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Der Jäger trat ins Haus. Man fragte ihn: «Kamst du aus freien Stücken oder als ein Gefangener?»
Der Jäger antwortete stolz: «Ein echter Kosak kommt immer aus freien Stücken.» Dann fragten ihn die Adler:
«Hast du nichts von unserem Neffen gehört? Der dritte Sommer geht schon vorüber, seitdem er in den Krieg gezogen ist. Und wir haben von ihm nichts gehört.»
Der Jäger sprach:
«Gebt mir das Wunderei, dann werde ich ihn euch bringen.»
Aber die Adler antworteten:
«Besser ist es, ihn nie wiederzusehen. Wir geben dir kein Wunderei.»
Dann verließ der Jäger das Haus und sagte zu dem Adler: «Deine Verwandten sprachen: ′Besser ist es, ihn nie wiederzusehen' und gaben mir kein Wunderei.»
Als der Adler das hörte, sagte er: «Fliegen wir weiter!»
Sie flogen und flogen, bis sie zu dem Bruder des Adlers kamen. Aber auch der Bruder gab das Wunderei nicht.
Nun flogen sie zu dem Vater des Adlers, und der Adler sprach:
«Gehe ins Haus hinein! Dort fragt man dich nach mir. So sage ihnen, dass du mich gesehen hast und bringen kannst.»
Der Jäger ging ins Haus, und der Vater des Adlers fragte ihn:
«Kommst du aus freien Stücken oder als ein Gefangener?»
Stolz sagte der Jäger: «Ein echter Kosak kommt stets aus freien Stücken.»
Da fragte ihn der Adlersvater:
«Hast du unseren Sohn nicht gesehen? Schon der vierte Sommer ist vergangen, seitdem er in den Krieg gezogen ist. Er ist sicher getötet.»
Da sagte der Jäger: «Ich sah ihn! Wenn ihr mir das Wunderei gebt, so werdet ihr ihn Wiedersehen.»
Der Adlersvater fragte erstaunt:
«Sag, wozu brauchst du das Ei? Wir geben dir besser viel Geld.»
«Ich brauche kein Geld. Gebt mir das Wunderei?» «Gehe und bringe unseren Sohn, dann bekommst du es.»
Nun brachte der Jäger den Adler. Die Eltern des Adlers freuten sich sehr. Sie gaben dem Jäger das Wunderei und sprachen:
«Zerbreche es nicht! Bringe es nach Hause, baue ein großes Gatter und nur dann schlage das Ei.»
Der Jäger ging und ging. Er hatte heftigen Durst. Endlich fand er einen Brunnen, trank das Wasser und zerbrach dabei das Wunderei aus Versehen. Da stürzte aus dem Ei eine riesige Viehherde hervor. Der Jäger rannte, so schnell er konnte, dem Vieh hinterher. Doch wie sehr er sich auch bemühte, konnte er allein die Herde nicht zusammentreiben. Da kam ein Drache und sprach zu ihm: «Was gibst du mir, wenn ich dir das Vieh in das Ei zurücktreibe?»
Der Jäger fragte: «Was möchtest du denn gern?»
«Gib mir das, was in deinem Hause während deiner Abwesenheit zur Welt gekommen ist.»
Das versprach der Jäger dem Drachen.
Nun trieb der Drache das Vieh ins Ei zurück, klebte das Ei zu und gab es dem Jäger.
Als der Jäger nach Hause kam, lief ihm seine Frau mit einem kleinen Jungen entgegen. Da schlug er die Hände über den Kopf zusammen und rief:
«Dich, mein Sohn, muss ich dem Drachen geben!»
Nun wurden er und seine Frau traurig. Dann sprachen sie: «Da ist nichts zu machen! Trauern helfen uns nicht weiter. Wir müssen doch irgendwie leben.»
