Партнерка на США и Канаду по недвижимости, выплаты в крипто

  • 30% recurring commission
  • Выплаты в USDT
  • Вывод каждую неделю
  • Комиссия до 5 лет за каждого referral

«Liebe, liebe Hanna, bald wird es fertig sein!»

Und die Feen verschwanden in der Weide.

Das Mädchen hütete das Öchslein bis zum Abend und kam dann wieder zur Weide: «Grüne, grüne Weide, öffne dich! Hanna ist da!»

Die Weide öffnete sich. Die Feen brachten ein feines Leinen. Das Mädchen nahm das Leinen und trieb das Öchslein nach Hause. Als die Stiefmutter das Leinen sah, knirschte sie nur mit den Zähnen, sagte aber kein Wort.

Bald darauf schickte sie ihre eigene Tochter, das Öchs­lein zu weiden. Sie sagte zu ihr: «Hier, liebes Töchterchen, nimm dieses Häuflein von Flachs. Es ist zum Spinnen fertig. Spinnst du es, ist es gut, wenn nicht, dann bringst du es wieder nach Hause».

Die Tochter trieb das Öchslein auf die Weide. Das Häuflein von Flachs warf sie beiseite. Am Abend kehrte sie mit dem Öchslein nach Hause zurück und sagte:

«Ach, Mütterchen, ich hatte solche Kopfschmerzen. Ich konnte gar nichts machen».

«Macht nichts, liebes Töchterchen, leg dich hin und ruhe dich aus».

Am Sonntag putzte die Stiefmutter ihre Tochter her­aus. Sie wollten zusammen zur Kirche gehen. Ihrer Stief­tochter sagte sie:

«Mach ein Feuer an, faule Schlampe. Wenn wir aus der Kirche zurück sind, soll der Herd geheizt sein. Du sollst auch das Mittagessen kochen, die Stube aufräumen und aus diesem Leinen ein Hemd nähen. Schaffst du es nicht, dann wehe dir!»

Und sie ging mit ihrer Tochter zur Kirche. Das arme Mädchen machte rasch ein Feuer an, bereitete das Mittag­essen zu und räumte die Stube auf. Dann lief es auf die Wiese und sprach zur Weide:

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

«Grüne, grüne Weide, öffne dich! Hanna ist da!»

Die Weide öffnete sieh. Es schwebten die Feen hervor.

«Liebe, liebe Hanna, was sollen wir für dich machen?»

«Ehe meine Stiefmutter aus der Kirche kommt, muss ich. ein Hemd aus diesem Leinen nähen. Gebt mir bitte auch Sonntagskleider, ich möchte zur Kirche fahren.»

Die Feen erfüllten alle Wünsche des Mädchens. Sie gaben ihm wunderschöne Kleider und goldene Pantöffelchen. Dann kamen Rosse mit einer Kutsche aus der Weide hervor. Das Mädchen stieg in die Kutsche und fuhr zur Kirche.

Als das Mädchen in die Kirche eintrat, verloren alle die Sprache vor Staunen. Sie flüsterten: «Wer mag das wohl sein? Eine Fürstin? Eine Königin? Nie sah unser Auge solch eine Schönheit!»

Gerade zu dieser Zeit war auch der junge Fürstensohn in der Kirche. Als er das Mädchen erblickte, konnte er von ihm kein Auge wenden. Am Ende des Gottesdienstes verließ das Mädchen als erste die Kirche, setzte sich in die Kutsche und fuhr zur Weide. Die Weide öffnete sich. Das Mädchen warf die Sonntagskleider ab, zog wieder seine alten Lumpen an und nahm das genähte Hemd. Die Rosse aber verschwanden zusammen mit der Kutsche in der Weide. Die Weide schloss sich hinter ihnen. Das Mädchen lief nach Hause, setzte sich ans Fenster und wartete. Da kam die Stiefmutter aus der Kirche und fragte:

«Nun, ist das Mittagessen fertig?»

«Fertig».

