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DAS MÄ'RCH E N VO N ILJA M U ROMEZ UND
DEM RÄUBER NACHTIGALL
Ilja Muromez wurde unweit der Stadt Murom geboren. Er stammte aus einer armen Familie. Seine Eltern fällten Holz im Walde und bestellten ein Stückchen von Acker. Ihr Sohn Ilja hatte ein Fußleiden, er konnte nicht gehen. Dreißig Jahre lag Ilja auf dem Ofen.
Als Iljas Eltern eines Tages im Walde Bäume fällten und Ilja wie gewöhnlich auf dem Ofen lag, kamen drei alte Männer und riefen:
«Ilja, Ilja, mach uns auf!»
Ilja antwortete:
«Ich bin schwer krank und kann mich nicht erheben!»
«Du musst es nur versuchen, Ilja! Nun, erhebe dich doch!»
Da strengte sich Ilja sehr, hob die Beine und sprang vom Ofen herunter. Und wirklich konnte er mit beiden Füßen auf dem Boden stehen. So öffnete er die Tür. Die Alten traten ein und sprachen:
«Ilja, lange hast du an der schweren Krankheit gelitten! Nun aber bist du gesund! Du wirst ein starker und mächtiger Held sein!»
Sie reichten ihm einen Krug Wasser.
«Nimm diesen Krug und trinke ihn aus!»
Er nahm den Krug und tat einen kräftigen Schluck.
«Nun, spürst du etwas?»
«Ich spüre eine gewaltige Kraft in mir.»
«Gut. Nimm noch einen Schluck.»
Wieder nahm er den Krug und trank das Wasser aus.
«Nun, was spürst du jetzt?»
«Ich spüre», sprach Ilja, «eine noch größere Kraft in mir.»
«Na schön», sprachen die Alten. «Nun aber, Ilja, prahle nicht mit deiner Kraft und erzähle niemandem davon. Tue niemandem etwas zuleide, sondern hilf jedem in der Not.»
Zu jener Zeit überfielen die Tataren das Land der Russen. Da beschloss Ilja Muromez, sein Heimatland zu verteidigen. Das Heer der Tataren stand damals vor Kasan. Die Führer des Heeres waren drei Tatarenkönige, berühmte Helden. Ilja riss eine Eiche aus, schlug damit das Tatarenheer und vernichtete es. Nur drei Könige blieben am Leben. Ilja trat zu ihnen und sprach:
«Ich schenke euch das Leben. Kehrt in euer Land zurück und erlasst einen Befehl: «Niemand darf in das Land der Russen einfallen! Wenn jemand diesen Befehl missachtet, vernichtet Ilja Muromez euch alle.»
Die Könige kehrten in ihre Heimat zurück, und Ilja Muromez ging in die Stadt Kasan. Die Stadtbewohner versteckten sich alle in ihren Häusern und in den Kirchen. Ilja trat in eine Kirche. Sie war voll Menschen. Alle weinten.
«Warum weint ihr, gute Leute?» fragte er.
«Warum fragst du? Bist du blind? Die Tataren stehen doch vor der Stadt! Bald werden sie uns alle töten!»
«Nein. Dort gibt es keine Tataren mehr. Geht hin und überzeugt euch davon.»
Und wirklich. Vor der Stadt war keine Spur von den Tataren2. Da dankten die Stadtbewohner Ilja Muromez und baten ihn, in der Stadt zu bleiben. Er sprach aber:
«Nein! Ich habe euch befreit. Jetzt soll ich anderen Menschen helfen. Die Tataren sind fortgezogen. Fürchtet euch nicht, kein Feind wird zu euch kommen.»
Ilja Muromez setzte sich auf das Pferd und fuhr nach Kiew. Der Weg dorthin war sehr weit. Viele Umwege musste man machen, denn an dem kürzesten Wege, der nach der Stadt führte, lagerte ein mächtiger Riese: Räuber Nachtigall. Kein Vogel konnte an ihm vorbeifliegen, kein Tier vorüberlaufen, kein Held vorbeigehen. Räuber Nachtigall tötete alle.
Ilja Muromez ritt aber diesen kürzesten Weg. Räuber Nachtigall saß am Rande des Waldes auf drei Eichen und auf neun Ästen. Dort hatte er sein Nest. Wenn jemand an diesem Nest vorbeiging, trillerte der Räuber sofort mit ganzer Kraft wie eine Nachtigall. Dann fielen die Blätter ![]()
von den Bäumen. Wenn er aber wie ein wildes Tier brüllte, stürzten die Bäume um. Wenn ein Lebewesen vorbeikam, wurde es unter den Bäumen begraben und musste sterben.
Als Räuber Nachtigall Ilja Muromez erblickte, trillerte er mit ganzer Kraft wie eine Nachtigall. Die Blätter fielen von den Bäumen. Als er aber wie ein wildes Tier zu brüllen begann, sank Iljas Pferd in die Knie. Ilja Muromez stieß sein Pferd mit dem Fuß und rief:
«Steh auf!»
Dann ritt er näher heran. Räuber Nachtigall sprang von der Eiche herunter und stürzte sich auf Ilja. Ilja Muromez zielte und schoss einen Pfeil ab. Der Pfeil traf das rechte Auge des Räubers. Räuber Nachtigall fiel zu Boden. Nun sprang Ilja Muromez, packte den Riesen und begann ihn mit beiden Händen zu schlagen. Dann fesselte er den Räuber Nachtigall an Händen und Füßen, band ihn an den Sattel und ritt zu dem Haus des Räubers. Der Räuber aber hatte eine Tochter, die auch sehr stark war. Als die Tochter Ilja Muromez und ihren Vater am Sattel des Pferdes sah, nahm sie eine schwere Eisenplatte, warf sie nach Ilja und wollte ihn damit erschlagen. Ilja stieß aber die Platte mit der Schulter so wuchtig zurück, dass sie mit voller Kraft gegen das Mädchen sauste und es auf der Stelle tötete. Das Weib des Nachtigalls sah das und bat Ilja Muromez:
«Nimm alles Geld, Gold und Silber, lass aber meinem Mann das Leben!»
