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Eines schönen Tages fragte der Junge seine Eltern: «Sagt, habe ich denn keine Brüder und Schwestern?» «Ach, lieber Sohn!» antworteten die Eltern. «Du hattest sechs Brüder und eine Schwester». Und sie erzählten ihm, wie die Kinder eines Tages nicht wieder nach Hause zurück­gekehrt waren.

«Hm», sprach Rollerbse, «dann werde ich sie suchen gehen».

Der Vater und die Mutter wollten es ihm ausreden:

«Gehe nicht, lieber Sohn! Deine sechs Brüder sind fort­gegangen und sicher dabei umgekommen. Du aber bist allein. Es wird auch dir ein Unglück zustoßen».

«Nein, liebe Eltern, ich muss meine sechs Brüder und meine Schwester finden!»

Rollerbse nahm das Eisen, das er ausgegraben hatte, und trug es zum Schmied.

«Schmiede mir», sprach er, «eine gewaltige Keule. Sie soll aber nicht zerbrechen!»

Und der Schmied fertigte für ihn eine große Keule an. Rollerbse nahm die Keule in die Hand, warf sie in die Höhe und sprach zum Vater:

«Ich lege mich schlafen! Wecke mich bitte in zwölf Tagen, wenn die Keule herunterfallen wird.»

Und er legte sich schlafen. Am dreizehnten Tag hörte man ein Sausen in der Luft. Der Vater weckte den Sohn. Rollerbse sprang aus dem Bett und streckte der Keule den Finger entgegen. Und als die Keule den Finger stieß, brach sie in zwei Teile auseinander. Da sprach der Jüngling:

«Nein, mit dieser Keule werde ich nicht auf die Suche nach meinen Geschwistern gehen. Ich lasse noch eine ande­re anfertigen.»

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

Und er trug die Keule zurück zum Schmied.

«Da hast du sie wieder», sprach er. «Schmiede sie um, aber so, dass sie mir wirklich von Nutzen ist!»

Nun schmiedete der Meister eine noch viel größere Keule. Auch diese Keule warf Rollerbse in die Luft und legte sich wieder für zwölf Tage schlafen. Am dreizehnten Tag fiel die Keule. Sie heulte, dass die Erde bebte. Da weckte der Vater Rollerbse. Und wieder streckte Rollerbse der Keule den Finger entgegen. Diesmal aber wurde die Keule nur ein wenig krumm.

«Mit solcher Keule kann ich mich auf die Suche ge­hen», sagte Rollerbse zufrieden. «Backe mir bitte, liebes Mütterchen, ein paar Brotlaibe und bereite Zwieback zu. Danach werde ich gehen.»

Und er nahm die Keule, den Sack mit dem Brot und dem Zwieback, verabschiedete sich von den Eltern und ging.

Auch er ging jene alte, kaum noch sichtbare Furche entlang. Sie führte in den Wald. Und er ging lange, lange durch den Wald, bis er am Haus des Drachen anlangte. Der Drache war gerade fort. Nur ein Mädchen begegnete ihm in einem Zimmer. Das war seine Schwester Olenka.

«Guten Tag, schönes Mädchen!» sprach Rollerbse.

«Guten Tag, edler Jüngling! Was führte dich hierher? Wenn der Drache kommt, wird er dich auffressen!»

«Nein, er frisst mich nicht. Doch wer bist du?»

«Ich war die einzige Tochter meiner Eltern. Der Drache raubte mich und auch meine sechs Brüder, die mich befrei­en wollten.»

«Wo sind deine Brüder?» fragte Rollerbse.

«Der Drache warf sie in ein tiefes Verlies; ich weiß nicht, ob sie noch am Leben sind.»

«Ich glaube, ich kann dich befreien», sprach Rollerbse.

«Du kannst das nicht machen», antwortete das Mäd­chen, «sechs Brüder konnten mich nicht befreien, du wirst es allein auch nicht machen.»

