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Die Bauern standen auf der Straße. Einige von ihnen kletterten auf einen Baum oder ein Dach. Die Leute sahen neugierig auf die Herren, wie auf eine Erscheinung aus dem Märchen.

Plötzlich erschienen zwölf funkelnde Kutschen im Hof. Aus jeder Kutsche stieg ein Musikant. Alle zwölf Musi­kanten gingen in das Gutshaus und spielten dort solch einen feurigen Tanz, dass der Palast zitterte. Alle tanzten. Sogar diejenigen, die gar nicht tanzen konnten, sprangen umher. Sie wurden von der geheimnisvollen Kraft vorangetrieben. Der Herr und seine junge Frau sprangen auch herum.

Die Musik spielte die ganze Zeit. Die Gäste mussten so lange tanzen, bis ihre Knochen auseinander fielen. Und da war auch die Hochzeit zu Ende.

Ich war auch dabei. Ich saß auf dem Dach von Iwankos Haus und sah mir diese wunderliche Hochzeit an, um euch darüber zu erzählen.

Übersetzung von N. Balanyza und W. Salewska

Aufgabe zum Text

1. Lernen Sie die Ausdrücke. Finden Sie im Text die Sätze mit diesen Ausdrücken.

·  … dass der Sensemann ihn bald holen würde, ließ er seinen Sohn zu sich kommen – що смерть скоро його забере, він покликав до себе сина

·  Hüte dich vor der Gunst der Herren und dem Hass der Menschen. – Стережися панської ласки і людської ненависті.

·  …und hörte plötzlich im Mais ein Schwein grunzen – і раптом почув, що в кукурудзі рохкає свиня

·  Es war so hübsch, dass dem Burschen der Mund vor Staunen offen blieb.Вона була така гарна, що хлопець від подиву роззявив рота.

·  Du bist mir ein guter Herr! – Ну і хороший же ти хазяїн!

·  Ich warte, dass du mich rauslässt. – Чекаю, щоб ти мене випустив.

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

·  Schafft er das nicht, hetze ich die Hunde auf sie los. – Якщо він не зробить цього, я зацькую їх собаками.

·  ließ den Kopf hängen – похнюпив голову

·  Mach dich auf den Weg – Вирушай у дорогу

·  Um Mitternacht! – Опівночі!

·  Als die Hähne zum dritten Mal gekräht hatten – Коли півні проспівали втретє

·  Du aber wirst in Pech sieden. – А ти кипітимеш у смолі.

·  Sonst verliert er Kopf und Kragen. – Інакше він загине.

·  Mach dir keine Sorge – Не журися

·  Sobald du verzagstЯкщо тобі стане моторошно

·  Und gleich wurde ihm froh zumute. – І зразу ж йому стало веселішою

·  Kalter Schweiß trat auf Iwankos Stirn. – Холодний піт виступив на Іванковому чолі.

·  ließ ratlos die Arme hängen – безпорадно опустив руки

·  in allen Einzelheiten – з усіма подробицями

·  Kopf hochВище голову

·  nahm Abschiedпопрощався

·  Die Tische drohten unter der Last der Speisen zusammenzubrechen. – Столи ломилися від страв.

·  bis ihre Knochen auseinander fielen – поки їхні кістки не розсипалися

2. Antworten Sie bitte auf folgende Fragen zum Gelesenen.

1. Mit welchen Worten starb der Vater und was hinterliess er dem Sohn?

2. In welcher Situation begegnete Iwanko dem schönen Mädchen Marijka?

3. Welche Aufgaben musste Iwanko erfüllen? Und wer half ihm?

4. Wen traf Iwanko in der Hülle während der Erfüllung der letzten Aufgabe?

5. Was sagte Luzifers Frau Iwanko zum Abschied?

6. Ist diese Erzählung interessant? Warum?

3. Schreiben Sie 5 Fragen zum Text. Bitten Sie Ihre Studienkollegen, diese Fragen zu beantworten.

4. Richtig oder falsch?

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3.

4.

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10.

5. Äußern Sie Ihre Meinung (schriftliche Aufgabe).

Kommentieren Sie bitte das folgende Sprichwort: «»

DAS SCHILFROHRMÄDCHEN

Es lebte einmal in einem Dorf ein Bursche. Er hieß Iwanko. Nur eine alte Hütte und ein kleiner Acker, das war alles, was ihm seine Eltern hinterließen.

In diesem Dorf lebte auch ein böser Gutsherr. Einmal blieb er vor Iwankos Hütte stehen und fragte: «Wer bist du?»

«Ich bin Iwanko.»

«Wozu brauchst du die Hütte und noch den Acker?»

«In der Hütte wohne ich, und vom Acker ernähre ich mich. Das ist selbst einem Narren klar».

Der Herr überlegte und sagte:

«Du kannst mein Kutscher werden. Den Acker nehme ich dir weg. Ich werde hier meine Bienenkörbe stellen.»

«Lieber Herr, haben Sie denn keinen Platz mehr? Sie begehen eine schwere Sünde!»

«Sünde hin, Sünde her. Wenn du Kutscher nicht werden willst, dann treibe ich dich weg aus dem Dorf.»