Doch Ilja Muromez antwortete ihr:
«Nein! Er hat viele Menschen erschlagen. Viele Waisen müssen seinetwegen weinen. Ich kann nicht ihm das Leben lassen! Geld brauche ich nicht. Ich helfe allen, die in Not sind!»
Ilja Muromez ritt nach Kiew. Zu jener Zeit regierte dort der Fürst Wolodymyr. An dem Tage, an welchem Ilja Muromez in der Stadt ankam, feierte man am Hofe des Fürsten ein Fest. Alle Helden des Landes nahmen daran teil.
Als Ilja erschien und seinen Namen nannte, fragte der Fürst:
«Auf welchem Wege bist du zu uns gekommen?»
«Ich ritt», antwortete Ilja Muromez, «auf dem kürzesten Wege hierher.»
Bei diesen Worten sprangen die Helden von ihren Sitzen auf. Besonders erregte sich der berühmte Aljoscha Popowitsch. Er rief:
«Nein, das kann nicht sein! Niemand kann auf diesem Wege kommen! Dort sitzt doch Räuber Nachtigall.»
«Oho», rief Ilja Muromez, «was bist du mir für ein Held, dass du den Räuber Nachtigall fürchtest? Nun gut, ich werde euch den Räuber Nachtigall zeigen.»
Alle folgten ihm: der Fürst, die Fürstin und die Helden. Und Ilja sprach:
«Hier ist er, euer Räuber Nachtigall. Seht ihn euch gut an!»
Als sie ihn an dem Sattel gefesselt sahen, mussten sie endlich einsehen, was für ein tapferer Held Ilja Muromez war.
Da wandte sich der Fürst Wolodymyr an den Räuber Nachtigall:
«Nun, Räuber Nachtigall, trillere wie eine Nachtigall und brülle wie ein wildes Tier!» Räuber Nachtigall sagte aber:
«Nicht du, Fürst, hast mich besiegt. So hast du auch kein Recht, mir zu befehlen.»
Nun sagte der Fürst: «So befiehl du es ihm, Ilja Muromez.»
Da sprach Ilja Muromez zu dem Fürsten und zu der Fürstin:
«Stellt euch zu mir!» Er hüllte sie in seinen Kosakenmantel und sagte: «Ich hülle euch ein, denn er kann euch leicht zu Boden werfen, wenn er zu trillern beginnt.»
Dem Räuber Nachtigall befahl er:
«Nun tue, Räuber Nachtigall, was ich dir befehle: Trillere noch einmal wie eine Nachtigall!»
Der Räuber trillerte. Da fielen die Blätter von den Bäumen, und die Gäste des Fürsten krochen eilends davon. Als der Räuber dann wie ein Löwe brüllte, liefen die Helden davon. Den Fürsten und die Fürstin aber hielt Ilja Muromez in dem Mantel, so fielen sie nicht zu Boden.
Ilja Muromez rief den Helden: «Feiglinge seid ihr!»
Dann schlug er dem Räuber Nachtigall den Kopf ab.
Ilja Muromez blieb am Hofe des Fürsten Wolodymyr. Die Helden hassten ihn aber und überredeten einmal den Fürsten, Ilja ins Verlies zu werfen. Das Verlies war mit 

einer hohen Mauer umgeben. Drei Jahre lang bekam Ilja Muromez weder Speise noch Trank. Man glaubte, dass er schon tot war. Aber die Tochter des Fürsten brachte Ilja Muromez heimlich zu essen und zu trinken.
Drei Jahre vergangen. Da schickte der Tatarenkönig Kalin eine Botschaft nach Kiew, in der folgendes stand:
«Höre, Fürst Wolodymyr, was dir Kalin, König der Tataren, sagen wird: Mein Reich ist mir zu klein. Ich möchte es durch dein Fürstentum ein wenig vergrößern und auch deine Hauptstadt Kiew nehmen. Du und dein Weib werden dann mir als Wasserträger dienen.»
Fürst Wolodymyr und sein Weib erschraken sehr. Da kam ihre Tochter und sprach: «Lasst jemanden nachsehen, ob Ilja Muromez noch am Leben ist.»
«Was sagst du?» antwortete der Fürst. «Bist du denn von Sinnen? Drei Jahre lang hat er weder Speise noch Trank bekommen. Er ist tot.»
«Aber vielleicht lebt er noch. Schickt doch jemanden zu ihm.»
Man ging zu dem Verlies und wirklich fand man Ilja noch am Leben. Er saß da und sang Kosakenlieder.
Die Männer gingen zum Fürsten und sagten ihm:
«Ilja Muromez ist frisch und munter».
«Dann schnell zu ihm!»
Der Fürst ließ Ilja Muromez frei und bat ihn:
«Ilja, lieber Ilja, verzeih, dass ich dich ins Verlies warf. Hilf uns jetzt in unserer großen Not.»
«O nein», antwortete Ilja Muromez. «Du wolltest mich hier verhungern lassen! Nun aber, wo du in Not bist, kommst du zu mir und bittest um Hilfe!»
Da schickte der Fürst die Fürstin zu ihm. Ilja aber willigte nicht ein:
«Nein und noch einmal nein! Nie werde ich euer Verteidiger sein!»
Da sagte die Tochter des Fürsten:
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