«Ist das Hemd genäht?»

«Genäht.»

Die Stiefmutter wunderte sich sehr, sagte aber kein Wort.

«Nun wollen wir zu Mittag essen!»

Am Tisch sprachen die Stiefmutter und ihre Tochter von der wunderschönen Jungfrau in der Kirche: «Ihre Schönheit gleicht der Sonne. Der junge Für­stensohn vergaß alles bei ihrem Anblick.»

«Wem sah sie ähnlich?» fragte das Mädchen. «Ähnelte sie nicht mir?»

Da lachte ihre Stiefschwester höhnisch auf. Die Stiefmutter sagte böse:

«Sieh mal diese Schlampe an! Wem sie ähnlich sehen will!»

Am nächsten Sonntag gingen der Vater, die Stiefmut­ter und ihre Tochter wieder zur Kirche. Das arme Mädchen, sollte ein Feuer anmachen und noch viele Aufgaben erfül­len. Es war damit rasch fertig und lief zur Weide:

«Grüne, grüne Weide, öffne dich! Hanna ist da!»

Die Weide öffnete sich. Es schwebten die Feen hervor.

«Liebe, liebe Hanna, was sollen wir für dich machen?»

Sie sagte es ihnen. Dann zog sie sich sonntäglich an, steckte die Füßchen in die goldenen Pantöffelchen, bestieg die Kutsche und fuhr zur Kirche.

Der junge Fürstensohn war bereits dort. Bei ihrem Ein­treten erstrahlte die Kirche. Wieder staunten die Leute:

«O Gott, was für eine Schönheit! Wer mag das wohl sein?»

Niemand wusste es. Der junge Fürstensohn wandte kein Auge von ihr. Als der Gottesdienst zu Ende war, verließ das Mädchen als erste die Kirche. Es kam zur Weide, warf die Sonntagskleider ab, zog seine Lumpen an und ging nach Hause. Dort setzte es sich ans Fenster und wartete auf den Vater, die Stiefmutter und die Stiefschwester.

Sie kamen, setzten sich zu Tisch, aßen zu Mittag und sprachen von der schönen Jungfrau:

«Der junge Fürstensohn ist schön, aber sie ist viel schö­ner als er.»

«Sieht sie mir nicht ähnlich?» fragte Hanna.

Die Stiefschwester wälzte sich vor Lachen.

Der junge Fürstensohn verlor aber die Zeit nicht. Überall erkundigte er sich, wer die wunderschöne Jungfrau war. Doch niemand wusste es. Da sagte ein junger Bauern­bursche: «Ich weiß, wie es zu machen ist!»

«Und wie?» fragte der junge Fürst.

«Man soll die Stelle, wo sie gewöhnlich in der Kirche steht, mit Pech begießen. Daran werden ihre Pantöffelchen klebenbleiben.»

Am dritten Sonntag kam Hanna wieder in die Kirche und ging an ihren gewohnten Platz. Der Fürstensohn und seine Begleiter wandten kein Auge von ihr. Als der Gottes­dienst zu Ende war, wollte sie wieder als erste fort. Sie konnte, aber die Füße nicht losbekommen. Da zerrte sie mit aller Kraft und lief fort. Nur ein Pantöffelchen blieb kleben. Sie kam zur Weide, kleidete sich rasch um, zog wieder ihre alten Lumpen an, ging nach Hause, setzte sich hin und wartete.

Die anderen kamen nach Hause und erzählten:

«Das Pantöffelchen», sagten sie, «ist sehr winzig. Kein Fuß kann in dieses Pantöffelchen hineinpassen.»

«Passt mein Fuß nicht hinein?» fragte das arme Mädchen.

Da wurde die Stiefmutter böse:

«Du, Schlampe, ständig wälzt du dich in der Asche! Du mit deinen Klotzfüßen, mit wem vergleichst du dich!»

Das böse Weib verprügelte das Mädchen und jagte es aus der Stube.

