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Aber der mittlere Sohn schenkte ihren Bitten kein Gehör. Er wanderte über grüne Almen und durch dichte Wälder.
In einem Wald verspürte der Junge heftigen Hunger. Er setzte sich unter den Strauch, holte das Brot und die Zwiebel hervor und aß. Plötzlich erschien ein lahmer Rabe vor ihm und bat um ein winziges Stückchen Brot.
«Dein König nahm uns die Öchslein weg», sprach der mittlere Sohn, «mag er auch dich ernähren.»
«Dann nimm mich auf die Schulter», bat der Rabe. «Ich bin hungrig und lahm, ich will nicht im Walde umkommen.»
«Möge dein König dich auf seinen Schultern tragen», sprach der Junge.
Da hüpfte der Rabe weg, schwang die Flügel, erhob sich in die Luft und flog davon.
Verwundert sah ihm der mittlere Sohn nach. Dann stand er auf und setzte seinen Weg fort. Aber er fand weder die silberne Wiese noch das Schloss des Rabenkönigs. Auch er verirrte sich im Walde.
Viele Tage und Wochen warteten der arme Mann und seine Frau auf die Söhne, aber vergebens. Keine Nachricht kam von ihnen.
Da sprach der jüngste Sohn zu seiner Mutter:
«Gib, liebes Mütterchen, ein Stückchen Brot und eine Zwiebel für mich. Vielleicht kann ich die Zahlung für die Öchslein erhalten und dabei auch die Brüder finden.»
Lange wanderte der jüngste Sohn über grüne Almen und durch dichte Wälder. Eines Tages setzte er sich unter den Strauch und begann zu essen. Da erschien der lahme Rabe, hüpfte auf einem Bein heran und bat um ein Stückchen Brot.
Der Junge schnitt eine decke Brotscheibe ab und gab sie dem Vogel.
«Bitte. Ich habe Brot genug. Ich esse auch nicht gern allein».
«Und gibst du mir auch ein Stückchen Zwiebel?» fragte der Rabe.
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«Warum denn nicht?»
Der Rabe aß das Brot und die Zwiebel, bedankte sich vielmals und fragte:
«Wohin führt dich dein Weg, lieber Junge? Aus diesem dichten Wald hat noch kein Mensch je wieder herausgefunden».
«Ich will zu der silbernen Wiese gehen. Auf dieser Wiese steht ein silbernes Schloss. Im Schloss wohnt der Rabenkönig. Auch meine Brüder sind sicherlich dort.»
«Nimm mich auf die Schulter», bat der Rabe. «Ich lahme an einem Bein, und meine Flügel sind sehr schwach.»
«Warum nicht? Noch nie trug ich einen Raben auf der Schulter», erwiderte der Junge lachend und nahm den Raben auf seine Schulter.
Und sie machten sich auf den Weg. Der Rabe saß auf der Schulter des Jungen und flüsterte ihm immer zu:
«Nach rechts! Nach links! Nun geradeaus!»
Zwei Tage und zwei Nächte gingen sie so. Plötzlich standen sie vor einer großen Wiese. Aber was für eine Wiese war das! Das Gras, die Blumen, sogar die Steine waren aus Silber. In der Mitte der Wiese ragte ein hoher silberner Felsen empor. Auf dem Felsen erhob sich ein wunderschönes Schloss. Der Junge stand wie verzaubert da. Nicht einmal im Traum hatte er solch eine Pracht gesehen.
Nun setzten sie sich aufs Gras und aßen alles, was im Sack geblieben war. Dann sprach der Rabe:
«Auf jenem Felsen steht das Schloss meines Königs. Den Weg findest du nun selbst. Du hast mir Gutes gemacht. Ich will deshalb dir einen Rat geben: Als mein König dich fragt, was du für die Öchslein willst, bitte dir nur eines! Sage ihm, dass er dir das geben soll, was er unter sein Haupt legt, wenn er schlafen geht.»
So sagte der Vogel und verschwand. Der Junge machte sich aber an den Aufstieg. Oben empfing ihn die Schlosswache und führte ihn zu dem Rabenkönig. Der Rabenkönig saß auf dem silbernen Thron.
«Wie fandest du den Weg hierher?» fragte der König.
«Gute Menschen zeigten ihn mir», erwiderte der Junge. Er wollte den lahmen Raben nicht verraten.

«Nun muss ich mein Wort halten. Sieh dir alle meine Säle an. Was dir am besten gefällt, das darfst du mitnehmen!»
Drei Tage und drei Nächte lief der Junge durch die königlichen Gemächer. Dann ging er zum König der Raben und sprach:
«Wunderbar sind alle deine Gemächer! Vieles habe ich gesehen, vieles hat mir sehr gefallen. Doch um eines bitte ich dich: gib mir das, was du unter dein Haupt legst, wenn du schlafen gehst!»
Als der Rabenkönig das hörte, wurde er sehr böse und befahl, alle Raben mit dem Tode zu bestrafen, die den Jungen durch die Säle geführt hätten. Man schlug ihnen die Köpfe ab.
«Es geschah», sprach der König, «weil einer von ihnen dem Jungen einen solchen Rat gab.»
