelt hatte. Er flog mit dem Pferd schnell wie der Wind über die Bäume, dann führte er das Pferd in seinen Pferdestall und ging ins Haus.
Zur Mittagszeit nahm Ach das Pferd an der Halfter und führte es an den Fluss. Am Fluss neigte das Pferd sein Haupt zum Trinken, verwandelte sich aber schnell in einen Barsch und schwamm davon. Ach verwandelte sich in einen Hecht und begann den Barsch zu verfolgen. Er konnte aber ihn nicht packen. Lange verfolgte der Hecht den Barsch, doch vergebens.
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Da schwamm der Barsch dem Ufer zu. Dort wusch eine Königstochter Wäsche. Der Barsсh verwandelte sich nun in einen goldenen Ring. Die Prinzessin holte den Ring aus dem Wasser. Als sie nach Hause kam, sprach sie glücklich:
«Ach, Vater, was für einen herrlichen Ring habe ich gefunden!»
Eine Stunde war vergangen. Da kam ein Kaufmann zum König. In Wirklichkeit war es der Waldkönig Ach, der sich in einen Kaufmann verwandelt hatte. Der König fragte ihn: «Was wünschest du?»
Der Kaufmann antwortete:
«Ich reiste übers Meer und hatte einen goldenen Ring mit mir, den ich meinem König bringen wollte. Zufällig fiel er aber ins Wasser. Hat keiner deiner Hofleute einen solchen Ring gefunden?»
«Ja», sprach der König, «meine Tochter fand einen Ring».
Die Tochter kam. Der Kaufmann bat sie, ihm den Ring zurückzugeben. Die Prinzessin wollte es aber nicht. Da sagte der Kaufmann:
«Verlange von mir, was dein Herz will, gib aber mir den Ring zurück!»
«Wenn die Sache so ist», sprach die Prinzessin, «dann gehört der Ring weder dir noch mir.» Und sie warf den Ring zu Boden. Der Ring zerfiel in unzählige Körner. Sie rollten nach allen Winkeln des Zimmers. Der Kaufmann verwandelte sich in einen Hahn und pickte die Körner. Er pickte und pickte, ein Körnchen aber rollte unter die Füße der Prinzessin. Dieses Körnchen fand er nicht. Bald flog der Hahn, durchs Fenster.
Das gebliebene Körnchen verwandelte sich aber in einen Jüngling. Er war so schön, dass sich die Königstochter in ihn verliebte. Da bat sie den König und die Königin, ihr den Jüngling zum Ehemann zu geben.
«Mit niemandem auf der Welt», sprach sie, «werde ich glücklich sein!»
Der König und die Königin waren einverstanden. Eine Hochzeit wurde gefeiert. Aus aller Welt kamen die Gäste. Noch lange erzählte man im Lande, wie schön die Braut war und wie stattlich der Bräutigam aussah.
Übersetzung von N. Balanyza und W. Salewska
Aufgabe zum Text
1. Lernen Sie die Ausdrücke. Finden Sie im Text die Sätze mit diesen Ausdrücken.
· Vor langer, langer Zeit – Давним-давно
· schlief wie ein Murmeltier – спав як бабак
· Warum verdingst du ihn nicht bei irgendjemand? – Чому ти не віддаси його до когось в найми?
· in die Lehre – в науку
· Lass uns in Ruhe! – Відчепись!
· Ich gehe immer meiner Nase nach – Іду світ за очі
· werden … zur Vernunft bringen – навчать розуму
· …und ließ sie vom Winde verwehen – і розвіяв його за вітром
· ein Maß Hirse – мірку проса
· Von nun an – З того часу
· Er wird dich lange an der Nase herumführen! – Довго він водитиме тебе за ніс!
· Verzage nicht, Vater, alles wird sich zum Guten wenden. – Не журіться, тату, все буде гаразд.
· die Falkenhaube – ковпачок для сокола
· Nein, kommt nicht in Frage! – Ні, про це не може бути й мови!
