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«Was muss man tun, um ihnen das Leben zurückzugeben?»
«Man muss die Steine mit dem Wasser aus dem See besprengen, aus dem noch niemand getrunken hat.»

Iwanko bereitete das Abendbrot zu. Er gab es der Alten und den Katern und ging zu Bett. Die Alte sagte:
«Iwanko, heute in der Nacht wird es furchtbar donnern. Ich will dir die Ohren mit Wachs zustopfen, damit du nicht taub wirst.»
In der Nacht flogen alle Hexen, Gespenster und Teufel herbei. Iwanko holte aus einem Ohr das Wachs heraus und hörte plötzlich:
«Mir ist zu Gehör gekommen, dass ein dritter Jüngling das Schilfrohrmädchen befreien will. Aber er kann das nicht machen. Ich habe den Ring im Eisenberg versteckt.»
Am Morgen weckte die Hexe den Jüngling und fragte:
«Hast du etwas gehört, Iwanko?»
«Gar nichts, Großmutter, ich habe wie ein Murmeltier geschlafen.»
Der Bursche machte sich danach schnell auf den Weg.
«Ich komme mit», sagte der dritte Kater. «Wir betrügen die Alte. Fang eine Katze und binde sie fest an. Die Hexe ist alt und sieht schlecht. Sie wird es nicht so schnell bemerken.»
Iwanko tat alles, was ihm gesagt wurde. Ob sie nun lange oder erst kurz unterwegs waren, standen sie schließlich auf einem weiten Feld. Plötzlich donnerte es in der Luft. Der Kater sagte:
«Die Alte holt uns ein. Sie hat vielleicht schon den Betrug bemerkt. Doch ich bin schlauer...»
Er hob ein Erdloch aus und sagte: «Schlüpf hinein!»
Iwanko kroch in das Erdloch und versteckte sich dort mit dem Kater. Die Hexe flog vorbei und verschwand. Iwanko und der Kater krochen aus dem Erdloch heraus. Sie wanderten den ganzen Tag, und den nächsten, und auch den dritten. Endlich kamen sie zu einer Höhle. Das Katerchen sagte:
«Hier wohnt ein Zauberer. Er ist auf die Hexe sehr böse. Klopf bei ihm an! Und ich gehe Mäuse fangen.»
Der Zauberer war sehr alt. Er lag auf seinem Bett und atmete kaum noch. Als er Iwanko erblickte, sagte er:
«Gut, dass du gekommen bist, Jüngling. Hol Wasser! Ich kann nicht mehr aufstehen.»
Iwanko brachte Wasser, kochte das Mittagessen und gab es dem Alten. Dann erzählte der Zauberer ihm:
«Als ich noch jung war, hatten alle Hexen große Achtung vor mir. Nun aber wurde ich schon sehr alt. Die Hexen verbrannten mein Zauberbuch. Dann warfen sie mich in diese Höhle. Ich sterbe bald. Doch ich will dir, Jüngling, ein großes Geheimnis sagen. Willst du den Eisenberg finden? Dann hör zu. Unweit von meiner Höhle, an der Südseite, sind Zauberschuhe vergraben. Grabe sie aus und nimm sie mit. Dann sollst du zum Meer kommen und sie ins Wasser werfen. Sie verwandeln sich sofort in ein Boot. Dieses Boot bringt dich zum Eisenberg. Dort gibt es einen kleinen See. Aus diesem See trank niemand noch.»
Mehr konnte der Zauberer nichts sagen. Er schloss die Augen und starb. Iwanko bestattete den Zauberer. Dann grub er die Zauberschuhe aus und ging mit dem Kater fort.
Bald erreichten sie das blaue Meer. Iwanko warf die Schuhe in die Wellen. Aus dem Wasser tauchte ein Boot empor. Sie stiegen ein und schwammen. Sie waren den ganzen Tag unterwegs. Dann gelangten sie zu einer Insel. Sie betraten das Ufer, und das Boot verwandelte sich wieder in Schuhe.
Die Insel war mit einem dichten Wald bedeckt. Die riesigen Bäume sah man überall.
Das Katerchen kletterte auf den höchsten Baum, sah nach allen Seiten und rief: «Iwanko, der Eisenberg ist ganz nah!»
Sie liefen in die Richtung, die der Kater zeigte. Vor dem Berg verbargen sie sich im Gebüsch und spähten nach dem Eingang. Sie schwiegen. Der Berg stand auch stumm da. Plötzlich knarrte der Berg und öffnete sich. Zwanzig junge Mädchen mit Körbchen in den Händen kamen heraus.
«Guten Tag, liebe Mädchen!» grüßte Iwanko sie. «Wohin geht ihr?»
«Wir pflücken Beeren. Und wer bist du?»
«Ich bin zu euch zu Besuch gekommen.»


«Wir empfangen keinen Besuch. Das ist verboten. Unser Herr, der Riese, soll dich nicht sehen.»
«Wer seid ihr denn?»
«Die Gefangenen des Riesen.»
«Und warum lässt er euch allein Beeren pflücken?»
«Von dieser Insel kann man nicht fliehen. Es gibt nur ein einziges Boot, das die hiesigen Wellen tragen.»
«Und wo ist dieses Boot?»
«Bei einem Zauberer. Nichts ist schneller als jenes Boot.»
Iwanko pflückte Beeren zusammen mit den Mädchen und erzählte ihnen über das schöne Leben dort, wo viele Leute sind. Dann fragte er:
«Wisst ihr vielleicht, wo der Riese den goldenen Ring versteckt hat?»