Zu dieser Zeit fragte der junge Fürstensohn überall herum:

«Wer hat ein goldenes Pantöffelchen verloren?»

Aber niemand meldete sich. Was tun? Und wieder gab der junge Bauernbursche einen Rat:

«Ich weiß, wie man die schöne Jungfrau finden kann».

«Und wie?» fragte der junge Fürstensohn. «Sag!»

«Alle Mädchen sollen dieses Pantöffelchen anprobieren. Auf wessen Fuß es passt, die muss es sein.»

Die Diener des Fürsten gingen von Haus zu Haus. Die Mädchen probierten das Pantöffelchen an. Zuerst gingen die Diener in die Fürstenhäuser, dann in die Häuser der Edelleute. Ach, wie wollten alle Mädchen die Gattin des Fürsten werden! Doch nein! Kein Fuß passte hinein. Da gingen sie in die Häuser der Kaufleute. Vergebens. Dann in die Häuser der Bürgersleute. Umsonst. Nun mussten sie in die Bauernhütten gehen.

Sie gingen von Hütte zu Hütte. Die Jungfrauen probierten das Pantöffelchen an. Doch nein, kein Fuß wollte hineinpassen. Sie kamen auch in die Hütte, wo das arme Mädchen und das böse Weib mit seiner Tochter wohnten. Das Weib sah sie schon von weitem. Sie rief ihrer Tochter zu:

«Wasch rasch die Füßchen, liebes Töchterchen! Gleich wirst du das Pantöffelchen anprobieren.»

Ihrer Stieftochter befahl sie aber:

«Und du, Schlampe! Mach schnell, dass du verschwindest! Hinauf auf den Ofen! Lass dich ja nicht blicken!»

Und sie jagte das Mädchen auf den Ofen hinauf.

Die Diener des Fürsten traten ein und fragten:

«Gibt es Mädchen in eurem Haus?»

«Ach ja, ich habe eine Tochter», erwiderte das Weib. «Töchterchen! Töchterchen! Komm rasch her, zeig dein Füßchen, probiere das Pantöffelchen an! Ach, ist sie nicht ein schönes Kind? Was für weiße Füßchen sie hat...»

Und das Mädchen probierte das Pantöffelchen an. Doch nein, der Fuß passte nicht hinein.

«Gib dir ein wenig Mühe, Töchterchen! Zwänge das Füßchen hinein!»

Hanna schaute indessen vom Ofen hinunter.

«Was ist denn das für ein Mädchen auf dem Ofen?» fragte ein Diener.

«Das ist eine Ofenheizerin!» erwiderte das böse Weib und sagte dem Mädchen: «Du sollst dich nicht zeigen!»

«Aber nein, Weib, sie muss herunterkommen. Komm mal zu uns, Mädchen!»

Das Mädchen kam herunter und probierte das Pantöf­felchen an. Das Pantöffelchen saß wie abgegossen.

«Na, Weib», sprachen die Hofleute, «dieses Mädchen nehmen wir mit.»

«Solch eine Schlampe! Wie kann aber eine Ofenheize­rin Fürstin werden? Das ist unerhört! Ich lasse es nicht zu!»

«Nein, Weib, das Mädchen nehmen wir doch mit!»

Die Stiefmutter schrie aber:

«Diese Ofenheizerin kommt doch nie aus der Asche her­aus! Noch nie hatte sie ein reines Hemd auf dem Leibe.»

Aber die Hofleute hörten sie nicht an.

Das Mädchen sprach: «Wartet ein wenig!» Und es lief auf die Weide.

«Grüne, grüne Weide, öffne dich! Hanna ist da!»

Die Weide öffnete sich. Die Feen kamen hervor. Das Mädchen zog sich die Sonntagskleider an und kehrte in die Hütte zurück. Die Hütte erstrahlte bei seinem Eintreten.

«Nun ziehe ich das andere Pantöffelchen an», sprach es.

Из за большого объема этот материал размещен на нескольких страницах:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35