Iwanko nahm etwas Kartoffel mit, legte einige Äpfel in seinen Beutel und ging fort. Am Ufer des Flusses er­blickte er einen Kranich. Er trat näher, aber der Vogel lief nicht weg. Ein Flügel des Kranichs war gebrochen. Der Kranich sagte:

«Hilf mir, Jüngling. Ich sitze hier schon fünf Tage lang. Ich bin hungrig. Meine Wunden schmerzen.»

Iwanko wusch ihm die Wunden aus, zerriss sein Hemd und verband sie. Dann fing er ein Fischlein im Fluss und fütterte den Vogel. Er wollte ihm auch ein Nest aus dem Schilf machen, aber als er das Schilf berührte, hörte er plötz­lich eine Stimme:

«Brich mich nicht ab, Jüngling! Vielleicht kommt noch derjenige, auf den ich warte.»

«Wer bist du?»

«Ich bin das Schilfrohrmädchen.»

«Auf wen wartest du?»

«Auf meinen Erlöser.»

«Lass dich doch sehen!»

Die Stimme antwortete:

«Ich habe mich schon zweimal sehen lassen. Und was geschah? Beide Jünglinge sind fortgegangen. Und bis heute ist keiner zurückgekehrt. Ich darf mich nur noch einmal zeigen.»

«Erscheine mir zum letzten Mal. Glaube mir, ich werde dich nicht betrügen.»

«Gut. Schau hinauf zum Wipfel des Schilfrohrs.»

Der Junge tat so und erblickte ein wunderschönes Mädchen. Es war so hübsch, wie die erste Frühlingsblume. Das Mädchen war aber sehr traurig.

«Warum bist du so traurig?»

«Die böse Hexe hat mich von meinem Vater weggenom­men. Sie will, dass ich ihren Sohn, den Riesen, heirate. Ich liebe ihn aber nicht. Da bin ich fortgelaufen und habe mich hier im Schilf versteckt. Aber die Hexe hat mich gefunden und in ein Schilfrohr verwandelt. Um mich zu erlösen, muss man in den Besitz meines Ringes gelangen und ihn auf den Wipfel des Schilfrohrs zu stecken.»

Und gleich verschwand das Mädchen. Das wunder­schöne Schilfrohrmädchen gefiel unserem Iwanko sehr. Er beschloss, ihr zu helfen. Er ging zum Kranich zurück und sagte:

«Nun müssen wir uns trennen.»

«Wohin willst du gehen?»

«Ich will auf die Suche gehen. Aber darüber darf ich nicht sprechen.»

«Möge dir das Glück sein!»

Lange ging Iwanko durch Felder und Wälder. Schließ­lich erblickte er am Rande des Weges eine Hütte und trat ein. In der Diele wurden drei Kater an Pfeilern angebun­den. Iwanko streichelte sie und gab jedem ein Stück Fisch.

«Miau, miau, miau...», erwiderten sie.

In der Stube konnte man nichts sehen. Es war sehr dunkel dort. Iwanko machte Feuer und erblickte eine sehr alte Frau auf der Ofenbank.

«Es ist gut, dass du an meiner Hütte nicht vorbeige­gangen bist. Ich habe niemanden, der mir Wasser holt».

«Wasser? Ich hole dir gleich Wasser, Großmutter.»

«Allein kannst du es nicht machen. Du wirst dich ver­irren. Binde einen Kater los. Er wird dir mit seinen Augen den Weg beleuchten.»

Iwanko ging in die Diele und fragte:

«Wer von euch geht mit mir Wasser holen?»

«Jeder wird einmal mitgehen», sagte der älteste Kater.

Und sie gingen zusammen. Unterwegs fragte Iwanko:

«Sag mal, Katerchen, warum seid ihr angebunden?»

«Das darf ich nicht sagen, sonst verwünscht mich die Alte.»

Bald kehrten sie mit Wasser zurück. Iwanko kochte einen Brei und gab ihn der Alten und den Katern. Er übernachtete und wollte sich dann auf den Weg machen. Doch die Alte ließ ihn nicht fort:

«Bleib noch ein bißchen.»

Am anderen Tag ging Iwanko mit dem zweiten Kater Wasser holen.

«Sag mir, Katerchen, warum seid ihr angebunden?»

«Das darf ich nicht sagen. Ich habe Angst vor der Alten».

Am dritten Tag ging Iwanko mit dem dritten Kater Wasser holen. Er gab ihm zu trinken, streichelte ihn und gab ihm ein Stückchen Fisch:

«Sag mir, Katerchen, warum seid ihr angebunden?»

«Das darf ich nicht sagen, aber dir sage ich es. Die Alte ist die oberste Hexe. Nachts fliegen alle bösen Geister zu ihr. Sie überlegen, wie sie den Menschen möglichst viel Schaden tun können. Heute haben sie wieder eine Zusam­menkunft. Aber du darfst nichts hören. Deswegen wird die Alte dir die Ohren mit Wachs zustopfen. Doch ich werde dir später alles erzählen.»

«Sag mir noch, Katerchen, haben sie nie über ein Mäd­chen gesprochen, das zu einem Schilfrohr geworden ist?»

«Ja. Die Alte hat sogar gesagt, dass schon zwei Jüng­linge bei ihr den Ring holen wollten. Aber sie hat die Jungen in zwei Steine verwandelt. Sie liegen jetzt vor der Hütte. Wenn die Sonne scheint, setzt sich die Alte auf diese Steine und wärmt sich.»

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