Der Mann baute also ein riesiges Gatter, zerschlug das Ei und gab das Vieh frei. Bald wurde er ein reicher Mann. So lebten sie. Der Sohn wurde schon ein Jüngling. Da sprach er:
«Vater, du hast dem Drachen versprochen, mich ihm auszuliefern. Nun, sei nicht traurig. Ich will euch helfen. Ich gehe jetzt zu dem Drachen.»
Als er zu dem Drachen kam, war der Drache gerade nicht zu Hause. Aber sein Weib sagte:
«Drei Dinge verlange ich von dir! Erfülle sie, dann darfst du nach Hause zurückkehren! Wenn du sie nicht erfüllst, werde ich dich auffressen!»
In der Nähe des Drachenhauses gab es eine große Wiese. Diese Wiese war so groß, dass ein Menschenauge sie nicht überblicken konnte. Dort sprach das Drachenweib zu dem Jüngling:
«In einer einzigen Nacht musst du diese Wiese pflügen, Weizen säen, ihn mähen, in Schobern häufeln und ein Weizenbrot backen. Und am Morgen musst du das Brot in meinem Hause auf den Tisch legen.»
Betrübt ging der Jüngling zu einem Teich. In der Nähe des Teiches stand aber eine Säule. In diese Säule hatte man die Tochter des Drachen eingemauert. Der Jüngling lehnte sich an die Säule und seufzte. Da fragte ihn die Drachentochter:
«Warum seufzest du?»
Der Jüngling antwortete:
«Was bleibt mir schon anderes? Deine Mutter, das Drachenweib, hat mir befohlen, sehr viel in einer einzigen Nacht zu tun. Das kann ich nie im Leben in dieser Frist erfüllen.»
«Und was hat sie von dir verlangt?»
Der Jüngling erzählte es ihr. Dann sprach das Mädchen:
«Nimm mich zum Weib! So werde ich alles tun was sie dir befohlen hat.»
Der Jüngling war einverstanden. Dann sagte die Tochter des Drachen:
«Nun aber leg dich schlafen. Wenn du frühmorgens erwachst, bringst du meiner Mutter das Weizenbrot.»
Die Drachentochter ging auf die Wiese. Sie zischte nur einmal, und die Erde pflügte sich von selber. Auch das Korn säte sich von selber. Am Morgen gab sie dem Jüngling ein gebackenes Weizenbrot. Er brachte das Brot dem Drachenweib ins Haus und legte es dort auf den Tisch.
Das Drachenweib erwachte, trat aus dem Haus hinaus und schaute zu der Wiese. Auf der Wiese aber waren nur Strohschober. Da sagte sie zu dem Jüngling:
«Nun, ich sehe, du hast es gemacht. Du sollst auch die zweite Aufgabe erfüllen.»
Und sie befahl ihm:
«Trage diesen Berg ab und leite den Dnepr hierher. An seinem Ufer errichte große Speicher und einen Hafen. Dort sollen Schiffe anlegen. Du wirst dort den Weizen verkaufen. Frühmorgens soll alles fertig sein.»
Wieder ging der Jüngling zu der Säule und seufzte. Da fragte ihn die Tochter des Drachen: «Warum seufzest du so?»
Der Jüngling erzählte ihr, was ihm das Drachenweib befohlen hatte. Da sprach das Mädchen: «Leg dich hin und schlafe! Ich mache das schon.»
Es zischte nur einmal. Da trug sich der Berg von selber ab. Der Dnepr veränderte seinen Lauf. Nach wenigen Augenblicken gab es dort mehrere Speicher und einen Hafen mit vielen Schiffen. Da kam das Mädchen zu dem Jüngling und weckte ihn. Bald verkaufte er den Kaufleuten den ganzen Weizen.
Das Drachenweib erwachte und gab dem Jüngling die dritte Aufgabe:
«Fange heute in der Nacht den Goldenen Hasen und bringe ihn mir früh nach Hause.»
Wieder ging der Jüngling zu jener Säule und seufzte und seufzte. Da fragte ihn das Mädchen: «Was hat sie dir diesmal befohlen?»