Rollerbse setzte sich auf das Fensterbrett und wartete.

Nach einiger Zeit kam der Drache. Verwundert rief er:

«He! Hier riecht es nach Menschenfleisch!»

«Wie sollte es auch anders sein», antwortete Rollerbse, «denn ich bin hier.»

«Ho-ho-ho, Junge! Und was suchst du hier? Wollen wir uns schlagen oder vertragen?»

«Wozu vertragen? Lieber schlagen!» antwortete Roll­erbse.

«Dann lass uns auf die eiserne Tenne gehen!»

«Mit Vergnügen!»

Als sie dort waren, sprach der Drache: «Schlag zu!»

«Nein», sagte Rollerbse, «mache du den ersten Schlag!»

Der Drache schlug mit solcher Gewalt, dass er den Jüngling bis zu den Knöcheln in den eisernen Boden trieb. Aber Rollerbse riss die Füße aus dem Boden und gab dem Drachen einen Schlag mit der Keule. Dieser Schlag drückte den Drachen bis zu den Knien in die eiserne Tenne. Aber der Drache riss sich los. Mit einem furchtbaren Schlag trieb er Rollerbse auch bis zu den Knien in den Boden. Da schlug Rollerbse ein zweites Mal und trieb den Drachen bis zu den Hüften in die Tenne. Mit einem dritten Schlag tötete er ihn.

Nun konnte Rollerbse in das tiefe Verlies gehen und seine Brüder befreien. Sie sahen wie lebende Leichname aus. Er nahm sie und die Schwester Olenka, alles Gold und Silber, das der Drache hatte, mit sich. Jetzt wollten sie alle nach Hause zurückkehren.

Doch Rollerbse sagte seinen Geschwistern nicht, dass er ihr Bruder ist. Als sie schon einen weiten Weg zurückge­legt haften, ruhten sich alle unter einer Eiche aus. Rollerb­se hatte einen schweren Kampf mit dem Drachen und war sehr müde. Er schlief sofort ein. Da flüsterten die sechs Brüder miteinander:

«Man wird uns zu Hause auslachen. Zu sechst konnten wir den Drachen nicht überwinden. Dieser Jüngling aber er­schlug ihn allein. Und nun bat er auch noch die ganzen Schätze des Drachen.»

Lange berieten sie sich. Endlich machten sie so: den schlafenden Rollerbse banden sie fest an den Eichenstamm und gingen ihres Weges.

Rollerbse aber schlief und spürte nichts. Er schlief den ganzen Tag und die ganze Nacht hindurch. Und als er er­wachte, fand er sich an eine Eiche gefesselt. Mit aller Kraft riss Rollerbse die Eiche mit den Wurzeln aus, nahm sie auf die Schultern und ging nach Hause.

Bald näherte er sich dem Hause seiner Eltern. Die Brü­der waren schon da und fragten die Mutter: «Wie, Mütterchen, hast du noch Kinder gehabt?»

«Aber gewiss! Ich hatte einen Sohn, Rollerbse genannt. Und er ging euch zu befreien.»

Dann sprachen die Brüder: «Also, das war unser Bruder. Und wir haben ihn an die Eiche gebunden. Lasst uns rasch zurücklaufen und ihn losbinden.»

Der wütende Rollerbse aber warf die Eiche mit solcher Kraft auf den Boden, dass alles ringsum erbebte, und rief den Brüdern:

«Bleibt ruhig zu Hause, ihr Undankbaren!»

Dann begrüßte er seine Eltern und sagte: «Ich werde nun wieder in die Welt gehen.» Er nahm die Keule auf die Schulter und ging.

Er ging sehr lange und sah plötzlich zwei Berge: einen Berg zur rechten und einen Berg zur linken Seite. Zwischen ihnen stand ein Mann. Er rückte mit Händen und Füßen die zwei Berge auseinander. Rollerbse grüßte ihn freundlich und fragte:

«Was machst du da, lieber Mann?»

