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Wassyl war immer hungrig und traurig. Einmal ging er in den Wald Krummholz sammeln. Den ganzen Tag über rodete er Baumwurzeln. Er war sehr müde und setzte sich auf einen Eichbaumstumpf, um sich ein wenig auszuruhen. Nun dachte er: «Hol der Teufel solch ein Leben! Ich will den Gevatter Tod schneller zu mir. Er hat mich ganz vergessen».

«Hier bin ich, Wassyl», hörte er eine krächzende Stimme und spürte eine kalte, knochige Hand auf der Schulter. Der Mann blickte sich um. Da stand der Gevatter Tod. Wassyl erschrak sehr.

«Hast du nach mir gerufen?» fragte der Tod.

Wassyl erzählte ihm von seiner Not.

«Ich will nicht mehr leben. Wozu sich so quälen?»

«So geht das nicht, Wassyl. Du darfst noch nicht sterben. Du hast doch kleine Kinder. Wer wird sie ernähren? Sei mein Freund, und ich helfe dir aus der Not».

«Abgemacht!»

«Ich mache dich zu einem Arzt. Du wirst durch die Dörfer ziehen und die Kranken heilen. Man wird dich dafür entlohnen.»

«Soll ich ein Arzt werden? Ich kenne doch die Medizin nicht».

«Sei ruhig!» antwortete der Gevatter Tod. «Ich werde stets bei dir sein. Niemand wird mich sehen, nur du. Wenn ich zu Häupten des Kranken stehe, so musst du drei­mal um das Bett herumgehen und zu dem Kranken sagen: «Nichts zu machen, armer Bauer. Deine letzte Stunde hat geschlagen». Stehe ich jedoch zu Füßen des Kranken, so sollst du freudig rufen: «Ich mache dich wieder gesund, lieber Mann! Du wirst noch lange leben!»

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

Wassyl sah den Tod misstrauisch an: «Ich weiß sehr gut, was für ein Freundchen du bist! Du wirst mich sehr bald im Stich lassen.»

«Nein, ich bin jetzt dein treuer Freund», schwur Gevat­ter Tod vor dem alten Eichbaumstumpf.

Am anderen Tag nahm Wassyl seinen Stock und ging zu einem Kranken.

«Ich bin der Arzt», sprach er zu der Frau und den Kin­dern des Kranken, die traurig auf der Bank saßen. «Geht hinaus. Niemand soll mich stören.»

Gevatter Tod stand schon zu Häupten des Kranken. Da packte Wassyl seinen Stock mit beiden Händen und schlug dem Gevatter Tod so stark auf die Schulter, dass er krachte.

«Warum stehst du zu Häupten dieses Mannes? Siehst du denn nicht, dass er kleine Kinder hat? Stell dich schnell an das andere Ende.»

Und schon stand der Tod still und gehorsam zu Füßen des Kranken.

Wassyl betastete den alten Mann und sprach:

«In drei Tagen wirst du deinen Acker pflügen.» Und so geschah es auch: in drei Tagen pflügte und säte der Mann wieder.

Dann suchte Wassyl andere Kranke auf. Der Tod stand nie mehr zu Häupten des Kranken. Er hatte Angst vor Wassyl. Von da an ging die Tür im Wassyls Haus nur noch dauernd auf und zu: von weit und breit kamen die Leute. Und Wassyl rettete sie. Sie kamen nie mit leeren Händen und dankten ihm für seine Hilfe.

Gevatter Tod ging immer neben Wassyl und schnaubte ärgerlich. Eine solche Freundschaft gefiel ihm nicht mehr. Aber er hatte vor dem Eichbaumstumpf den Schwur gelei­stet! Eines Tages sprach er zu dem Mann:

«Wir sind schon viele Jahre lang befreundet. Aber du hast mich noch nie zu dir nach Hause eingeladen.»

«Komm am Sonntag», erwiderte Wassyl.

«Gut, ich komme», sagte der Tod froh.

Am Sonntag legte Gevatter Tod sein weißes Gewand an und kam zu seinem Freund. Wassyl zeigte ihm seine Wirtschaft und die Kinder. Sie wuchsen jedoch nicht mehr in Hunger und Armut auf. Dann fragte Wassyl:

«Und wann darf ich dich besuchen?»

«Warte auf mich am nächsten Sonntag dort, wo wir uns zum ersten Mal begegnet sind».

«Einverstanden.»

Wassyl zog eine neue Joppe und neue Schuhe an, setzte seinen Strohhut auf und ging zum Gevatter Tod. Jener erwartete ihn vor dem alten Eichbaumstumpf. Von dort aus führte er den Mann in seinen Palast. Sie gingen durch finstere Wälder und tiefe Schluchten. Endlich kamen sie zu einem schneeweißen Palast.

«Das ist mein Schloss», sagte der Tod stolz.

Im Palast waren viele Gäste: Könige, Prinzen und Mi­nister. Ihre Gesichter waren sehr bleich. Ihre Augen leuch­teten wie Laternen. Die Gäste aßen, tranken, sangen und hupften wie Ziegenböcke herum.

«He!» sagte Wassyl. «Kein einziger anständiger Mensch ist da. Komm, zeig mir deine Wirtschaft.»

Gevatter Tod führte ihn durch die Zimmer, doch in ein Zimmer ließ man ihn nicht hinein.

Öffne das Zimmer», befahl Wassyl.

«Das ist verboten.»

«Verboten? Wem? Mir? Deinem Freund? Öffne im guten!»

