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Und sie gingen fort. Eichenentwurzler bereitete das Mahl zu und wollte sich ein wenig ausruhen. Plötzlich klopfte jemand an die Tür: «Mach auf!»

«Bist kein Edelmann, dass dir öffnet jedermann.»

«Trag mich über die Schwelle!»

«Bist kein Edelmann, dass dich trägt jedermann.»

Da kam das Männchen mit dem langen Bart, Er packte Eichenentwurzler beim Schopf und hängte ihn an den Nagel an der Wand. Dann aß und trank er alles, was Eichenentwurzler zubereitet hatte, riss ihm einen Streifen vom Rücken und entfernte sich.

Eichenentwurzler blieb sehr lange am Nagel. Endlich riss er sich los und machte sich rasch wieder ans Kochen. Da kamen schon die Kameraden und fragten: «Warum bist du nicht mit dem Kochen fertig?»

«Ich war ein wenig eingeschlummert», antwortete er.

Bergeversetzer schwieg aber. Er allein wusste alles.

Am dritten Tag blieb der Schnauzbartdreher zu Hause, und alles war dasselbe. Da sprach Rollerbse: «Na, ihr seid faule Köche! Morgen werdet ihr auf die Jagd gehen, und ich bleibe zu Hause.»

Am nächsten Tag gingen drei Kameraden auf die Jagd, und Rollerbse blieb zu Hause. Er bereitete das Essen zu und wollte sich ausruhen. Da klopfte jemand an die Tür: «Mach auf!»

«Wart einen Augenblick, gleich öffne ich!» rief Rollerbse.

Er öffnete die Tür. Da stand ein kleines, altes Männchen mit einem langen Bart.

«Trag mich über die Schwelle!»

Rollerbse nahm das Männchen, trug es über die Schwelle und setzte es hin. Das Männchen aber kam immer näher und näher an ihn heran.

НЕ нашли? Не то? Что вы ищете?

«Was willst du von mir?» fragte Rollerbse.

«Das wirst du bald erfahren», sagte das Männchen und wollte schon Rollerbse packen. Da sprach Rollerbse:

«So bist du!» Blitzschnell packte er das Männchen beim Bart und schleppte es in den Wald. Mit der Axt machte Rollerbse einen Spalt in einer Eiche, steckte den Bart des Alten hinein und klemmte ihn fest.

«Wenn du so bist, Großväterchen, dann bleibe lieber hier sitzen. Ich komme bald wieder.»

Als er in das Haus trat, waren schon die Kameraden da.

«Wie steht's mit dem Mittagessen?» «Das ist schon fertig.»

Nach dem Essen sprach Rollerbse:

«Und jetzt kommt mit! Ich zeige euch etwas».

Als sie aber zu jener Eiche kamen, war weder die Eiche noch der Alte da. Der Alte hatte die Eiche mit den Wurzeln ausgerissen und sie hinter sich geschleppt. Da erzählte Rollerbse, was mit ihm geschehen war. Und die Freunde erzählten ihm auch, wie der Alte sie bei dem Schopf gepackt, an die Wand gehängt und einen Streifen Haut vom Rücken gerissen hatte.

«Ho-ho-ho!» sprach Rollerbse. «Ist er so einer, dann müssen wir ihn suchen gehen.»

Wohin der Alte die Eiche hinter sich geschleppt hatte, konnte man leicht erkennen. Sie folgten lange dieser Spur und gelangten an eine tiefe, bodenlose Grube. Da sprach Rollerbse:

«Bergeversetzer, steige hinunter!»

«Nein, ich will nicht.»

«So steige du, Eichenentvvurzler!»

Eichenentwurzler und Schnauzbartdreher wollten auch nicht hinuntersteigen.

«Wenn es so ist», sprach Rollerbse, «dann muss ich jetzt selbst hinuntersteigen. Lasst uns aber zunächst Seile drehen.»