«Ich rücke die Berge auseinander. Ich will Platz für eine Straße machen.»

«Und wohin gehst du?» fragte Rollerbse.

«Mein Glück suchen.»

«Dann haben wir denselben Weg. Doch wie heißt du?»

«Bergeversetzer. Und wie ist dein Name?»

«Rollerbse. Gehen wir zusammen!»

«Warum nicht!»

Und sie gingen weiter zusammen. Sie gingen sehr lange, da sahen sie plötzlich einen Mann im Walde. Er stand und riss Eichen mit den Wurzeln aus. Da fragten ihn die zwei Männer:

«Was machst du da, lieber Mann?»

«Ich reiße die Bäume aus, um durch den Wald beque­mer zu laufen.»

«Und wohin gehst du?»

«Mein Glück suchen.»

«Dann haben wir denselben Weg. Doch wie heißt du?»

«Eichenentwurzler. Und ihr?»

«Rollerbse und Bergeversetzer. Gehen wir zusammen!»

«Einverstanden!»

Nun waren sie schon zu dritt. Wie sie so gingen, sahen sie plötzlich einen Mann mit einem riesigen Schnauzbart am Flusse. Er saß da und drehte seinen Schnauzbart, Als der Mann so drehte, teilte sich das Wasser. Dann konnte man den Fluss überqueren. Da fragten ihn die drei Männer:

«Was machst du da, lieber Mann?»

«Ich teile das Wasser, um den Fluss zu überqueren.»

«Und wohin gehst du?»

«Mein Glück suchen.»

«Dann haben wir denselben Weg. Doch wie heißt du?»:

«Schnauzbartdreher. Und ihr?»

«Rollerbse, Bergeversetzer und Eichenentwurzler. Gehen wir zusammen!»

«Einverstanden!»

Und sie gingen zusammen. Es war sehr nützlich, zusammen zu gehen. Wo ein Berg stand, so räumte Bergeverset­zer ihn aus dem Weg; wo ein Wald war, so riss Eichenent­wurzler die Bäume aus; wo ein Fluss war, so machte Schnauz­bartdreher den Weg frei.

Eines Tages kamen sie in einen sehr großen Wald. Inmitten des Waldes stand eine Hütte. Sie traten ein. Nie­mand war darin. Rollerbse sagte:

«Hier werden wir übernachten.»

Sie übernachteten, und am nächsten Tag sprach Rollerbse:

«Bergeversetzer, du bleibst heute zu Hause und bereitest das Mahl zu! Wir anderen aber gehen auf die Jagd.»

Und sie gingen fort. Bergeversetzer bereitete das Mahl zu, dann wollte er sich ausruhen. Plötzlich klopfte jemand an die Tür:

«Mach auf!»

«Bist kein Edelmann, dass dir öffnet jedermann», ant­wortete Bergeversetzer.

Die Tür ging auf, und wieder rief jemand:

«Trag mich über die Schwelle!»

«Bist kein Edelmann, dass dich trägt jedermann.»

Da kroch ein kleines, altes Männchen mit einem langen Bart über die Schwelle. Er packte Bergeversetzer beim Schopf und hängte ihn an einen Nagel an der Wand. Dann aß und trank er alles, was Bergeversetzer zubereitet hatte, riss ihm einen Streifen Haut vom Rücken und entfernte sich.

Bergeversetzer blieb sehr lange am Nagel hängen. Endlich riss er sich los und machte sich rasch wieder ans Kochen. Und als die Kameraden zurückkamen, war das Essen fast gekocht. Da fragten die Kameraden:

«Warum bist du nicht mit dem Kochen fertig?»

«Ich war ein wenig eingeschlummert!»

Die Kameraden aßen satt und legten sich schlafen. Als sie sich am nächsten Morgen erhoben, sprach Rollerbse:

«Heute bleibst du, Eichenentwurzler, zu Hause, und wir anderen gehen auf die Jagd!»

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