Und nun sagte der König dem Jungen: «Alles, was du dir nur wünschen kannst, werde ich dir geben. Aber du sollst von deiner Bitte ablassen!»
«Ich will aber nichts anderes!» antwortete der Junge.
«Ich gebe dir viel Geld.»
«Nein, gib mir nur das, was du unter dein Haupt legst, wenn du schlafen gehst!»
«Ich gebe dir alles, was sich in meinen Gemächern befindet!»
Aber der Junge gab nicht nach.
Was sollte da der Rabenkönig machen? Er holte unter dem Polster seines Bettes eine winzige Mühle hervor und gab sie dem Jungen.
«Hier hast du, was du willst! Aber nun verschwinde aus meinen Augen!» rief der König zornig.
Der Junge erschrak, legte hastig die Mühle in den Sack und rannte schnell davon. Erst in dem dichten Walde hielt er. Er setzte sich hin, stellte die Mühle vor sich auf den Boden und suchte im Sack nach einem Stückchen Brot. Doch der Sack war leer.
«Schlecht hat mich der lahme Rabe beraten», dachte der Junge. «Hätte ich mir etwas von den Schätzen des I Rabenkönigs genommen, dann wäre es besser».
Traurig saß der Junge da. Dann begann er, die Mühle von allen Seiten zu betrachten. Er konnte flicht verstehen, warum der König all seine Reichtümer für die Mühle hergeben wollte. Was war schon besonderes an dieser kleinen, ganz gewöhnlichen Mühle?
«Ach, ich werde hier vor Hunger umkommen», sprach der Junge betrübt. «Wenn doch jetzt vor mir ein Tisch erschiene, voller Speisen und Getränke, wie ich ihn in dem Schloss des Rabenkönigs gesehen habe!»
Dabei drehte er an dem Griff der Mühle. Im selben Augenblick stand schon vor dem Jungen ein Tisch voll von Speisen und Getränken.
«Sieh mal an, was das Mühlchen kann!» verwunderte sich der Junge.
Doch dann wurde er wieder betrübt und dachte: «Ich darf nicht all das allein essen. Mein Vater, meine Mutter und die Brüder hungern doch».
Da drehte der Junge an dem Griff der Mühle und sprach:
«Mögen Vater und Mutter, mögen meine Brüder hier erscheinen!»
Und da saßen schon alle um den Tisch: der Vater, die Mutter und die Brüder. Nach dem Essen kehrten sie froh flach Hause zurück und lebten glücklich und zufrieden. Die Mühle erfüllte alle ihre Wünsche.
Glaubt ihr mir aber nicht, so geht in die Hütte jenes Mannes. Wenn sie Lust haben, werden sie euch gewiss alles bestätigen.
Übersetzung von N. Balanyza und W. Salewska
Aufgabe zum Text
1. Lernen Sie die Ausdrücke. Finden Sie im Text die Sätze mit diesen Ausdrücken.
· auf keinen Fall – ні в якому разі
· Komme, was will! – Хай буде, що буде!
· Sonst hätte ich … genommen – Інакше я взяв би …
· schenkte ihren Bitten kein Gehör – не послухався її
· machte sich ans Essen – почав їсти
· Sei gegrüßt! – Здоров був!
· Irgendwie werden wir … ein Auskommen haben – Проживемо якось …
· mag er auch dich ernähren – він може і тебе прогодувати
· Möge … tragen – Нехай … несе
· weder … noch … – ні…,ні…
· hat noch kein Mensch je wieder herausgefunden – ще ніхто живим не виходив
· Nicht einmal im Traum hatte er solch eine Pracht gesehen. – Навіть уві сні він такої краси не бачив.
· machte sich … an den Aufstieg – почав сходити на скелю
· gab nicht nach – не відступався
· Hätte ich mir … genommen, dann wäre es besser. – Якби я … взяв, було б краще.
· Wenn … erschiene – Якби з’явився…
· Mögen … erscheinen – Нехай з’являться
· Wenn sie Lust haben – Якщо вони схочуть
2. Antworten Sie bitte auf folgende Fragen zum Gelesenen.
1. Wen sah der arme Mann mit dem jüngsten Sohn auf seinen kleinen Acker?
2. Warum kehrte der Mann traurig nach Hause zurück?
Und was beschlossen sie weiter zu machen?
3. Warum fand der jüngste Sohn ein silbernes Schloss und seine Brüder nicht?
4. Welchen Rat gab der Rabe dem Jungen?
5. Was holte der Rabenkönig unter dem Polster seines Bettes hervor und gab dem Jüngling?
6. Wie lebte diese Familie weiter?
7. Wie denken Sie, ist dieses Märchen lehrhaft? Warum?
3. Schreiben Sie 5 Fragen zum Text. Bitten Sie Ihre Studienkollegen, diese Fragen zu beantworten.
4. Richtig oder falsch?
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
5. Äußern Sie Ihre Meinung (schriftliche Aufgabe).
Kommentieren Sie bitte das folgende Sprichwort: «»
DER ARME BAUERNBURSCHE UND DIE KÖNIGSTOCHTER
Es war einmal eine Frau. Sie wohnte mit ihrem Sohn in einer Hütte im Waide. Als nun eines Tages kein Brot mehr da war, schickte die Frau ihren Sohn zum Bäcker.
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