«In einem goldenen Kästchen. Und der Schlüssel von diesem Kästchen versteckt er in seinem linken Ohr. Wenn du sogar in den Besitz des Rings gelangst, musst du sowieso sterben. Der Riese tötet dich. Er ist stärker, als dieser Barg!»
«Und was muss ich tun? Ich soll den Ring kriegen!»
«Zuerst musst du das Schlüsselchen aus dem linken Ohr des Riesen herausholen. Dann musst du sein Lebensbuch verbrennen. Dieses Buch liegt auf dem Tisch.»
Die Mädchen hatten schon volle Körbchen. Sie gingen nach Hause. Der Berg öffnete sich, und der Junge gelangte zusammen mit den Mädchen in das Innere des Berges.
Der Riese schlief in einem großen Saal. Er schnarchte so fürchterlich, dass der ganze Berg zitterte.
Iwanko schlich sich unbemerkt an den Riesen heran und zog ihm das goldene Schlüsselchen aus dem linken Ohr heraus. Dann nahm er den Feuerstein aus der Tasche und zündete das Lebensbuch des Riesen an. Dieses Buch lag auf dem Tisch.
Im großen Saal stieg ein Qualm auf. Er war so schwarz, wie die Nacht. Der Riese begann zu verschwinden. Zuerst verschwanden seine Beine, dann der Körper, die Arme und der Hals. Ein Stück des Buches blieb nur. Dann fiel es zu Boden und erlosch. Und da standen die Augen des Riesen auf. Iwanko trat aus einer dunklen Ecke hervor. Er ging auf das goldene Kästchen zu, öffnete es und holte den goldenen Ring heraus. Die Augen des Riesen schwebten die ganze Zeit über ihm. Iwanko aber kannte keine Angst. Er öffnete die Tür und rief:
«Liebe Mädchen! Bringt mir einen Krug. Ich will aus dem See Wasser schöpfen. Aus diesem See trank noch niemand.»
Das Katerchen führte den Jüngling zum See. Sie schöpften Wasser, und da sagte der Kater:
«Du musst fliehen. Die Hexe kann die Nachricht vom Tode ihres Sohnes erfahren.»
Sie traten vor das eiserne Tor.
«Iwanko, poche dreimal mit dem goldenen Schlüsselchen an das Tor.»
Iwanko klopfte. Das Tor öffnete sich. Iwanko, der Kater und die Mädchen liefen zum Meer hinunter. Die Augen des Riesen folgten ihnen.
Iwanko warf die Zauberschuhe in die Wellen. Und wieder tauchte das Boot aus dem Wasser empor. Sie alle stiegen ein und schwammen zum anderen Ufer. Iwanko drehte sich um. Am Ufer glänzten die Augen des Riesen. Aus ihnen liefen große Tränen und fielen ins Meer.
Bald erreichten sie das andere Ufer. Die Mädchen liefen auf das grüne Feld. Der Jüngling steckte sich die Zauberschuhe ins Hemd und sagte:
«Nun könnt ihr nach Hause gehen. Wir aber, der Kater und ich, haben einen anderen Weg.»
Die Mädchen dankten dem Burschen und gingen fort. Iwanko begab sich zum Hexenhaus. Er besprengte die beiden Steine vor dem Hause mit dem Wasser aus dem See. Die beiden Jünglinge wachten wie aus einem tiefen Schlaf auf.
«Wir müssen wohl lange geschlafen haben», sagten sie.
«Ihr hättet die ganze Welt verschlafen, wenn ich euch nicht mit diesem Wasser erweckt hätte. Geht nach Hause, Jungen. Die Hexe ist nun machtlos.»
Die beiden Burschen dankten dem Jungen und gingen fort. Iwanko jedoch ging mit dem Katerchen zum Schilfufer. Dort steckte er den Ring auf den Wipfel eines Schilfrohrs. Der schlanke Stengel bog sich, und da stand ein Mädchen. Es war so hübsch, wie die erste Frühlingsblume.
Iwanko sagte:
«Ich kann nicht ohne dich leben. Werde meine Frau!»
Das Mädchen reichte ihm den goldenen Ring, und sie gingen zu ihrer Mutter und zu ihrem Vater. Sie weinten sich nach ihrer einzigen Tochter schon die Augen aus.
Und ganz bestimmt wurde dann Hochzeit gefeiert. Das Katerchen lebte vergnügt bei dem Paar. Es spann goldene Fäden und erzählte Märchen.
Übersetzung von N. Balanyza und W. Salewska
Aufgabe zum Text
1. Lernen Sie die Ausdrücke. Finden Sie im Text die Sätze mit diesen Ausdrücken.
· Das Schilfrohrmädchen – Дівчина – очеретянка
· Sie begehen eine schwere Sünde! – Ви коїте великий гріх!
· Sünde hin, Sünde her. – Гріхом більше, гріхом менше.
· Lass dich doch sehen! – Покажися!
· Um mich zu erlösen, muss man in den Besitz meines Ringes gelangen – Щоб врятувати мене, потрібно заволодіти моєю каблучкою
· Ich will auf die Suche gehen. – Я хочу піти на пошуки.
· Möge dir das Glück sein! – Нехай тобі щастить!
· … und wollte sich dann auf den Weg machen – …І почав збиратися в дорогу
· ließ ihn nicht fort – не відпустила його
· Ich habe Angst vor der Alten. – Я боюся старої.
· Mir ist zu Gehör gekommen – До мене дійшли чутки
· ich habe wie ein Murmeltier geschlafen – я спав як бабак
· Ob sie nun lange oder erst unterwegs waren – Через якийсь час
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