Er antwortete: «Heute in der Nacht soll ich den Goldenen Hasen fangen.»
Da sagte die Drachentochter: «Das ist eine schwere Sache. Niemand weiß, wie man ihn fangen kann. Doch gehen wir zu jenem Felsen dort.»
Dann sagte sie:
«Stell dich vor diese Höhle! Ich werde den Goldenen Hasen herausjagen, und du musst ihn fangen. Und sei nicht furchtsam! Wenn jemand aus der Höhle kommt, musst du ihn fest zupacken. Bestimmt wird das der Goldene Hase sein.»
Das Mädchen kroch in die Höhle hinein. Bald kroch eine Schlange aus der Höhle heraus. Der Jüngling packte sie nicht zu. Als das Mädchen aus der Höhle kam, fragte es: «Nun, kam nichts aus der Höhle?»
Der Jüngling sagte: «Nein, nur eine Schlange kam heraus. Ich hatte Angst. Sie konnte mich beißen.»
Das Mädchen sagte aber ärgerlich zu ihm:
«Das war doch der Goldene Hase! Nun sei aber diesmal aufmerksam! Ich gehe noch einmal hinein. Wenn jemand wieder aus der Höhle herauskommt und sagt, der Goldene Hase sei nicht da, so glaube ihm nicht und packe ihn fest zu!»
Sie ging wieder in die Höhle und jagte den Hasen hinaus. Der Hase hatte die Gestalt eines uralten Weibes angenommen. Sie fragte den Jüngling:
«Was suchst du denn hier, mein Söhnchen?»
Da erwiderte der Jüngling: «Ich suche den Goldenen Hasen!»
Verwundert sprach die Alte:
«Warum soll denn er hier sein? Einen Goldenen Hasen gibt es hier nicht.»
Sie sprach es und ging an ihm vorbei. Als das Mädchen aus der Höhle kam, fragte es ihn erstaunt:
«Wie, hast du auch diesmal den Hasen nicht gefangen? Kam niemand aus der Höhle?»
Der Jüngling antwortete:
«Niemand... Nur ein altes Weib kam heraus und fragte mich, was ich hier will. Ich erzählte ihr, dass ich den Goldenen Hasen suche. Und die Alte ging fort.»
Da sprach das Mädchen:
«Das alte Weib war doch der Goldene Hase! Nun können wir ihn nicht mehr fangen. Nur einen Ausweg gibt es für uns: Ich verwandle mich in einen Hasen, und du bringst mich zu meiner Mutter und legst mich auf den Tisch. Aber gib mich ihr auf keinen Fall in die Hand, sonst wird sie mich erkennen, und dann sind wir beide verloren».
Das Mädchen verwandelte sich in den Goldenen Hasen. Der Jüngling brachte diesen Hasen dem Drachenweib, legte ihn auf den Tisch und sprach:
«Hier ist der Hase, und nun will ich nach Hause zurückkehren.»
Da sagte sie: «Gut, du kannst gehen!»
Der Jüngling ging aus dem Hause. Der Hase verwandelte sich aber in ein Mädchen zurück, folgte dem Jüngling, und die beiden liefen zusammen davon. Sie rannten sehr schnell.
Das Drachenweib verstand bald, dass ihre Tochter sie genasführt hat, und befahl ihrem Mann, dem Drachen, beide zu verfolgen. Sofort machte sich der Drache auf den Weg. Der Boden bebte unter seinen Füßen. Da sprach das Mädchen:
«Sie verfolgen uns. Ich verwandle mich in ein Weizenfeld und du wirst zu einem alten Mann. Die Verfolger werden dich nach uns fragen. Antworte: «Ein Jüngling und ein Mädchen sind hier vorbeigelaufen, als man diesen Weizen säte'.»
Bald kam der Drache und fragte den Alten:
«Hast du nicht einen Jüngling und ein Mädchen hier gesehen?»
Der Alte antwortete: «O ja, sie liefen hier vorbei.»
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