Als die Seile fertig waren, wickelte Rollerbse ein Ende des Seiles um die Hand und sprach: «Lasst mich mit dem Seil hinab!»

Und sie ließen Rollerbse am Seil hinunter. Sehr lange stieg er so hinunter. Endlich erreichte er den Grund der Grube und eine völlig andere Welt. Neugierig ging Rollerb­se durch diese unterirdische Welt. Plötzlich sah er ein gro­ßes Schloss. Das Schloss strahlte von Gold und Edelsteinen. Er ging durch die Zimmer. Da begegnete ihm eine Jung­frau. Sie war so schön, dass nirgendwo auf der Welt eine schönere war.

«Ach», sprach sie, «was hat dich, guter Jüngling, hier­her geführt?»

«Ich suche», antwortete er, «das kleine, alte Männchen mit dem langen Bart.»

«Oh», sprach sie, «das Männchen zieht gerade seinen Bart aus der Eiche. Gehe nicht zu ihm. Er wird dich er­schlagen. Viele Menschen hat er schon erschlagen.»

«Er kann mich nicht erschlagen», sagte Rollerbse, «ich habe seinen Bart festgeklemmt. Doch warum bist du hier?» «Ich bin eine Prinzessin», sprach sie, «dieses alte Männ­chen hat mich geraubt und hält mich hier.» Da sprach Rollerbse:

«Ich werde dich befreien! Führe mich zu ihm!» Die Prinzessin tat, was Rollerbse sagte. Sie fanden das Männchen. Es hatte schon den Bart aus der Eiche her­ausgezogen. Als es Rollerbse erblickte, sprach es:

«Was suchst du hier? Wollen wir uns schlagen oder ver­tragen?»

«Warum vertragen?» rief Rollerbse, «wir werden schla­gen natürlich!»

Sie kämpften lange und erbittert. Endlich schlug Roll­erbse das Männchen mit der Keule und tötete es. Dann packte er und die Jungfrau alles Gold und alle Edelsteine in drei Säcke und gingen zu jener Grube, auf deren Grund Rollerbse herabgelassen worden war. Dort rief Rollerbse:

«He-ee-eh, Kameraden! Seid ihr noch da?»

«Ja-a-a!»

Nun band Rollerbse einen Sack an das Seil und rief:

«Zieht hoch! Das ist euer.'»

Sie zogen den Sack hoch und ließen das Seil wieder hin­unter. Da band er den zweiten Sack und rief: «Auch dieser Sack ist euer!»

Er gab ihnen auch den dritten Sack. So schenkte er ihnen alles, was er erkämpft hatte. Dann band er die Prin­zessin an das Seil und rief:

«Das aber ist mein!»

Die drei Kameraden zogen das Seil mit der Prinzessin hoch und wollten auch noch Rollerbse hochziehen. Sie dachten aber:

«Wozu ihn hochziehen? Warum soll nicht auch die Prinzessin unser sein? Wir werden ihn ein Stück hochzie­hen und dann fallen lassen. Er wird hinunterfallen und tot am Boden liegen bleiben».

Rollerbse aber erriet ihre Gedanken, befestigte einen schweren Stein am SeiJ und rief: «Zieht mich hinauf!»

Sie zogen das Seil hoch, ließen es aber nach einiger Zeit plötzlich fallen, und der Stein sauste herab.

«Ha», sprach Rollerbse. «So seid ihr!»

Und er zog durch die unterirdische Welt. Da bewölkte sich plötzlich der Himmel. Regen und Hagel prasselten auf den Boden. Rollerbse versteckte sich schnell unter einer Eiche. Er stand sehr lange da. Da drang von der Eichenkrone das klägliche Gepiepse von Greifenjungen. Rollerbse kletterte auf die Eiche und deckte das Nest mit seinem Mantel zu. Als das Gewitter zu Ende war, kam der Riesenvogel Greif in sein Nest. Das war der Vater der Greifenjungen. Er erblickte das zugedeckte Nest und fragte: «Wer hat euch zugedeckt?»