2. Antworten Sie bitte auf folgende Fragen zum Gelesenen.
1. Womit beschäftigte sich der Junge und warum führte der Vater ihn in ein fremdes Land?
2. Wen traf der Vater mit seinem Sohn im Wald?
3. Wie sah das Waldkönigshaus aus und wie veränderte sich der Faulpelz im Reich des Waldkönigs?
4. Erkannte der Vater seinen Sohn übers Jahr?
5. Wieviel Jahre diente der Jüngling dem König Ach und wer half dem Vater seinen Sohn erkennen?
6. Wie kehrte der Junge wieder zum Waldkönig Ach zurück?
7. Hat dieses Märchen ein glückliches Ende?
3. Schreiben Sie 5 Fragen zum Text. Bitten Sie Ihre Studienkollegen, diese Fragen zu beantworten.
4. Richtig oder falsch?
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
5. Äußern Sie Ihre Meinung (schriftliche Aufgabe).
Kommentieren Sie bitte das folgende Sprichwort: «»
DAS GOLDENE PANTÖFFELCHEN
.Es waren einmal ein Mann und eine Frau. Sie hatten ein einziges Töchterchen. Die Mutter war eine sehr schöne Frau. Die Tochter war noch schöner. Als das Mädchen halberwachsen war, starb die Mutter. Bevor sie starb, rief, sie die Tochter und flüsterte ihr zu:
«Nimm, liebes Töchterchen, dieses Samenkorn. Doch sage niemandem, dass du es hast. Sollte es dir einmal schlecht ergehen, so pflanze es ein. Es wird daraus eine grüne Weide wachsen. Wenn du in Not bist, gehe zu dieser Weide, sie wird dir jeden Wunsch erfüllen.»
Der Mann begrub seine Frau und trauerte sehr lange um sie. Dann aber heiratete er eine Witwe. Diese hatte auch eine Tochter.
Die Stiefmutter liebte nur ihre eigene Tochter. Die Tochter ihres Mannes hasste sie. Des Weibes Tochter war jedoch eine große Faulenzerin. Sie wollte nichts machen. Am liebsten saß sie da und legte die Hände in den Schoß.
Jenes Mädchen aber war ein fleißiges und gutes Kind. Es machte alles gern und gut, aber hatte keinen Dank dafür. Die Stiefmutter war mit nichts zufrieden. Sie schimpfte immer und versetzte oft dem Mädchen einen Stoß in den Rücken oder verprügelte es sogar.
Die Kleider des Mädchens, die ihm noch die Mutter genäht hatte, nahm die Stiefmutter weg und gab sie ihrer eigenen Tochter. Das arme Kind trug deshalb die Lumpen, und die Leute lachten es aus. Schweigend ertrug das Mädchen all das. Oft weinte es still. Dieses Schweigen aber reizte die böse Stiefmutter. Sie quälte das arme Kind noch mehr.


Einmal kam die Stiefmutter auf einen Gedanken1.
«Elende Faulenzerin», sprach sie zu dem Mädchen, «treibe das Öchslein auf die Weide! Du sollst aber die Zeit nicht umsonst vergeuden. Nimm den Spinnrocken mit Flachs! Schwinge, breche und hechle ihn, spinne, webe und bleiche ihn und bringe das Leinen nach Hause! Wirst du nicht fertig, dann wehe dir!»
Das Mädchen nahm den Spinnrocken und den Flachs und trieb das Öchslein auf die Weide. Das Öchslein weidete. Das Mädchen saß da und weinte: «Wie soll ich all das an einem Tage machen?» Doch dann entsann es sich: «Ich habe ja das Körnchen! Mein Mütterchen gab es mir.»
Es grub das Körnchen auf der Wiese ein und begoss es. Dann setzte es sich hin und weinte wieder. Bald schlief es ein. Als es erwachte, wurde aus dem Körnchen eine wunderschöne grüne Weide. Unter der Weide stand ein kleines Brünnlein. Das Wasser darin war kalt und so rein wie Tränen.
Das Mädchen sprach: «Grüne, grüne Weide, öffne dich! Hanna ist da.»
Da öffnete sich die Weide. Es schwebten Feen hervor.
«Liebe, liebe Hanna, was sollen wir für dich machen?»
Das Mädchen sprach: «Nehmt diesen Spinnrocken und den Flachs, schwingt, brecht und hechelt ihn, spinnt, webt ein Leinen daraus und bleicht es!»
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