Was tun mit solch einem aufdringlichen Freund? Gevatter Tod öffnete die Tür, und sie betraten einen riesi­gen Saal. Im Saal brannten Tausende von großen und klei­nen Kerzen. Einige waren noch groß, andere waren schon fast herabgebrannt.

«Was ist das?» fragte Wassyl.

«Das sind die Lebenslichter der Menschen.»

«Ist mein Licht auch da?»

«Dein auch.»

«Welches ist es?»

«Die Kerze dort, die schon herunterbrennt», erwiderte Gevatter Tod.

«Wenn sie erloschen ist, was geschieht dann mit mir?»

«Dann stirbst du.»

Wassyl ließ den Kopf hängen. Dann stieß er den Tod in die Seite und bat ihn:

«Sei so nett, zünde mir anstelle dieses Kerzenstumpfes eine neue große Kerze an.»

«Das tue ich nie und nimmer!» antwortete der Tod zornig. «Wer geboren wurde, der muss auch sterben.»

Traurig kehrte der Mann nach Hause zurück. Er war sehr bleich. Sein Weib behandelte ihn wie einen Kranken. Wassyl schwieg lange, dann sagte er:

«Meine Kerze ist schon fast heruntergebrannt.»

«Kann man sie denn nicht gegen eine andere austau­schen?» fragte die Frau unter Tränen.

«Ich habe den Tod darum gebeten. Aber er will nichts davon wissen.»

Da begann die Frau laut zu weinen. «Sei ruhig. Ich fürchte den Tod nicht. Irgendeinen Trick werde ich mir schon einfallen lassen.»

Drei Tage und drei Nächte dachte Wassyl. Endlich stand er auf und fing an zu zimmern. Er fertigte ein unge­wöhnliches Bett an, das sich um die Achse drehen könnte. Als er sich krank fühlte, legte er sich in das Drehbett. Gevatter Tod stand zu seinen Häupten. «Da bist du ja!» dachte Wassyl und drehte das Bett so, dass der Tod nun zu seinen Füßen stand. In einer Weile huschte der Tod wieder ans Kopfende des Bettes. Wassyl drehte auch sein Bett. Da flehte ihn der Tod an:

«Wassyl, stirb doch endlich. Es ist schon Zeit. Die Leute lachen mich sonst aus.»

«So dumm bin ich nicht. Ich sterbe, wann ich will.»

«Damit du's weißt — ich komme nicht mehr!»

Der Tod war schwer gekränkt und verschwand aus der Hütte.

So wurde Wassyl unsterblich. Immer war er gesund und munter. Bestimmt zieht er auch jetzt noch von Dorf zu Dorf und tut sein Bestes für die Leute.

Übersetzung von N. Balanyza und W. Salewska

Aufgabe zum Text

1. Lernen Sie die Ausdrücke. Finden Sie im Text die Sätze mit diesen Ausdrücken.

·  Wassyl der Unsterbliche – Василь Невмирущий

·  sie satt zu kriegen – прогодувати їх

·  Hol der Teufel solch ein Leben! Ich will den Gevatter Tod schneller zu mir! – Під три чорти таке життя! Скоріше б смерть моя прийшла!

·  So geht das nicht, Wassyl. – Так не годиться, Василю.

·  Sei mein Freund, und ich helfe dir aus der Not. – Будь моїм другом, і я допоможу тобі позбутися злиднів.

·  Abgemacht! – Домовилися!

·  Ich machte dich zu einem Arzt. – Я зроблю з тебе лікаря.

·  Man wird dich dafür entlohnen. – Тобі платитимуть за це.

·  zu Häupten – у головах

·  Nichts zu machen – Нічого не поробиш

·  Deine letzte Stunde hat geschlagen. – Твій час настав.

·  Stehe ich jedoch zu Füßen des Kranken – А якщо я стою в ногах хворого

·  Du wirst mich sehr bald im Stich lassen. – Дуже скоро ти кинеш мене напризволяще.

·  Von da an ging die Tür im Wassyls Haus nur noch dauernd auf und zu: von weit und breit kamen die Leute. – З того часу двері в хаті Василя не зачинялися;звідусіль приходили люди.

·  Aber er hatte … den Schwur geleistet! – Але ж він дав клятву!

·  Von dort aus – Звідти

·  ließ man ihn nicht hinein – його не пустили

·  Öffne im guten! – Відчини по-доброму!

·  die Lebenslichter der Menschen – життя людей

·  ließ den Kopf hängen – похнюпив голову

·  stieß er den Tod in die Seite – два стусана смерті

·  Sei so nett – Будь ласка

·  nie und nimmer – ніколи в житті

·  Wer geboren wurde – Хто народився

·  gegen eine andere – на іншу

·  Irgendeinen Trick werde ich mir schon einfallen lassen. – Я придумаю щось.

·  Da bist du ja! – А ось і ти!

·  Damit du’s weißt – Щоб ти знав

·  tut sein Bestes – робить добро

2. Antworten Sie bitte auf folgende Fragen zum Gelesenen.

1. Wie lebte Wassyl mit seinen Kindern und wen traf er einmal im Wald? Wollte er weiter leben?

2. Wie veränderte sich das Leben des armen Mannes und womit beschäftigte er sich? Wer half ihm?

3. Was sah Wassyl unwahrscheinlich im Palast des Todes?

4. Wie wurde Wassyl unsterblich?

5. Wie denken Sie, ist es gut „unsterblich“ zu sein?

3. Schreiben Sie 5 Fragen zum Text. Bitten Sie Ihre Studienkollegen, diese Fragen zu beantworten.

4. Richtig oder falsch?

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

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