Die Jungen antworteten: «Wenn du ihn nicht frisst, sagen wir es dir.»

«Nein», versprach der Greif, «ich werde ihn nicht fres­sen.»

«Dort unter dem Baum sitzt ein Mann. Er hat uns zu­gedeckt.»

Da flog der Greif zu Rollerbse und sprach: «Sag, hast du eine Bitte? Ich werde alle deine Wün­sche erfüllen, denn es ist das erste Mal, dass meine Kinder am Leben geblieben sind. Immer, wenn ich fortfliege, regnet und hagelt es. Die Jungen verschlucken sich am Wasser und sterben.»

«Bring mich bitte in die Oberwelt!» sprach Rollerbse.

«Na, da hast du mir aber eine harte Nuss zuknacken aufgegeben. Aber gut! Wir nehmen sechs Fass Fleisch und sechs Fass Wasser mit. Wende ich während des Fluges den Kopf nach rechts, wirfst du mir ein Stück Fleisch in den Schnabel. Wende ich ihn aber nach links, gibst du mir ein wenig Wasser. Tust du das nicht, erreichen wir nie­mals das Ziel und stürzen hinunter.»

Sie nahmen also sechs Fass Fleisch und sechs Fass Wasser mit. Rollerbse bestieg den Greif und sie flogen in die Höhe. Und sie flogen und flogen. Wenn der Greif den Kopf nach rechts wendete, warf Rollerbse ihm ein Stück Fleisch in den Schnabel; wendete der Greif ihn nach links, gab der Jüngling ihm ein wenig Wasser. Lange, lange flo­gen sie so und waren schon fast am Ziel. In diesem Augen­blick wendete der Greif den Kopf nach rechts, doch die Fässer waren schon leer. Da riss Rollerbse ein Stück Fleisch aus seinem Bein und warf es dem Greif in den Schnabel. Bald waren sie schon oben. Da fragte der Greif:

«Was war das für ein schmackhaftes Stückchen Fleisch, das du mir zuletzt gegeben hast?»

Da zeigte Rollerbse ihm sein blutendes Bein.

Sofort spie der Greif das Fleisch aus. Dann flog er da­von und brachte heilendes Wasser. Als sie das Fleisch auf die Wunde legten und sie mit dem Wasser besprengten, wuchs es wieder an.

Nun kehrte der Greif nach Hause zurück, und Rollerbse ging seine Kameraden suchen. Sie aber waren schon beim Vater der Prinzessin zu Besuch und zankten sich. Jeder von ihnen wollte die Jungfrau heiraten.

Als Rollerbse im Schloss des Königs erschien, erschra­ken die drei sehr. Da sprach der Jüngling:

«Ihr habt mich verraten und verdient eine harte Strafe.» Und er bestrafte sie.

Nun nahm Rollerbse die Prinzessin zur Frau und lebte glücklich und zufrieden mit ihr ein ganzes Leben lang.

Übersetzung von N. Balanyza und W. Salewska

Aufgabe zum Text

1. Lernen Sie die Ausdrücke. Finden Sie im Text die Sätze mit diesen Ausdrücken.

·  Rollerbse – Котигорошко

·  auf diese Weise – таким чином

·  sie würde … zurückkehren – що вона повернеться

·  Alle sechs machten sich auf den Weg. – Усі шестеро вирушили в дорогу.

·  He, ihr Burschen, seid ihr gekommen, um euch mit mir zu schlagen oder zu vertragen? – А що, хлопці, ви прийшли битися зі мною чи миритися?

·  Dann lasst uns auf die eiserne Tenne gehen! – Тоді ходімо на залізний тік!

·  … und trieb sie in den Boden і увігнав їх в землю

·  wollten es ihm ausreden – хотіли відмовити його від цього

·  Es wird auch dir ein Unglück zustoßen. – Ще й тебе спіткає лихо.

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